SB E-Mail Kontakt als Nachweis (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser78004

Gast
Hallo,

ich habe nur eine kurze Frage:

Da ich mit meinem SB, im E-Mail Kontakt stehe.. da vieles auf dem Wege einfach schneller erledigt werden kann.
Habe ich mich gefragt, ob eine Antwort die vom SB kommt, als Beweismittel gilt?

Falls es mal zu Problemen kommen könnte?
 

Couchhartzer

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Habe ich mich gefragt, ob eine Antwort die vom SB kommt, als Beweismittel gilt?
Allenfalls für eine eventuell mögliche Wahrscheinlichkeit des darin befindlichen Inhaltes, aber vor Gericht werden Emails regelmäßig eher nicht als ausreichender Vollbeweis anerkannt, wenn eine solche Mail im gerichtlichen Rechtsverfahren verwendet werden sollte.

Von daher sind Mails immer nur sehr eingeschränkt beweistauglich (was aber für beide Seiten, also den Empfänger wie auch den Absender - je nachdem wer daraus einen möglichen Vorteil ableiten will - gilt).
 

ZynHH

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Tja, sollte man von ausgehen.

Aber .... Nicht alles was die eigene Bequemlichkeit stützt ist auch sinnvoll oder rechtssicher.

Ich kann mir auch email schicken mit dem Absender meines Jobcenter....
 
E

ExitUser78004

Gast
Okay, vielen Dank.

eine zusätzliche frage:

Wenn er jetzt z.B. mir folgendes Antwortet:

Hallo Herr XY

der Bescheid ist in der Hinsicht etwas missverständlich; die Aufrechnungshöhe ist, wie in der Begründung zu lesen ist, auf drei Monate, also September bis einschließlich November begrenzt. Ab Dezember 2016 setzt sich die Aufrechnungshöhe folgendermaßen zusammen:

xy: 18,20 €
xy: 18,20 €
xy: 36,40 €

Es ergibt sich also in Summe 36,40 € für Sie und ihre Kinder und 36,40 € für Frau . Die Forderung gegen xy ist zudem bereits nach Abzug des Septembers vollständig getilgt, da sie nur 22,42 € beträgt. Ich hoffe, dass ich ihre Frage beantworten konnte.

Und ich Ihn bitte, mir diese aussage Schriftlich zukommen zu lassen, da wie er bereits selbst erkannt hat.
Das der Bescheid etwas missverständlich ist.

Kann er diese bitte verweigern, oder gibt es hierfür irgend einen Text, der Ihn "zwingt" mir solch eins zukommen zu lassen.
 

Wutbuerger

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Indem du ihn um schrifliche Beantwortung bittest hast du etwas beantragt und deinen Willen zum Ausdruck gebracht den Bescheid ( Antwort von ihm ) schriftlich entgegen zu nehmen.
Ich denke schriftlich ist der Normalfall , man kann darauf verzichten und sich mit mündl oder emails zufrieden geben, wenn es belanglosere Dinge sind. Ist der Aufrechnungsbescheid nicht eindeutig ist es völlig richtig , hier auf klärende schriftliche Antwort zu bestehen.
 
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