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SB wird mir zu dumm

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Thomas1112

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Halle liebe Community,

also ich stell mich erstmal vor da ich neu bin. Mein Vorname ist Thomas bin 28 Jahre jung und komme aus Kronach (Oberfranken).

Nun zu meinem Anliegen:

Ich hatte ende April eine Auseinandersetzung mit einem Passanten wo es auch zu Handgreiflichkeiten kam. Dabei wurde ich Verletzt (schwere Prellungen an Hand und Fuß). Schuld war an der Sache nicht ich sondern der andere. Es wurde die Polizei hinzugezogen. Ich musste genauso wie der andere einen Alkoholtest über mich ergehen lassen und da wir von einer Festlichkeit gekommen sind war er dem entsprechend hoch (1,8 Promille). Ich bin auch gleich wegen meinen Verletzungen ins Krankenhaus und wurde dort geröntgt und Verbunden und habe eine Überweisung zu meinem Hausarzt bekommen. Was noch zu erwähnen ist, ist das der betroffene Fuß vor ein paar Wochen 3-mal gebrochen war und ich immer noch Probleme habe damit.

Am Folgetag hat mich mein Hausarzt krank geschrieben und zum Orthopäden überwiesen. Bei uns hier gibt es 3 Stück mit sehr langen Wartezeiten. Ich habe natürlich meinen Arzt gewählt der mich auch schon mit meinem gebrochenen Fuß behandelt hat. Der Termin wurde vereinbart auf den 24.6. Als der Jobcenter die Krankenmeldung von meinem Hausarzt bekommen hat, die aber nur für eine Woche war, habe ich ein Schreiben von meiner SB bekommen:

Betreff: Anhörung vom 22.04.09

Sehr geehrter Herr XXXXX,

in der Anhörung schreiben Sie, dass die Erkrankung die Folge einer Auseinandersetzung war, Sie deshalb ärztlich behandelt werden mussten und die Polizei vor Ort war.
Bitte legen Sie noch bis zum 13.05.09 den Polizeibericht vor.

So daraufhin habe ich meine SB angerufen und gesagt das ich noch zum vernehmen zur Polizei muss. Sie sagte mir sobald es soweit ist soll ich es eben einreichen.
Zwei Tage später hatte ich meine Aussage bei der Polizei und habe dem Polizisten gesagt dass ich den Bericht brauche für die ARGE. Der Polizist daraufhin sagte mir dass sie sich bei ihm melden soll und ich soll ihr das Aktenzeichen geben. Als ich zuhause war (ich musste gefahren werden da ich ja schmerzen hatte und meine alte Schiene ran gemacht habe) habe ich sie angerufen und ihr gesagt das ich ihr das Aktenzeichen geben und sie sich bei der Polizei melden soll. Sie darauf hin nein ich soll mich selber darum kümmern. Dann hab ich ihr gesagt dass der Polizist es mir so mitgeteilt hat und dann wollte sie kurz Rücksprache mit ihrem Chef machen. Nach 5 min. wartend am Telefon ging es dann doch. Am Folgetag habe ich einen Jobvorschlag von der ARGE bekommen. Ich habe 2 Tage versucht den Sachbearbeiter ans Telefon zu bekommen ob über die Durchwahl oder der Anmeldung aber ohne Erfolg. Dann hab ich mir gesagt, die können mich mal da ich kein Festnetz habe nur ein Handy zum aufladen und mir schon einiges wegen denen an Kosten angefallen ist.
Am 26.05.09 habe ich dann ein schreiben bekommen das einige kennen werden das ich bis zum 05.06.09 Zeit habe mich zu äußern warum ich da nicht hin bin. Bei der habe ich dann versucht mich zu äußern nur war immer keiner da. Am 08.05.09 habe ich sie nach dem 7-mal und 1 Mal über der Anmeldung erreicht und habe ihr meine Sache gesagt. Das ich erst einen Termin habe beim Arzt und es meine ursprüngliche SB es weiß und ich mich frage warum dann sowas kommt. Darauf sie: Ich soll mich bei meiner ursprünglichen SB melden sie war nur Vertretung.

Gut ich habe meine SB dann gleich angerufen und ihr gesagt erstmal das ich mich mehrmals melden wollte bei der Vertretung aber keiner da war. Sie dann darauf ja aber sie ist im Haus und somit erreichbar. Dann hab ich ihr gesagt dass ich bei der Anmeldung sogar angerufen habe und die mir gesagt haben dass sie evtl. nicht ans Telefon geht weil sie noch 3 Kunden hat. Dann wollte meine SB wissen was Sache ist. Dann hab ich sie gefragt warum sowas kommt wo sie doch weiß das ich erst zum Arzt muss und einen Termin habe. Sie darauf: Ich kann mich daran nicht erinnern und ich soll eben Einspruch erheben und abwarten. Dann meinte sie noch und nun kommt der Hammer: Sie hätte sich mit ihren Chef unterhalten und er meinte das ich evtl. ein Alkoholproblem habe weil der wert von 1,8 Promille darauf hinweist.

Nun wollen sie auch eine Ärztliche Untersuchung durchführen wegen meinem Krankheitsbild.

Meine Frage nun:

Was kann ich nun machen?
 

Muzel

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pittiplatsch

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Hallo Thomas,

erstmal würde ich Dir ab sofort ans Herz legen, nur noch schriftlich !!! mit der ARGE zu kommunizieren.

Und dann bin ich verblüfft, daß die SB den Polizeibericht haben wollte. Nach meinem persönlichen Rechtsempfinden ist die Anforderung nicht rechtens; die Schlußfolgerung wegen dem Alkoholwert finde ich eine Frechheit und Anmaßung.

Aber da werden bestimmt einige User hier Bescheid wissen, ob das rechtens war oder nicht, ich kanns nur persönlich beurteilen.

VG, pittiplatsch
 
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Gast
Hi Thomas und herzlich willkommen im Forum,

zunächst erst einmal das Wichtigste vorab:


Gesagtes zählt nicht!


Man telefoniert nicht mit der ARGE, man schreibt ! (Und zwar am besten per Fax wegen Sendebestätigung als Beweis oder man legt das Schreiben vor und verlangt eine Empfangsbestätigung, mit Name der Person die dieses entgegen nimmt, Unterschrift und Stempel).
Ausserdem würde ich Dir empfehlen schriftlich Deine Telefonnummer bei der ARGE löschen zu lassen. Dann hast Du Ruhe und es kann nur Schriftliches kommen.


So, nun zu Deinem Problem.

Den Polizeibericht hättest Du gar nicht an die ARGE geben müssen oder dazu die Polizei veranlassen müssen. Das geht die nämlich überhaupt nichts an.

An Deiner Stelle würde ich um das Ganze abzukürzen bei der Polizei anrufen, denen sagen was Dir Deine SB nun unterstellt und die wiederum bitten die Sache bei der ARGE richtigzustellen.

Ansonsten:
Solltest Du den Polizeibericht in Händen haben, so würde ich der ARGE-Geschäftsleitung ein Fax senden und darauf hinweisen, daß der Bericht von Deiner Sachbearbeiterin falsch gelesen und interpretiert wurde und eben genau darauf hinweisen, daß im Bericht eindeutig steht, daß nicht Du das Alkoholproblem hast, sondern der, der Dich verletzt hat. Und natürlich auch darauf hinweisen, daß das mit dem Amtsarzt sich wohl dann auch erledigt hat und Du um einen entsprechenden schriftlichen Bescheid bittest.

Desweiteren bist Du ja sicher krank geschrieben seit dem Vorfall oder? Und Du hast doch sicherlich auch Deine Krankmeldung an die ARGE geschickt oder? Dazu bist Du nämlich verpflichtet.

Wenn also die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die ARGE geschickt wurde, dann musst Du auch keine Termine dort wahrnehmen. Ausser Du bist zum Amtsarzt eingeladen. Den Termin musst Du wahrnehmen.

Solltest Du eine Einladung zum Amtsarzt bekommen, dann nimm einfach das Polizeiprotokoll mit und erkläre es dem Amtsarzt. Zusätzlich könntest evtl. noch eins machen (einfach zu Deiner Sicherheit!), daß Du Deinen Hausarzt bittest, Dir kurz zu bestätigen, daß Du kein Problem mit Alkohol hast.

Nur meine Meinung .... :icon_wink:
 
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Hallo,

habe ich irgendwas überlesen? Wieso weiß die ARGE denn vom Grund der Verletzung? Es reicht doch, die Krankmeldung einzureichen u. fertig.

Hast du selbst die Auseinandersetzung dort angegeben oder hat die ARGE nach dem Grund der Krankschreibung gefragt? Das dürfte sie nämlich nichts angehen, jedenfalls nicht den SB.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

habe ich irgendwas überlesen? Wieso weiß die ARGE denn vom Grund der Verletzung? Es reicht doch, die Krankmeldung einzureichen u. fertig.

Hast du selbst die Auseinandersetzung dort angegeben oder hat die ARGE nach dem Grund der Krankschreibung gefragt? Das dürfte sie nämlich nichts angehen, jedenfalls nicht den SB.
Also ich hab es so verstanden, daß die SB dann wohl doch den Polizeibericht angefordert hat. Siehe hier:
So daraufhin habe ich meine SB angerufen und gesagt das ich noch zum vernehmen zur Polizei muss. Sie sagte mir sobald es soweit ist soll ich es eben einreichen.
Zwei Tage später hatte ich meine Aussage bei der Polizei und habe dem Polizisten gesagt dass ich den Bericht brauche für die ARGE. Der Polizist daraufhin sagte mir dass sie sich bei ihm melden soll und ich soll ihr das Aktenzeichen geben. Als ich zuhause war (ich musste gefahren werden da ich ja schmerzen hatte und meine alte Schiene ran gemacht habe) habe ich sie angerufen und ihr gesagt das ich ihr das Aktenzeichen geben und sie sich bei der Polizei melden soll. Sie darauf hin nein ich soll mich selber darum kümmern. Dann hab ich ihr gesagt dass der Polizist es mir so mitgeteilt hat und dann wollte sie kurz Rücksprache mit ihrem Chef machen. Nach 5 min. wartend am Telefon ging es dann doch.

Oder hab ich das falsch verstanden?

Dann Kommando zurück und Streichung meines Beitrages ....

Denn dann frage ich mich auch woher die SB ein "evtl. Alkoholproblem" bzw. Diagnose weiß.
 

Muzel

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Thomas, hast du einen Strafantrag gegen den Mann gestellt, der dich verletzt hat? Bei Prellungen infolge einer "normalen Schlägerei" wird das "öffentliche Interesse" von der Staatsanwaltschaft verneint und dann wird die Sache gar nicht weiter verfolgt. Natürlich könnte es auch sein, dass dein Gegner dreister Weise Strafantrag stellt. Für einen Strafantrag hast du 3 Monate Zeit.
 
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SB spinnt
Dem steht der Polizeibericht nicht zu. Egal was da drinn stehen könnte, es ist nicht leistungsbeeinflussend.
Ein möglicher Regress gegen den "Täter" ist erst nach einem Urteil durchsetzbar.
 

petersbg

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du könntest bei einem widerspruch auch anfordern, dass die beteiligten personen bei der arge einen nachweis erbringen sollen über ihre ausbildung, die sie befähigt, soetwas zu schlussfolgern.

blos nicht auf die sache krankheit reagieren, allerdings schon auf den amtsarzttermin.

normalerweise hat niemanden der grund einer krankschreibung was anzugehen und meiner meinung nach wurde hier die polizei instrumentalisiert, die ärztliche schweigepflicht zu verletzen - (bin kein jurist, ist mein gedankengang)

weiß nicht, was man für rechte hat, um eine untersuchung zu vermeiden bzw. wie man das begründen kann, ich würd mich da informieren, wenn ich nicht hin wollen würde :D
immerhin könnte dir ja theoretisch wirklich ein alkoholproblem diagnostiziert werden und dann hast du die diagnose erst mal am hals.

auf jeden fall keine und niiie entbindungen des datenschutz unterschreiben, das kann nur nachteile mit sich bringen und ist aus datenschutzgründen immer freiwillig
 

Thomas1112

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Hallo,

sorry das ich mich nicht gemeldet habe aber hatte einiges am Hals. ICh bin kurz davor zum Terroristen zu werden wegen denen.

So ich habe die Krankenmeldung einwerfen lassen von meiner Mutter und die sagen mir es sei nicht so gewesen. Daraufhin habe ich denen eine Kopie des Abschlages für die Krankenkasse geschickt. Ohne erfolg. Ich bin im moment so am ende wegen denen das ich schon garnicht mehr die Kraft habe was dagegen zu unternehmen.

Das ende vom lied mein ALD II wurde gekürzt. Das schreiben zum Amtsarzt wurde mir per Post zugeschickt. Krankgeschrieben bin ich nun nicht mehr aber einen Bescheid was nun mit dieser Untersuchen ist weiß ich nicht. Bin kurz davor mir einen Anwalt für Sozialrecht zu nehmen. Nun habe ich wieder einen 1 Euro Vorschlag bekommen. Da muss ich morgen hin und mich vorstellen. Ich habe nun erst wieder einen Termin beim Orthopäden am 20.07. weil nicht sicher ist wo die schmerzen in meinem Fuß und in der Hand herkommen. Sobald ich mkeine Hand belaste schmerzt es sobald ich länger als 10 min laufe oder mmeinen Fuß belaste( hatten nun einen umzug da konnte ich auch nur teilst mitwirken) schmerzt es. Bin echt am Ende.

Die SB ist echt der ÄHammer und der Chef da steht voll und ganz hinter ihr mit der Ausage. Sie wird schon wissen was sie macht und sagt. Nun muss ich schauen was da los ist wegen dem Job wenn ich ihn nicht annehme werden die mich wieder sperren oder sonst was. Ich weiß nun nicht was ich tun soll.
 
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