Schadensersatz wegen Warenbetrug anrechenbar?

JokerNico

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Guten Tag alle miteinander,

ich google nun schon eine Stunde und habe auch hier wieder viele interessante Themen gefunden, die zwar nichts mit dem Thema hier zu tun haben, aber dennoch sehr interessant sind.

Ich möchte mich hier zunächst mal bei den Betreibern und aktiven Mitgliedern, für diese gute Plattform bedanken! :icon_klatsch:

Nun zu meiner Frage:

2010 habe ich über ein Kleinanzeigenportal einen kauf getätigt.
Ich hatte mir 230€ angespart und wollte mir einen Laptop kaufen.
Dieser kam leider nie an, ich habe den Verkäufer angezeigt.
Und heute landete ein Schreiben vom Amtsgericht auf dem Tisch, dass der Betrüger dazu verurteilt wurde mich zu entschädigen.

Ich muss dazu meine Kontonummer angeben.
Ich bin mir nicht sicher ob er den vollen Betrag, einen Teilbetrag oder den Gesamtbetrag in mehrere Teilen zahlen will.

Ist dies für das Jobcenter anrechenbares Einkommen?


Bedanke mich sehr herzlich bei euch!
 

JokerNico

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Das wäre ja toll =)
Dann könnte ich das Geld als Privateinlage meinem Kleinunternehmen zuführen, um es weiter auszubauen.

:biggrin:
 

Makale

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Ich geh mal davon aus das du die Schadensersatzzahlung von der Landesjustizkasse überwiesen bekommst (Täter bezahlt an Gericht und dieses leitet an dich weiter, damit deine Bankverbindung gschützt ist).
Hier sollte § 11a Abs. 2 greifen:

Entschädigungen, die wegen eines Schadens, der kein Vermögensschaden ist, nach § 253 Absatz 2 des
Bürgerlichen Gesetzbuchs geleistet werden, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen.
Edit:
Aber eigentlich ist es doch ein Vermögensschaden oder ? :icon_kinn:
 

Muzel

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Sinn und Zweck des Schadensersatzrechtes ist es, den Geschädigten so zu stellen, als hätte er keinen Nachteil erlitten, § 249 I BGB.
 

Makale

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Jut dann greift § 11a Abs. 2 SGB II
 

JokerNico

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Vielen dank an alle!

Dann kann ich mich ja beruhigt meiner Arbeit hingeben.
Werde mich sicherlich im "Selbständigen" Bereich an der einen oder anderen Diskussion beteiligen.

Schönes Wochenende!
 
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