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Sanktionsversuch des JC wegen angeblichen Nichterscheinens zu einem Termin abgewehrt.

Dirk B.

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Bereits zum vierten Mal hat das für mich zuständige JC 2018 vergeblich versucht, mich wegen Kleinigkeiten zu sanktionieren.

Der letzte Fall schien mir besonders perfide. Das JC hatte mich angeblich zu einem Termin eingeladen, zu dem ich nicht erschienen bin. Es wurde behauptet, dass das Schreiben per Zustellurkunde verschickt wurde.

Das JC machte gar keine Anstalten, mir den Zugang des Schreibens durch die Vorlage einer entsprechenden Urkunde vorzulegen. Erst auf Druck der Richterin des Sozialgerichts gab man zu, dass der Beleg im Zuge der Umstellung auf die sog. eAkte verschwunden sei. Ich habe dann von mir aus eidesstattlich versichert, das Schreiben nicht erhalten zu haben.

Mit Erfolg, denn meinem Antrag auf aufschiebende Wirkung wurde stattgegeben, die Aufhebung der Sanktionsvollziehung angeordnet.

Ein bitterer Nachgeschmack bleibt trotzdem. Als ich Anfang Juni in einer anderen Angelegenheit die Hotline des JC anrief, kamen wir im Gespräch darauf, dass ein Schreiben an mich an das JC zurück gekommen sei - es konnte nur die Einladung gewesen sein.

Ich weiß nicht, wer alles bei dieser Kungelei beteiligt war. Mein Vertrauen in staatliche Organisationen hat durch die Sache einen weiteren deutlichen Knacks bekommen.

Ich kann auch jedem nur raten, sich mit aller Energie gegen solche Willkür anzugehen, auch wenn es manchmal schwer fällt.

Hier noch mal die ganze Geschichte in ausführlicher Fassung:

httphttps://www.elo-forum.org/alg-ii-sanktion-kuerzung-sperre/194428-sanktionsandrohung-wegen-nichterscheinen-termin-jedoch-keine-einladung-erhalten.html
 
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