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Sanktionen bei Selbständigkeit

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jiggler

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#1
Hallo zusammen!
Habe einen lan Kampf hinter mir.....

Hatte der Arge mitgeteilt das ich mich selbständig machen will. Daraufhin wurde ich in einen EuroJob gesteckt und mir wurde mitgeteilt, dass ich mich nur nebengewerblich selbständig machen darf.

Nach nur 3 Wochen habe ich den EuroJob geschmissen weil mir die Zeit für meine Existenzgründung nicht ausgereicht hat.

Ich wurde um eine schriftliche Stellungnahme gebeten und daraufhin wurde ich zu einem Gespräch eingeladen.

Dabei kam folgendes raus:

Ich darf mich vollzeit selbständig machen und bekomme die nächsten 6 Monate weiterhin Unterstützung. Auch die Sozialbeiträge werden noch gezahlt.
:confused: Dennoch wurde das Geld um 30% gekürzt, da ich den EuroJob jetzt nicht mehr mache!!?? :confused:

Versteht das jemand?
Die willigen in mein Vorhaben ein und kürzen dennoch mein Geld weil ich den EuroJob für die Existenzgründung geschmissen habe?
 

Xivender

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#2
So ist das Amt,
die versuchen nicht Dir zu helfen, sondern Geld zu sparen.

Soetwas musst Du das nächste Mal schriftlich vorher klären-.
 

gerda52

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#3
Ich darf mich vollzeit selbständig machen und bekomme die nächsten 6 Monate weiterhin Unterstützung. Auch die Sozialbeiträge werden noch gezahlt.

Hast du das schriftlich?

Dennoch wurde das Geld um 30% gekürzt, da ich den EuroJob jetzt nicht mehr mache!!??
Gegen die Sanktion würde ich Widerspruch einlegen, mit einem EEJ verringerst Du Deine Bedürftigkeit schließlich nicht.

Womit genau (Wortlaut) hast Du den Abbruch schriftlich begründet?

 

jiggler

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#4
hab denen geschrieben das dadurch die existenzgründung gefärdet ist, da ich nicht ausreichend zeit darin investieren kann.
weiterhin musste ich dort zement mit der hand mischen sodass ich kaputt war wenn ich dann zu hause ankam.

weiterhin habe ich angesprochen das ich aus dem eurojob keinen nutzen ziehen werde und so sicherlich nicht aus der hilfebedürftigkeit raus kommen werde.
auch hatte sich niemand für mein vorhaben interessiert und einfach gesagt das wird nix.

das ich die nächsten sechs monate ruhe habe, haben die mir schritflich gegeben...
 

gerda52

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#5
weiterhin musste ich dort zement mit der hand mischen sodass ich kaputt war wenn ich dann zu hause ankam.
Und das steht auch so in der Anhörung?

Erzähle uns etwas mehr über den EEJ, insbesondere die vertragl. Ausstiegsbedingungen.

Davon unabhängig sehe ich bereits jetzt gute Aussichten dafür, dass die Sanktion im Widerspruchsverfahren zurückgenommen werden muss. Da Dich die Kürzung aber bereits bei der nächsten ALG II Zahlung, also am 31.7. für August voll treffen wird, empfiehlt es sich, sofort nach Eingang der gekürzten Leistung zusätzlich einen Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz beim SG zu stellen.
 

jiggler

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#6
ja so ähnlich steht es in der anhörung. die wollten auch eine ärztliche untersuchung anordnen um zu prüfen ob die arbeit zu hart für mich ist. die hab ich abgelehnt weil es ja nicht aus gesundheitlichen gründen abgelehnt wurde von mir.

den eurojob sollte ich sechs monate machen und nebenbei selbständig. wenn die selbständigkeit dann fruchten würde nach 3 monaten oder so hätte ich eventuell aussteigen können. weiterhin hätte ich natürlich bei einer festanstellung aussteigen können.

wenn ich den eurojob abbreche muss ich mit 30 % sanktionen rechnen.

die sanktionen hab ich in kauf genommen und darf jetzt komischerweise meiner selbständigen tätigkeit nachgehen....

... ist die sanktion denn sicher nicht gerechtfertigt?:confused:
 
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