Sationärer Aufenthalt wegen Depressionen in der Psychatrie?

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ExitUser

Gast
Hallo zusammen,
ich hatte heute einen Termin beim Integrationsdienst der Diakonie.
Ich hatte dort ein sehr langes Gespräch, in dem alle meine Probleme zur Sprache kamen.
Von der Ternnung von meiner Frau, über meine Arbeitslosigkeit, meine Krankheiten, und den Stillstand was eine Umschulung betrifft.

Die Beraterin merkte sehr schnell, dass ich wegen all den Problemen unter Depressionen leide, die noch nie behandelt wurden.
Sie wollte mich heute noch in eine Landesklinik einweisen lassen, weil sie der Meinung ist, dass eine Behandlung dringend notwendig ist.
Sie meinte, dass es so im Schnitt 4 Wochen dauert.
Ich würde dort auf Medikamente eingestellt

Auch meinte sie, dass in meiner momentanen Verfassung weder an Arbeit noch an eine Umschulung zu denken ist.

Ich konnte die Einweisung aber erstmal bis nächste Woche abwehren.
Denn ich möchte mich erst mal mit meinem Hausarzt darüber beraten.

Hat von Euch schon mal jemand Erfahrung mit einer Behandlung gegen Depressionen in einer psychatrischen Klinik gemacht?

Würden nicht auch regelmäßige Termine bei einem Psychater helfen?
Muss es un bedingt ein stationärer Aufenthalt sein?
 

Anna B.

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seit wann entscheiden denn Nicht-Ärzte, das eine stat. Behandlung erforderlich ist???

ich würde mit meinem Arzt darüber sprechen und notfalls noch einen Termin bei einem Psychiater machen...der wird dann überlegen, ob eine Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten vielleicht sogar sinnvoller ist...und eine ggf. notwendige Medikamenteneinstellung kann auch der Psychiater machen...der ist schließlich Arzt..
 
E

ExitUser

Gast
seit wann entscheiden denn Nicht-Ärzte, das eine stat. Behandlung erforderlich ist???

ich würde mit meinem Arzt darüber sprechen und notfalls noch einen Termin bei einem Psychiater machen...der wird dann überlegen, ob eine Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten vielleicht sogar sinnvoller ist...und eine ggf. notwendige Medikamenteneinstellung kann auch der Psychiater machen...der ist schließlich Arzt..



Deswegen habe ich es ja auch abgewehrt.
Mir ging es auch etwas zu schnell.
Ich möchte mich erst mit meinem Hausarzt beraten.
Auch finde ich es fragwürdig, dass man so schnell eingewiesen werden soll.

Mal was anderes, kann man auch zu einer Einweisung gezwungen werden?
 

SimdeB

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Wenn im Leben gleichzeitig wichtige Säulen zusammenbrechen wird man/frau sehr labil, sensibel und melancholisch, vielleicht auch depressiv. Deswegen gleich stationär in eine Klinik?

Arbeitslosigkeit kann krank machen und dann hast du auch den Halt der Familie/Frau verloren. Da kommen schon viele Faktoren zusammen...

Hilfe musst du auf alle Fälle annehmen. Du solltest deinen Hausarzt aufsuchen und dich beraten lassen!!!!

Wünsche dir viel Glück und alles Gute.
 

ZynHH

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Deswegen habe ich es ja auch abgewehrt.
Mir ging es auch etwas zu schnell.
Ich möchte mich erst mit meinem Hausarzt beraten.
Auch finde ich es fragwürdig, dass man so schnell eingewiesen werden soll.

Mal was anderes, kann man auch zu einer Einweisung gezwungen werden?

Na die Diakonie wird dich nicht zwangseinweisen und jemand anderer auch nicht.
Die wollte dir helfen, wahrscheinlich traten deine Depressionen offen zu Tage und sie kennt die Wartelisten bei den niedergelassenen Ärzten von ihren Beratungsgesprächen her.

Ich halte es auch für besser so etwas grundsätzlich nur in Zusammenwirken mit dem vertrauten Hausarzt zu machen.

Es ist kein gutes Zeichen zu Depressionen auch noch einer gemachten Paranoia aufzusitzen....
Also, keiner wird dich zwangseinweisen, egal was hier behauptet wird.
 
E

ExitUser

Gast
Das ich Hilfe brauche, dass weiss ich selber auch.
Ich habe es nur zu lange aufgeschoben.
Montag werde ich es mit meinem Hausarzt besprechen, was die beste Lösung ist.

Ich war heute Morgen nur ziemlich irritiert, als die Beraterin direkt in der Landesklinik anrufen wollte.
 

JürgenK

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Sorry da wird mir echt Übel wenn ich das lese...und ein nicht Arzt so was sagt.:icon_kotz:

Ich bin auch Chronisch Depressiv und habe Borderline.Und die erfahrung die ich gemacht habe,möchte ich lieber nicht erzählen.:icon_dampf:
Am Ende war alles schlimmer wie vorher.
Einige Suizidversuche hinter mir...e.t.c.


Ich kann nur davon abraten,sich Stadionär in Behandlung zu begeben.Dies Geht auch Ambulant in einer Tagesklinik!!!!Aber es bleibt dir überlassen was du tun möchtest?

Wenn es eine Akut Psychiatrische Klinik ist?werden sich keine Besserungen einstellen.Und eher verschlimmern.Was meinst du was da für Gestallten da sind...die nicht gerade zu einer Besserung beitragen.
 
E

ExitUser

Gast
Wer zur Diakonie geht ist doch selber schuld:icon_neutral:

Du benötigst von deinem Hausarzt eine Überweisung (mit dringlichkeitsstatus) für einem Psychiater.:icon_daumen: Mit dem klärst Du weitere Schritte.:icon_klatsch:
Im Internet kannst Du dich jetzt schon mal schlau machen welcher GUTER Psychiater in deiner Umgebung ist und wer Dir zusagen würde.


Die Diakonie wurde mir in einem andern Forum empfohlen.
Man würde dort angeblich gut beraten.
 
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Minimina

Gast
Zwangseinweisungen sind nur möglich wenn man für sich oder andere eine Gefahr darstellt und das muss ein Richter entscheiden.

Man muss aber aufpassen dass das was sich Zwangseinweisung nennt nicht eine Selbsteinweisung ist, denn wenn man freiwillig mitgeht und vielleicht sogar noch was unterschreibt, hat man sich selber eingewiesen und dann kann der behandelnde Arzt/Psychiater darüber entscheiden wann Du wieder raukommst. So einfach sagen ich will wieder raus könnte bei manchen Ärzten ein Problem werden.

Deswegen immer eine Patientenverfügung parat haben:

PatVerfü | Die schlaue Patientenverfügung

LG MM
 
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ExitUser

Gast
Für eine Einweisung braucht es eine Diagnose und eine bestimmte Indikation.

Die Beraterin kann dir höchstens raten, dich in einer Klinik oder bei einem Facharzt vorzustellen. Ob die Voraussetzungen vorliegen, entscheiden andere und nicht zuletzt du.

Wenn du deinen Tagesablauf einigermaßen im Griff hast und dir auch eine ambulante Therapie vorstellen kannst, ist das wohl die erste Wahl. Vielleicht hilft dir aber auch eine stationäre Therapie. Dort gibt es natürlich viel mehr Möglichkeiten, aber dafür will auch die richtige Klinik gefunden werden ...
 

Muzel

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Ob man unter gesetzlicher Betreuung kommt, entscheidest ein fachärztlichers Gutachten, was ein Richter abnickt. Natürllich sind nicht alle Richter Nickermänner und nicht alle Ärzte schreiben für Behörden Gefälligkeitsgutachten. Jedenfalls ist für eine gesetzliche Bereuung ein Verfahren erforderlich, ohne dieses gibt es keine Zwangseinweisung. Auch eine Zwangseinweisung muss noch ein Richter abnicken.
 
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Minimina

Gast
Im Deutschen Ärztblatt Nr. 9 gibt es einen neuen Aufsatz über Zwangsbehandlung psychisch Kranker:
Deutsches Ärzteblatt: Psychisch Kranke: Zwangsbehandlung mit richterlicher Genehmigung wieder mglich (01.03.2013)

Wichtig ist es in der Patientenverfügung einen rechtlichen Betreuer des Vertrauens zu bestimmen, der die Zwangsbehandlung verweigert.

D.h. das der Richter einen Betreuer befragen muss, wenn jemand einwilligungsunfähig ist. Wenn der Betreuer des Vertrauens sagt, dass er mit Zwangbehandlung nicht einverstanden ist, dann hat auch der Richter erhebliche Probleme eine Zwangsbehandlung anzuordnen.

Auch sollte man in die Patientenverfügung hineinschreiben welche Medikamente bzw. Wirkstoffgruppen auf keinen Fall angewendet weren dürfen, da zb. Neuroleptika als Langzeitfolge Parkinson zur Folge haben können. Da kann man dann direkt auf Schadenersatz klagen.

Wichtig ist natürlich auch zu unterscheiden warum zwangsbehanelt wird. In einem Jobcenter von der Polizei festgenommen zu werden und bei Widerstand einer Zwangsbehandlung unterworfen zu werden, da gibt es zum Sedieren genug Medikamente mit nur geringen Bewußtseinsverzerrender Wirkung. Da wird es schwer fallen mit starken Psychpharmaka zu argumentieren.

Das es möglich ist, dass auch Richter befangen und von Behörden oder Vorurteilen beinflusst sind ist natürlich klar.

Aber trotzdem ist eine Zwangsbehandlung dann wesentlich erschwert.



LG MM
 

KlebeFix

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Es gibt unterschiedliche Erfahrungen über einen stationären Aufenthalt. Mir (Depression, Borderline, paranoide Schizophrenie) hat man dort geholfen und ich würde mich jederzeit wieder dort in Behandlung geben.

Die Diakonie verfügt über eigene Tageskliniken, die mit den psychiatrischen Krankenhäusern und Abteilungen zusammenarbeiten.
 

Muzel

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Klebefix, es wäre schön, wenn man vorher wüsste, was in einer Klinik auf einen zukommt.
In dem KH, in dem ich mein erstes Kind bekommen habe, waren viele nette Hebammen aber auch ein "Pferd". Mein Kind kam, als das "Pferd" Schicht hatte. Als meine Nachgeburt nicht kommen wollte, hat mich das "Pferd" behandelt. Genützt hat es nicht, die Nachgeburt musste trotzdem operativ geholt werden. Beim 2. Kind hatte ich in einem anderen Krankenhaus mehr Glück.
 

verona

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Hallo zusammen,
ich hatte heute einen Termin beim Integrationsdienst der Diakonie.
Ich hatte dort ein sehr langes Gespräch, in dem alle meine Probleme zur Sprache kamen.
Von der Ternnung von meiner Frau, über meine Arbeitslosigkeit, meine Krankheiten, und den Stillstand was eine Umschulung betrifft.

Die Beraterin merkte sehr schnell, dass ich wegen all den Problemen unter Depressionen leide, die noch nie behandelt wurden.

Erstmal ist eine ganz natürliche Reaktion, auf eine solche Vielfalt von negativen Ereignissen mit Niedergeschalgenheit zu ragieren. Das heißt noch nicht, dass es behandlungsbefürtig ist, geschweige psychiatrisch.

Sie wollte mich heute noch in eine Landesklinik einweisen lassen, weil sie der Meinung ist, dass eine Behandlung dringend notwendig ist.

M.E. Ein bißchen übermutitiviert diese Frau Psyhologin. So schnell schießen die Preußen nicht.



Sie meinte, dass es so im Schnitt 4 Wochen dauert.
Ich würde dort auf Medikamente eingestellt

So im Schnitt dauert ein Aufenthalt dort meistens ca. 3-6 Monate. Ist leider immer noch so. Es ist ja wundertoll, dass diese Frau weiß, dass du Medikamente benötigst und das auch stationär noch in einer "Anstalt"

Auch meinte sie, dass in meiner momentanen Verfassung weder an Arbeit noch an eine Umschulung zu denken ist.

Bespreche das besser mit deinem Arzt

Ich konnte die Einweisung aber erstmal bis nächste Woche abwehren.
Denn ich möchte mich erst mal mit meinem Hausarzt darüber beraten.

Hat von Euch schon mal jemand Erfahrung mit einer Behandlung gegen Depressionen in einer psychatrischen Klinik gemacht?

Ja!!!!!!!!! Deswegen schreibe ich hier zu deinem Beitrag.

Würden nicht auch regelmäßige Termine bei einem Psychater helfen?
Muss es un bedingt ein stationärer Aufenthalt sein?

Nein zu beiden Fragen.

Vielleicht

.................
 

Muzel

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Verona, so wie dir ist es auch mir ergangen. Ich habe wegen diesen Problemen bei der Ärztekammer nachgefragt. Schwierige Fälle werden schnell abgewiesen, wurde mir gesagt, was ja auch deiner und meiner Erfahrung entspricht. Ob da ein Kh die richtige Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Ein Kh ist auch nur ein gewinnorientierter Betrieb und ein Patient der viel Arbeit macht, der sollte sich besser die Enttäuschung ersparen.
 

hundefreundin

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erfahrungswerte

habe selber reha und tagesklinik hinter mir und mir wurde nun angeraten, stationär zu gehen, was ich ablehne!

leider kann ich mich zu wenig abgrenzen und die mitpatienten haben mir nicht gutgetan.

da ist eben jeder individuell und sollte ´für sich entscheiden ´

viel glück!
 
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ExitUser

Ich hatte dort ein sehr langes Gespräch, in dem alle meine Probleme zur Sprache kamen.
Von der Ternnung von meiner Frau, über meine Arbeitslosigkeit, meine Krankheiten, und den Stillstand was eine Umschulung betrifft.

Entscheide dich für das, von dem du meinst, dass es dir gut tut.
Derartige traumatische Ereignisse können depressiv machen, bzw. ein Burn-Out hervorufen. Wenn du eine Therapie vorhast, dann informiere dich über Therapieformen. Nicht jede ist geeignet.

Alles Gute
Skeppi
 
S

Snickers

Gast
Hallo ExitUser,

hast du bei der Dame Selbstmordabsichten geäußert? Und Borderline ist ja auch mit Selbstverletzungen einhergehend.

Sieht sie eine Gefahr für Dich und Dein Leben........und wie siehst du das selber?
 

gila

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Hallo ExitUser.

Aus eigenen Erfahrungen und den leidvollen meiner Tochter (Pers.Störungen, PTBS, Bipolar) würde ich dir folgendes sagen:

Wenn du kein diagnostiziertes psychiatrisches Leiden hast, handelt es sich in den allermeisten Fällen um eine reine "Belastungsstörung" - gerne auch "Burnout". Gerade Phasen von Trennung, Scheidung und damit verbundenem Wegziehen des bisher vermeintlich sicheren "Teppichs" unter deinen Füßen kann sich eine Depression schnell einschleichen und richtig fies auswachsen.
Das sind relativ einfache "chemische" Prozesse im Körper - der Akku ist einfach leer und deine Transmitterchen nicht in der Lage, weiteren Stress zu kompensieren.
Dazu muss man jedoch nicht unbedingt in eine psychiatrische Klinik. Denn dort beginnt in den meisten Fällen erst der Leidensweg!

Hilfreich ist sicher eine begleitende Gesprächs- oder Psychotherapie, eventuell auch wenn du akut leer bist und die Termine andauern eine Überweisung deines Hausarztes an eine Tagesklinik oder ein Therapiezentrum. Auch das geht erstmal zur Unterstützung ambulant, bis du einen Therapeuten gefunden hast.

Ein Psychiater schaut dir tief in die Augen und reicht als allererstes mal "Venlafaxin" oder sonstige Antidepressiva rüber.
Beim nächsten Termin nicht besser? Gut - dann erhöhen wir die Dosis mal ...:icon_neutral:

In ganz wenigen Fällen kann es mal sinnvoll sein, über eine gewisse Zeit sowas zu nehmen, um sich abzudämpfen.
Es sind aber KEINE Heilmittel - setzt du ab, ist die Wirkung auch weg. Meine Tochter bekam immer mehr und wurde letztlich polytoxikoman - d.h. sie "behandelte" sich und ihre schwankenden Gemütszustände mit kistenweise Tabletten selbst.

Vor Jahren, in meiner Scheidung, dachte ich auch ich fahre an die Wand. MIT Tabletten hätte ich es beinahe beim Autofahren auch getan. Ich vertrag das Zeuch nicht - und habe mir mit Naturheilmedikamenten (Depressionsglobuli als Komplexmittel, oder NEURAPAS) geholfen, Selbsthilfegruppen besucht sowie MEDITATION erlernt und eine ordentliche Klinik aufgesucht, (Therapeutische Gemeinschaft mit den Patienten) die auch meine coabhängigen Muster bearbeitet hat, die einen nämlich auch in den meisten Fälle in solchen Trennungsgeschichten andocken lassen!!!

Allerdings muss man auch BEREIT sein etwas grundlegend zu ändern - auch an seiner Geisteshaltung zu gesunden!
Nach dem Prinzip "dusch mich, aber mach mich nicht nass" geht NIX.
VOR der Klinik war ich ablehnend, skeptisch, spöttisch - heute gesehen war es endlich der Weg ins selbstbestimmte Leben.
Auch meine Tochter war 2 x in dem Konzept und nach 12 Jahren Irrweg fängt sie an zu leben.

Man kann sich akut überweisen lassen über die KK und hat kürzere Wartezeiten als bei einer "Kur", die einem eh nicht wirklich was bringt.

Wenn du interessiert bist, geb ich dir gern über PN Anschriften.
 
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ExitUser

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Danke für die zahrleichen Antworten und Tipps.
Es sieht jetzt folgendermaßen aus.
Ich habe am Montag ausführlich mit meinem hausarzt über meine Probleme gesprochen.
Er meinte, dass es absoluter Quatsch von der Diakonie sei, mich stationär behandeln zu lassen.
Ich bekomme jetzt Termine zur ambulanten Therapie bei einem Psychater.
Zusätzlich hat mein Hausarzt mir ertstmal Opipramol 50 verschrieben, ein Medikament gegen Angstzustände.
Damit ich endlich mal wieder ruhig schlafen kann.
 

verona

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Zusätzlich hat mein Hausarzt mir ertstmal Opipramol 50 verschrieben, ein Medikament gegen Angstzustände.
Damit ich endlich mal wieder ruhig schlafen kann.

Möchte deinen "Erfolg" nicht trüben, aber weißt du über mögliche Nebenwirkungen? Zwar soll es im Gegensatz zu vielen anderen Psychopharmaka keine Absetzproblematik (besser: Abhängigkeitsproblematik) hervorrufen, dennoch weiteres unter Punkt 4.1:
Opipramol-CT 100mg Filmtabletten - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

Kaum zu empfehlen ist das Medikament bei suizidalen Gedanken.
Ich würde das lieber mit einem Facharzt -Psychiater- abklären.
Man geht ja auch wegen Rückenprobleme zum Orthopäden bzw. der Hausarzt überweist dort hin und überlässt dem weiterbehandelnden Arzt die Behandlung und die Medikation.
Nur wenn es um die Psyche geht, da meint jeder Arzt, er kann Psychopharmaka verschreiben. Es ist m.E. ein Übel.
 
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Dieses Thema ist geschlossen.
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