SB schickt unpassende VVs (evtl. mit Absicht) - wie verhalten? (1 Betrachter)

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JTE08

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Hallo zusammen!

Ich war mit meiner SB in letzter Zeit nicht immer einer Meinung und jetzt habe ich den Eindruck, dass sie mich auf dem Kieker hat.

Heute kam wieder mal ein Vermittlungsvorschlag, von dem die gute Frau eigentlich ganz genau wissen müsste, dass das für mich zeitlich nicht machbar ist. Der Arbeitsplatz ist über 20 km entfernt, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist schlecht (habe aber ein knappes Zeitfenster wegen der Betreuungszeiten im Kindergarten meines Sohnes) und ich habe keinen Führerschein (SB weiß das natürlich). Zudem steht in der Stellenbeschreibung auch noch, dass der Führerschein erwünscht ist, da stehen meine Chancen doch eh schon mal schlecht. Und letztendlich ist auch die Arbeitszeit nicht für mich geeignet. Es wird Flexibilität zwischen 6 Uhr morgens und 23:30 erwartet, was für mich als Mutter eines 4-jährigen Kindes absolut nicht geht. Beim letzten Gespräch hat die SB mich sogar noch explizit gefragt, zu welchen Zeiten ich arbeiten kann und ich habe ganz klar gesagt, nur vormittags oder abends.

Lange Rede, kurzer Sinn, entweder die SB hat das Stellenangebot einfach nicht richtig gelesen und auf die Wochenarbeitszeit von 20 Std. geachtet, oder so will mich bewusst fertig machen, indem sie mir solche unpassenden Angebote schickt um dann einen Grund zu haben, mir Sanktionen reinzudrücken.

Bin dankbar für jeden Tipp, wie ich mich in dieser Situation verhalten soll.
 
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Vermittlungsvorschläge können aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Hier ist der Begriff der "Zumutbarkeit" entscheidend.

https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/10.html

Darüber hinaus können grundsätzlich alle VV ohne Rechtsfolgenbelehrung abgelehnt werden. Diese sind dann lediglich als reine "Vorschläge" zu betrachten.
 

Roter Bock

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Schei.s.s den SB mit Anträgen zu als Reaktion:

z. B. so:

Antrag auf Übernahme der Führerscheinkosten
Antrag auf Finanzierung eines gebrauchten PKW...

Und alle Anträge bis zum SG nachverfolgen (Retourkutschenprinzip).

Bewerben mit dem Hinweis alleinerziehend 1 Kind - reicht eh oft für die Ablehnung.

AG darauf freundlich hinweisen - das Du den Job natürlich gerne machst, soweit Du dein Kind unterbringen kannst - Du hast ja schließlich die "Aufsichtspflicht" und mit 4 Jahren kann man ein Kind nicht alleine lassen.

Flankieren mit Beschwerde an BA und Geschäftsführung des JC.

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
Schei.s.s den SB mit Anträgen zu als Reaktion:

z. B. so:

Antrag auf Übernahme der Führerscheinkosten
Antrag auf Finanzierung eines gebrauchten PKW...

Und alle Anträge bis zum SG nachverfolgen (Retourkutschenprinzip).

Bewerben mit dem Hinweis alleinerziehend 1 Kind - reicht eh oft für die Ablehnung.

AG darauf freundlich hinweisen - das Du den Job natürlich gerne machst, soweit Du dein Kind unterbringen kannst - Du hast ja schließlich die "Aufsichtspflicht" und mit 4 Jahren kann man ein Kind nicht alleine lassen.

Flankieren mit Beschwerde an BA und Geschäftsführung des JC.

Roter Bock
So würde ich es auch machen.

Also bewerben und alle Anträge an SB schicken auf Übernahme. Auch von Betreuung wegen dem knappen Fenster, falls du mal Überstunden machen musst.
 
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ExitUser

Gast
Ganz genau so. Und nicht vergessen, schriftlich einen schriftlichen Bescheid anzufordern.
 
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