Sanktion Winter

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Myranon

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Guten Abend

Vorab ich wohne momentan sehr außerhalb ( Bauernhof ) , ich hatte diese Woche eine Vorladung beim Jobcenter wegen meinen Bewerbungen. Diesen musste ich aber kurzerhand an dem Tag absagen. Grund dafür ist da ich außerhalb wohne und dort nur ein Taxi Bus fährt. Diesen muss mann 30 min vorher bestellen. Aber durch den Schnee Chaos wurde die Strecke nicht befahren. Und eine andere Möglichkeit gibt es nicht von dort aus weg zu kommen.

Jetzt habe ich eine erneute Vorladung bekommen , wo mir auch mitgeteilt wird das mein ALG 2 gesenkt wird. Und das das kein wichtiger Grund war nicht den Termin wahr zu nehmen.

Leider stehe ich mit der Sachbearbeiterin schon auf Kriegsfuß da sie mir die Bewerbungskosten verweigert. Welche möglichkeiten habe ich dagegen anzugehen und bei höhere Gewalt ( Wetter ) ist das doch ein ausreichender Grund das ich zu den Termin nicht kommen konnte ?
 

Neudenkender

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Würde ich auch so machen, Bestätigung des Taxiunternehmens kurzfristig einholen. Vorlegen bei der Anhörung (?) und ggf. gleich als Widerspruchsanlage ankündigen.

Und wenn du die Öffentlichkeit nicht scheust, die Presse mal informieren. Eine perfekte (Winter-)Story, zur Not mit "von der Redaktion geändertem Namen", nicht nur für die Lokalredaktionen! Das gemeine Volk darf ruhig von dem Sanktionswutwahnsinn mehr erfahren.
 
E

ExitUser

Gast
Ähm, das "gemeine Volk" kann auch nicht die Winter-Ausrede benutzen, die haben auch pünktlich bei der Arbeit zu sein, sch***egal, wie das Wetter ist.

Nur mal so, Realität und so^^

Wenn ich in dieser Situation wäre und meinen Chef anriefe, wäre es kein Problem, kurzfristig Urlaub oder Gleitzeit zu nehmen. Fliegen kann ich halt nicht.

Wobei ich auch die Möglichkeit hätte, notfalls von zuhause aus zu arbeiten, solange ich eine Internetverbindung habe.
 
H

hanni

Gast
Edit: Off Topic entfernt ...

Ferner, sieht man sich den Gesetzestext zur Meldepflicht an, fällt auf, daß der TE auch später erscheinen könnte.
(3) Die meldepflichtige Person hat sich zu der von der Agentur für Arbeit bestimmten Zeit zu melden. Ist der Meldetermin nach Tag und Tageszeit bestimmt, so ist die meldepflichtige Person der allgemeinen Meldepflicht auch dann nachgekommen, wenn sie sich zu einer anderen Zeit am selben Tag meldet und der Zweck der Meldung erreicht wird
 
E

ExitUser

Gast
XX km zu Fuß gehen...

Ein Arbeitgeber, der seinen Arbeitnehmer wegen sowas abmahnt? Na, das muß dann ja ein Superjob sein.

Wenn es mehrfach vorkäme, dann wäre es verständlich, wenn man aufgefordert würde, sich eine Alternative zu besorgen. Aber beim ersten Mal?

Wenn im ÖPNV gestreikt wird und viele AN keine Möglichkeit haben zur Arbeit zu kommen, müßte es ja Abmahnungen und Kündigungen nur so hageln... Hört man aber nichts von. Und bei solchem Wetter wie zur Zeit haben so einige AN auch ihre Probleme. Die Armen, dürfen sich dann auch bald auf JC-Termine freuen.
 

hope40

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vermutlich ist es nachweisbar , das das ruftaxi wegen starkem schneefall den ort nicht erreichen konnte (ggf. das unternehmen um ne bestätigung bitten )und das eben kein anderes öffendliches verkehrsmittel von dem ort pendelt(e) ..nen wetterbericht beibringen kann ggf. auch nicht schaden ..

es ist zu vermuten, wenn das ruftaxi zu dem zeitunkt des "los fahren wollens zum termin "den ort nicht erreichen konnte, wird sich ggf. an der situaton den ganzen tag nix ändern(bei solchen abgelegenen gegenden keine seltenheit , da oft kein winterdienst ) ...aber, das kann man im unternehmen erfragen , ob die route im laufe des tages befahrbar ist /war und bedient wurde /wird

dumm ist /wäre nur, wenn eben SPÄTER am tag der ort , indem der TE wohnt , vom ruftaxi angefahren werden konnte, denn , wie schon verlinkt, man kann den termin auch zu einem späteren zeitpunkt , aber am selben tage wahrnehmen , ohne das dies negative konsequenzen haben dürfte .

ich vermute , fliegen kann vom TE nicht verlangt werden :biggrin:um den termin wahr zu nehmen .

ich weiss ja nicht , wieviel kilometer zumutbar sind, zu laufen ...aber, wenn der TE behindert ist ..:confused:ich denke, mit oben angeführten nachweisen ist der "wichtige grund "des nicht-erscheinens erbracht ...ansonsten kann man , bei "dickfelligkeit "des JC nur den rechtsweg beschreiten (würde ich aber für aussichtsreich halten )

ich lese hier , bei den eingestellten rechtsgrundlagen immer was von "arbeitnehmern "/arbeitgebern ...der TE is LEISTUNGSEMPFÄNGER und unterliegt somit der willkür und dem unverstand des JC und seines sachbearbeiters und wenn der verlangt , er hat zu beamen :biggrin:..setzt der eben voraus, der er sich pünktlich zum termin beamt:biggrin: , oder eben "wichtige gründe "fürs nichterscheinen vorbringt ..nur ich denke , auswirkungen des wetters sind "höhere gewalt "

Hhere Gewalt - Definition und Erklrung
 
E

ExitUser

Gast
@Myranon: ich würde auch erstmal mir einen Nachweis besorgen, dass der Taxibus an diesem Tag wirklich nicht gefahren ist.
Wie weit hast Du es denn zum JC? Bis zu einer gewissen km-Zahl würde ich sagen, dass man auch hätte laufen können. Zu spät kommen ist kein Problem, nur gar nicht erscheinen ist nicht gut.
Du hast abgesagt, schreibst Du. Wie? Hast Du angerufen? Falls ja, hat man Dir da nichts gesagt?

@ZynHH: auch wenn ich Deine Beiträge sonst echt schätze, aber "Winter" kommt tatsächlich über Nacht. Bei uns jedenfalls war es so, dass Sonntag spät abends (23 Uhr) noch null Schnee fiel und morgens dann war alles verschneit. Bestimmt 15 cm. Und da bekommt man auch von einem Arbeitgeber keine Abmahnung oder so, wenn man in so einem Fall zu spät kommt. Klar, irgendwie hin zur Arbeit muss man, aber wenn das so unvorbereitet kommt, kann einem keiner was, wenn man zu spät kommt. Nur weil Winter ist, kann auch ein Arbeitgeber nicht erwarten, dass man von Dezember bis Februar immer vorsichtshalber 2 Stunden früher aufsteht als normal, nur weil evtl. über Nacht unerwartet Schnee gefallen sein könnte.
 

ZynHH

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Nur weil Winter ist, kann auch ein Arbeitgeber nicht erwarten, dass man von Dezember bis Februar immer vorsichtshalber 2 Stunden früher aufsteht als normal, nur weil evtl. über Nacht unerwartet Schnee gefallen sein könnte.
Ganz schlicht und einfach: "Doch!" Schnee im Winter ist keine höhere Gewalt, es ist ganz allein das Problem des Arbeitnehmers, wie er zur Arbeit kommt. Und im Winter fällt Schnee nicht unerwartet.

Na, ich denke es wird kein Problem geben, da das Ruf-Taxi-Bus ja sicherlich seinem Auftraggeber ( dem Kreis) gerne bestätigt, dass der beauftragte Dienst nicht durchgeführt wurde....:icon_daumen:
 
E

ExitUser

Gast
Mit Arbeit kann man sich evtl. ein Auto leisten oder im Notfall mal ein "richtiges" Taxi - oder hat Geld für eine Wohnung in einer verkehrstechnisch günstigeren Gegend.
 
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