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Scheidung -ALGII- als Vater rechtlos??

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Daddy09

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#1


Hallo liebe Community,
ich hoffe das der eine oder andere vielleicht weiß von was ich rede...
Erstmal kurz zu den Fakten, bis 31.05 bestand eine gemeinsame BG, seit01.06 sind es zwei -eine für die noch Frau +die Kinder und eine für mich (alleine) Der Verlängerungsantrag der BG (unverändert wir alle gestellt!!) wurde vom Amt nicht bearbeitet - ich hingegen aufgefordert einen Einzelantrag zu stellen. Auf welcher rechtlichen Grundlage darf sich das Amt so verhalten? Mein daraufhin gestellter Antrag, für mich und die Kinder, wurde abgelehnt.


Die Fakten sind derzeit so, wir wohnen noch zusammen, meine noch Frau erhält Geld für sich und die Kinder, ich erhalte separat Leistungen. Kann ich gegen die Ablehnung meines Antrages vorgehen? Auf welcher (Un)rechtsbasis wird überhaupt so entschieden??


Hintergrund: zwei der Kinder möchten bei mir wohnen bleiben (10 und 11) und wünschen auch, das ich das Kindergeld erhalte (Antrag läuft). Die Kinder werden seit 1,5 jahren von mir allein versorgt und verpflegt da ich zu hause bin. Der gesamte Haushalt wird von mir erledigt.



Meine noch Frau wünscht ebenfalls, dass ich ausziehe, die Kinder bis zu gerichtlichen Klärung bei ihr verbleiben. Kann sie das auch rechtlich durchsetzen, entgegen des Willens der Kinder? Freiwillig wird kein Auszug erfolgen bei dem Kinder bei ihr bleiben...das würde zu Schädigungen der Kinder führen.
Danke im Voraus....
 

Daddy09

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#3
Hallo,

RA ist eingeschaltet bzw wird jetzt eingeschaltet..zu spät ich weiß :-/
Wohnort ist Berlin.
Lese mich derzeit durch einige Foren aber Tenor scheint immer gleich zu sein: Väter haben keine Rechte egal wie sich die Situation darstellt. Was ist das für eine Willkür -nicht nur bei zuständigen Ämtern- auch rein rechtlich? Beratungsstelle des Jugendamtes ist schon geraume Zeit über die Situation informiert auch das pure geldorientierte Verhalten meiner noch Frau ist dort bekannt, es interssiert offenbar niemanden.

Ich erinnere mich noch gut an Sprüche wie -das Wohl der Kinder steht immer Vordergrund- nichts als Lügen.

MfG
 

karpfen

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#4


Hallo liebe Community,
ich hoffe das der eine oder andere vielleicht weiß von was ich rede...
Erstmal kurz zu den Fakten, bis 31.05 bestand eine gemeinsame BG, seit01.06 sind es zwei -eine für die noch Frau +die Kinder und eine für mich (alleine) Der Verlängerungsantrag der BG (unverändert wir alle gestellt!!) wurde vom Amt nicht bearbeitet - ich hingegen aufgefordert einen Einzelantrag zu stellen. Auf welcher rechtlichen Grundlage darf sich das Amt so verhalten? Mein daraufhin gestellter Antrag, für mich und die Kinder, wurde abgelehnt.
hallo daddy09,

du schreibst, daß ihr in trennung in einer wohnung mit euren beiden kindern lebt. d. h. die bedarfsgemeinschaft existiert nicht mehr. warum stellt ihr dann aber einen gemeinsamen verlängerungsantrag? da brauchst du dich dann nicht zu wundern, wenn du aufgefordert wirst einen einzelantrag zu stellen.

oder versteh ich da etwas falsch?
 

Daddy09

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#5
Hallo,

wundern werde ich mich im Bezug auf das Amt über nichts mehr.
Der gemeinsame Antrag wurde gestellt, da wir beide unabhängig voneinander die Auskunft erhielten -Trennung nicht möglich (finanziell) da Bedarfsgemeinschaft und zusammen wohnend. Lediglich eine getrennte Überweisung wurde angeboten -auch dabei dann schon nur mein Anteil getrennt und nicht der von den Kindern- womit ich nicht einverstanden war da ich sie rundum versorge.
Deshalb zunächst die Verwunderung das ich nun doch einen Erstantrag stellen soll aber gut, gesagt getan. Soweit alles gut und kein Problem, das beginnt erst mit der -aus meiner Sicht- völlig willkürlichen Entscheidung des Amtes, die Leistungen für die Kinder an meine noch Frau zu überweisen.
Wir haben drei Kinder 4, 10 und 11 wobei die beiden großen bei mir wohnen möchten.

Ich frage mich in erster Linie was gegen eine solche Willkür bis offensichtliche Unfähigkeit unternommen werden kann. Ohne Anwalt wohl nichts mehr und selbst mit scheint es, als ob man Vater keinerlei Rechte hat, die Frau bevorzugt wird obwohl sich die Kinder klar andersweitig äußern.

MfG
 

biddy

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#6
Wir haben drei Kinder 4, 10 und 11 wobei die beiden großen bei mir wohnen möchten.
Meinen Kinder wurde von Seiten des Gerichts eine eigene Verfahrenspflegerin (sog. Anwalt des Kindes) zur Seite gestellt, die sich einige Male mit den Kindern traf, um ihre Wünsche vor Gericht vertreten zu können, die sich die Kinder nicht immer "trauen", den Eltern mitzuteilen (Stichwort Solidaritätskonflikt) ...
Ich kann nur empfehlen, einen solchen gleich mit zu "beantragen", wenn das möglich ist. Schützt sehr vor Beeinflussung der Kinder und Ziehen an den Dreien, egal von welcher Seite. Man selbst ist da auch nicht immer so gefeit vor, weil ich selbst erfahren musste, so vernünftig man auch reagieren möchte, gerade den Kindern gegenüber. Aber die Angst ...
Auf jeden Fall hat mir das Sprachrohr der Kinder, die Anwältin, die Tatsache, dass sie da war, sehr geholfen. Dies nur als Tipp.
 
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