Sanktion.....

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jana28

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[FONT=&quot]Hallo zusammen!
Wurde sicher schon oft gestellt die Frage, Sanktion - Was nun, richtig oder falsch usw. Bin im Moment ziemlich neben der spur und hab irgendwie nicht das richtige gefunden. Es geht um einen Vermittlungsvorschlag, auf dem ich mich bewerben sollte. Hab ich auch gemacht, nur zu spät. Die nette Sb hat das, wie auch immer, "herausgefunden" sollte eine Stellungnahme schreiben in der ich mein verhalten rechtfertige, kennt ihr sicher. In der Stellungnahme hab ich geschrieben, das ich mich auf Grund von privaten Problemen nicht zeitnah beworben habe ... das sollte ich dann [/FONT][FONT=&quot]Spezialisieren, Darauf hab ich geantwortet das ich keine weiteren angaben zu meinem Privatleben machen werde, naja und heute kam der sanktionsbescheid. Ich hätte durch mein verhalten das Zustandekommen einer Tätigkeit VEREITELT. Hilfe!! Es war 1. "nur" ein vermittlungsvorschlag und die schreiben sie hätten mir eine Stelle angeboten! 2. ist die stelle immer noch unbesetzt.
Widerspruch ist klar. Nur hab ich keinen plan was ich schreiben soll. Bin für jede Hilfe dankbar![/FONT][FONT=&quot][/FONT]
 

jana28

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Lag dem Vorschlag denn überhaupt eine Rechtsfolgenbelehrung bei?

Mario Nette

Natürlich lag eine dabei. Es waren sogar zwei Vorschläge, komischerweise ist es der nur bei einem aufgefallen oder was auch immer. Genau das will mir irgendwie nicht in den Kopf. Naja, was solls. Die Frage ist momentan, ob ich Widerspruch einlege oder gleich Ea beim Sozialgericht. Was ist/wäre denn das sinnvollste?

Noch eine Frage: Habe einen Antrag auf Weihnachtsbeihilfe gestellt - keine Reaktion. Bei anderen kam wenigstens eine Ablehnung. Sollte ich anfragen was denn nun ist oder ist das aussichtslos?
 

Mario Nette

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Ich würde widersprechen. Du bist deiner Mitwirkungspflicht nachgekommen und hast dich beworben, soviel steht fest. Strittig wäre also höchstens die Befolgung der Anweisung: "unverzüglich", die in den meisten Schreiben erwähnt wird. Ich stelle hinsichtlich deiner Äußerung, die Stelle sei weiterhin unbesetzt, in Frage, dass eine frühere Bewerbung mehr Erfolg gehabt hätte. Das Gegenteil soll die ARGE erstmal beweisen.

edit: Weihnachtsbeihilfe: Sofern eure Kommune keine Sonderregelung hat, kannst du zwar eine Bearbeitung und Antwort anstreben - denn: jeder Antrag muss beschieden werden, Untätigkeitsklage wäre möglich -, es wird dir allerdings wohl eher keine positive Resonanz einbringen. Daher denke ich, solltest du deine Kraft lieber auf erfolgversprechende Aktivitäten konzentrieren.

Mario Nette
 

jana28

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Ich würde widersprechen. Du bist deiner Mitwirkungspflicht nachgekommen und hast dich beworben, soviel steht fest. Strittig wäre also höchstens die Befolgung der Anweisung: "unverzüglich", die in den meisten Schreiben erwähnt wird. Ich stelle hinsichtlich deiner Äußerung, die Stelle sei weiterhin unbesetzt, in Frage, dass eine frühere Bewerbung mehr Erfolg gehabt hätte. Das Gegenteil soll die ARGE erstmal beweisen.

Also... hab mir den Wisch nochmal durchgelesen; von "unverzüglich" steht da nichts. Nur falls man sich weigert usw. Das habe ich definiv nicht. Meine Äußerung dazu, das die Stelle (immernoch) unbesetzt ist, trifft wirklich zu. Ich werde dort einfach anrufen und nachfragen, evtl haben die bereits eine Entscheidung und ich bekomme was schriftliches, was ich ja dann nachreichen kann. Was mich eben "wurmt" ist der Satz; Zitat: Ihnen ist am 29.09.2008 eine zumutbare Arbeit als Ehk bei T angeboten worden. Trotz Belehrnung etc haben Sie durch Ihr verhalten das Zustandekommen der Tätigkeit, vereitelt. Es war ein ganz normaler Vermittlungsvorschlag!!
Das ich widerspreche ist doch klar, ging mir nur um die bessere "Strategie"
Danke fürs Antworten :icon_smile:
 

vagabund

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Sofern nicht in einer EGV oder der Rechtsfolgenbelehrung drin steht, innerhalb welcher Frist Du dich auf einen Vermittlungsvorschlag zu bewerben hast, sieht es mit einem Widerspruch gut aus.

Eine zeitnahe Bewerbung begründet nicht zwingend bessere Chancen auf eine Stelle. Ist bei der ersten Auswahl nicht der "richtige" Bewerber dabei, kann sogar eine etwas spätere Bewerbung eher zum Ziel führen, wenn man die besseren Voraussetzungen mitbringt.

Zu schnell Bewerbung kann auch negativ wirken -> man "braucht" den Job.
 

jana28

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Eine zeitnahe Bewerbung begründet nicht zwingend bessere Chancen auf eine Stelle. Ist bei der ersten Auswahl nicht der "richtige" Bewerber dabei, kann sogar eine etwas spätere Bewerbung eher zum Ziel führen, wenn man die besseren Voraussetzungen mitbringt.

Zu schnell Bewerbung kann auch negativ wirken -> man "braucht" den Job.

Naja, ich brauche auch einen job, erst recht wenn ich mir die "alternativen" betrachte.
Die ganze Sache mit der Arge momentan, hat schon so eine art vorgeschichte. Das ist nicht die erste sanktion. Beim ersten mal, gings um eine EGV per Va und dem Widerspruch wurde nach nicht mal 2 wochen abgeholfen.
Was mich total nervt, ist eben der Grund. Für mich eindeutig Schikane. Dazu kommt, das ich auf den 2 Vermittlungsvorschlag das Ergebnis(also Absage) vorgelegt habe, die Sb hat also gesehen das ich mich beworben habe.
Mit dem Weihnachtshilfeantrag genauso. Warum kriege ich nicht einfach eine Ablehnung, Haben die angst das ich widerspruch einlege und recht bekommen würde.
Jedenfalls, Widerspruch ist eingelegt, bin mal gespannt wie lange es dauert.
 
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