Sanktionierung bei Ablehnung von Jobzusage?

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palas

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft meine Bewerbungsphase jetzt rund bei mir. Ich habe mich als Akademiker deutschlandweit beworben, zahlreiche Einladungen erhalten und schon einige vielversprechende Vorstellungsgespräche geführt. Gleich bei meinem ersten Bewerbungsgespräch war ich erfolgreich und habe eine Jobzusage erhalten. Allerdings hat mich der Arbeitgeber nicht überzeugt und ich möchte weitersuchen.

Habt ihr Erfahrungswerte, wie schnell hier das Jobcenter sanktioniert bzw. Tipps, wie ich am besten mit der Situation umgehen kann?

Realistisch ist wohl, dass ich in den kommenden 2 - 8 Wochen einen Arbeitgeber finde, der deutlich besser zu mir passt.

Wenn eine Sanktion zu erwarten ist, würde ich nach jetzigem Stand die Zusage einfach verschweigen und hoffen, dass mein Jobcoach nicht alle Bewerbungen durchtelefoniert.

Was würde passieren, wenn mein Jobcoach von der verschwiegenen Zusage erfährt?
 
E

ExUser 1309

Gast
Naja, die Folgen müsstest du eigentlich kennen. Du wirst eine Sanktionsanhörung erhalten und, wenn du keine überzeugenden Argumente hast, warum du den Job nicht angenommen hast, eine Sperrzeit.

Was, wenn du keinen passenden Arbeitgeber findest, der dich auch einstellt? Wäre es eine Alternative, jetzt bei dem vorläufig anzufangen und falls du innerhalb der Probezeit was passenderes findest, zu verabschieden?
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Habt ihr Erfahrungswerte, wie schnell hier das Jobcenter sanktioniert
In den meisten Fällen sehr schnell.
Ob das dann rechtlich haltbar ist, steht auf einem anderen Blatt, aber du hast erstmal Stress.

Wäre es eine Alternative, jetzt bei dem vorläufig anzufangen und falls du innerhalb der Probezeit was passenderes findest, zu verabschieden?
Das halte ich auch für die naheliegendste Lösung.
 

palas

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Was, wenn du keinen passenden Arbeitgeber findest, der dich auch einstellt? Wäre es eine Alternative, jetzt bei dem vorläufig anzufangen und falls du innerhalb der Probezeit was passenderes findest, zu verabschieden?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich innerhalb kürzester Zeit einen Arbeitgeber Zeit finden, weil ich sehr gut qualifiziert und flexibel bin. Sollte ich den nächsten Wochen kein besseres Jobangebot erhalten, dann kann ich immer noch meine Ansprüche senken. Eine Kündigung in der Probezeit oder eine längere Arbeitslosigkeit >6 Monate wirkt sich extrem negativ auf folgende Bewerbungsphasen aus. Es lohnt sich deshalb nicht, einen Job nur vorübergehend anzunehmen, nur um keine Sanktion zu erhalten.

In einem anderen Thread in diesem Forum habe ich gerade gelesen, dass ich nur sanktioniert werden kann, wenn ich Vermittlungsvorschläge ausschlage. Stimmt das? In meinem Fall handelt es sich ja um Eigenbemühungen.

XXXX
 

ela1953

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Wenn du den Arbeitgeber selbst gefunden hast, würde ich ihn gar nicht bei den Bewerbungskosten aufführen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Vyenna

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du wirst sowieso nicht sofort anfangen. Wenn die dich haben wollen, kannst du auch als Starttermin in vier Wochen anfangen. Den Arbeitsvertrag dann unterschreiben und weitere Angebote annehmen in der Zeit, die dir bleibt bis zum eigentlichen Starttermin. Von diesem bereits unterschriebenen Arbeitsvertrag für den du dir eine Woche zeit lässt, kannst du innerhalb von zwei Wochen wie bei allen anderen Verträgen auch, zurücktreten.
 

palas

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@erwerbssuchend Eigene Erfahrung.

@ela1953 Ich bin zu Beginn die Taktik gefahren, mein Engagement bei der Jobsuche deutlich zu machen. Ich bin davon ausgegangen, dass man mir dafür etwas entgegenkommt (war leider nicht der Fall :D). Jedenfalls habe ich bei der Eingliederungsvereinbarung eine vergleichsweise hohe Zahl an Bewerbungen die ich schreiben und nachweisen muss. So einfach weglassen kann ich diese nicht.

@Vyenna Das ist mir zu riskant und auch sehr schlechtes Verhalten meinem möglichen Arbeitgeber gegenüber.

Dann werde ich wohl einfach auf mein Glück hoffen :p.
 

Regensburg

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Moin :)
Tipps, wie ich am besten mit der Situation umgehen kann?
dass mein Jobcoach
Bist Du in einer Maßnahme oder meinst Du deinen SB?
nicht alle Bewerbungen durchtelefoniert.
Darf er gar nicht.
Was würde passieren, wenn mein Jobcoach von der verschwiegenen Zusage erfährt?
und wie soll es er erfahren?
Nur durch Deine Mitteilung via Bewerbungsnachweis (EGV) oder durch einen Bew.Kosten Erstattung Antrag.
Eingliederungsvereinbarung eine vergleichsweise hohe Zahl an Bewerbungen die ich schreiben und nachweisen muss. So einfach weglassen kann ich diese nicht.
Hau halt, wegen der Anzahl, ne sinnlos Bewerbung raus.

Nachtrag:
Darf er gar nicht.
pdf hinzugefügt. Man beachtet das sich um VV handelt, nicht um Eigenbewerbungen.
zu 5 - auch beachten :cheer2:
 

Anhänge

  • Datenschutz_bei_Bewerbungen_von_Transferleistungsempfaengern.pdf
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palas

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Moin :)


Bist Du in einer Maßnahme oder meinst Du deinen SB?

Ich meinen den Sachbearbeiter.

und wie soll es er erfahren?
Nur durch Deine Mitteilung via Bewerbungsnachweis (EGV) oder durch einen Bew.Kosten Erstattung Antrag.

Nur durch den Bewerbungsnachweis. Eine Erstattung der Fahrtkosten ist durch den Arbeitgeber erfolgt. Ich kann die Bewerbung nicht raushauen, weil ich den Nachweis schon abgegeben habe.

Aber wenn mein Sachbearbeiter nicht die Stellen abtelefonieren darf, dann bin ich wohl aus dem Schneider. Mein möglicher Arbeitgeber wird sich sicherlich nicht wegen mir beim Jobcenter melden und mich anschwärzen.
 

Nena

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Eine Kündigung in der Probezeit oder eine längere Arbeitslosigkeit >6 Monate wirkt sich extrem negativ auf folgende Bewerbungsphasen aus.

Davon erfahren potenzielle Arbeitgeberinnen aber doch nur, wenn Du es in den Lebenslauf schreibst. Und da erwähnst Du ja wohl eh nur für den neuen Job relevante Tätigkeiten.
 

palas

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Es reicht für das JC aus, wenn der AG wegen einem EGZ für dich nachfragt. Damit hat das JC den Nachweis, dass du dich bei diesem AG beworben hast und der AG dich einstellen möchte.

Auf der Ebene wo ich arbeite werden keine Eingliederungszuschüsse bewilligt/ beantragt.

Eine Bewerbungskostenerstattung habe ich nicht beantragt, da ich mich online bewerbe und die Bewerbungsfotos vom Jobcenter bezahlt bekommen habe.
 

SB Feind

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Hallo.

Meistens steht doch in den Verträgen, erscheint der Arbeitnehmer am ersten Arbeitstag nicht und benachrichtigt den Arbeitgeber nicht unverzüglich über die Verhinderung am ersten Arbeitstag, so gilt das Beschäftigungsverhältnis als nicht zustande gekommen. Oder so ähnlich.
 
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