Sanktionsandrohung wegen versehentlich falscher Angabe im Lebenslauf.

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Reallylila

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Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe mich bei einem Vemrittlungsvorschlag beworben. Allerdings meinen alten lebenslauf erwischt, wo ich noch keinen führerschein hatte. Nun hat der Arbeitgeber dem Jobcenter mitgeteilt das ich ungeeignet wäre, da ich kein führerschein habe. Jetzt ist es aber so, dass ich einen besitze, und das jobcenter dass auch weis. Daher geht das Jobcenter davon aus das ich es vereitelt habe.

Wie komm ich den hier jetzt wieder raus?

Ich hänge mal EVB und die Sanktions anhörung mal an.

Außerdem habe ich eine schweigepflichtsklausel in meinem anschreiben..

"Bitte vertraulich behandeln, und nicht ohne meine Einwilligung an dritte weiterleiten, sonst droht Schadenersatz.
Bei Nichteinstellung bitte vernichten so wie es das BDSG vorsieht."

wollt ich nur erwähnt haben. Noch dazu möchte ich sagen das ich im monat von der über 10 vermittlungsvorschläge bekomme. meistens sogar solche die sich meinem 450 euro job sehr ähneln bzw konkorenz sind.
 

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Sonne11

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AW: Sanktions androhung wegen versehentlicher faslcher angabe im Lebenslauf.

Hallo!
So viele VV bekommt man nur, wenn man sich nicht grundsätzlich alle Kosten für ausschließlich schriftliche Bewerbungen erstatten lässt. Also, immer schön alles schriftlich. Und zeitnah, also monatlich den Bewerbungsksotenartrag einreichen. Oder glaubst Du, die erstatten Dir dann 50€ pro Monat? :wink:

Hatte der VV eine Rechtsfolgenbelehrung?

Eine Fahrerlaubnis ist eine Berechtigung. Sie berechtigt nur. Die Nutzung eines PKW ist freiwillig und sollte nicht als Kenntnis gelten, wenn es nicht um eine Tätigkeit geht, die den Führerschein als Haupt- Anforderung und Voraussetzung für die Tätigkeit sieht.

Dies wäre so, wenn mam ausschließlich einen Fahrer suchen würde und dieser vorsätzlich einen Führerschein verneinen würde.

Es ist auch zweifelhaft, ob der Vorwurf als Vorsatz gelten könnte. Es kann nur wissentliche und vorsätzliche Weigerung sanktioniert werden.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Sanktions androhung wegen versehentlicher faslcher angabe im Lebenslauf.

Hallo @Reallylila


ich habe deinen Anhang 1 entfernt, weil noch dein Realname zu lesen war,
bitte ggf. neu einstellen.
 
E

ExUser 2606

Gast
AW: Sanktions androhung wegen versehentlicher faslcher angabe im Lebenslauf.

Wieso brauch man eigentlich als Servicekraft einen Führerschein?
 

Regensburg

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AW: Sanktions androhung wegen versehentlicher faslcher angabe im Lebenslauf.

Vielleicht wegen Arbeitszeiten bzw. auch wegen Arbeitsort.
 

Reallylila

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Sorry hier nochmal nachgebessert die anhörung.
Hier noch die reechtsfolgenbelehrung.

Da ich den ganuen VV nihct mehr finde hier ein auszug auf der joboerse. die Rechtfolgenbelehrung ist aber jedesmal gleich.

Titel des Stellenangebots

Srvicekraft Gastronomie Teilzeit (Servicekraft - Gastronomie und Gastgewerbe)
Alternativberufe
Fachkraft - Gastgewerbe
Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk (Bäckerei)
Stellenangebotsart

Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)
Arbeitgeber
Resturant bla bla

Branche: Cafés, Betriebsgröße: weniger als 6
Stellenbeschreibung

Für unser bekanntes Bla Bla suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

ein/e SERVICEKRAFT in Teilzeit!

Ihr Profil:
- Sie haben bereits Erfahrung im Service bzw. Gäste/Kunden-Bedienen, eventuell sogar eine Berufsausbildung oder Berufserfahrung als Fachverkäufer/in-Lebensmittelhandwerk.
- Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und hohe Motivation sind für Sie selbstverständlich

Arbeitszeit:
- Teilzeitbeschäftigung (16-24 Stunden/Woche)
- 2 bis 3 mal pro Woche zwischen 08:00 Uhr und 17:00Uhr
- Einsatz Mo-So (So nur 14-tägig) nach Dienstplan

Wir bieten Ihnen:
- eine ganzjährige, unbefristete Beschäftigung
- Gute Bezahlung
- Arbeiten in einer Mannschaft mit Herzlichkeit und Teamgeist

Sie haben Lust, im Bla Bla zu bedienen?
Dann freuen wir uns schon auf Ihre Bewerbung!

Keine Führungsverantwortung

Konditionen des Stellenangebots
Arbeitszeit

Teilzeit - flexibel
20 Wochenstunden
16 - 24 Stunden/Woche im Rahmen von 08:00Uhr bis 17:00Uhr
Vergütung und Zusatzleistungen

Bei der Besetzung des Stellenangebotes findet kein Tarifvertrag Anwendung.
Befristung

Unbefristetes Arbeitsverhältnis

Anforderungen an den Bewerber

Grundkenntnisse: Kassieren

Hotel, Gaststätten, Tourismus

Grundkenntnisse: Getränkeausgabe, -büfett, Gästebetreuung, Servieren

Persönliche Stärken:

Kundenorientierung, Motivation/ Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit

Reise-/ Montagebereitschaft: Nicht erforderlich.

Fehlt noch was?
 

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Bettelstudent

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Hallo,


ich sehe da überhaupt keine Forderung nach einem FS.

Die Arbeitszeit liegt im Rahmen des ÖPNV 16 - 24 Stunden/Woche im Rahmen von 08:00Uhr bis 17:00Uhr und weiter unten wird der FS ja explizit verneint:
Reise-/ Montagebereitschaft: Nicht erforderlich.

Denn Reise/Montagebereitschaft heisst ja das der Einsatz auch außerhalb des gewöhnlichen Sitzes des AG erfolgen soll.
Da dieses hier außdrücklich verneint wird,gibt es nach meiner Meinung keinen haltbaren Grund für eine Sanktion.
 

0zymandias

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Der Arbeitgeber hat das Recht, nach einem Führerschein zu fragen.
Hätte er also machen können.

Führerschein ist nicht soweit erkennbar gefordert (oder?), ebenso wurde die Schriftform als Bewerbung nicht ausgeschlossen (oder? :wink:).

Durch die vergessene Erwähnung des Führerscheins ist die Bewerbung nicht so abschreckend, dass jedes ernsthafte Interesse an dem Arbeitsplatz unglaubhaft wird.

Damit fehlt der Sanktionsgrund (Absicht/Negativbewerbung) hinsichtlich des Führerscheins.

Gleiches dürfte für die Schriftform der Bewerbung gelten, auch wenn diese Mannschaft der Herzlichkeit und des Teamgeistes dieses ebenfalls als Grund in der Arbeitgeberrückmeldung benannt hat.
(Diese Handschrift sollte man aber der Kriminalpolizei melden, Abteilung Kalligraphie. :biggrin:)

Diese Schweigepflichtklausel ist aber obergrottig und für Dich gefährlich.

Entweder ersatzlos streichen (in Zukunft natürlich), oder durch die Datenschutzklausel aus dem ZAF-Forum (Link) ersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Merse

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Ich lese überall nur "Führerschein". Wurde wirklich nur nach dem Besitz dieses Dokuments gefragt, oder ging es um das Vorhandensein einer Fahrerlaubnis?

Wenn ich meinen Führerschein beim Waldspaziergang verliere und mich am nächsten Tag ein AG ausdrücklich nach dem Besitz eines Führerscheins fragt, muss ich das wahrheitsgemäß verneinen. Es wurde nie behauptet, man dürfe kein Fahrzeug führen.
 

0zymandias

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Ohje. Was heißt vergessen. Im Lebenslauf steht. Führerschein nicht vorhanden. Wenn ichs den nur vergessen hätte.

Dann fehlt immer noch die Absicht, die für eine Sanktion nötig ist.

Am besten müsste es sein, dem Arbeitgeber den aktuellen, richtigen Lebenslauf zuzusenden und im Begleitschreiben mit dem Ausdruck des Bedauerns auf das Versehen hinweisen.
Bitte ohne die Schweigepflichtklausel, denn die ist problematisch und wie geschrieben eine Gefahr für Dich.

Dein Anhörungsschreiben ist noch nicht beantwortet?

Dann einen Brief als Antwort ans JC nachweisbar senden, in dem man sich für den freundlichen Hinweis bedankt und mitteilt, dass das Versehen mittlerweile behoben wurde
(das sollte dann auch stimmen, die erneute Bewerbung sollte dann auch rausgegangen sein).
 
E

ExUser 2606

Gast
Es geht darum das ich einen älteren Lebenslauf auf die schnelle ausgedruckt habe und dort eben noch stand '' Führerschein nicht vorhanden '' der Arbeit geber hat darauf hin die Begründung der nicht Einstellung darauf aufgebaut. Und jetzt steh ich da.

Ich wuerde nie in eine Bewerbung schreiben, was ich nicht kann.

Bewerbung hat was mit Werbung zu tun.
 

Reallylila

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Übrigens ist das nicht die erste Bewerbung an die Firma. Ich glaube mittlerweile warens 3 in den letzten 6 Monaten mit den richtigen Lebenslauf. Ok so werd ich es machen. Ich werde eine berichtigte Version vorbei bringe. Mit Entschuldigung des Missverständnis und Der arge das dann auch so Berichten. Ich hoffe da kommt jetzt keine Sanktion.
 

erwerbsuchend

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Nochmal; wozu braucht man da nen Führerschein?

Es gibt leider viele AG, vorallem im Dienstleistungsbereich, die erst im VG erwähnen, dass auch ab und zu Kurierfahrten zu erledigen sind. Daher wollen solche AG eben gern AN haben, die einen Führerschein und ein Kfz besitzen, obwohl der Arbeitsort innerhalb der Arbeitszeiten per ÖPNV erreichbar ist. Dieses Kfz sollte dann aber bitte auch kein Smart4two sein.

Es kann dabei auch sein, dass die Arbeitszeiten aus der Stellenausschreibung nicht zu 100% sicher sind und sich jederzeit ändern können. Wobei zum Erreichen des Arbeitsortes durchaus auch ein Motorroller, Motorrad oder Fahrrad ausreichen, je nach Entfernung.

Grundsätzlich sollte man im Lebenslauf nicht Dinge als nicht verfügbar angeben, wenn man diese nicht hat. Man erwähnt sie dann einfach nicht.
Wenn es keine Angabe zum Führerschein im Lebenslauf gibt, dann heißt das ja noch lange nicht, dass man keinen habe. Der AG kann dies schließlich gern in einem VG erfragen. Dies gilt eben besonders, wenn nicht aus der Stellenanzeige ersichtlich ist, wofür der Führerschein unbedingt gebraucht wird.

Übrigens ist das nicht die erste Bewerbung an die Firma. Ich glaube mittlerweile warens 3 in den letzten 6 Monaten mit den richtigen Lebenslauf.

Waren diese vorherigen Bewerbungen ebenfalls VV oder hast du diese selbstgesucht?
Welche Rückmeldungen hast du auf diese Bewerbungen vom AG erhalten? Sofern es sich dabei um VV und Absagen handelt, müsste dies doch dem JC bekannt sein. Dann könntest du diesen Punkt ebenfalls anbringen und nachfragen, was eine erneute Bewerbung in diesem kurzen Zeitraum bringen soll, wenn du dort bereits vor kurzem eine Absage erhalten hast. Dies kann klappen, muss es aber leider nicht. Zumindest würde damit dein SB in Erklärungszwang kommen, warum eine erneute Bewerbung in kurzer Zeit beim selben AG auf einmal erfolgversprechend sein soll.
 

Reallylila

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Also ja es war jedesmal ein vv. Ich habe immer nie was von der Firma gehört. Diesmal auch nur durch die arge von der Absage erfahren.
 

Pixelschieberin

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Ich fürchte, es wird bald durcheinander gehen wenn du alles in einen Mustopp wirfst.
Einer konzentriert sich auf deine EGV der andere auf deine Sanktionsanhörung
Wer soll das hinterher alles auseinander halten?
Wenn du ein rotes und ein blaues Paar Schuhe zu wienern hast, nimmste dann auch den selben Lappen und Farbtopf?

Es wäre besser, jedes Ding hat seinen eigenen Faden.
Außer - eins baut auf dem anderen auf.
z. B. VV => mißverständliche Bewerbung => Anhörung weil potentieller AG tillt

***
Die Krux mit Autorenwissen, das dem Leser nicht mitgeteilt wird, ist, daß nicht zu erkennen ist, worauf sich Zitate etc. beziehen.
Das eine oder das andre?
Siehe:
[...] Außerdem habe ich eine schweigepflichtsklausel in meinem anschreiben..

"Bitte vertraulich behandeln, und nicht ohne meine Einwilligung an dritte weiterleiten, sonst droht Schadenersatz.
Bei Nichteinstellung bitte vernichten so wie es das BDSG vorsieht." [...]
Wer der Verfasser der Klausel ist, bleibt Autorenwissen?
AG oder SB?
In welchem Zusammenhang?
Anhörung, VV oder EGV?

Die Gaststätte liegt etwas abgelegen,soll es ja geben.
Bäckerei braucht eine Unterstützung UND ist abgelegen?
Alles klar.
Die Kundschaft stellt schon mal ne Karavane zusammen.

***
Wenn ein Führerschein verlangt ist, hätte es unter Profil angegeben werden sollen.
Wenn der AG zu unkonkret ist, sich nicht auspupt, was er verlangt, sollte das hinterher nicht dem Bewerber in die Schuhe geschoben werden.

Wenn ein potentieller AG Rückschlüsse aus einem LL zieht, die nicht ansatzweise im VV kommuniziert waren, um vielleicht angedacht werden zu können, kann der Bewerber nichts dafür.
Bewerbungen sollen schließlich individuell auf den AG abgestimmt sein.
Es war nicht erkennbar, ob ein FS oder Jodeldiplom überhaupt zur Debatte steht.

Diese Ausrufezeichen lassen auf Choleriker schließen.
Wer mit mangelhafter Impulskontrolle geschlagen ist, ist oft nicht in der Lage, die Schlüsse zu ziehen, die...
Na sowas aber auch!
Kein Führerschein!
Und dann hat sie sich auch noch schriftlich beworben!
UN-ER-HÖRT!
Warum steht denn da nicht noch:
Hat keinen Fahrtenschwimmer!
Hat keinen Segelschein!
Hat keinen Pilotenschein!
Hat kein [xxx]diplom!

Hat blaue Tinte auf Umweltpapier genommen!
???
Worauf ich mit der Überspitzung hinaus will:
Wie Vorredner schon schrieben, Windsurfen, Rollschuhlaufen und Fahrradfahren-Können sind - so wie KFZs von A nach B befördern können - zwar gelegentlich nützliche Fähigkeiten - werden jedoch nicht extra vergütet und gehören weder zur abzuprüfenden Fachkunde noch sind sie Bedingung für [hier einen Job eintragen, der definitiv NICHT als Fahrer - für was auch immer - durchgeht].

Leg bei Anhörungen zur Sanktion stets als erstes den Michel- und Angsthasen-Modus ab und mache eine haarspalterische Gegenprobe.

Die könnte ich gar nicht machen, wenn sich der SB noch nicht mal der Mühe unterzieht, einen konkreten Vorwurf zu formulieren.
Soll der Delinquent das etwa auch noch selbst machen?
In dem Zettelwust hatte ich jedenfalls keine gefunden.
Hat jemand anders einen konkreten Vorwurf gesichtet, auf den hin die TE angehört werden soll?
Oder ist das wieder einer dieser Testballons, wo sich der Delinquent um Kopf und Kragen fabulieren soll - nach dem Motto:
Dreh dir schon mal den Strick, damit wir dich daran...
Geht's noch?

Frag nach, was dir genau vorgeworfen wird.
Kopien von Gesetztestexten zu versenden, und eine weitere, auf der abzulesen ist, daß ein potentieller Arbeitgeber verabsäumt hat, seine Erwartungshaltung im Stellenangebot zu präzisieren, reicht mir nicht aus, um eine Stellungnahme hinsichtlich einer Verfehlung meinerseits verfassen zu können.

SB möge darlegen, wozu genau ich angehört werden soll.
Ich kann keine Pflichtverletzung erkennen, die eine Sanktion rechtfertige.

***
Der "mißverständliche" Lebenslauf ist dahingehend abzusccreenen, ob dort lediglich die Erwähnung fehlt - mittlerweile einen FS zu haben
ODER ob ausgeschrieben - in fetten Lettern - darin steht
"Isch 'abe aber gar keinen ..."
Das wäre zwar bleed, ließe sich entweder mit bedauerlichem Irrtum und insbesondere mit irrelevant für das angebotene Berufsbild "whatever ohne Räder unten dran" abtun.

Zum Umgang mit Behörden:
Du hast jetzt begriffen, wofür Datensparsamkeit gut sein kann?
Richtig - um nicht von fremde Leit "angefaßt" werden zu können.
Die "die nichts zu verbergen haben", müssen sich dann mit son Schei** abgeben.

Meine erste Reaktion auf die Anhörung, die im Kern noch gar keine ist, wäre in dem Tenor:
Sehr gehre Frau Merkbefreit,
Ihr Schreiben vom dd.mm.yyyy ist am dd.mm.yyyy bei mir eingetroffen.
Darin war ein Blatt mit einer umfangreichen Gesetzestext-Sammlung zu Anhörungen und Pflichtverletzungen, die sanktionsbewehrt sind - und eine Kopie, auf der lediglich zu erkennen ist, daß auf einem Rückantworbogen handschriftlich vermerkt wurde
Zitat Anfang ---
"Hat keinen Führerschein!!
"Hat sich schriftlich beworben"
--- Zitat Ende

In dem Schreiben wurde jedoch verabsäumt, mir mitzuteilen, wozu genau ich mich äußern möge.
Vermutlich zu einem "Regelverstoß".

Damit ich überhaupt in die Lage versetzt bin, eine vom Gesetzgeber zugebilligte Stellungnahme abzugeben, sollte der Vorwurf zumindest präzisiert sein.

Momentan kann ich nur mutmaßen:
Ein potentieller Arbeitgeber hat seine Wünsche im Anforderungsprofil derart unkonkret angegeben, daß der Sachbearbeiter, der den Vermitllungsvorschlag verfaßte, diese Informationslücken auch nicht zu schließen vermochte.

Überzeugen Sie sich selbst.
Von Führerscheinen - welcher Art auch immer - ist in den Anforderungen keinerlei Rede gewesen.

Für mich ist an der Form lediglich ersichtlich, daß der Schreiber seinem Unmut Ausdruck verleihen wollte, daß ihm Informationen nicht übermittelt wurden, die er gar nicht angefragt hatte.
Mir ist durchaus bewußt, daß Sie den Anbieter nicht dahingehend zurechtweisen können, seine Angaben dergestalt zu verfassen, daß er die gewünschten Ergebnisse erzielt.
Jedoch ist auch nicht hinzunehmen, mir sein Versäumnis anlasten zu wollen.

Wie gesagt - das ist Spekulation.

Mir bleibt momentan nur die Bitte, daß Sie Ihre Anfrage - falls sie noch aktuell sein sollte - in verständlichere Worte zu fassen und mir zukommen zu lassen.

Wer Öl ins Feuer gießen will:
Dass sich der Delinquent den Sanktions-Vorwurf selbst zu formulieren hat, war den Gesetzestexten nicht zu entnehmen.
So bleibt momentan nur die Bitte, daß Sie Ihre Anfrage - falls sie noch aktuell sein sollte - in verständlichere Worte zu fassen und mir zukommen zu lassen.

Ein frankierter Rückumschlag würde mir die damit einhergehenden Kosten verringern.

Wir halten fest:
- Meine Bewerbung ist fristgerecht beim potentiellen Arbeitgeber eingetroffen.
- Meine Angaben zur Person entsprachen exakt dem Anforderungsprofil.

Bis dato bin ich mir keiner Pflichtverletzung bewußt und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Das Wehr-Bambi
Nachtrag
Seh grad, mit dem Führerschein - Mist - daß die Angabe gemacht wurde.
Trotzdem halte ich das für den - nicht gemachten Anwurf - für völlig irrelevant.
Dann halt den Text selbst anpassen.
Ich bin platt und möchte den Erbszähler-Staffelstab weiter reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Reallylila

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Wow. Wenn nur ich alles so verstehen und schreiben könnte. Das liest sich ja wirklich großartig. Darf ich dann das auch so verwenden (leicht verändert)? Ich würde jetzt quasi den Arbeitgeber trotzdem den berichtigten Lebenslauf zukommen lassen und der arge dann dass. Wäre dass dann so ok? Ich bin euch echt dankbar wenn ich da durch komme.
 

Zerberus X

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Bäckerei braucht eine Unterstützung UND ist abgelegen?
Alles klar.
Die Kundschaft stellt schon mal ne Karavane zusammen.

Kuckst du noch mal,TE schreibt:

Srvicekraft Gastronomie Teilzeit (Servicekraft - Gastronomie und Gastgewerbe)
Alternativberufe
Fachkraft - Gastgewerbe
Fachverkäufer/in - Lebensmittelhandwerk (Bäckerei)

Und nun ???
Kann ja ne Ausflugslokal am A... der Welt sein wenn man sich die Öffnungszeiten anschaut.
Müsste der TE. wissen.:wink:
 

Pixelschieberin

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Ich versuche, mich an die Manipulationsabwehrregeln meines Mentors zu halten:
- Keine Mutmaßungen anstellen.
- Fakten zusammentragen.

Was sagen mir die Öffnungszeiten hinsichtlich einen eigenen Führerschein, gar Fahruntersatz haben zu müssen?
Gar nichts.
Wenn schon spekulieren, dann in alle offenen Richtungen:
Der AN könnte von Kollegen/Chef mitgenommen werden.

Ist im ANFORDERUNGSprofil die Rede von "eigener FS ist nötig" gewesen?
Ja oder nein?

Folge ich deinem Gedankengang, könnte ihr auch noch vorgehalten werden, kein Jodeldiplom angegeben zu haben.
Wird in Ausflugslokalen nicht auch gesungen?
Im weißen Rössl am Wolfgangssee... vor sich hin summ...
Daß sie einen Workshop als Moonshiner absolviert hat und Zugriff auf eine legale 0,5L Mini-Destille? Waaas, das hat sie auch nicht verraten?
Eijeijei.
Dabei wird in Ausflugslokalen doch Alk gesoffen.

Daß hier auf Biegen und Brechen eine Sanktion konstruiert werden soll, ist angekommen?
Finde lieber 'ne Hilfestellung, mit der sie was anfangen kann.
[...] Darf ich dann das auch so verwenden (leicht verändert)? [...]
Wer sollte dich daran hindern? :wink:
Daß du die Ratschläge stets auf eigenes Risiko umsetzt, muß einem Wehr-Bambi sicher nicht gesagt werden.
Warte noch ab, ob Einwände kommen, die einen zu früh getexteten Entwurf wieder hinfällig machen können.

Dir ist sicher eine Antwort-Frist mitgeteilt worden?
Die kann ausgereizt werden.
 
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