Sarrazin: Renten müssen sinken - Kinder nur für die, "die damit fertig werden"

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Woodruff

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Er sieht immer mehr Rentner und immer weniger Beschäftigte. Gegenwärtig komme auf einen Arbeitnehmer ein halber Rentner, in 25 bis 35 Jahren liege das Verhältnis bei eins zu eins, sagt er. Das lässt für ihn nur einen Schluss zu. "Langfristig müssen die Renten natürlich real fallen", sagte er. "Wir können die Erwerbstätigen nicht ohne Ende belasten." Deshalb müssten die Renten "langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung sinken", sagte Sarrazin.

[...]

Auch diesmal werden seine Worte vielen Sozialdemokraten nicht gefallen. So glaubten viele Politiker, dass man soziale und Bildungsprobleme mit mehr Geld lösen könne. Doch das sei ein Irrweg wie seine Erfahrungen in der Hauptstadt gezeigt hätten. "Wenn Berlin bei Pisa ganz hinten regiert und bei den Bildungsausgaben ganz vorn, dann liegt der Schluss nahe dass es nicht am Geld hängt." Sarrazin fordert deshalb, dass die Politiker darauf drängen müssten, das Verhalten der Bürger zu ändern. "Die große Frage ist: Wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden", sagte er dem stern. Gegenwärtig würden manche Frauen zwei, drei oder mehr Kinder in die Welt setzen, obwohl sie "nicht das Umfeld" oder "die persönlichen Eigenschaften" hätten, "um die Erziehung zu bewältigen". Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, "dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist", sagte er.

Sarrazin griff auch wieder das Verhalten vieler Hartz-IV-Empfänger an. Weil Städte und Gemeinden die Heizkosten übernehmen würden, gingen die Bedürftigen oft verschwenderisch mit Energie um. "Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster", sagte er dem stern.

Aber er zeigte auch Verständnis für manche Arbeitlose, etwa wenn sie schwarzarbeiten würden. Prinzipiell sei ein solches Verhalten zwar abzulehnen. Doch mit diesem Vorgehen würden Arbeitslose in ihre Person investieren. "Wer irgendwo ein Zimmer tapeziert, kommt abends mit besserer Laune nach Hause; er hat besser durchgeatmet und ist zu seiner Frau netter."

Thilo Sarrazin : 'Kinder kann kriegen, wer damit fertig wird' - Panorama - STERN.DE


Für mich ist der Mann nichts anderes als ein Stammtischparolen schwingender Demagoge. Seine Ratschläge liegen in etwa auf dem Niveau eines Silvio Berlusconi :icon_tonne:
 

Martin Behrsing

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Renten müssen sinken - Kinder nur für die, "die damit fertig werden"

[FONT=verdana,geneva]Thilo Sarrazin übt-erneut Kritik an Hartz-IV-Empfängern Hamburg

(ots) - Die Deutschen müssen sich nach Ansicht des neuen Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin auf sinkende Renten einstellen. "Langfristig müssen die Renten natürlich real fallen", sagte der ehemalige Berliner Finanzsenator in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Gegenwärtig komme auf einen Arbeitnehmer statistisch gesehen ein halber Rentner, in 25 bis 35 Jahren liege das Verhältnis bei eins zu eins. "Wir können die Erwerbstätigen aber nicht ohne Ende belasten", sagte Sarrazin. Deshalb müssten die Renten "langfristig auf das Niveau einer Grundsicherung sinken". Die bevorstehende Rentenerhöhung im Juli beurteilte er als "völlig unsinnige Maßnahme". Dadurch würden die Altersbezüge "übermäßig" erhöht.
[/FONT]



weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 
E

ExitUser

Gast
AW: Renten müssen sinken - Kinder nur für die, "die damit fertig werden"

Ist der Sarrazin nicht auch Deutscher?
Wann geht er in Rente? Das spart enorm, wenn er seinen eigenen Vorschlag auch bei sich umsetzt.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Neues von Thilo Sarrazin

Soll das ein Aufruf zur Schwarzarbeit werden?
Was passiert mit den Kinder, die schon da sind?
Durch Kinder hebt man seinen Lebensstandart?

Dieser Mann gehört ... Soviel dummdreistes Reden muss doch schon weh tun.
 

nine82

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AW: Renten müssen sinken - Kinder nur für die, "die damit fertig werden"

Wat sagt der Mann da?
Ich frage mich gerade wo der Mann lebt, also in was für einer Welt, da frag ich mich was der frühs zu sich nimmt um auf so unsinnigen Aussagen zu kommen wie

eswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, "dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist", sagte Sarrazin.
Ich frage mich wo dies der Fall ist?
Mit Kindern wird es doch in der Heutigen gesellschaft schlechter statt wie es sein sollte besser.
Die geburtenrate geht zurück und er haut sowas Familienfeindliches raus, das wird wieder die Leute beflügeln die eh schon schreihen das HArtz4empfänger keine Kinder bekommen sollten und Geringverdiener schon garnicht.
Und was bitte sagt Geld oder der Status einer Person darüber aus ob er sein Kind erziehen kann? Alleine für die Aussage gehört er mal in die wirklichkeit geholt, kein wunder wieso es immer weniger Kinder gibt. (ich finde diese aussage unmenschlich und demütigend gegenüber den ganzen eltern die sich den ***** aufreisen um ihren Kind was bieten zu können, selbst wenn sie dafür verzichten müssen.)

Zu den Renten wie Rentenerhöhung sei sinnlos? Nur weil er Kohle hat müssen die Rentner nicht auf den verdienten lebensabend verzichten indem ihnen die Renten gekürzt werden, ich finde das was er da so alles von sich gegeben haben soll so *******, war es nichtmal so das mehrere Berufstätige auf einen Rentner kamen? War das nicht besser oder hab ich das Falsch in erinnerung?
Und diese Realitätsfremde sieht man auch an der Aussage "sichere Anlagen wie Bundesanleihen"
 

Hotti

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AW: Neues von Thilo Sarrazin

Soll das ein Aufruf zur Schwarzarbeit werden?
Was passiert mit den Kinder, die schon da sind?
Durch Kinder hebt man seinen Lebensstandart?

Dieser Mann gehört ... Soviel dummdreistes Reden muss doch schon weh tun.
Das hat er doch vor noch nicht langer Zeit ganz klar bestätigt. Er habe Schwarzarbeiter lieber, als Menschen die vor dem Fernseher hocken. Oder so ähnlich.
 

nine82

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AW: Neues von Thilo Sarrazin

Ich frage mich wo lebt der o_O?

ashna was mit den Kindern pasiert weist du doch.

So nach nochmaligem lesen frage ich mich wie er zu seinen aussagen eigentlich kommt? Er sitzt den ganzen tag aufn ***** ahrscheinlich kennt er nichtmal einen HArtz4empfänger geschweige denn eine Familie die h4 bekommt, sowas kann man auch als verleumdung sehen und üble Nachrede wenn mans ganz genau nimmt.


Und ich finde es mehr als mies das Leute solch aussagen unegstraft machen dürfen und sich auch ungestraft verleumden und übel nachreden dürfen, das mit dem armen rentnern ist auch mies, die haben genug mitgemacht in ihrem leben und nun meint der die rentenerhöhung sei unsinnig .......
 

nine82

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AW: Neues von Thilo Sarrazin

Nee glaube der bekommt paar millionen irgendwas andres als alterszahlung.
 

galigula

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Die übliche Hetze gegen Erwerbslose,um die wahren Gründe des Rentenproblems zu verschleiern.
Man könnte dafür sorgen,dass Beamte,Politiker und Unternehmen in einen gemeinsamen Rententopf einzahlen,da hätte man schon viel gewonnen.
Man könnte,aber man will nicht,wegen ganz primitiver Raffgier.
Schrecklich ist,dass diesen Unsinn von Sarrazin auch noch sehr viele Menschen tatsächlich glauben.
 

nine82

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einige habn doch in einen Rententopf zusammengelegt EUintern irgendwie hatte ich da mal was gelesen aber der Rententopf war für die selber :>
Ich geh das mal suchen.
 

Individualistin

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Wie kann ich es schaffen, dass nur diejenigen Kinder bekommen, die damit fertig werden", sagte er dem stern. Gegenwärtig würden manche Frauen zwei, drei oder mehr Kinder in die Welt setzen, obwohl sie "nicht das Umfeld" oder "die persönlichen Eigenschaften" hätten, "um die Erziehung zu bewältigen".
Tja, wenn Sarrazins Umfeld und die gehobene Mittelschicht nicht so faul, egoistisch und materiell eingestellt wäre, dann könnten wir auch durchaus mehr Kinder aus den oberen und obersten Schichten haben.
Also bitte nicht uns anlasten, wozu ihr einfach nicht in der Lage seid oder nicht wollt.

Mach mal Merkel, wir brauchen Gören aus der Oberschicht. Wo ist dein Beitrag dazu?
 

Hotti

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Ich glaube einfach das Sarrazin satisfaktionsunfähig ist. Also was soll's. Schlabbern lassen, und fertig.
 

nine82

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bein kapitalismus dreht sich alles nur ums materielle ?!
Und es verdummt glaube ich langsam.
 

MrsNorris

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Ich verstehe nicht, warum die ach so soziale SPD den Schmierenkomödianten nicht einfach raus schmeisst.
Andererseits lässt das hoffen. Besteht doch die Hoffnung, dass durch ihn die Leute eben nicht die SPD wählen.
 

Hotti

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Ich verstehe nicht, warum die ach so soziale SPD den Schmierenkomödianten nicht einfach raus schmeisst.
Andererseits lässt das hoffen. Besteht doch die Hoffnung, dass durch ihn die Leute eben nicht die SPD wählen.
Kann ich Dir sagen. Der dient da nur zur allgemeinen Aufheiterung. Die lachen über seine perversen Witze.
 

maya1973

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Sag mal kann man den guten Theo nicht mal wegen übler Nachrede drankriegen?
Genauso wie den Bild-Kolumnisten der gestern Abend bei Frau Maischberger seinen braunen Senf dazugeben mußte!!!!

Maya
 

nine82

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darüber denk ich auch die ganze zeit seit ich das gelesen habe nur da müssten noch genug andere drankomme wegen übler nachrede und kein richter traut sich doch nen politiker dafür zu verurteilen geschweige denn zu rechenschaft zu ziehn.
 

Drueckebergerin

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Gegen Herrn Mistfelder läuft ja eine Anzeige wegen Volksverhetzung.

Bin leider in der Sache nicht auf neuestem Stand.
 

michel73

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Gibt es für Leute wie Sarrazin keine Abwrackprämie ? :icon_twisted:
 
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So langsam sind die Aussagen dieser geistigen Tieffliger wie, Sarrazin, Mistfelder und Konsorten nicht mehr lustig!!!

Diskriminierung Arbeitsloser


Wilhelm Heitmeyer sieht die Ursachen der Zunahme der Langzeitarbeitslosenabwertung in einer "Ökonomisierung des Sozialen“, die mit dem Übergang eines - nach seinem Verständnis - Übergangs der „Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft“ einhergehe, wobei Menschen zunehmend unter dem Kritierium ihrer ökonomischen „Nützlichkeit“ betrachtet würden. Diese Betrachtung von Menschen unter dem Kriterium würde vor allem zu einer Abwertung von Langzeitarbeitslosen führen.

In einem Artikel in der Zeitung Die Zeit, in der Wilhelm Heitmeyer jährlich den aktuellen Forschungsstand der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit darstellt, äußert er sich zu den Verantwortlichkeiten der "Langzeitlosenabwertung" folgendermaßen:

Betrachtet man die Abwertung von Langzeitarbeitslosen, muss man auch über den Zusammenhang zwischen den von gesellschaftlichen Eliten über die Medien immer wieder reproduzierten Bildern von Hartz-IV-Empfängern sowie Langzeitarbeitslosen und den Einstellungen in den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen diskutieren. Dabei ergeben sich – wie berichtet – Muster der Abwertung, die auch jene Gruppen von Menschen betreffen, die im Sinne der kalten Kalkulationen als »Nutzlose« oder »Überflüssige« gelten.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass eine erhöhte Abwertung von Arbeitslosen mit einem geringeren Bildungsgrad korreliert.

Anlass für die Untersuchung war die Zunahme von Abwertungen, die sich in den Medien fanden, so zum Beispiel die Bezeichnung von Bierdosen als „Hartz-IV-Stelzen“, mit der der ZDF-Entertainer Thomas Gottschalk in die öffentliche Kritik geriet.

Auf 155 Seiten untersucht der Projekt „YUSEDER“ („Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences and Institutional Responses in Six Countries of the EU“), das von der Europäischen Union in Auftrag gegeben wurde, die Gründe für die soziale Exklusion jugendlicher Langzeitarbeitsloser in sechs Ländern der EU (Schweden, Belgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien), die Bedeutung der Langzeitarbeitslosigkeit für die betroffenen Jugendlichen und die Möglichkeiten zu ihrer Inklusion.

"Faulheitsdebatten"

Zu den Diskursen, die Arbeitslose pauschalisierend abwerten, zählen nach Oschmiansky, Kull und Schmidt vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung die sogenannten „Faulheitsdebatten“, die mit dem Beginn der Massenarbeitslosigkeit Mitte der 1970er begannen. Die erste „Faulheitsdebatte“ wurde vom Bundesarbeitsminister Walter Arendt begonnen. Es folgte eine zweite „Faulheitsdebatte“, die zu Beginn der 1980er Jahre von allem im Parlament vertretenen Parteien geführt wurden. Die dritte dieser Debatten wurde vom Bundeskanzler Helmut Kohl mit seiner Kritik am „kollektiven Freizeitpark“ Deutschland angestoßen, die vierte vom Bundeskanzler Gerhard Schröder, der davon sprach, „es gäbe kein Recht auf Faulheit“. Oschmiansky, Kull und Schmidt sehen in ihrer Studie ein „Blaming the Victims“:

Es dürfte aus dem Rückblick jedoch auch deutlich geworden sein, dass die „Faulheits- und Drückebergerdebatten“ nicht nur mit dem möglichen oder vermeintlichen Fehlverhalten von Arbeitslosen zu tun haben, sondern zu einem guten Teil auch politischen Kalkülen folgen. Der auffällige Zusammenfall der Debatten mit dem „schlechten Bild der Arbeitslosen in der öffentlichen Meinung“, mit bevorstehenden Wahlen und einer unzufriedenen Entwicklung der Arbeitslosigkeit geben dem Verdacht Nahrung, dass die Arbeitslosen als Sündenböcke für eine zum Teil verfehlte oder zu zögerliche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik herhalten müssen.

Auch das Papier „Vorrang für die Anständigen. Gegen Missbrauch, ›Abzocke‹ und Selbstbedienung im Sozialstaat“, welches in Verantwortung des ehemaligen Bundeswirtschaft- und Arbeitsministers Wolfgang Clement herausgegeben wurde, und in dem Arbeitslose in die Nähe parasitärer Organismen gerückt werden, wird vom Anti-Diskriminierungsbüro Berlin als „Diskriminierung von Arbeitslosen“ bezeichnet.

Diskriminierende Begriffe

Für Kritik sorgte auch die Bezeichnung von Langzeitarbeitslosen als Sozialhilfeadel, die auf Rolf-Peter Löhr, den Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, zurückgeht. Ihnen wurde von Löhr Faulheit, Passivität und mangelnde Lebensplanung vorgeworfen. Er beschreibt den „Sozialhilfeadel“ folgendermaßen:

„In den Problemgebieten spürt man, welche Kultur der Abhängigkeit der Sozialstaat geschaffen hat. Dort leben manche Leute schon in der dritten Generation von Sozialhilfe - dort herrscht Sozialhilfeadel – die wissen gar nicht mehr wie das ist: morgens aufstehen, sich rasieren, vernünftig anziehen und zur Arbeit fahren.“

Der Bielefelder Pädagoge Fabian Kessl bemerkt dazu kritisch, dass der „Sozialhilfeadel“ ein Konstrukt sei: Er sieht in der Verwendung dieses Begriffes die Gefahr einer Abwertung armer Menschen, d.h. es gebe keinen Sozialhilfeadel.

Weitere Informationen zu Schlagworten, die mit diskriminierenden Zuschreibungen gegen (Langzeit-)Arbeitslose arbeiten, finden sich in den Artikeln

* Sozialschmarotzer
* Florida-Rolf
* Welfare Queen

Behandlung durch Ämter

Quelle und ganzer Text im Zusammenhang: Diskriminierung Arbeitsloser – Wikipedia


So langsam reicht es aber! :icon_dampf:

Wenn A****löcher fliegen könnten, dann gäbe es einen grossen Flugplatz am Reichstagsgebäude!
 

Arania

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Gegen Herrn Mistfelder läuft ja eine Anzeige wegen Volksverhetzung.

Bin leider in der Sache nicht auf neuestem Stand.

die ist nicht verfolgt worden, Verfahren eingestellt

Sarrazin ist sogar schlimmer, furchtbar was dem immer aus dem Mund fällt
 
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