• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Sanktionen durch fehlende Informationen

Status
Nicht offen für weitere Antworten.
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo.

Mein Stiefsohn (wird im September 18) ist bei seiner Mutter ausgezogen und zu seinem leiblichen Vater und mir gezogen. Da wir nur eine 2-Zimmer-Wohnung haben, bezog der Junge ein eigenes Appartement im Obergeschoss.

Da mein Mann und ich im Moment wieder Pleite sind (Kunden zahlen nicht) und wir den Jungen nicht unterhalten können, war mein Stiefsohn bei der ARGE um Leistungen für sich zu beantragen. Dort erfuhr er, dass seine Mutter für ihn ALG II kassiert, der Umzug genehmigungspflichtig gewesen wäre und er somit keinen Anspruch auf Zahlung für die Unterkunftskosten hat.

Was sollte er tun?

Danke, Stiefmutter
 

wolliohne

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
19 Aug 2005
Beiträge
14.824
Gefällt mir
839
#2
Stiefmutter

als Minderjähriger sind die Eltern(bzw.der Erziehungsberechtigte) natürlich verantwortlich.

Da er jetzt ohne Genehmigung der ARGE ausgezogen ist wird die Sache verkompliziert.

Ist er denn i.d.Ausbildung/Schule ?

Vorsorglich würde ich einen Juristen einschalten.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Hallo.

Er war bis zum 31.05.2007 in einer Maßnahme der Berufsjugendhilfe an seinem ehemaligen Wohnort. Wir möchten zwar gerne, dass er eine Ausbildung erhält, was aber schwierig ist, da er keinen Schulabschluss hat.

Was ich nicht verstehe: Die Mutter hat mit Absicht verheimlich, dass sie für ihn ALG II kassiert, sich fast 2 Monate an dem Geld bereichert und wir haben jetzt die Probleme! :icon_neutral:

Danke, Stiefmutter
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#4
Es wird wohl eher so sein das der Sohn mit der Mutter eine BG bildet und sie einfach nicht gemeldet hat das er ausgezogen ist, wohlweislich, das müsste jetzt natürlich richtig gestellt werden, da kommt auf die Mutter ziemlich viel Ärger zu
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#5
Danke für die Antwort.

Welchen Ärger die Mutter bekommt, ist mir" schnurze". Für mich ist es wichtig, dass mein Stiefsohn über die Runden kommt.

Die Mutter ist nicht bereit Infos zu geben und lügt wie gedruckt.

Lt. der Aussage meines Stiefsohnes erhält die Mutter monatlich nur 276 €. Die Mutter ist neu verheiratet, hat vor 2 Jahren nochmals Nachwuchs bekommen und geht nicht arbeiten. Meiner Meinung nach ist ihr jetziger Ehemann nicht zu Unterhalt gegenüber dem Stiefsohn verpflichtet. Und das veranlasst mich zur folgender Vermutung: Ich nehme an, dass die Mutter für sich selbst keine Leistungen bezieht, sondern nur für den Sohn.

Stiefmutter
 

RobertKS

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Jun 2005
Beiträge
381
Gefällt mir
1
#6
Hallo Stiefmutter,

Wir möchten zwar gerne, dass er eine Ausbildung erhält, was aber schwierig ist, da er keinen Schulabschluss hat.
also wenn dein Stiefsohn keinen Schulabschluss hat, wäre es doch naheliegend, ihn erstmal davon zu überzeugen seinen Schulabschluss nachzuholen, z.B. auf einer Abendschule, die es sicher auch in eurer Nähe gibt, und dann ihm behilflich zu sein einen Ausbildungsplatz zu finden.Er ist mit 18 Jahren noch jung, sodass ihm diese Mühe noch was einbringen kann.Wie wärs damit?

Was das finanzielle angeht, hat sich die leibliche Mutter hier strafbar gemacht, indem sie Gelder bezogen hat, die ihr unrechtmäßig zustanden, da der Sohn ausgezogen war.Hier muss ein Jurist ran, und man muss möglicherweise den Klageweg beschreiten, um das richtig zu stellen, damit der Sohn die Unterkunftskosten und ALG II bekommt.(Das geht auch mit Abendschule, da er dem Arbeitsmarkt tagsüber verfügbar ist).

Viel Erfolg!

Gruß Robert ;)
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#7
Hallo RobertKS.

Danke für die Antwort. Ich werde Deine beiden Vorschläge meinem Stiefsohn unterbreiten, ob er sie annimmt kann ich nicht sagen. Zwingen kann ich ihn nicht, er wird ja bald 18...

Viele Grüße, Stiefmutter
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#8
Was mir einfällt:

Der Junge ist noch minderjährig und die Eltern haben gemeinsames Sorgerecht. Wenn die Eltern beschliessen, dass der Junge in der unmittelbaren Nähe des Vaters (Wohnung Vater + Stiefmutter im EG, Büro der Stiefmutter + Appartement des Jungen im 1. OG) kann doch die ARGE den Umzug nicht verweigern - oder ???

Es geht ja auch nicht um die Übernahme von Miete, das Appartement ist mietfrei. Aber die Nebenkosten sollten schon angerechnet werden.
 

RobertKS

Elo-User/in

Mitglied seit
27 Jun 2005
Beiträge
381
Gefällt mir
1
#9
Hallo Stiefmutter;

Zwingen kann ich ihn nicht, er wird ja bald 18...
Zwingen kannst Du ihn sicher nicht, aber davon überzeugen, das es eine Möglichkeit wäre, was aus seinem Leben zu machen, oder welche Chancen auf Arbeit und ein geregeltes Leben glaubt er ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung zu haben, besonders wenn es kaum Arbeitsplätze für alle gibt?

Nunja deine Überlegung den Umzug bewilligt zu kriegen - der junge Mann muss natürlich bei der Arge die Genehmigung einholen, denn nur dann bekommt er auch die Kosten für den Umzug und die Kosten der Unterkunft - setzt aber - wie Du schon sagst - voraus, das die Eltern hier das Sorgerecht ausüben, und dem Zustimmen, am besten schriftlich.
Die Mutter kann aber auch die Möglichkeit in betracht ziehen, und das Aufenhaltsbestimmungsrecht für den Jungen beantragen, was unabhängig vom gemeinsamen Sorgerecht ist, und übrigens auch der Vater tun kann, nur müssten dafür dann gute und überzeugende Gründe angeführt werden, dann müsste das Familiengericht entscheiden.Ich hoffe das es soweit nicht kommen wird.

Gruß Robert :icon_wink:
 

biddy

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.368
Gefällt mir
4.579
#10
Robert,

er wird bald volljährig. Ich denke nicht, dass ein Familienrichter da noch über das Aufenthaltsbestimmungsrecht entscheiden wird.

LG, biddy
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#11
Hallo RobertKS.

Es gibt keine Probleme mit dem Sorgerecht, die Mutter hat den Jungen vor fast 2 Monaten zu uns geschickt und erkundigt sich noch nicht mal telefonisch nach ihm ….

Das Problem ist, dass wir nicht wussten, dass die Mutter für ihn ALG2 (bis heute hat sie seinen Auszug der ARGE nicht mitgeteilt) bezieht und jetzt Probleme haben für ihn als eigene Bedarfsgemeinschaft von der ARGE die Neben-, Möblierungs- und Heizkosten angerechnet zu bekommen.

Wir sind leider selbst finanziell schlecht gestellt und auf mehr als die Miete kann nicht verzichtet werden.

Kann die ARGE einem Minderjährigen den Umzug in das Haus, wo auch sein Vater lebt verweigern????

Gruß, Stiefmutter
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#12
Hallo Stiefmutter,

in der Regel bezieht das Amt zur AlgII-Berechnung immer auch andere Unterhaltsverpflichtete mit ein - in diesem Fall den leiblichen Vater, der von der Abteilung Unterhaltsheranziehung angeschrieben und aufgefordert wird, Mitteilung über sein Einkommen zu machen. So erfährt dann auch der andere Elternteil vom AlgII-Bezug. Und das ist bei Deinem Mann unterblieben?

Erhält der Junge Unterhalt vom Vater? Was ist mit dem Kindergeld? Wenn der Aufenthaltsort des Sohnes bei Euch ist, steht es dem Vater zu.

Gruß, Arwen
 

gerda52

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
21 Mrz 2007
Beiträge
4.512
Gefällt mir
366
#13
Zu erwähnen ist auch noch, dass der Junge aufgrund des Alters (U25) keinen eigenständigen H4-Antrag stellen kann. Am neuen Wohnort wird aufgrund der Einkommenssituation von Vater und ggf. Dir (eäG ?) die Bedürftigkeit neu festgestellt. Außerdem müsste der Vater den Antrag stellen.

Nachtrag:
Wie sieht es mit der Ummeldung des Wohnortes aus? Wurde das zeitnah erledigt?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#14
Hallo Arwen und Gerda.

Ich bin mit dem Vater meines Stiefsohnes verheiratet.

Die Ummeldung erfolgte nach dem die 6-wöchige "Probezeit - die sich mein Stiefsohn erbeten hatte - beendet war.

Im August 2005, nachdem die Exfrau meines Mannes von dem Mann, den Sie im April 2007 geheiratet hat, Nachwuchs bekam, haben wir Post bekommen in der mein Mann aufgefordert wurde für dieses Kind Unterhalt zu zahlen :icon_neutral: Dagegen haben wir uns schriftlich gewehrt und nichts mehr gehört.

Mein Mann zahlt keinen Unterhalt für seinen Sohn. Wir sind selbst erst im Juni 2007 dem "ALG II entkommen", stehen aber im Moment kurz davon es erneut beantragen zu müssen (Kunden zahlen wieder nicht)

Als Ausgleich für die Leistungsunfähigkeit meines Mannes habe ich seinem Sohn das Appartement mietfrei überlassen, ihn mit Geschirr, Bettwäsche etc. ausgestattet und wasche seine Wäsche. Seine leibliche Mutter hat ihm lediglich einige Anziehsachen und 1 Paar kaputte Schuhe mitgegeben...

Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft

Stiefmutter

Nachtrag: Es hat sich gestern herausgestellt, dass meinem Stiefsohn das ALG II gekürzt worden ist, da seine Mutter uns nicht Bescheid gesagt hat, dass er Termine bei der ARGE an seinem alten Wohnort hatte.
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#15
Hallo Arwen und Gerda.

Ich bin mit dem Vater meines Stiefsohnes verheiratet.

Die Ummeldung erfolgte nach dem die 6-wöchige "Probezeit - die sich mein Stiefsohn erbeten hatte - beendet war.
Das wird die ArGe der Mutter des Jungen spätestens beim nächsten Datenabgleich erfahren und dann kommt Einiges auf die Frau zu...

Im August 2005, nachdem die Exfrau meines Mannes von dem Mann, den Sie im April 2007 geheiratet hat, Nachwuchs bekam, haben wir Post bekommen in der mein Mann aufgefordert wurde für dieses Kind Unterhalt zu zahlen :icon_neutral: Dagegen haben wir uns schriftlich gewehrt und nichts mehr gehört.

Mein Mann zahlt keinen Unterhalt für seinen Sohn. Wir sind selbst erst im Juni 2007 dem "ALG II entkommen", stehen aber im Moment kurz davon es erneut beantragen zu müssen (Kunden zahlen wieder nicht)
Evtl. steht es Euch jetzt schon zu, da ihr ja nun eine Person mehr seid ... würde ich mit dem AlgII-Rechner mal durchrechnen. Und Kindergeld müsst ihr noch beantragen.

Als Ausgleich für die Leistungsunfähigkeit meines Mannes habe ich seinem Sohn das Appartement mietfrei überlassen, ihn mit Geschirr, Bettwäsche etc. ausgestattet und wasche seine Wäsche. Seine leibliche Mutter hat ihm lediglich einige Anziehsachen und 1 Paar kaputte Schuhe mitgegeben...

Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft
Rein rechtlich gesehen darf sie natürlich nicht einfach den Regelsatz, der für den Sohn "in ihrem Haushalt" bestimmt ist, an Euch weitergeben.

Stiefmutter

Nachtrag: Es hat sich gestern herausgestellt, dass meinem Stiefsohn das ALG II gekürzt worden ist, da seine Mutter uns nicht Bescheid gesagt hat, dass er Termine bei der ARGE an seinem alten Wohnort hatte.
Gruß, Arwen
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#16
Hallo Arwen.

Wir wussten ja noch nicht eimal, dass sie Leistungen für den Jungen erhält - aber es wäre von ihr fair gewesen es dem Jungen auszuzahlen.

Oh bitte nicht wieder ALG II, dann können wir der Raten fürs Haus und die Energieversorgung nicht mehr bezahlen ... Wir hoffen immer noch das Kunden zahlen
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#17
Tut mir leid, mit der Stiefkinderproblematik kenne ich mich so gar nicht aus. Ich denke, ich würde mich da nur "verfransen"... :icon_kratz:
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#18
Hallo Arwen.

Wir wussten ja noch nicht eimal, dass sie Leistungen für den Jungen erhält - aber es wäre von ihr fair gewesen es dem Jungen auszuzahlen.

Oh bitte nicht wieder ALG II, dann können wir der Raten fürs Haus und die Energieversorgung nicht mehr bezahlen ... Wir hoffen immer noch das Kunden zahlen
Das ist so eine Sache - fair eventuell, aber ... genauso ungesetzlich, wenn er nicht mehr in ihrem Haushalt lebt wie das Nichtmelden seines Auszuges an das Amt...

Das Kindergeld würde mich mehr "fuchsen"...
 

gerda52

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
21 Mrz 2007
Beiträge
4.512
Gefällt mir
366
#19
Wir haben keine Ahnung was die Mutter da so alles "dreht" .... Es ist allerdings mehr als dreist, dass sie das ALG II ihres Sohnes einfach einbehält und ihm bei Regen das Wasser in die kaputten Schuhe läuft

Stiefmutter
Andererseits kann die Mutter das wegen Auszug des Sohnes zu Unrecht bezogene ALG II auch nicht einfach an ihn weiterleiten. Sie muss jetzt wohl eher damit rechnen, dass sie dieses Geld zurückerstatten muss.

Anders sieht es mit dem Kindergeld aus. Und da sollte der Vater als erstes tätig werden und mit der Ummeldebestätigung das Kindergeld auf seinen Namen beantragen. Evtl kann er den Anspruch auch rückwirkend ab tatsächlichem Auszug geltend machen, das will ich hier aber nicht versprechen.
 
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
1.732
Gefällt mir
108
#20
Moment mal, da ist ein minderjähriges Kind von einem Elternteil zu anderen gezogen, das kann doch nicht genehmigungspflichtig sein... Schliesslich haben die Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht.. es wird ja keine Miete für das von dem Sohn bewohnte Appartment verlangt, also keine zusätzlichen Unterkunftskosten..
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#21
Unterhalt

Hat der Vater sich um seinen Sohn gekümmert?
Wie lange lebt er nicht mehr mit ihm in einem Haushalt?
Wieso hat er keinen Unterhalt für ihn bezahlt? Er wäre jetzt
verpflichtet, für ihn zu sorgen, wenn der Junge noch nicht
18 ist, kann der Vater nicht so alt sein und kann versuchen, eine
Arbeit mit entsprechendem Entgelt zu finden. Er kann
dafür sorgen, daß der Junge seine Schulbildung abschließt
und einen Ausbildungsplatz bekommt. Die Mutter hat ein
paar Wochen zu Unrecht kassiert und wird Schwierigkeiten
bekommen, aber jetzt ist der Vater gefordert und nicht der
Staat. Er muß mit seinem Sohn zur ARGE und die ganze
Sache klären. Und wieso arbeitet der Vater nicht?
Warum nur Vorwürfe gegen die Mutter?

Eine ganze Reihe Fragen!
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#22
P.S.

Der Junge ist in Deutschland schul- oder berufsschulpflichtig.
Da er jetzt beim Vater seinen Aufenthalt hat, ist es Sache
des Vaters, sich darum zu kümmern. Der Junge ist noch nicht
volljährig und er könnte das neue Schuljahr anfangen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#23
Danke für die Antworten.

Münchnerkindl:

Das sehe ich genau so!

Gästin:

Wenn ich richtig informiert bin hat die Mutter meinen Mann 2001 aus der Wohnung geworfen (sie hatte einen Lover), mein Stiefsohn ist in der 8. Klasse von der Schule abgegangen und bei seiner Mutter haben sich die Bussgeldbescheide gestapelt.

Mein Stiefsohn hat an seinem alten Wohnort an einem "Lehrgang" von der Jugendberufshilfe teilgenommen. Er ist aber nicht regelmäßig erschienen, weil seine Mutter ihn Morgens nur 1 mal geweckt hat und sich dann einfach wieder ins Bett gelegt hat. (Wenn er Termine hat "boller" ich bis zu 5 mal an seine Türe bis er endlich aufsteht.)

Er war nächtelang nicht zu Hause und die Mutter hat nichts dagegen unternommen. Weder die Mutter noch der Junge haben es für nötig gehalten uns über die Sachlage zu informieren. Bei der Jugendberufshilfe ist die Mutter gänzlich unbekannt.

Wir haben schon vor über einem Jahr angeboten, dass wir den Jungen aufnehmen, Mutter und Sohn weigerten sich aber. Die Weigerung der Mutter ist jetzt nachvollziehbar: 276,00 € von der ARGE zuzüglich 154,00 € Kindergeld ... Seine Schuhe hat er von uns bezahlt bekommen, sie haben mittlerweile Löcher und die Mutter verprasst sein Geld!!! Sie hat seit der Eheschliessung nicht mehr gearbeitet.

Wir warten noch auf die Akte der Jugendberufshilfe und werden dann sehen, was wir schulisch oder ausbildungsmäßig tun können. Ich habe bereits mit der IHK gesprochen, da ich zum Bürokaufmann ausbilden könnte, was aber an der Schulbildung meines Stiefsohnes scheitert. Wir haben keine Zeugnisse, keine Sozialversicherungsnummer von ihm, er hat keinen Personalausweis - seine Mutter findet bzw. hat diese Untergalen angeblich nicht oder sie wurden gestohlen...

Mein Mann arbeitet auf Baustellen und ich kümmere mich um das Büro. Aber wenn die Kunden nicht zahlen, was sollen wir denn dann machen? (aus 2006 fehlen uns über 20.000,00 €) Aus diesem Grund haben wir von März bis Mai 2007 selbst ALG II beantragen müssen, wobei die Tilgungen für mein Haus nicht anerkannt wurden und wir anstatt die Stadtwerke an die Bank gezahlt haben ... Zur Zeit warten wir wieder auf 3.000,00 €, der Kühlschrank ist leer, das Katzenfutter muss rationiert werden, das Telefon ist "dicht", die Stromsperre angekündigt ... Wenn wir schon hungern, sollte mein Stiefsohn das nicht auch noch tun müssen!

Stiefmutter
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#24
Mein Stiefsohn hat an seinem alten Wohnort an einem "Lehrgang" von der Jugendberufshilfe teilgenommen. Er ist aber nicht regelmäßig erschienen, weil seine Mutter ihn Morgens nur 1 mal geweckt hat und sich dann einfach wieder ins Bett gelegt hat. (Wenn er Termine hat "boller" ich bis zu 5 mal an seine Türe bis er endlich aufsteht.)
Moment mal, weil sie ihn "nur einmal geweckt hat" soll sie Schuld daran haben, dass er die Schule nicht besucht hat? Ich kenne 12-Jährige, die ihren eigenen Wecker haben und 14-Jährige, die allein aufstehen müssen, weil ihre Eltern bereits außer Haus sind und das gut hinbekommen. Ich selbst würde meine Kinder nicht 5 mal "bitten", endlich aufzustehen.
Etwas Eigenverantwortung ab einem gewissen Alter muss man schon voraussetzen dürfen.
Allerdings ist das Erziehungssache und wenn da bisher einiges schief gelaufen ist...

Wir haben schon vor über einem Jahr angeboten, dass wir den Jungen aufnehmen, Mutter und Sohn weigerten sich aber. Die Weigerung der Mutter ist jetzt nachvollziehbar: 276,00 € von der ARGE zuzüglich 154,00 € Kindergeld ... Seine Schuhe hat er von uns bezahlt bekommen, sie haben mittlerweile Löcher und die Mutter verprasst sein Geld!!! Sie hat seit der Eheschliessung nicht mehr gearbeitet.
Wenn man erkennt, dass ein Kind "verwahrlost" (mir ist klar, warum er abgelehnt hat ... auf das lockere Leben wollte er nicht verzichten), muss man nicht nachfragen, sondern andere Wege einschlagen, damit es ihm auf lange Sicht gut geht. Und wenn Du meinst, dass er es bei Dir und seinem Vater besser hat, hätte man das mit Hilfe der richtigen Stellen durchsetzen können. Da er aber bald volljährig wird...

Und sei Dir sicher, "verprassen" kann man Arbeitslosengeld II nicht - dafür ist der Regelsatz zu niedrig.
Ich vermute mal, dass die Mutter ebenfalls unter Stress steht, weil die Aussicht auf evtl. Umzugsaufforderung wegen unangemessener Wohnungsgröße nach dem Auszug des Sohnes und "Auffliegen" der Nichtbekanntmachung auch in ihr Ängste hochkommen lassen. Mancher ist dem nicht gewachsen und wartet einfach nur ab, was nun auf einen zukommt.

Mein Mann arbeitet auf Baustellen und ich kümmere mich um das Büro. Aber wenn die Kunden nicht zahlen, was sollen wir denn dann machen? (aus 2006 fehlen uns über 20.000,00 €) Aus diesem Grund haben wir von März bis Mai 2007 selbst ALG II beantragen müssen, wobei die Tilgungen für mein Haus nicht anerkannt wurden und wir anstatt die Stadtwerke an die Bank gezahlt haben ... Zur Zeit warten wir wieder auf 3.000,00 €, der Kühlschrank ist leer, das Katzenfutter muss rationiert werden, das Telefon ist "dicht", die Stromsperre angekündigt ... Wenn wir schon hungern, sollte mein Stiefsohn das nicht auch noch tun müssen!
Hast Du Dir mittlerweile ausgerechnet, ob Euch AlgII zusteht? Ich weiß, Du bist nicht "scharf" darauf, das hast Du ja vorhin schon geäußert. Das kann ich auch gut nachvollziehen... :icon_sad:

Gruß, Arwen
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#25
Arwen.

Die Mutter meines Siefsohnes muss nicht ausziehen, in der Wohnung (3 Zimmer K/D/B) wohnen ausser ihr noch ihr Ehemann und die 2-jährige Tochter. Da der Ehemann arbeitet, nehme ich auch an, dass die Mutter für sich selbst keine Leistungen von der ARGE kassiert ... Zudem wurde die Tochter im Juni 2 Jahre alt - fällt da nicht das Erziehungsgeld weg ???

Ich behaupte jetz mal ganz frech: Die Bezeichnungen "Verantwortungsbewußtsein" oder "Eigenverantwortung" kannte vor meiner Zeit in dieser Familie niemand ... Daher auch die, von meinem Stiefsohn gewünschte, Probezeit von 6 Wochen.

Zur Info: Mein eigener Sohn, der auch sehr schwierig war, hat die Hauptschule und die Ausbildung zum Elektriker erfolgreich abgeschlossen.

Ich werde meinen Mann und meinen Stiefsohn Montag zur ARGE schicken und sie sollen sich auf den Threat von "Münchnerkindl" berufen.

Wenn nächste Woche kein Geld kommt, müssen auch mein Mann und ich zur ARGE, ich weiß wann uns was zusteht :icon_dampf:

Viele Grüße und schönes WE, Stiefmutter
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#26
Ich weiß nicht, warum Du nun sauer bist, ich habe Dir keinerlei Vorwürfe gemacht.

Da ich in ähnlicher Situation stecke (meine Kinder sind abwechselnd eine Woche beim erwerbstätigen Vater mit neuer Lebensgefährtin und eine Woche bei mir) ist es so, dass ich beide Seiten verstehen kann - wenn ich auch die andere "Seite" mangels Informationen nicht beurteilen kann, dennoch nicht ganz außer Acht lassen möchte.

Ich wünsche Euch, dass ihr es so für Euch hinbekommt, dass alle halbwegs zufrieden sind.

Dir auch ein schönes Wochenende, Arwen
 

gerda52

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
21 Mrz 2007
Beiträge
4.512
Gefällt mir
366
#28
Da ist noch etwas richtig zu stellen:

Wir haben schon vor über einem Jahr angeboten, dass wir den Jungen aufnehmen, Mutter und Sohn weigerten sich aber. Die Weigerung der Mutter ist jetzt nachvollziehbar: 276,00 € von der ARGE zuzüglich 154,00 € Kindergeld ...
Der Regelsatz für die betreffende Altersgruppe beträgt 276,00 Euro. Davon wird das Kindergeld aber als Einkommen abgezogen. Für den verbleibenden Betrag von 122,00 Euro besteht dann immer noch keine Gewissheit, dass dieser voll gewährt wurde. Maßgeblich ist die Einkommenssituation der ganzen Familie. Es werden auch nicht für ein Mitglied der BG Leistungen bewilligt, während das Einkommen des Erwerbstätigen auf die restlichen drei BG-Mitglieder verteilt wird. So einfach kann man sich es nicht machen.

Und wenn der Vater bisher keinen Unterhalt gezahlt hat, entschuldige bitte, aber die Schuhe würde ich dann gar nicht erst erwähnen. :icon_eek:

Es gibt Dinge, die tut man einfach.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#29
Sorry, aber wir beziehen kein Kindergeld. Fakt ist jedenfalls das die Mutter 276,00 € von der ARGE bekommt und das sich das schwer nach den Leistungen für den Sohn anhört.

Und, es waren ja nicht nur Schuhe, wir haben dem Jungen auch Bargeld gegeben, er hat bei uns übernachtet und Lebensmittel etc. bekommen. Ich bin bestimmt kein "Korinthen-Kacker", habe aber kein Verständnis für das Verhalten der Mutter.

Ich erwarte, und das nicht nur von mir, dass man sich für seine Kinder einsetzt. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass die Mutter shoppen gegangen ist und der Sohn dann in einer Druckerei arbeiten musste um den Kühlschrank zu füllen.

Nein, Nein und nochmals Nein!
 

Arwen

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
1.653
Gefällt mir
1
#30
Das ist ein Missverständnis - von den 278 Euro Regelleistung wird das Kindergeld in Höhe von 154 Euro abgezogen, da es als Einkommen des Sohnes gewertet und somit abgezogen wird. Es verbleiben ihm also 124 Euro an Regelleistung
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#31
Fragen

meine Fragen sind nicht beantwortet worden. Immer nur die
gleichen Ressentiments gegen die Mutter und immer nur
das Geld (Kindergeld wird vom ALGII abgezogen) - sie hat
sechs oder acht Wochen unrechtmäßig kassiert.
Vielleicht könnte es mal darum gehen, daß der Vater sich
(wieviele Jahre) nicht gekümmert hat? Er arbeitet auf Baustellen,
hat also ein Gehalt und hat zugelassen, daß sein Kind
verwahrlost. "Verantwortungsbewußtsein" ????? Schließlich
hat er das gemeinsame Sorgerecht, warum jetzt erst, wenn
der Junge bald 18 wird.
Wäre schön, wenn die ständigen Vorwürfe gegen die Mutter
aufhören würden (unproduktiv)
Was möchte der Sohn aus seinem Leben machen?
Hat er das Gefühl, daß SEIN VATER ihn unterstützen will?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#32
Guten Morgen Gästin.

Nein, er hat sein Gehalt mal wieder nicht bekommen. Sein Arbeitgeber hat ihn nicht bezahlen können, da die Kunden immer noch nicht gezahlt haben. Es ist hinreichend bekannt, dass Handwerksfirmen beauftragt werden und der Kunde von Anfang an nicht vorhatte zu bezahlen. (Wie bereits geschrieben fehlen aus 2006 über 20.000,00 €)

Gut, er könnte seinen Arbeitgeber verklagen, aber dann muss er mich verklagen. Einen anderen Arbeitgeber findet er nicht, für seinen Job braucht er einen Führerschein und den hat er seit Jahren nicht mehr. Man kennt das doch, kein Führerschein = keine Arbeit - keine Arbeit = kein Geld für einen neuen Führerschein. Ich habe hier die Regelung, dass ich ihn immer mit einem Freiberufler, der einen FS hat, auf Montage schicke.

Ich kann die Zeit nicht zurück drehen, sitze aber hier seit Tagen und versuche jahrelange Versäumnisse anderer auszubügeln.

Gestern Abend habe ich nochmals mit meinem Stiefsohn gesprochen, er ist bereit den Schulabschluß nachzuholen. Sobald unser Telefon wieder frei ist werde ich mit dem Jugendamt telefonieren.

Montag gehen mein Mann und mein Stiefsohn zur ARGE, vielleicht bekommt mein Stiefsohn einen Vorschuss. Wir können ihm nichts geben, wir haben selbst nur noch 3,00 € ...

Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#33
die ARGE ist in der Pflicht

Liebe Stiefmutter,
die ARGE ist in der Pflicht Euch gegenüber:

1. sie muß Deinem Mann eine angemessene Stelle vermitteln,
damit er seinen Verpflichtungen nachkommen kann, er hat
ja die Hälfte des gemeinsamen Sorgerechts.

2. sie muß Euch als BG bewerten, denn der Junge gehört zu
Eurer BG, da er zum Vater gezogen ist, eine eigene Wohnung
steht ihm ja erst in sieben Jahren zu. Nebenkosten für eine
zu Unrecht bezogene eigene Wohnung darf sie ihm ja nicht
geben, aber sie kann dann entscheiden, ob sie Eurer BG
einkommensmäßig etwas für ihn zusteht, aber ihr seid
ja alle eine BG. Er kann selbst keine sein.

3. wenn er sich daran hält, wieder in die Schule zu gehen, wird er
Kindergeld bekommen.

das sind die Pflichten der ARGE, die ihr morgen einfordern müßt,
ihm allein steht überhaupt nichts zu.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#34
Hallo Gästin.

Mein Mann und ich haben 3 Monate ALG II bezogen. Wenn das noch mal passiert ist mein Haus weg.

Wir haben von der ARGE 800,00 € bekommen, zuzüglich 250,00 € aus Mieteinnahmen.
Die Hausrate und die Abschläge für die Stadtwerke betragen 1.030,00 €.

Selbst wenn mein Mann einen anderen Arbeitgeber findet, bleibt nur der unpfändbare Betrag über. (Schulden über Schulden …auch eine Hinterlassenschaft aus seiner vorherigen Ehe)

Ich habe das Gefühl mich im Kreis zu drehen …

Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#35
die ARGE

ich habe lediglich versucht, die PFLICHTEN
der ARGE Euch gegenüber zusammenzufassen.
Sonst nichts. Etwas anderes wird Euch die ARGE
morgen nicht erzählen. Kein SB kann Gesetze
ändern und das ist nun mal die Lage, wenn Ihr
etwas vom Staat wollt. Wie kann der Stiefsohn
einen Vorschuß bekommen, bevor Euere BG
bewertet worden ist - also was Euch zusteht?
Kann und darf ein SB doch gar nicht bewilligen für einen
Minderjährigen, der im Haushalt des Vaters lebt.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#36
Sorry, aber das wird mir alles zu viel ...
Wir haben seit mehreren Tagen kein richtiges Essen mehr gehabt ...

Ich war der Meinung, dass mein Stiefsohn nicht zu unserer BG gehört, da wir ihn in unserer 2-Zimmer Wohnung nicht unterbringen konnten. Da er aber doch zu unserer BG gehört, kann ich auf die Schnelle finanziell nichts für ihn tun.

Eventuell kommen ja nächste Woche die 3.000,00 € von dem Kunden ...

Vielen Dank für die Hilfe und Aufklärungen

Viele Grüße, Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#37
Liebe Stiefmutter

natürlich gehört er zu Eurer BG, er ist doch minderjährig und
es steht ihm selbst gar nichts zu, sein Vater muß den Antrag
stellen und zwar für alle. Ich kann nur sagen, wie es ist.
Hast Du in anderen Foren Auskünfte von SBs bekommen?
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#38
Hallo Gästin.

In anderen Foren wurde ich "zerrissen" weil bei dem Jungen so viel schief gelaufen ist und man mir vorwarf, es würde mir nur ums Geld gehen.

Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#39
Arge

die ARGE wird eher den Vater ins Gebet nehmen,
Geld gibt es sowieso keins, außer für die BG.
Tut mir leid.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#40
Hi Gästin.

Kann man eben nix dran ändern.

Aber nochmals vielen Dank für eure Bemühungen.

Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#41
Arge

ich habe es Dir gerade mal durchgerechnet, bitte um andere Stimmen

Euere BG
311 plus 311 plus 276

habt Ihr zu dritt mehr als 898 - Kindergeld 154 geht ab?
Habt Ihr also mehr als 744 Einkünfte? Dann gibt es nichts.


Wie man das Eigentum berechnet, wird Dir die ARGE sagen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#42
Hi Gästin.

Die Rate für das Eigentum wird wie folgt berechnet:

Es werden nur die Zinsen anerkannt, die Tilgungen nicht.
Für den Büroraum und die Werkstatt wird garnichts anerkannt, auch nicht der Energieverbrauch.
Deshalb haben wir von unseren 622,00 € nicht nur gegessen, sondern den Restbetrag der Rate and die Bank sowie den Energieverbrauch fürs Büro bezahlt.

Somit erklären sich ja auch meine Bemühungen den Jungen aus unserer BG rauszuhalten

Stiefmutter.
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#43
minderjährig

was bei einem Minderjährigen nicht geht,
ihr seid eben eine.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#44
Hallo.

Sorry, für die verspätete Meldung - ich war einige Tage nicht im Forum.

Da wir endlich eine Kundenzahlung erhalten haben, müssen mein Mann und ich kein ALG II beantragen.

Gestern waren mein Mann und mein Stiefsohn beim Arbeitsamt und bei der ARGE.
Gemäß der Aussage eines Sachbearbeiters bin ich als Stiefmutter NICHT verpflichtet meinen Stiefsohn in meinen Haushalt aufzunehmen und bin ihm gegenüber auch NICHT zu Unterhalt verpflichtet. Somit ist der Junge eine eigene BG. Ich hoffe, dass diese Aussagen auch noch stimmen, wenn in 2 Tagen der nächste Termin bei der ARGE ist.
Die ARGE war auch so freundlich, endlich die Zahlungen an die Mutter zu stoppen, die bis gestern immer noch an sie geleistet wurden.

Viele Grüße, Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#45
Vater

Vater und Sohn sind keine???
Das ist sehr eigenartig. Normalerweise
wären die beiden eine, aber wenn der Vater
nichts beantragt. Wenn es dabei bleibt.
Aber wenigstens sind die Zahlungen an
die Mutter gestoppt.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#46
Hallo.

Die ARGE hat den Mietvertrag und die eigene BG anerkannt.:icon_surprised:
Mein Stiefsohn wird aber erst am dem 01.08.2007 Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen, wie geschrieben hat die Mutter die Leistungen vom 22.05.2007 bis zum 31.07.2007 einbehalten. :mad:

Viele Grüße, Stiefmutter
 

Gaestin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Jan 2007
Beiträge
1.571
Gefällt mir
460
#47
hoffentlich

hoffentlich bekommt die ARGE die gezahlten Leistungen
von der Mutter zurück
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten