"Schäuble hält hohe Sozialleistungen für schädlich" (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

pinguin

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Mindestlohn 20 €, was spricht dagegen?
Daß Du vermutlich keine 60 Euro beim Friseur bezahlen möchtest?

Habt Ihr noch nicht verstanden, daß der Kunde das Geld bringt und dieser auch bereit sein muß, dieses entsprechend Euren Vorstellungen auszugeben?

@Realo
Die Vermögensteuer wird sicherlich nicht erneut eingeführt, aber der allgemeine Spitzensteuersatz dürfte vermutlich dezent um bis zu 1% steigen, der allgemeine Einstiegssteuersatz, also der, ab dem überhaupt Steuern zu zahlen sind, könnte parallel dazu um bis zu 1% sinken.

Firmengebundenes Erbe sollte unangetastet bleiben.
 

swavolt

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Daß Du vermutlich keine 60 Euro beim Friseur bezahlen möchtest?
Ich wahrscheinlich nicht - aber ich schneide mir die Haare schon seit undenklichen Zeiten selber.
Aber alle die arbeiten und selbst mindestens pro Stunde 20 € verdienen, locker.

Wobei aber in nicht allzu ferner Zukunft es keine Arbeitsplätze mehr geben wird(Roboter lassen grüßen).
Was dann, Regierung?
 

Kampfmops

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Habt Ihr noch nicht verstanden, daß der Kunde das Geld bringt und dieser auch bereit sein muß, dieses entsprechend Euren Vorstellungen auszugeben?
Momentan werden ja auch überall die Preise angehoben (Miete, Strom, ÖVPN...) und die Leute müssen dadüfr blechen, weil sie es benötigen, obwohl die Arbeiter im Lohndumpingbereich nicht mehr bekommen, die H4-Erhöhung alleine von der Stromkostenerhöhung gefressen werden und bei Armutsrentnern ist es auch noch nicht besser geworden.

Solange sich die Chafs der großen Firmen weiter selbst mit Millionen-Bonis füttern, wird bei den Arbeiten auch weiter nichts ankommen (selbst innerhalb der Firmen).
(Und nun rede ich nichtmal von kleinen Berieben, da die immer mehr vom Aussterben bedroht sind, seitdem die "Großen" die Monopole immer mehr unter sich aufteilen)

Nach manchen hier solls wohl aber eh so bleiben, wie es ist: Die Reichen bekommen immer mehr und die Armen, sollen gefälligst unten bleiben und billig buckeln. Bin mal gespannt, an wen die Geldschlunde dann bald ihr Zeut verkaufen wollen, wenns keiner mehr kaufen kann. Irgendwann ist vorbei mit Wirtschaftswachstum.
 

Realo

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Es wird auch in Zukunft Arbeitsplätze geben....diese Prognosen sind toal gaga... Im Poduktions- und im Logistibereich wird es rumpeln...viele Analysten-Jobs werden irgendwann einmal durch KI abgelöst... dafür gibt es eben neue Jobs....
und 60 Euro für den Friseurbesuch als Mann? Wenn Du 20 Euro pro Stunde verdienst waeren das 3 Stunden arbeiiten fuer einmal Friseur,,,
 

Matt45

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Ich bin für anständige Löhne in allen Bereichen.... Aber bei einem Mindestlohn von 20 € die Stunde werden sich viele Tätigkeiten in Deutschland nicht mehr rechnen (aus unternehmenssicht, da die Kosten nicht auf die Preise umgelegt werden können)

Und mit einer einkommensteuer von 100%.. nun ja... Stellt sich die Frage, wer denn dann für das steueraufkommen sorgen soll? Alle Immobilen Vermögenswerte werden dann eben in andere Länder ausgelagert. Und was glaubst du, warum die 25 prozentige kapitalertragssteuer eingeführt wurde? Weil 25% von x immer noch mehr sind als 100% von nix...
Ob es gleich 20 € sein müssen weiß ich nicht. Allerdings bin ich für einen Lohn von mindestens 14/15 € die Stunde!

Entweder brauchen wir höhere Löhne oder niedrigere Steuern(SV-Beiträge).

Wir haben doch bereits jetzt sehr viele Probleme mit Paaren(oder wer Kinder hat) im Einkommensbereich bei Lohnarbeit, dazu immer höhere Mieten oder Strom. Siehe Link.



Das System im Niedriglohnsektor funktioniert doch nur durch Aufstockung, sollte jeden mal bewusst sein. Wer mit Partner(oder Kinder) für 9,35 bei einer ZAF oder .....arbeitet muss am Ende des Monats immer noch zum Amt.

Aber so kann es auf Dauer doch nicht richtig sein.

Das Problem ist nicht der zu "Hohe Hartz" Lohn, sondern wir haben seit Jahren finanzielle Probleme bei den unteren Einkommen.

Da dies nicht geändert wird von der Politik, sind die Probleme eben so wie in dem Link. Traurig aber wahr.
 

Waldgrau

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Habt Ihr noch nicht verstanden, daß der Kunde das Geld bringt und dieser auch bereit sein muß, dieses entsprechend Euren Vorstellungen auszugeben?
Wenn der Kunde zunehmend kein Geld hat?
Daran wird der Kapitalismus eines Tages sterben. Das ist nicht mehr so lange hin.
Würde der Kunde aber anständig verdienen, könnte er auch den Friseur anständig bezahlen. So einfach ist das.
 

Realo

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ein
Wenn der Kunde zunehmend kein Geld hat?
Daran wird der Kapitalismus eines Tages sterben. Das ist nicht mehr so lange hin.
Würde der Kunde aber anständig verdienen, könnte er auch den Friseur anständig bezahlen. So einfach ist das.
nein, so einfach ist es eben nicht. es gibt leider Tätigkeiten, die in DE nicht wirtschaftlich machbar sind. (Textilindustrie z.B.) das ist die Realität. und DEN Kunden gibt es nicht....es gibt die Kunden, die es sich leisten können und es gibt die anderen.
 

Waldgrau

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es gibt leider Tätigkeiten, die in DE nicht wirtschaftlich machbar sind. (Textilindustrie z.B.) das ist die Realität.
ja gut dann muß man dann die Realität dahingehend ändern. Weg von der weltweiten Gleichmacherei auf unterstem Preisniveau, weil wir mit China und Konsorten eh nicht mithalten können.
Die Bestrebungen gehen aber schon länger in die andere Richtung, siehe HartzVierAgenda 2010.

DEN Kunden gibt es nicht....es gibt die Kunden, die es sich leisten können und es gibt die anderen.
Die es sich leisten können, werden immer weniger. Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. Ist aber die logische Folge im Kapitalismus, Stichworte: Schere reich/arm, immer weniger verdienen immer mehr und immer mehr verdienen bzw. bekommen immer weniger. Das ist die ganz logische normale immer auftretende Folge im Kapitalismus. Das endet i.d.Regel im Zusammenbruch, Massenarbeitslosigkeit, Unruhen, Bürgerkrieg oder sonstiger Krieg.
 

Kampfmops

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Jup, da lassen sogar die teuren Modemarken lieber von Chinesen oder Migranten zu Dumpingpreisen nähen UND verkaufen es dann trotzdem, als wären sie von "normalen" Arbeitern hergestellt worden. Mode Sauteuer (weil Marke) Arbeiter verdienen da wenig und die Leute kaufens trotzdem. Vor kurzem erst einen Beitrag über Italien gesehen, wo ein Modedesigner auspackte. Es wurden da Chinesische Firmen nach Italien geholt, damit weiterhin "Made in Italy" drauf stehen kann, um günstig zu arbeiten. Nun haben die Chinesen genug verdient und es werden Flüchtlinge eingestellt, die weiter für Minimalsten Lohn schuften müssen.

Also tu mal nicht so, als würds dann keiner kaufen. Es geht nur um mehr Gewinne für Chefs der Lohndumpingbuden. Solange es gekauft wird, ändert sich daran nichts, was aus den Menschen wird ist egal.

Bedeutet für mich: Man kann nichtmal bei Markennamen sicher sein, wieviel unmenschliche Arbeitsschritte in dem Produkt stecken, auch wenns teuer ist. Die Gier lässt mittlerweile viele zu Ausbeutern und Betrügern werden.
 

Matt45

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Nur mal als Ergänzung zum Thema Produktion in China bzw. Asien. Nicht nur Textil, sondern auch Elektronik, Spielzeug.......kommt von dort.

Selbst das berühmte "Ei Phone" kommt überwiegend nicht aus den USA.


Der "Apfel" hat reichlich Geld, allerdings kann man so noch reicher werden.

Dieses Beispiel kann man beliebig fortführen.
 

pinguin

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Wenn Du 20 Euro pro Stunde verdienst waeren das 3 Stunden arbeiiten fuer einmal Friseur,,,
Die garantiert keiner aufwenden würde, wetten?

Der Punkt ist nunmal, daß in reale Preise, von denen wir Welten auch dank der spekulativen Börsen-Handelsplattformen Welten entfernt sind, der ganze Aufwand zur Herstellung des Erzeugnisses eingerechnet gehört. Angefangen bei der Hebung der Rohstoffe, über die Herstellung des Erzeugnisses selber, bis hin zum Verkauf des Produktes und später evtl. sogar die Wiederverwertung als Gebrauchtrohstoff.

Würde der Kunde aber anständig verdienen, könnte er auch den Friseur anständig bezahlen. So einfach ist das.
Da machst Du aber die Rechnung ohne den Menschen und seine charakterlichen Anlagen; warum, bitte, hat es den in so manch Großstädten unbezahlbare Mieten? Die sind nicht ob gesetzlicher Auflagen so hoch, sondern meist Folge rein menschlicher Eigenschaften.
 

Waldgrau

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Da machst Du aber die Rechnung ohne den Menschen und seine charakterlichen Anlagen; warum, bitte, hat es den in so manch Großstädten unbezahlbare Mieten? Die sind nicht ob gesetzlicher Auflagen so hoch, sondern meist Folge rein menschlicher Eigenschaften.
Wie meinst Du das? Arme Menschen gehören nicht zu den Wohneigentümern, die Mietpreise in die Höhe treiben.
Warum steigen Preise? Ganz allgemein: Angebot und Nachfrage steht in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Da könnte mal vom Staat eingreifen - tut man aber nicht, bzw. man versucht es,das Ganze hat aber mehr Augenwischerei-Charakter.
 

Gollum1964

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Wobei aber in nicht allzu ferner Zukunft es keine Arbeitsplätze mehr geben wird(Roboter lassen grüßen).
Was dann, Regierung?
dann gehen alle für 1 Euro die Stunde im Wald oder auf den Fußgängerwegen harken. Dann sind sie zumindest im Sinne der Statistik auch nicht mehr arbeitslos und laut Ansicht von Schäuble glücklicher als zuvor.
Oder man baut das bestehende System noch weiter aus:

noch mehr Leute werden bei AA, JC und MT beschäftigt, um noch mehr arbeitslose Menschen zu ärgern ähm zu betreuen.

In diese Richtung läuft es doch heute schon oder wie kann es sein, dass trotz Rekordbeschäftigung immer mehr (skrupellose und unmoralische) Menschen in obigen Institutionen tätig sind, der Sozialetat permanent steigt und das bei immer mehr werdenden Tafeln in Deutschland.
 

Realo

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Wie meinst Du das? Arme Menschen gehören nicht zu den Wohneigentümern, die Mietpreise in die Höhe treiben.
Warum steigen Preise? Ganz allgemein: Angebot und Nachfrage steht in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Da könnte mal vom Staat eingreifen - tut man aber nicht, bzw. man versucht es,das Ganze hat aber mehr Augenwischerei-Charakter.
Arme enschen gehören nicht zu Wohnungseigentuemern....meinst Du....und die alte dame die die wohnung mit dem man gekauft hat, der mann stirbt und dann kommt ne sonderumlage wegen notwendiger sanierungen/reperaturen...und sie hat nix ausser ihrer kleinen rente/witwenrente...willkomen in DE...
 

Kampfmops

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dann kommt ne sonderumlage wegen notwendiger sanierungen/reperaturen
Dafür haben viele Wohnungseigentümer eine Kasse, wo alle einzahlen und daraus wird sowas dann gezahlt, wenn größeres ansteht. Und ich glaube auch nicht, das die kleine Omi auf die Idee kommt, ihre kleine wohnung teuer zu sanieren und dann für horrende Preise zu vermieten, was sich keiner leisten kann. Denn das ist das Problem. Früher hätt die kleine Omi ihre Wohnung verkauft und wäre zur Miete in eine kleinere, günstigere Wohnung gezogen, wenn es ihr zu viel wird.

Heutzutage warten die Vermieter (große firmen mit viel Kapital, die noch mehr wollen), bis wer auszieht (wer nicht ausziehen mag, wird gedrängelt), dann wird erstmal teuer saniert, auch wenn die wohnung oki ist. Und danach wirds teuer vermietet, teilweise zum doppelten Preis. Da finden kleine Omis keine wohnung mehr. Willkommen in DE
 

Waldgrau

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Arme enschen gehören nicht zu Wohnungseigentuemern....meinst Du....und die alte dame die die wohnung mit dem man gekauft hat, der mann stirbt und dann kommt ne sonderumlage wegen notwendiger sanierungen/reperaturen...und sie hat nix ausser ihrer kleinen rente/witwenrente...willkomen in DE...
Klar ist das, was Du beschreibst, blöd, aber gut, als sie die Wohnung gekauft hat, war sie nicht arm.
Unter Armut verstehe ich was anderes.
 

Gollum1964

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Wie es auschaut, hat die CDU nun ein neues "Eisen" im Feuer, nachdem man nicht mehr voll Sanktionieren darf, um unwillige Menschen zu pekärer Arbeit zu Zwing...äh Fördern:


Weiß nicht, obs stimmt. Falls doch, kommen wieder viele Schikanen auf uns zu
Hallo Kampfmops,

das beunruhigt mich, ich kann den Link aber nicht öffnen. Ich bin selber ein älterer selbständiger Aufstocker (56), aber das würde bei mir zur Konsequenz haben, dass ich bis zur Altersrente wieder "Vollhartzer" werde.
Ich hoffe, die Grünen machen da in der nächsten Regierung nicht mit. Mit der AFD wäre das mit Sicherheit sehr schnell umgesetzt. Die SPD wird 2021 wohl niemand mehr brauchen.
 

Mona Lisa

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das beunruhigt mich, ich kann den Link aber nicht öffnen.
Das liegt an den Sternchen im Link. Vielleicht ist Kampfmops so freundlich und stellt den Link richtig rein.

Ich würde dann definitiv nicht mehr arbeiten bei 400 Euro, zwei Stunden Fahrt täglich insgesamt und über 50 Euro Fahrkosten.

Ich möchte dazu noch sagen, daß ich gar keinen Mini-Job haben möchte, sondern eine Arbeit weg von Hartz IV.

LG Mona Lisa
 
Zuletzt bearbeitet:

Kampfmops

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Habs versucht, aber irgendwie klappt es nicht. Wo die Pünktchen sind "***********" eingeben.

Scheint auf jeden Fall einer der neueren Pläne der CDU zu sein.

Zitat...okay, scheint hier irgendwie geblockt zu werden. Dann googeln nach "Verdienste sollen bis 630 Euro vollständig angerechnet werden". Bei mir erste anzeige oben.
 

samuraji

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Dafür haben viele Wohnungseigentümer eine Kasse, wo alle einzahlen und daraus wird sowas dann gezahlt, wenn größeres ansteht. Und ich glaube auch nicht, das die kleine Omi auf die Idee kommt, ihre kleine wohnung teuer zu sanieren und dann für horrende Preise zu vermieten, was sich keiner leisten kann. Denn das ist das Problem. Früher hätt die kleine Omi ihre Wohnung verkauft und wäre zur Miete in eine kleinere, günstigere Wohnung gezogen, wenn es ihr zu viel wird.

Moment mal!
Hier im Ort gab es vor 5 Jahren ein Projekt, Wohnen mit Pflege im Haus, es wurde für 2Mio. € ein Wohnhaus mit ~20 Wohneinheiten (Eigentumswohnungen!) gebaut, um die alten Omis und Opis aus ihren alten Häusern zu locken. Häuser wurden dabei von diversen Spekulanten ähm, netten Bürgermeistern und Immobilienfreunden derer billigst aufgekauft, renoviert und teuer wieder verkauft. Die älteren Leute dagegen, hatten mit dem Verkauf nur diese Wohnung mit Mühe und Not finanzieren können, teilweise musste da noch ordentlich was raufgepackt werden. Also Haus war weg, Ersparnisse waren weg und nun kommen noch weitere Laufende Kosten hinzu, die teilweise wesentlich höher angesetzt wurden, als die läppischen Nebenkosten der damaligen Eigenheime. Gut, von den 20 Menschen sind mittlerweile 4 verstorben, weitere 4-5? weggezogen, weil die Unterhaltskosten der Eigentumswohnung zu teuer, etwas anderes Mieten ist wohl billiger. Der Rest der Aten meckert nur rum und weis sich nicht zu helfen. Untere Ebene wurden jetzt Apotheke, Restaurant und mehrere Versicherungsmakler reingesetzt, der Wohnblock steckt zum verkauf.

Die armen Menschen tuen mir schon leid, das Eigenheim wäre sinnvoller gewesen. Generell, wer kauft sich freiwillig eine Eigentumswohnung? Erst recht, wer zieht aus dem eigenen Haus freiwillig aus und tauscht es gegen Mietwohnungen ein? Das eigene Haus ist nach wie vor übrigens die beste Vorsorge auf dem Markt, da kommen keine Aktien, Lebensversicherungen oder Sparpläne mit. Einzig die Regierung hat wohl erkannt und diverse Spekulanten, dass man mit alten Leuten richtig Geld verdienen kann, wenn man denen ihr Eigentum abnimmt.

Für mich wäre es sinnvoller, wenn Menschen sich Wohnprojekt widmen würden, kleineren dorfähnlichen Anlagen, viel Grün drumherum und vorallem kurze wege zu arzt, Pflege, Kita/Schulen usw. Die bisherigen Projekte die ich kennengelernt hatte, war aber emist nur sehr begrenzt und meist ausschließlich für die extrem gut betuchten. Die Lebensqualität hingehen - unbezahlbar.
 
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