sb machen notizen über leistungsempfänger?

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JhonnyDeep

Gast
stimmt es, dass sich die sb beim jc notizen über die "kunden" machen?
das heisst wenn diese beim gespräch sind, sich diesen anschauen un dann vermerke in die akten machen?
so nach dem motto "der ist ängstlich", "der hat sachkenntnis", "der macht alles was wir wollen" usw.
stimmt das?
und wenn ja ist sowas zulässig?
 

echt machtlos

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stimmt es, dass sich die sb beim jc notizen über die "kunden" machen?
das heisst wenn diese beim gespräch sind, sich diesen anschauen un dann vermerke in die akten machen?
so nach dem motto "der ist ängstlich", "der hat sachkenntnis", "der macht alles was wir wollen" usw.
stimmt das?
und wenn ja ist sowas zulässig?

Ich weiß aus einem Arbeitsamt ( nicht JC ) das dort entsprechende Vermerke ( z.B. ist Alkoholiker) gemacht werden.

Ich bin mir sicher das dass nicht legal ist, aber falls doch , inzwischen wundert mich eh nix mehr................:eek:
 
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ExitUser

Gast
Ich weiß aus einem Arbeitsamt ( nicht JC ) das dort entsprechende Vermerke ( z.B. ist Alkoholiker) gemacht werden.

Ich bin mir sicher das dass nicht legal ist, aber falls doch , inzwischen wundert mich eh nix mehr................:eek:

•Grundsätzlich haben alle negativen Kennzeichnungen oder Verschlüsselungen in Ver-BIS (z.B. „YYY“ für alkoholkrank oder „5318“ für Haft) schon wegen des Diskriminie-rungsverbotes zu unterbleiben.

•Es sollen nur objektivierbare Tatsachen, nicht Vermutungen oder persönliche Schluss-folgerungen und Werturteile erfasst werden. Außerdem dient VerBIS nicht dazu, Anwei-sungen für den Fall des Zuständigkeitswechsels oder persönliche Einschätzungen über
den Betroffenen an Kollegen weiterzugeben. Bei der Nutzung des Verfahrens ist zu be-achten, dass Betroffenen gemäß §§ 83,84 SGBX jederzeit das Recht zusteht, Auskunft
– auch in Form von Ausdrucken – über die über ihn gespeicherten Daten zu verlangen.
So darf auch ein Erfassen von Streitgesprächen mit dem Kunden grundsätzlich nicht erfolgen.
https://www.google.de/url?sa=t&rct=...4NP3KIMkcM4Lsug&bvm=bv.43828540,d.Yms&cad=rja

So zumindest die Aktenführung in elektronischer Form. Klar gibts handschriftliche Bemerkungen in der Papierakte, macht doch jeder.
 

ZynHH

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stimmt es, dass sich die sb beim jc notizen über die "kunden" machen?
das heisst wenn diese beim gespräch sind, sich diesen anschauen un dann vermerke in die akten machen?
so nach dem motto "der ist ängstlich", "der hat sachkenntnis", "der macht alles was wir wollen" usw.
stimmt das?

Na das will ich doch schwer hoffen.... :icon_pause:
 

Makale

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stimmt es, dass sich die sb beim jc notizen über die "kunden" machen?
das heisst wenn diese beim gespräch sind, sich diesen anschauen un dann vermerke in die akten machen?
so nach dem motto "der ist ängstlich", "der hat sachkenntnis", "der macht alles was wir wollen" usw.
stimmt das?
und wenn ja ist sowas zulässig?

Am besten fährt man immer weg, wenn man grundsätzlich nur schriftlich mit Behörden korrespondiert :icon_twisted:
Ab und zu gibt's auch mal ne Meldeaufforderung der Leister (SB), der man auch Folge leisten muss, aber dann einfach drauf hinweisen das man sich zu nichts persönlich äußern will, sondern nur schriftlich. Es gibt nämlich kein Gesetz was mir vorschreibt wie ich zu Kommunizieren habe :icon_twisted:

Ob dies auch beim FM funktioniert hab ich noch nicht probiert, da keine Gelegenheit bisher, aber ich werde dies tun, versprochen :icon_twisted:
 
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Na das will ich doch schwer hoffen.... :icon_pause:

Heimliche Vermerke sind enzig dazu da den Zweck des Gesprächstermins zu dokumentieren.

Zusätzliche Vermerke wie zb. "schwer vermittelbar" verunglipfen bereits die persönlichkeitsrechte des Leistungsberechtigten und beschreiben eigentlich auch die völlige Unfähigkeit der JC Pseudovermittlung.


Aus diesem kleinen Vermerk ergeht dann eine fragwürdige Vorgehensweise um zB. gerade auch durch Dritte Personen PSEUDOVERMITTLUNG in Sinnloskurse oder Schweine arbeit zu legitimieren.

Selbst offenkundige Falschinformationen werden systematisch Aktenkundig gemacht um die fragwürdigen Vorgänge bei Sanktion oder Leistungsverweigerung zu rechtfertigen.

Da das alles heimlich passiert ist es stets sinnvoll eine Akteneinsicht in die Papier und EDV Akte zu beantragen!

Danach sind zB. Ordnungswidrigkeitsanzeigen oder Löschungsanträge überhaupt erst möglich.

PS: Man kann sich auch beim Gesprächstermin den Eintrag vom Letzten Gespräch zeigen lassen.
Wird das bereits verweigert DATENSCHUTZ anrufen.
 

BibiBlocksberg2009

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:biggrin: :biggrin: :biggrin:

AA steht für Albtraumarbeitloser (kennt seine Rechte)
AK bedeutet anstrengender Kunde (kennt seine Rechte auch)

Die beliebteste Abkürzung dürfte daher lauten
GAUAKR (glaubt alles, unterschreibt alles, keine Rückfragen)
 

gila

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HASE

Hoffnungslos, Anstrengend, Stur, Egozentrisch

oder so ... könnte bei mir stehen, werde da mal Akteneinsicht verlangen :icon_twisted:
 
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ExitUser

Gast
Nur mal zur Info: Natürlich macht man sich als pAp/SB auch Notizen über die Leistungsempfänger, und natürlich sind da auch so manche Dinge vermerkt, die rein objektiv nicht zu vermerken nötig gewesen wäre, weil sich nicht leistungsrelevant sind. Das ist aber in jeder Behörde so, das ist nichts JC-spezifisches.

Es stimmt auch, dass es im JC sehr klare datenschutzrechtliche Anweisungen gibt, wonach alle negativen Kennzeichnungen in offener wie auch in verschlüsselter Weise zu unterlassen sind. Der Klassiker neben "YYY“ (Alki) war es mal, im Profiling "Expertenkenntnisse" bei der Fähigkeit "Abfüllen" zu wählen, was man z.B. beim Beruf "Bier-Braumeister" fand. Das wurde dann aber irgendwann abgeschafft, wie noch zahlreiche weitere Dinge.

Es stimmt genauso, dass sich Vermittler an den restriktiven Datenschutz nicht immer halten bzw. kreative oder auch ziemlich platte Wege finden, diesen zu umgehen. Insbesondere Streitfälle mit Kunden und Ausschreitungen/Gewalttätigkeiten seitens der Kunden werden durchaus vermerkt. Auch gibt es die Möglichkeit, über eine interne Kennung in VerBIS bestimmte Warnhinweise zu einem Kunden anzubringen, in der Art: Kunde hat Hausverbot, war schon gewalttätig, Gespräch nur wahrnehmen, wenn Sicherheitsdienst dabei, etc.

Zwar sollen nur vermeintlich objektivierbare Tatsachen vermerkt werden, nur ist dies schon deshalb schwer zu realisieren, weil im JC eben Menschen arbeiten, die bisweilen sehr subjektive Eindrücke haben. Daher entspricht die Behauptung, dass nur objektive Dinge vermerkt werden, nicht vollends der Realität. Sicher: Die allermeisten Dinge, die in Vermerken stehen, sind durchaus objektiv gegeben, das liest sich auch nicht wirklich aufgregend. Aber wenn in irgendwelchen Weisungen steht, dass keine persönlichen Schlussfolgerungen und Werturteile erfasst werden, dann ist dies definitiv fern der Realität. Das sollte sicher so sein, es ist in der Praxis aber nicht immer so.

Insbesondere im Profiling wimmelt es nur so von subjektiv erhobenen, oft wenig fundierten persönlichen Schlussfolgerungen, Mutmaßungen und Behauptungen, die gelegentlich auch jeder Basis entbehren. Das hat aber nicht unbedingt etwas mit böser Absicht der pAps zu tun, sondern damit, dass die Vermittler so oft wechseln und somit diverse Personen in diesen Profilings rumschreiben und dies oftmals unter hohem Zeitdruck tun. Darüber hinaus werden Profilings teilweise auch nach Aktenlage durchgeführt, so dass man sich im Endergebnis nicht wirklich auf das verlassen kann, was über Kunden in VerBIS vermerkt ist. Das wissen die pAps übrigens auch.

Und das nur noch kurz am Rande: Wer jetzt auf die Idee kommt, schnellstmöglich Akteneinsicht zu beantragen, um selbst zu sehen, was da eventuell nicht datenschutzkonformes über ihn/sie vermerkt ist, der/die wird mit ziemlicher Sicherheit schwer enttäuscht werden. Denn da die pAps wissen, dass Beratungsvermerke, wenn sie einmal im System gespeichert sind, nicht mehr gelöscht oder verändert werden können, würde sich jeder pAp hüten, etwas wie "Der Kunde ist faul, stinkt und hat keinen Bock zu arbeiten", in einen Beratungsvermerk zu schreiben. Das findet man in keinem Vermerk! In Beratungsvermerken stehen eher Allgemeinplätze. Das liest sich so wie:

"Der Kunde kommt zum Termin. Wir reden über seine Bewerbungen. Ich führe dann einen Datenabgleich durch, es ist alles gleich geblieben. Der Kunde wünscht eine FbW-Förderung, ich sage ihm: Es gibt nichts. Ich weise den Kunden zur Maßnahme Bewerbungstraining zu, weil er die schon 24 Monaten nicht mehr gemacht hat. Wir schließen eine neue EGV. Die Profillage bleibt bestehen. Der Kunde wird wohl in den nächsten 12 Monaten nicht in Arbeit kommen. Kunden angewiesen, sich intensiver zu bewerben."


Wer als pAp wirklich datenschutzrechtlich bedenkliche Dinge über seine Kunden vermerken will, der tut dies verkausuliert im Profiling. Denn alles, was im Profiling in den Kommentarfeldern gespeichert ist, ist als Information nicht fest im System! Das kann bei Belieben jederzeit gelöscht/verändert werden, es ist nicht dauerhaft gespeichert. Oder man setzt sich z.B. eine auf das Jahr 2020 datierten Wiedervorlage, in der man die "weniger schönen Dinge" über Kunden klar beim Namen nennt. Diese Wiedervorlage kann, wie die Profiling-Kommentare, jederzeit spurlos gelöscht werden. Darüber hinaus gibt es für sensible Sachen noch die Dokumentenverwaltung in VerBIS, in der ein pAp Word-Dokumente und PDFs hochladen kann. Die kann man auch nach Belieben löschen.
 

0zymandias

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Mich hat mal eine SB gefragt, ob ich Probleme mit Drogen oder Alkohol hätte oder ob ich im Gefängnis gewesen sei (ist alles nicht der Fall). Angeblich hätte ich da eine entsprechende Markierung; sie hätte sie aber jetzt gelöscht.

Weitere Kennzeichnungen, von denen SBs träumen:
GABIAN = Geil auf Bewerbungstrainings, interessiert an Nachschlag
BSLS = Bezahlt Stundenlohn selber
AA SB JOB = Aggressives Auftreten, für SB-Job-Offerte vormerken
 

Yorda

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Nur mal zur Info: Natürlich macht man sich als pAp/SB auch Notizen über die Leistungsempfänger, und natürlich sind da auch so manche Dinge vermerkt [...]

Hallo Tom, wie lange dürfen Daten eigentlich gespeichert werden?

Frage kann natürlich auch gerne von jemand anderem beantwortet werden :)

Ich meine mal gelesen zu haben 5 Jahre.

Und wie ist das nochmal mit der Akteneinsicht? So einfach geht das doch nicht oder? Es muss ein Verfahren geben, um überhaupt Akteneinsicht zu erhalten, richtig ?
 

hundefreundin

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ein fallmanager ist für einen fall da... und da ist mir nur gutes begegnet.

hier begegnet mir leider zuviel der abartigkeiten............. und bösartigkeiten. so nach dem motto: jeder ist der feind.

hier werden menschen als schergen betrachtet, dann sagt ihnen doch, dass ihr unter ihnen so krankt..! ich mag meine fallmanagerin, die hat plan und hilft mir..!
sie ist psychologisch geschult und hat checke.

ich finde die ganzen meinungen hier, die ´jeden´als feind betrachten, echt supertraurig.
 

Whitebird

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ein fallmanager ist für einen fall da... und da ist mir nur gutes begegnet.

hier begegnet mir leider zuviel der abartigkeiten............. und bösartigkeiten. so nach dem motto: jeder ist der feind.

hier werden menschen als schergen betrachtet, dann sagt ihnen doch, dass ihr unter ihnen so krankt..! ich mag meine fallmanagerin, die hat plan und hilft mir..!
sie ist psychologisch geschult und hat checke.

ich finde die ganzen meinungen hier, die ´jeden´als feind betrachten, echt supertraurig.

Die wird dich auch mögen.....niemand sagt das "alle" schlecht sind.....es gibt immer Ausnahmen.....trotzdem möchte ich mit denen nichts zu tun haben....
 

gila

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Nur mal zur Info: ....

Hallo Burns - ich hätte auch mal ne Frage. Vor längerer Zeit hatte ich (völlig unerwartet ...) Ärger mit einer SB bei ALGI (schreckliche Beleidigungen und arrogantes Verhalten).
Ich zog mich in den Krankenstand zurück - mit ü55 muss ich mir das nicht geben. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde wurde durchaus sehr beachtet und gewürdigt ... Bigboss persönlich sprach mit mir und es gab mächtig Zoff da.

Nun werde ich bald wieder hin müssen, eine andere SB ... würde gern Akteneinsicht kriegen, ob ich ein "Warnlämpchen" habe :eek: oder unpassende Bemerkungen.
WIE kriegt man das hin, dass einem nicht nur eine Papierakte vorgelegt wird und wie/wo erkenne ich, ob derartiges, was du beschreibst, versteckt ist?
 

Yorda

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ein fallmanager ist für einen fall da... und da ist mir nur gutes begegnet.

hier begegnet mir leider zuviel der abartigkeiten............. und bösartigkeiten. so nach dem motto: jeder ist der feind.

hier werden menschen als schergen betrachtet, dann sagt ihnen doch, dass ihr unter ihnen so krankt..! ich mag meine fallmanagerin, die hat plan und hilft mir..!
sie ist psychologisch geschult und hat checke.

ich finde die ganzen meinungen hier, die ´jeden´als feind betrachten, echt supertraurig.

Genau liebe Hundefreundin. Die Agenda 2010 wurde von niedlichen, lieben Mitmenschen für andere liebe Mitmenschen gemacht.

99,9% aller Fallmanager und auch z.B. Amtsärzte sind freundliche und hilfsbereite Menschen, wie man z.B. hier lesen kann:

https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/107400-ptbs.html?#post1354878
 
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JhonnyDeep

Gast
wer ordnet das denn an?der teamleiter oder wer?
warum interessiert es den sb ob man alki ist oder nicht?
was geht ihn das an und was hat das mit leistungsgewährung bzw. vermittlung zu tun?
 

Anna B.

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@Gila,

in dem du Akteneinsicht forderst...in alle über dich vorhandenen Akten...ob papierakte oder Verbis...

da müßte es dann m.E. Einsicht in die Akten geben...

Viel Erfolg
 
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