Schenkung von Genossenschaftsanteilen (1 Betrachter)

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mrspock

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hallo zusammen,
nun bin ich auch mal etwas ratlos und wäre um etwas hilfe dankbar. es geht um die schenkung von 3 genossenschaftsanteilen (wert 1200 €) die eine gute freundin mir überschreiben würde. es handelt sich um die anteile einer genossenschaft die wohnungen vermietet, sprich sie sind notwendig, das überhaupt ein anspruch möglich ist.

zur vorgeschichte: laut der arge ist meine jetzige wohnung zu teuer, zumindest die kosten an die stadtwerke. die schlauen jungs berufen sich auf einen mietenspiegel der in stade nicht vorhanden ist...nun das mal dahin gestellt, macht mir nicht wirklich probleme, da ich aus dem bereich der wohnungswirtschaft komme und mich da schon zu wehren weiß.

davon ab, klar würde ich die wohnung gern wechsel (um die eigenen kosten zu senken, nur den zeitpunkt bestimme ich und nicht die arge, kosten der whg: 317 € brutto, 158 € stadtwerke, 42 m²) eben mit diesen anteilen, nur bekomm ich bei der arge mal wieder keine vernünftige auskunft, wie es mit der schenkung aussehen würde bzw. folgende punkte unklar:

- wirkt sich die schenkung auf das alg2 aus?
- wirkt es sich auf den folgeantrag aus den ich bald stellen muß?
- in welchem zeitraum müßte die nutzung der genossenschaftsanteile stattfunden? (da bewerbungen laufen ist es noch nicht klar ob und wann ich diese anteile nutzen kann)

würde mich freuen, wenn ihr ein paar tipps für mich hättet. so langsam aber sicher gehen mir dieses amt mehr als auf die nerven......zumal ich schon seid 1,5 jahren gegen diesen idioten vor dem sozialgericht klage.

vielen dank mal im voraus

lg mrspock
 
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Arco

Gast
... ich hätte auch mal gerne so eine Schenkung - aber mir gibt keiner was :cry: :cry: ( so war ein Scherzlein gellll )

Im August, eh im ernst .....

die Genossenschaftsanteile sind wie die Anteile bei der Raffeisen- oder Volksbank etc. Vermögensanteile an diesen Genossenschaften.

Da du wenn sie in deinem Besitz seien sollten diese 1.200 Euro als Wert nicht in deinem Erstantrag als Schonvermögen angeben konntest, ist es jetzt auf jeden Fall ein einmaliges Einkommen, so wie z.Bleistift eine Steuerrückerstattung .....

Ob in diesem Falle du eine Zweckbestimmung geltend machen kannst waage ich zu bezweifeln da solche Anteile (zeitmäßig versetzt) jederzeit kündbar somit auch verwertbar sind.

Nicht ganz einfach - wohl Einkommen, evtl. Zweckbestimmt ? - aber auf jeden Fall nicht sofort verwertbar :kinn: :kinn:

Also ich ziehe mein Antwortversuch bildlich zurück und warte auch mit dir auf "bessere" Meinungen ;) ;)
 

mrspock

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hallo arco,
danke für die schnelle reaktion, genau sowas hab ich mir gedacht, wollte das bei der arge ja in einem persönlichen gespräch in der leistungsabteilung klären. nur bin ich soweit nicht mal gekommen grummel, aussage am tel: was wollen sie damit? wollen sie umziehen? blabla, und am ende die aussage ja bis 1000 € kein problem, hab noch gefragt ob ich das schriftlich bekomme (weil ohne gehts gar nicht bei dem verein), die zu erwartende antwort war nein und von dem SB bekommen sie das auch nicht schriftlich.

als auskünfte wie immer nicht zu gebrauchen, na ja werd da wohl doch mal wieder auftauchen müssen, wollte halt nur ein paar infos in der hinterhand haben.

lg mrspock
 
A

Arco

Gast
... nur noch mal kurz eine Anmerkung


also im Zweifel tendiere ich immer noch zu der Annahme das das einmaliges Einkommen ist ( nur nicht gleich verwertbar und das wäre rechnerisch ein Problem ! ! )

Was die Aussage des SB mit den 1.000 Euro seien soll, erschließt sich aber bei mir auch nicht. Du kannst 1 x im Jahr 50 ! Euro als Geschenk anrechnungsfrei bekommen ..... sonst nix

Also wenn überhaupt du diese Anteile für eine neue Wohnung benötigst, versucht es nicht mit einer Schenkung sondern wenn es geht mit ? ? ? würde da mal die Genossenschaft frage was es da noch für Möglichkeiten gibt damit die Freundin das Geld behalten kann, aber du den Nutzen hast .... Nur so ein Gedankengang ;) ;)
 

heuschrecke

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Hm, wie sieht es denn mit einer vertraglich fixierten (evtl. zeitlich befristeten) Leihgabe aus?
Wenn du die Anteile nicht mehr brauchst, musst die sie sofort zurückgeben, (eine weiterübertragung durch dich auf dritte und eine veräusserung durch dich wird vertraglich falls gewünscht ausgeschlossen).

würd ich aber mit nem beratungsschein zum anwalt. soll der den vertrag nochmal durchgehen, ob der so rechtlich haltbar ist.
 
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Arco

Gast
heuschrecke meinte:
Hm, wie sieht es denn mit einer vertraglich fixierten (evtl. zeitlich befristeten) Leihgabe aus?
Wenn du die Anteile nicht mehr brauchst, musst die sie sofort zurückgeben, (eine weiterübertragung durch dich auf dritte und eine veräusserung durch dich wird vertraglich falls gewünscht ausgeschlossen).

würd ich aber mit nem beratungsschein zum anwalt. soll der den vertrag nochmal durchgehen, ob der so rechtlich haltbar ist.
... so ähnlich wäre mein von Dir aufgeschriebener Gedankengang auch gewesen ;) ;)

bei den Raffeisen+Volksbanken ist das aber glaube ich nicht möglich ! ! !
 

mrspock

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guten morgen,
mhh ob das mit einer befristeten leihgabe funktioniert müsste ich dann bei der genossenschaft klären, weil eine nutzung nur in frage kommt, wenn ich die anteile überschrieben bekomme. auch die neurliche suche der wohnung über die genossenschaft wird zeit in anspruchen nehmen (inkl. 3 monate kündigung der alten). damit ist aber immer noch nicht wirklich geklärt wie das nette amt darauf reagieren würde, da bei uns wahnsinnig nette idioten sitzen.

kleines beispiel wie hilfsbereit die sind: bei dem erstantrag kam der hinweiß wegen meine kosten bei den stadtwerken, ich rief an und fragte nach wie sie sich eine senkung vorstellen und die antwort war: setzen sie eine mütze auf, binden sie einen schal um, handschuh und jacke an, dann können sie die kosten im winter senken!!!...völlig platt gewesen nach dieser aussage....

na ja die ersten 6 monate haben sie die volle leistung übernommen, im folgeantrag (ab 01.11.2006) wird das dann nicht geschehen.

auch gut...wollte das mit den anteilen der genossenschaft etwas leichter über die bühne bringen, doch da das amt da auch wieder rum zickt, bleibt mir in dem fall wohl doch nur wieder mal dagegen vorzugehen.

ich sehe es als frechheit an, sich auf einen mietenspiegel zu berufen der seid jahren in stade nicht vorhanden ist und daran einen maßstab zu setzen. sicher es gibt möglichkeiten des mietvergleiches keine frage, doch dann sollten sie diese auch so nutzen. wie gesagt das werd ich hinbekommen da ich aus der wohnungswirtschaft komme und weiß was ich tun muss. wird nur halt wieder recht ätzend diese ständigen kämpfe gegen das amt....

hoffen wir mal das eine der neuen bewerbungen fruchtet, dann kann ich das noch umgehen..

habt erstmal dank für die schnellen antworten 8)

lg mrspock
 
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