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Sanktioniert!! Was tun!!

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
hihi.....


Im Januar habe ich einen Brief von der Arge erhalten das ich zu 100% Sanktioniert werde, weil ich mich nicht auf einen vermittlungsvorschlag beworben habe....


Meine sicht der dinge ist aber:
mitte November habe ich den vermittlungsvorschlag bekommen, zur gleichen zeit aber war in dem Kindergarten, (wo ich mich bewerben hätte sollen) Bewerbungsschluß.
Ich habe mich dort trozdem im januar beworben(im Januar, weil ich keinen pc und drucker hatte und ich nicht wusste wohin).
Auf das Schreiben der arge, habe ich wiederspruch eingelegt, mit der begründung das am selben tag wo ich den Vermitlungsvorschlag bekommen habe auch bewerbungsschluss war.
Der wiederspruch ging vor mehr als 2 monaten raus


Am 1 Juni fange ich eine Arbeit an und zum 30. werde ich bezahlt. ich befürchte dass auf meinen Wiederspruch nicht weiter reagiert wird, und wenn ich arbeit habe meine Ansprüche verjährt.
Ich würde da jetzt gerne Druck machen, zumal ich jeden monat bei meinem freund schulden machen muss und ich mit einem lebensmittelgutschein einkaufen darf. Was nie ohne peinlichkeiten ausfällt.
Meine Frage ist, OB & WOHER ich einen Rechtsbeistand holen kann.
Und wie schätzt Ihr die Berechtigungs bzw die Erfolgsansichten meines wiederspruchs ein.


Sonstige Tipps & Anregungen nehm ich auch sehr gerne an..


Danke Schonmal im vorraus
Gruß Sammy
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
hihi.....


Im Januar habe ich einen Brief von der Arge erhalten das ich zu 100% Sanktioniert werde, weil ich mich nicht auf einen vermittlungsvorschlag beworben habe....


Meine sicht der dinge ist aber:
mitte November


Bitte berichtige wenn ich falsch liege.
Mitte November ist also der 15. November.


habe ich den vermittlungsvorschlag bekommen, zur gleichen zeit aber war in dem Kindergarten, (wo ich mich bewerben hätte sollen) Bewerbungsschluß.
Bewerbungsschluss also der 15. November um wieviel Uhr? Hättest Du noch die Zeit gehabt kurz vor Torschluss persönlich dort einzulaufen?


Ich habe mich dort trozdem im januar beworben(im Januar, weil ich keinen pc und drucker hatte und ich nicht wusste wohin).
Also fast 2 Monate später!? In der Zeit hätte man mit dem Kuli mehrfach Bewerbungen verfassen können. :icon_question: Wo liegt hierbei mein Irrtum?

Auf das Schreiben der arge, habe ich wiederspruch eingelegt, mit der begründung das am selben tag wo ich den Vermitlungsvorschlag bekommen habe auch bewerbungsschluss war.
Der wiederspruch ging vor mehr als 2 monaten raus
Vor Gericht wird man Dich dazu ähnliches fragen wie ich Dich oben.
Trotz alledem halte ich ein 100% Sanktionierung (ohne dass es zuvor ähnliche Vorfälle gab) für unverhältnismäßig und übertrieben.

Am 1 Juni fange ich eine Arbeit an und zum 30. werde ich bezahlt. ich befürchte dass auf meinen Wiederspruch nicht weiter reagiert wird, und wenn ich arbeit habe meine Ansprüche verjährt.
Nach meinen Informationen tritt hierbei eine Verjährung nach 4 Jahren ein.
Des Weiteren wäre hier eine Mahnung (per Einschreiben) bezüglich der Bearbeitungsdauer des Widerspruchs an die ArGe angebracht.

Ich würde da jetzt gerne Druck machen, zumal ich jeden monat bei meinem freund schulden machen muss und ich mit einem lebensmittelgutschein einkaufen darf. Was nie ohne peinlichkeiten ausfällt.
Das ist durchaus beabsichtigt ;) :icon_kotz:

Meine Frage ist, OB & WOHER ich einen Rechtsbeistand holen kann.
Und wie schätzt Ihr die Berechtigungs bzw die Erfolgsansichten meines wiederspruchs ein.
Den Rechtsbeistand kannst Du hier suchen.
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/adressen/default.aspx
Oder wenn Du deinen Wohnort nennen willst, hat jemand sonst eine Empfehlung.

Deine Erfolgsaussichten kann ich nicht beurteilen, dazu gibt es Rechtsberater, die auch die genaueren Umstände kennen müssen.
Zur Berechtigung deines Widerspruches kann ich auch nicht mehr sagen als bereits geschehen.

...

Danke Schonmal im vorraus
Gruß Sammy
Bedenke, wer sich "zuvor" an gewisse Regeln hält, hat in Fällen wie Deinem die besten Erfolgsaussichten. :icon_idee: Dabei muss und soll sich jedoch niemand entrechten oder entwürdigen lassen!

Gruß, Anselm
 
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