Scheidung und ALG 2

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mayday112

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Hallo zusammen,

habe da mal so eine Frage die etwas schwierig für mich zu lösen ist.

Also meine noch Frau und ich leben zusammen mit unseren 2 Kindern in einer Bedarfsgemeinschft. Ich gehe arbeiten, bringe aber nicht genug Geld mit sodass die Arge uns monatlich noch 66 Euro zu zahlt.

Nun stehen meine Frau und ich vor der Scheidung. Nun haben wir aber eine Sorge die Kinder und möchten extra bis Sie größer sind und es verstehen was los ist noch zusammen leben! Wir haben eine Wohnung die sich auch super als WG eignen würde. Nun aber meine Frage da meine Frau nicht arbeiten geht. Hat Sie überhauot anspuch auf ALG 2 nicht das die Arge Ihr dann nichts zahlt da wir noch zusammen leben?

Danke schon mal für eure Antwort!

Liebe Grüße aus Bonn
 

Mario Nette

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Also meine subjektive Meinung: Eine Scheidung dient ja gerade dazu, die engen Bindungen zu lösen, etwa das Füreinander-Einstehen. Von daher dürfte die ARGE dann eigentlich nur noch von einer Wohngemeinschaft ausgehen. Das müsste allerdings vermutlich das Mietverhältnis dann auch hergeben - also über einen Untermietvertrag.

Merkwürdig, dass die ARGE euch bis jetzt nicht aufs Wohngeld / Kinderzuschlag verwiesen hat. Das wird allerdings nach der Scheidung wohl eher nicht mehr in Betracht kommen, sondern regulär ALG II (SGB II) für Frau und Sozialgeld (SGB II) für die Kinder.

Mario Nette
 

mayday112

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Naja das ist natürlich völlig richtig! Aber gut wenn man an die Kinder denkt kann das schon sehr nahe gehen! Aber ich werde es trotzdem oder wir nochmal überdenken!

Ansonsten mit anderen Worten ich muss eine Wohnung nehmen und meiner noch Frau ein Zimmer vermieten ? Weil alles kann ich Ihr ja schlecht vermieten oder Untervermieten :)

Nur wird die ARGE dann nicht stutzig nicht, dass es dann aufkommt das wir abzocken möchten! Weil wenn wir getrennt sind gibt es für mein Frau mehr wie 66 € zuschuss

danke dir
 

biddy

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Nur wird die ARGE dann nicht stutzig nicht, dass es dann aufkommt das wir abzocken möchten!

Ihr müsstet die Trennung dann schon "offiziell" machen, z.B. zum Anwalt und den Trennungszeitpunkt fixieren. Ich habe mich von meinem Ex im Mai 2008 getrennt und wird haben innerhalb der Wohnung (jeder von da ab eigenes Zimmer) noch bis Anfang September zusammen gewohnt; allerdings habe ich dann erst ab September Alg II bezogen, mir war der Anwaltbesuch aber wichtig. Der Zeitpunkt der Trennung ist nämlich auch relevant für die Trennungsunterhaltsberechnung und ich konnte nie sicher sein, ob ich von meinem Ex überhaupt noch Geld für die Zeiten seiner Abwesenheit während des "Noch-Zusammenwohnens" für mich und die Kids erhalte.

Wobei wir beim Unterhalt wären. Diesen zu beantragen, ob über's Jugendamt oder Familiengericht, wird die ARGE Euch bzw. Deine Frau nämlich auffordern, weil er mit in die Bedarfsberechnung zum Alg II fließt.

Ich weiß zumindest von einer Userin, die jedoch im Forum nicht mehr aktiv ist, die mit ihrem Exmann und Kindern einige Zeit in einer Wohnung gelebt hat, während beide Alg II bezogen - beide erhielten den vollen Regelsatz und wurden nicht als Bedarfsgemeinschaft gerechnet. Kämpfen, argumentieren und überzeugen musste sie allerdings schon, "einfach so" wurde es nicht akzeptiert. Deshalb mein Vorschlag, einen Anwalt für Familienrecht hinzuzuziehen, damit klar ist, dass ihr getrennt seid.
 

Kalkulator

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Indiz für die Annahme einer Bedarfsgemeinschaft ist auch immer das Zusammenleben und die Erziehung der gemeinsamen Kinder.

Folglich wird es schwer hier eine reine Wohngemeinschaft durchzusetzen.
 
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