SBearbeiter rief in der Klinik an (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

seniorIch

Elo-User*in
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Hallo,
vor in etwa weniger als 2 Wochen teilte mir die Sozialmitarbeiterin der Klinik mit, in der ich mich kurzfristig befand, dass ein SB vom JC in der Klinik anrief um sich zu erkundigen ob ich dort anwesend sei. (Ich war/bin ziemlich oft in der Klinik)
Eine Aufenthaltsbescheinigung hatte ich zukommen lassen.
Als ich dies erfuhr dachte ich mir nichts dabei, weil ich mit anderen Sachen bescÀftigt war, aber so langsam wo ich mich wieder gesammelt habe, kommt mir das nicht wirklich rechtens vor.

Sind wir jetzt schon bei Orwells 1984?
Was soll das?
Darf das JC das so einfach?
Wenn das nicht rechtens sein sollte, kann ich dagegen irgendwas tun?

Freundliche GrĂŒĂŸe
 

TazD

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NatĂŒrlich kann und darf er dort anrufen und Fragen stellen. Die dĂŒrfen ihm aber aus DatenschutzgrĂŒnden nicht beantwortet werden.

Die viel interessantere Frage ist die, was die Klinik dem SB erzÀhlt hat und ob hier ggf eine Datenschutzverletzung vorliegt.

Wenn es nur ein "Ja, ist anwesend" war und mehr nicht, wirst du daraus weder dem SB noch der Klinik einen Strick drehen können. Zumal du dem JC gegenĂŒber deine dortige Anwesenheit ja selbst mitgeteilt hast.
 

amduckert

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hi
du hast dem JC selbst Aufenthalt dort angekĂŒndigt?
Frage fĂŒr mich wĂ€re,warum JC das ĂŒberhaupt weiß.
Die KK ( GKV und PKV) darf ja prinzipiell niemandem irgendwas sagen. Auch PrivatĂ€rztliche Verrechnungsstellen dĂŒrfen keine AuskĂŒnfte geben. Wenn du also ,theoretisch,da kein SozialleistungsempfĂ€nger, eine Behandlung selbst bezahlen wĂŒrdest,dĂŒrfte theoretisch niemand irgendwas erfahren.

Allerdings! könnte man angesichts verschiedener Skandale,wie dem Transplantationsskandal, mutmaßen, dass Datenschutz im Gesundheitswesen mit FĂŒĂŸen gertretten wird und halblegale "DrĂ€hte" bei Kongressen gelegt werden wĂŒrden.
 

Zeitkind

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du hast dem JC selbst Aufenthalt dort angekĂŒndigt? Frage fĂŒr mich wĂ€re,warum JC das ĂŒberhaupt weiß.
Sofern mir bekannt, hat die Erreichbarkeitsanordnung bis dato ihre GĂŒltigkeit noch nicht verloren und wird auch nicht durch AU eingeschrĂ€nkt.
§ 7 SGB II - Leistungsberechtigte meinte:
(4a) ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte erhalten keine Leistungen, wenn sie sich ohne Zustimmung des zustĂ€ndigen TrĂ€gers nach diesem Buch außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs aufhalten und deshalb nicht fĂŒr die Eingliederung in Arbeit zur VerfĂŒgung stehen. Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn fĂŒr den Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs ein wichtiger Grund vorliegt und die Eingliederung in Arbeit nicht beeintrĂ€chtigt wird. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei
1. Teilnahme an einer Ă€rztlich verordneten Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation, ...
Ich weiß jetzt zwar nicht, ob die Klinik im Wohnort des TE liegt, kann mir aber nicht vorstellen, daß man bei stationĂ€rem Aufenthalt tĂ€glich den heimischen Briefkasten aufsucht.
Es liegt also schon im Interesse des TE, wenn er sich vorher mit dem LT abstimmt, um nicht etwa eingehende Post von diesem zu verpassen.
Im Gegenteil, kann er doch in dieser Zeit sicher sein, mal nicht durch Liebesbriefe vom Amt beglĂŒckt zu werden. :wink:
 
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