SB ALG 1 möchte mich loswerden und fordert Datum um dies als Abmeldung zu nehmen?

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local.man

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Hallo,

mein ALG 1 Leistungsbezug ist seit Monaten abgelaufen, ich bin aber nachwievor noch bei der Agentur für Arbeit gemeldet und nehme deren Termine wahr.

Meine SB beim ALG 1 verlangt von mir immer wieder, dass ich umgehend Bescheid gebe, ob ich ALG2 bewilligt bekommen habe mit genauem Datum der Bewilligung.
Jetzt ist wieder eine Einaldung zum üblichen Gespräch reingekommen in Sachen Bewerbungsaktivitäten und im weiteren Textverlauf steht wieder, dass sie die Info umgehend will, ob und wenn ja, wann ich den bewilligten Leistungsbescheid vom ALG2 Amt bekommen habe. Weiter im Text steht dann, dass dann der Termin des neuen Gesprächs für mich nicht mehr erforderlich ist.

Hier stimmt doch was gewaltig nicht. Ich habe so das Gefühl, die Dame will mich mit der Nennung des Termins vom ALG2 Bescheid gleich von ALG 1 abmelden bzw. dies als Abmeldung darstellen.
Ich habe aber nicht vor mich dort abzumelden und will weiter gemeldet bleiben auch wegen der Rentenanwartschaftzeit.

Hat das irgendwas mit einer Zuständigkeit zu tun, dass die Sb beim ALG1 mich loswerden will, so das meine Zuständigkeit auf das ALG2 übertragen wird? Das sie mich loswerden will steht ja scheinbar außer Frage.
Aber nennen muss ich diesen Termin ja nicht nehm ich an. Theoretisch geht das doch die Sb nichts an, ob ich ALG2 beziehe, oder selbst meinen Unterhalt bestreite usw.
Ich weis das ich weiterhin beim ALG1 gemeldet bleiben kann und betreut werden muss, das sagen ja selbst die eigenen Unterlagen vom ALG1-Amt aus.
Sperrzeiten gibt es keine, da ich kein Geld bekommen. Eine EGV habe ich damals abgeschmettert und habe keine.

Eigentlich will ich nichts weiter als dort gemeldet bleiben, nun den Termin wahrnehmen und jedes mal mich der Dame unterhalten was sie anzubieten hat.

Wie seht ihr die Sache, was steckt dahinter und was muss ich nennen und was nicht?
 

local.man

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Naja ok, aber es ergibt trotzdem wenig Sinn, wenn man bedenkt, dass die AfA einen auch weiterhin betreut laut eigener Aussage und man sich an gewisse Dinge halten muss, so wie es aus den Unterlagen hervor geht.

Warum also braucht sie erst ein Datum, um danach wieder als Betreuerin tätig zu werden? Ich könnte ja genauso gut meinen Unterhalt alleine bestreiten. Da muss ja intern irgendwas passieren, wovon der "Kunde" nichts erfährt.
Es wäre ja eigentlich klüger sich der Aussage zu verweigern, denn es scheint ja nachteilig zu sein diese Angaben zu tätigen.
 

gila

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Wir sollten uns dort gegenseitig helfen, dieses System der Ausbeutung auszuleuchten. Nur gemeinsam brechen wir die Ketten.

Frage: in welchen "Ketten" liegst du denn mit deinem "Problem"? Ich sehe hier gerade nix "Bedrohliches".
Aufgeklärt hatte ja schon mal Helga40 dadurch:

Sie darf dann nicht beraten und vermitteln, § 22 Abs. 4 SGB III.

Dem kann man dann auch durch eigene Recherchen mal nachgehen, und sich anlesen, was im § und den Kommentaren so steht.

dass die AfA einen auch weiterhin betreut laut eigener Aussage und man sich an gewisse Dinge halten muss, so wie es aus den Unterlagen hervor geht.

Dann würde ich doch mal die "Betreuung" fragen, was sie unter Betreuung versteht und warum das alles so ist wie es ist ...
Oder hast du was mit "Reha" am Hut - was du hier noch nicht erwähnt hast - und dann könnte es noch ein wenig anders gehandhabt werden.

 

Helga40

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Naja ok, aber es ergibt trotzdem wenig Sinn, wenn man bedenkt, dass die AfA einen auch weiterhin betreut laut eigener Aussage und man sich an gewisse Dinge halten muss, so wie es aus den Unterlagen hervor geht.


Wie kommst du darauf? Die Jobcenter haben eigene Vermittler. Wie ich bereits schrieb, DARF die Agentur diese Leistungen gar nicht mehr erbringen.

Was du wissen müsstest, wenn du Alg 2 beziehen würdest. Bekommst du überhaupt welches? Wenn, kann es ja nur in einer optierenden Kommune sein, ansonsten würde die BA-Vermittlerin wissen, ob du Alg 2 beziehst oder nicht.
 
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