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SB macht seine eigene Gesetze

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Nicht offen für weitere Antworten.

xpeter

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#1
Seit 4 Monaten wird eine Hartzlerin von Ihrem SB Verarscht!

Sie wohnt mit 3 Leuten in einer 150 qm Wohnung. Der Mietanteil liegt ca. 1/3 unter ARGE Grenze. Die 3 Leute stehen in Arbeit und stehen zu Ihr in Keiner Beziehung.

Angefangen hat es mit Nebenkostennachzahlung, 28 Euro, pro Person.

Der SB Rechnet: Nebenkostenvorrauszahlung 210 €:4= 75.28 Euro war ja einfach.
Auf diese Rechnung bleibt der Mann bestehen, hab ich gerechnet und das ist Richtig.

Nach Widerspruch und Nachweis stellt sich doch noch raus, sind ja nur 52,50 Euro.

Peinlich, den er hat 6-mal so einen Bescheid in die Post gegeben.

Neuer Anlauf: 4 Personen nach ARGE sind 90 qm Wohnfläche sind 30 qm zuviel.
Der Mann kann ja doch Rechnen.

Am Mittwoch bekommt die Frau eine Rückzahlungsaufforderung über 1150 Euro Begründung: die Wohnung zu Groß ist und nicht Angemessen!

Seit wann unterliegen alle dem SGB XII

Was sage ich der Frau oder soll die sofort zum Anwalt

Was hat der Kerl wohl vor!
 

Arwen

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#3
Neuer Anlauf: 4 Personen nach ARGE sind 90 qm Wohnfläche sind 30 qm zuviel.
Der Mann kann ja doch Rechnen.

Am Mittwoch bekommt die Frau eine Rückzahlungsaufforderung über 1150 Euro Begründung: die Wohnung zu Groß ist und nicht Angemessen!
Hallo

Ich gehe davon aus, dass es sich in Eurem Fall wohl um eine Wohngemeinschaft handelt.

Somit bist Du als "Einzelperson" zu betrachten (mal so ausgedrückt, denn die anderen Mitbewohner sind ja nicht Deine BG-Mitglieder) und bei der Prüfung der Angemessenheit der KdU und Quadratmeter bist nur Du als eben Einzelperson zu berücksichtigen (45-50qm, von Stadt zu Stadt unterschiedlich).

Somit wäre die Wohnfläche nicht zu groß, wenn davon auszugehen ist, dass Du nicht mehr bewohnst.


Gruß, Arwen


PS: Sorry, hab' erst jetzt gemerkt, dass ich Dich persönlich angesprochen habe... es geht ja um eine Bekannte von Dir...
 

xpeter

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#4
@ Arwen
macht nix, habe auch schon fürne Mama mit 3 Kindern gefragt.

Ich frage mich jedoch, was soll das, was will der, was bezweckt der, oder haben die Langeweile. Oder ist das jetzt der Kampf um die Verlängerung des Arbeitsvertrag.
 

Arwen

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#5
xpeter, das ist Dir doch genauso klar wie mir:

Er weiß es halt nicht besser!


Und trotzdem meint er, das, was er weiß, würde ausreichen, um über das Schicksal von Menschen zu entscheiden; nein, er meint es nicht nur, er weiß es sogar! :icon_mrgreen: und :icon_motz:



Gruß, Arwen
 
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#6
WG und Größe

Hier zählt nur der Preis. Wenn man den rein privaten Wohnraum annimmt hat man zuwenig. Die Flächen der Anderen stehen nicht zur Verfügung, können also nich mitbewertet werden. Wie ist aber der Gemeinschaftsbereich auf die einzelnen Bewohner aufzuteilen? Dafür gibt es keine Gesetze.
Dass die SB auf seltsame Ideen kommen liegt zum Großteil an deren Ausbildung.

Ein Handlungsvorschlag. Antrag auf Kostenübernahme einer anderen Unterkunft incl. Umzug und aller anderen notwendigen Kosten. Der arge SB erkennt schließlich die tatsächlichen Kosten der Unterkunft nicht an; verursacht damit also die Notwendigkeit eine andere angemessene Unterkunft zu beziehen. Bei Ablehnung bleibt dann der Rechtsweg.
Ein guter Preusse gehorcht seinem SB. Und wenn es für die ARGE noch so teuer wird. Nicht das Problem des Untertanen. Eine Kopie des Falles kann man dann dem Struck schicken. Damit der mal die Kostentreiber kennenlernt.
 

Bruno1st

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#7
Ein guter Preusse gehorcht seinem SB. Und wenn es für die ARGE noch so teuer wird. Nicht das Problem des Untertanen. Eine Kopie des Falles kann man dann dem Struck schicken. Damit der mal die Kostentreiber kennenlernt.
klar, damit er den SB für ein Bundesverdienstkreuz vorschlagen kann - je mehr Beschwerden einer von der Sorte bekommt, desto höher steigt sein Ansehen in dieser Bande.
Kostentreiber ? inzwischen wird doch nur noch von einem Haushaltstitel in einen anderen umgeschichtet - Kürzungen werden als Einnahmen gerechnet und nicht verschwendetetes* Geld als Gewinn.
Der Moloch Bürokratie frißt sich selbst auf - doch zuerst leider alle anderen.


*mit verschwendet meine ich die große Diskrepanz zwischen den heutigen Überschüssen und früheren knappen Kassen der BA - für mich heißt dies, daß früher unnötig Geld rausgeworfen wurde und heute gar nichts mehr. Richtig und effektiv ausgebegen wurde und wird immer noch nicht.
 
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#8
Christ

Ich wurde christlich erzogen, das bedeutet auch, dass ich die Hoffnung auf Einsicht oder Lernen auch bei meinem ärgsten Feind nicht so einfach aufgeben kann. Man denke nur mal an das Gleichnis des verlorenen Sohnes, oder die Wandlung des Saulus.
Als Optimist mit etwas Erfahrung tendiere ich in diesem besonderen Fall des gehorsamen Parteisoldaten mehr zu administrativer Bestrafung zur Erkenntnisförderung und Verfestigung des Lernerfolges.
 

Debra

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#9
Ein guter Preusse gehorcht seinem SB. Und wenn es für die ARGE noch so teuer wird. Nicht das Problem des Untertanen. Eine Kopie des Falles kann man dann dem Struck schicken. Damit der mal die Kostentreiber kennenlernt.
:icon_lol: :icon_daumen:

Als Optimist mit etwas Erfahrung tendiere ich in diesem besonderen Fall des gehorsamen Parteisoldaten mehr zu administrativer Bestrafung zur Erkenntnisförderung und Verfestigung des Lernerfolges.
Da wird's keine Erkenntnis und keinen Lernerfolg geben. Der §§Reiter wird sich auch in Zukunft strikt an §§ halten und sie trotzdem falsch auslegen.
 

Debra

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#10
*mit verschwendet meine ich die große Diskrepanz zwischen den heutigen Überschüssen und früheren knappen Kassen der BA - für mich heißt dies, daß früher unnötig Geld rausgeworfen wurde und heute gar nichts mehr. Richtig und effektiv ausgebegen wurde und wird immer noch nicht.
Nee, nee, nee... die Überschüsse sind doch das Geld, dass Arbeitnehmern, die arbeitslos wurden, vorenthalten wurde/wird. Zwar wurde früher auch unnötig Geld rausgeschmissen (z.B. überteuerte Weiterbildungen bei Seilschaften), aber jetzt müssen die sogar neue Wege erfinden, um ihren Überschuss loszuwerden (s. anderer Thread, Weiterbildungsberater). Unsagbar dämlich :icon_neutral: Können die nicht einfach die Überschüsse anlegen/sparen, dann sofortige Wiedereinführung der Alhi oder Regelsatzerhöhung? Denn offenbar fordern die AG ja keineswegs, wie das AA dachte, Gelder für Weiterbildungen ab. Warum auch? AG suchen nach bereits ausgebildeten/berufserfahrenen Leuten. :icon_neutral:
 
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