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Schadet privater Zuschuss Verwandten mit ALG II?

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wolliohne

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#1
Nachgefragt

Frage: Ein Verwandter von uns bezieht Arbeitslosengeld II. Er würde gerne in eine geräumigere Wohnung umziehen, die nach den Maßstäben des Amtes allerdings unangemessen groß und auch zu teuer ist. Wir sind bereit, die Mehrkosten für Miet- und Heizkosten zu übernehmen. Geht das?

Antwort: Zunächst einmal gibt es durchaus Situationen, in denen Bezieher von Arbeitslosengeld (ALG) II sogar einen Rechtsanspruch darauf haben, dass das für Hartz IV zuständige Amt die Kosten einer besseren und teureren Wohnung übernimmt. Dies gilt etwa dann, wenn die bisherige Wohnung unangemessen klein oder feucht ist oder weder Bad noch Dusche hat. Dann müssen die Ämter nicht nur die neuen, in der Regel höheren Kosten für eine angemessene Wohnung, sondern auch die Umzugskosten übernehmen.

Schreiben Sie uns ihr Anliegen zum
Arbeits- und Sozialrecht an
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Wir behandeln repräsentative Fragen.

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jane doe

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#2
die antwort beantwortet die frage leider nicht. sie gibt nur ergänzende hinweise. das eigentliche problem wird ausgeklammert.

meiner meinung nach, kann durch zweckgebundene spende, von anderen für den he, dies so realisiert werden. ich würde dabei darauf achten, daß der he die spende nicht erhält, sondern der betrag direkt an den vermieter überwiesen wird.
 

Heiko1961

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#3
Ich denke mal, da wird die Arge nicht mitspielen. Dann könnte ihn die Verwandtschaft ja auch so unterstützen. Es ist ne Sauerei, aber die Argen und der Gesetzgeber denken so.:frown:
 

Arania

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#5
Es soll Fälle geben wo das akzeptiert wurde, aber das muss eben von Fall zu Fall wieder durchgeboxt werden
 
E

ExitUser

Gast
#6
Es soll Fälle geben wo das akzeptiert wurde, aber das muss eben von Fall zu Fall wieder durchgeboxt werden

Es soll Fälle geben, bei denen Frau Merkel nicht lügt ... ?!
Und durchboxen tut sie auch alles, was der Bedienung des Großkapitals dient.
 

Arania

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#7
Und was soll mir diese Bemerkung sagen? Das man es erst gar nicht versuchen sollte?
 
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#8
Ich würde mcih an der Stelle dieser Person nicht von sowas abhängig machen.

Freundschaften können zerbrechen, Familien können sich zerstreiten etc. Und was macht der dann ? Wieder umziehen?

Eine Person kriegt eine Wohnung bis zu 40 Quadratmetern glaube ich, das sollte doch reichen! Spendier der Person lieber mal eine Einladung zu einer Urlaubsreise oder irgendeinen nötigen Gebrauchsgegenstand.
 

Bruno1st

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#9
Es soll Fälle geben wo das akzeptiert wurde, aber das muss eben von Fall zu Fall wieder durchgeboxt werden
Mein Bruder hat mich 2006 unterstützt - aber nur als Ausgleich für den Dispokredit. Die Schulden wurden so nur umgelagert. Das Geld wurde direkt auf das Konto überwiesen.
Die ARGE hat mehrere Monate und viele schriftliche Rückfragen gebraucht, bis sie sich endlich gerührt hat - Folge: unnötige Zinsen. Erst als ich der ARGE sagte, daß ich ohne diese Umschuldung sofort Insolvenz anmelden muß, hat sich die ARGE gerührt.

Auf jeden Fall gilt : VORHER und SCHRIFTLICH informieren, statt später bluten. Denn die ARGE spinnt sich da rasch etwas zusammen und man selbst ist dann in unnötiger Beweisnot. Die klauen den Kindern garantiert den geschenkten Schokonikolaus, sobald sie dazu Gelegenheit bekommen.
 

ofra

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#10
Ich denke mal, da wird die Arge nicht mitspielen. Dann könnte ihn die Verwandtschaft ja auch so unterstützen. Es ist ne Sauerei, aber die Argen und der Gesetzgeber denken so.:frown:
richtig. es könnte im gleichen atemzug unterstellt werden, dass der gute mensch auch noch anderweitig von der familie unterstützt wird ...
davon würd ich also lieber die finger lassen ...
es gab ja schon mal die überlegungen, ob eltern für ihre kinder oder kinder für ihre eltern aufkommen müssen.
vielleicht kommt das tatsächlich noch irgendwann - zwangsweise. weil man dadurch noch mehr leistungsbezieher aus dem bezug drängen kann. und die statistik wird reiner und reiner ... und angie jubelt ...
 

ofra

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#11
hartz IV hat ja so einige nebenwirkungen, die langfristig das ganze soziale gefüge verändern und auch die zwischenmenschlichen beziehungen massiv beeinträchtigen. hilfsbereitschaft, nachbarschaftshilfe, zusammen wohnen und leben, alles gerät plötzlich unter verdacht.
der gute wille zählt nicht mehr. es wird überall negatives unterstellt. das höhlt das vertrauen der menschen untereinander aus. es entsteht eine kultur der angst und des misstrauens.
der einzelne wird mehr und mehr in die isolation gedrängt. solidarität wird gezielt verhindert.
das sich-zusammenschließen einzelner wird geschwächt. so wird auch gezielt verhindert, dass große gruppen ihre rechte durchsetzen, indem man die massen auseinandertreibt.
ob das familienfreundlich ist?
 

Arania

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#12
richtig. es könnte im gleichen atemzug unterstellt werden, dass der gute mensch auch noch anderweitig von der familie unterstützt wird ...
davon würd ich also lieber die finger lassen ...
es gab ja schon mal die überlegungen, ob eltern für ihre kinder oder kinder für ihre eltern aufkommen müssen.
vielleicht kommt das tatsächlich noch irgendwann - zwangsweise. weil man dadurch noch mehr leistungsbezieher aus dem bezug drängen kann. und die statistik wird reiner und reiner ... und angie jubelt ...
Bei der Sozialhilfe ist das auch heute noch so, das kann also durchaus sein, ist doch eh so das es schon versucht wird
 
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