Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung des Ein-Euro-Jobs

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

MiriamB

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Februar 2013
Beiträge
15
Bewertungen
0
Hallo zusammen,

Ich habe heute einen Brief vom Jobcenter bekommen
wo mir mit einer Sanktion von 30 % gedroht wurde.
am 15. Februar habe ich den Brief bekommen und soll mich schon am 23.Februar dazu äussern.

Ich hatte von meinem Jobvermitlter ein Jobangebot bekommen
wo ich im angeblichen Bereich - Hauswirtschaft - 9 Monate für 1 Euro 50
arbeiten solte . Ich bin da zu diesem Träger der mir die Stelle zuweist hin
und dort wurde mir erzählt das der Bereich Hauswirtschaft schon mal ganz falsch sei und die dort ganz andere tätigkeiten machen .. ich habe dann erzählt das ich rückenprobleme habe seit geburt an und das ich diese tätigkeiten kisten schleppen oder lange stehen nicht ausführen kann , dann sagte mir der Mann dort das er meinem Sachbearbeiter dann mitteilt das ich ausgesundheitlichen gründen nicht für diesen job geeignet bin und heute lese ich in dem Brief vom Jobcenter das ich durch mein Verhalten von vonerherein ein zustandekommen dieser maßnahme verhindert hätte .. aber das stimmt so gar nicht ! hätte mein sachbearbeiter mir mal genauer erläutert um was es bei diesem job überhaubt geht hätte ich ihm auch gleich sagen können das dieser job eher nicht für mich geeignet ist und der Typ von dieser maßnahme hat gelogen ich hab den job nicht abgelehnt .. was kann ich nun machen ?

und muss ich Eingliederungsvereinbarungen sofort unterschreiben oder kann ich diese überprüfen lassen ?

danke schon mal für die antwort ..

MfG

Miriam
 
K

KAHMANN

Gast
AW: Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung der Bürgerarbeit

1. Wenn man eine Zuweisung nicht machen will, dann geht man nicht hin sondern holt eine AU.

2.
EGV sollte immer zur Prüfung mitgenommen werden.

3. Ohne Vermittlungshemmniss ist eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu durchzusetzen.

4.
Da du die Zuweisung schon abgeleht hast, könnte man

a) aus gesundheitliche Gründen verweigern

b) bei Kürzung Anzeige erstatten - am besten den AG auch!




Bei U25 muss man evtl. erst mal durchklagen.
 

MiriamB

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Februar 2013
Beiträge
15
Bewertungen
0
AW: Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung der Bürgerarbeit

Hallo KAHMANN ,

danke für deine Anwort , ich bin ja hingegangen weil ich von einer
anderen Tätigkeit ausging , mein Sachbearbeiter hatte mir nicht genau beschrieben was für Tätigkeiten da genau auf mich zukommen . Er sagte was von leichten tätigkeiten und das es bei mir in der nähe wäre .. es handelt sich dabei um eine organisation von der AWO und da kam dann erstmal raus das der Arbeitsplatz gar nicht dort ist wo der Träger ist sonder noch weiter weg und das das alles andere als leichte tätigkeiten auf mich zu kämen .. die kosten für die fahrt mit S und U Bahn müste ich natürtlich selber tragen...
 

MiriamB

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Februar 2013
Beiträge
15
Bewertungen
0
AW: Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung der Bürgerarbeit

Hallo Lernfähiger,

ja danke für den tip , werde ich das nächstemal machen ,
kann der Beistand den jede beliebige Person sein der ich vertraue ?
und ich lebe in einer Bedarfsgemeinschaft durch diese Sanktion wird ja mein
Lebensgefährte quasi gleich mitbestraft ist das überhaubt rechtens ?
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
AW: Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung der Bürgerarbeit

@Miriamb am besten nen neuen Thread aufmachen und da das Anhörungsschreiben sowie den VV anonymisiert einstellen.
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.663
Bewertungen
17.055
AW: Sanktionsandrohung aufgr. angeblicher Verweigerung der Bürgerarbeit

Am Besten Du machst ein eigenes Thema auf, sonst geht das hier durcheinander. Bitte die Redaktion mit einem Klick auf das Warndreieck unten links, das hier abzutrennen. Bei Dir handelt sich das ja auch um einen EEJ und nicht um Bürgerarbeit.
 

Rechtsverdreher

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
14 Mai 2007
Beiträge
2.552
Bewertungen
431
und dort wurde mir erzählt das der Bereich Hauswirtschaft schon mal ganz falsch sei und die dort ganz andere tätigkeiten machen .. ich habe dann erzählt das ich rückenprobleme habe seit geburt an und das ich diese tätigkeiten kisten schleppen oder lange stehen nicht ausführen kann , dann sagte mir der Mann dort das er meinem Sachbearbeiter dann mitteilt das ich ausgesundheitlichen gründen nicht für diesen job geeignet bin und heute lese ich in dem Brief vom Jobcenter das ich durch mein Verhalten von vonerherein ein zustandekommen dieser maßnahme verhindert hätte

- Eingliederungsvereinbarungen dürfen nur mit zweifelsfrei erwerbsfähigen Hilfeempfänger abgeschlossen werden.

- Der Hinweis auf Deine Rückenprobleme war notwendig, eine Sanktion kann daraus nicht abgeleitet werden, da das sowieso nach Arbeitsantritt rausgekommen wäre.
Der Sachbearbeiter hätte Deine körperlichen Einschränkungen berücksichtigen müssen.

Ich würde dem Sachbearbeiter per Fachaufsichtsbeschwerde gleich einen Einlauf verabreichen:

- Er hat versucht Dich körperlich zu schädigen.
- Er hat Deine körperlichen Beeinträchtigungen nicht vom ärztlichen Dienst überprüfen lassen.
- Er hat den Tätigkeitsinhalt der Zuweisung des 1€-Job offensichtlich gefälscht.
- Er versucht Dich rechtswidrig wirtschaftlich zu schädigen.
etc..

Je öfter er eingelaufen wird, desto schneller spurt er. Bei jeder Fachaufsichtsbeschwerde müssen sie antraben und Stellungnahmen schreiben.

Man muss nur lernen, wie man die Fakten richtig präsentiert.

------------------------------------------------------------

1. Verwaltungsakte (z. B. Anhörungen, Sanktions- und Absenkungsbescheide) die den Empfänger nicht nachweislich erreicht haben entfalten bei diesem keine Rechtskraft. Also: Keine Sanktion bzw. Absenkung.

2. Das Amt muss beweisen, dass (und wann) ein Schreiben den Empfänger erreicht hat.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten