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SB Maßnahme

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Nicht offen für weitere Antworten.

varina

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#1
Hallo wer kann mir Helfen?
Ich bin seit 01.08.2007 Arbeitslos, habe meinen Job nach 27 Jahren wegen Starker Rückenschmerzen Gekündigt weil ich keinen anderen Ausweg mehr wußte.
Dem FM vom Amt habe ich Gesagt das ich an einer Maßnahme bei der SB nicht Teilnehmen kann da ich weder länger Sitzen noch Stehen kann. Habe ihm auch ein Attest vom Arzt vorgelegt der dies Bestätigt(habe auch noch andere Arztberichte wo meine Beschwerden Beschrieben sind) darauf hin mußte ich nun zum Amtsarzt-die Untersuchung hat 5 Minuten gedauert. Um es kurz zu machen-der hat Angegeben-überwiegend Sitzend-überwiegend Stehend-überwiegend Gehend -
wie kann das sein? Jetzt muß ich wieder zum FM der mir dann wohl Sagen wird-am ---- beginnt für sie die Maßnahme bei der SB .
Was tun????????
Mit Krankschreiben komme ich auch nicht weiter,habe momentan keinen Anspruch auf Krankengeld.
MfG varina Danke schonmal im Vorraus für eure Antworten.
 

gerda52

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#2
varina sagte :
Mit Krankschreiben komme ich auch nicht weiter,habe momentan keinen Anspruch auf Krankengeld.
Einen Anspruch auf Krankengeld brauchts nicht, um sich krank schreiben zu lassen. Dir wird damit Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und das hat auch das Arbeitsamt zu akzeptieren.
Um es kurz zu machen-der hat Angegeben-überwiegend Sitzend-überwiegend Stehend-überwiegend Gehend -
wie kann das sein?
Vll. weiß jemand, wie diese Beurteilung zu bewerten ist. Ich komme mit dem Gutachterdeutsch nicht so ganz klar. Kann es sein, dass der erforderliche Wechsel zwischen sitzend, stehend und gehend gemeint ist?
 
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ExitUser

Gast
#3
Vll. weiß jemand, wie diese Beurteilung zu bewerten ist. Ich komme mit dem Gutachterdeutsch nicht so ganz klar. Kann es sein, dass der erforderliche Wechsel zwischen sitzend, stehend und gehend gemeint ist?
ich glaube mal das hat nix mit Amtsdeutsch zu tun, das ist einfach kalter Quark, der sich widerspricht

dort steht nix von Wechsel

ich glaub, der Amtsarzt ist einfach nur ein Idiot :icon_mrgreen:
 
E

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#4
P.S. @varina
varina sagte :
Jetzt muß ich wieder zum FM der mir dann wohl Sagen wird-am ---- beginnt für sie die Maßnahme bei der SB .
Was tun????????
Widerspruch
 
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#5
ich glaube mal das hat nix mit Amtsdeutsch zu tun, das ist einfach kalter Quark, der sich widerspricht

dort steht nix von Wechsel

ich glaub, der Amtsarzt ist einfach nur ein Idiot :icon_mrgreen:
Bei diesem Glauben geb ich Dir völlig Recht, hingegen ich sogar glaube das alle AA's Idioten sind :icon_pfeiff:

In bezug auf Deinen Tip mit dem Widerspruch, habe ich das gleiche in meinem Fall getan, sogar im voraus, definiert als vorsorgliche Widerspruchserhebung!

(da mir nach Ablauf der Untersuchung , die genauso vor sich ging wie in dem Falle von varina, völlig klar war, wie das Gutachten ausfällt, zumal der Arzt mir auch noch auf meine Nachfrage hin, "wie er bei dieser lapidaren Untersuchung meinen Gesundheitszustand feststellen könne" ?
antwortete: er hätte eine gute Menschenkenntnis, er sieht wer krank ist und wer nicht )

Darauf man mir von der ARGE mitteilte das ich gegen eine amtsärztliche Untersuchung (Gutachten) keinen Widerspruch einlegen kann, da es sich hierbei um keinen Verwaltungsakt handelt. :mad:

Also bleibt für mich die Frage letztendlich auch offen, wie ich dann sonst gegen diese Entscheidung (Gutachten) vorgehen kann ?
 

Arania

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#6
Leider richtig

Gegen das amtsärtzliche Gutachten kannst du keinen Widerspruch einlegen. Denn formaljuristisch ist ein amtsärztliches Gutachten kein Verwaltungsakt und nur gegen einen solchen kann Widerspruch eingelegt werden. Du kannst nur Widerspruch oder Klage gegen den Verwaltungsakt einlegen, der sich auf dieses Gutachten stützt.

Gegen das amtsärztliche Gutachten kannst Du evtl. mit einem Gegengutachten eines Facharztes vorgehen, aber das kostet- soviel ich weiss
 
E

ExitUser

Gast
#7
Du kannst nur Widerspruch oder Klage gegen den Verwaltungsakt einlegen, der sich auf dieses Gutachten stützt.
Ich meinte gegen den von varina befürchteten nächsten Maßnahmenvorschlag Widerspruch einlegen,
und das wird sicher dann zur Klage führen
 

varina

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  Th.Starter/in  
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16 Sep 2007
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#8
Ich meinte gegen den von varina befürchteten nächsten Maßnahmenvorschlag Widerspruch einlegen,
und das wird sicher dann zur Klage führen
Hallo an alle die Geantwortet haben, ich habe die Befürchtung das man mir das ALG1 Sperrt wenn ich dagegen Angehe. Also werde ich wohl hinngehen müssen -erstmal.
MfG varina
 
E

ExitUser

Gast
#9
Hallo an alle die Geantwortet haben, ich habe die Befürchtung das man mir das ALG1 Sperrt wenn ich dagegen Angehe. Also werde ich wohl hinngehen müssen -erstmal.
MfG varina
Hallo varina,
du könntest genau gegen diese Sperre Widerspruch einlegen
denn es ist leider so wie Arania sagt, es muss hier erst zum Verwaltungsakt kommen

aber wenn du meinst :frown: mhhh?
 

varina

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#10
Hallo varina,
du könntest genau gegen diese Sperre Widerspruch einlegen
denn es ist leider so wie Arania sagt, es muss hier erst zum Verwaltungsakt kommen

aber wenn du meinst :frown: mhhh?
Wer Weiss wie lange ich dann ohne Geld da Sitze
bestimmt ein paar Wochen:frown:
 

gerda52

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#11
@ varina

Hast Du bereits eine bestimmte Maßnahme vorgeschlagen bekommen?

Lass es auf Dich zukommen, und wenn Dein Rücken nicht mitspielt,
bleibt ja nur die Krankschreibung. Da in Deinem Fall der Anspruch auf Krankengeld erschöpft ist, muss ALG I weitergezahlt werden.

Siehe auch hier.

@ cementwut

Mit Gutachterdeutsch meinte ich kein Amtsdeutsch. Aber Du hast recht, von Wechsel steht da nichts. Trotzdem bleibt unklar, wie die Bewertung nun genau einzuordnen ist. :icon_pfeiff:
 
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