Sanktion - Widerspruch eingelegt - Wie nun weiter?!

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jana28

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Hallo zusammen!
Erstmal nachträglich ein gesundes neues Jahr für alle:icon_smile:

Meine Fragen, wurde sanktioniert weil ich auf einen Vermittlungsvorschlag zu spät reagiert habe. Widerspruch läuft bereits. Allerdings dauert das jetzt schon ziemlich lange. Schreibe deshalb lang, weil es nicht das erste Mal ist. Bei der ersten Sanktion war die Sache innerhalb von 2 wochen erledigt. Ich brauche aber, natürlich das geld. Wie sieht das zur Überbrückung mit den Lebensmittelgutscheinen aus? Muß ich das bei der Arge beantragen und die überprüfen das dann auch erst noch? Und wie ist das wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe, und den Fahrtkosten? Kann ich auf den Betrag im Vorraus bestehen? Sonst geht das gar nicht im moment.
Das Jahr hat also schon super angefangen, hoffentlich wird es nicht noch schlimmer :confused:
 

jana28

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AW: Was nun?!

Wie hoch ist denn die Sanktion? Wie lange dauert die Bescheidung Deines Widerspruchs?

30% also in dem Fall 105,00€. Von daher fehlt das schon. Deine Frage wegen der Bescheidung versteh ich nicht ganz. Der Sanktionsbescheid wurde am 10.12.08 ausgestellt, kam natürlich das wochenende drauf am 13.12. Am 15 ging gleich mein Widerspruch raus. Am 3.Januar kam dann ein Schreiben das mein Widerspruch eingegangen ist und bearbeitet wird.
Ok, das war dann übertrieben, "werden 5 wochen", geht "erst" in die 4 woche.
 

Arania

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AW: Was nun?!

das kann bis zu drei Monaten dauern, deswegen meine Frage, also musst Du wohl eine EA beim Sozialgericht beantragen
 

jana28

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Also EA. Wie ist das jetzt, alles in zweifacher Ausführung, hatten die beim letzen Mal gesagt. Oder reichts einmal. Habe auch einen Anwalt, allerdings hat der wohl erst am 28. wieder was frei. Kann ich das trotzdem machen oder sollte ich auf den Termin warten?

Mal was "anderes". Bevor ich bei dem jetzigen Anwalt in Beratung war, hatte ich ein "Gespräch" mit einer anderen Anwältin. Deshalb " " weil sie nichts sagte,ausser da kann man nichts machen oder ich solle mich krank schreiben lassen, wenn ich eine Maßnahme oder ähnliches kreigen sollte. Zur der Zeit hatte ich so gut wie keine Ahnung, von wegen Beratungshilfeschein oder so. Sie sagte allerdings auch nichts davon. Die Tage kam eine Rechnung, Gebühr für das Beratungsgespräch. Muss ich das bezahlen oder gibt es da eine Möglichkeit. Das ganze ist auch schon ein halbes Jahr her. Finde es schon seltsam.
 
E

ExitUser

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Ich würde das sofort machen, bis zum 28.01. ist ja noch ne Zeit hin. Du brauchst doch das Geld.
Einmal alle notwendigen Unterlagen kopieren, das reicht, alles andere nehmen die auf.
Mit der Anwältin würde ich nochmal sprechen, sie hätte dir schon sagen müssen, das dieses Gespräch kostenpflichtig ist. Vor allem, wenn sie wusste, dass du Hartz IV beziehst.
 

jana28

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Mit der Anwältin würde ich nochmal sprechen, sie hätte dir schon sagen müssen, das dieses Gespräch kostenpflichtig ist. Vor allem, wenn sie wusste, dass du Hartz IV beziehst.

Natürlich wußte sie das. Ich war vorher da, wegen Terminvereinbarung und da hat die Sekretärin oder wer auch immer gefragt, wie warum und so weiter. Sie wusste das also im Vorfeld schon. Bei dem Anwalt, bei dem ich jetzt bin, war das alles kein Thema, die haben dort auch gefragt, wie es aussieht wegen Beratungsschein usw. Das war da kein Thema. Verstehe ich nicht, warum das die Anwältin nicht auch hätte sagen können. UND die wurde mir von der Arbeitsloseninitative empfohlen!! Da bleibt mir nur noch Kopfschütteln :icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Jana,

ich denke auch sie wusste was sie tat. In dem Sinne würde ich jedoch die Rechnung durchgestrichen zurückschicken mit dem Vermerk: Nicht anerkannt, und in einem Begleitschreiben die RAin darauf hinweisen, dass du mit ihr lediglich ein VORgespräch hattes.

Gebühren für einen Rechtsanwalt, Gebührenverordnung Rechtswanwalt Gehalt und Kosten

Honorar*Rechtsanwälte am Weyertor
Vorgespräch und Erstberatung
Kostenlos sind alle Vorgespräche, solange keine anwaltliche Erstberatung stattfindet. Unter anwaltlicher Erstberatung versteht man einen ersten Rechtsrat in mündlicher oder schriftlicher Form auf Basis des zu diesem Zeitpunkt bekannten Sachverhalts.

Mehr ist ja auch, wie du es beschreibst, nicht gewesen und sie hat im eigentlichen Sinne deinen Fall ja auch nicht angenommen, eine fachliche Beratung fand ja wohl offensichtlich ebenfalls nicht statt. Die wenigen "Tipps" hätte dir genau so gut die Bäckerin von nebenan geben können, bzw. das Gleiche wäre auch bei einem ersten Telefongespräch herausgekommen. Und ein VORgespräch ist bzw. sollte branchenüblich kostenlos und unverbindlich sein, es sei denn, im Gespräch entwickelt es sich zu einem Beratungsgespräch. Dieses scheint aber bei dir nicht stattgefunden zu haben - nur du kannst das einschätzen. Du musst es im Zweifelsfall ja auch vertreten! :icon_smile:

Und danach muss mensch hartnäckig bleiben, und immer wieder auf das Gleiche hinweisen: Es hat ausschließlich ein Vorgespräch stattgefunden, und kein Beratungsgespräch.

Das ist jetzt nur meine Meinung, aber ich würde mich gerne über Kommentare anderer freuen.

Gruss
Emily
 

jana28

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ich denke auch sie wusste was sie tat. In dem Sinne würde ich jedoch die Rechnung durchgestrichen zurückschicken mit dem Vermerk: Nicht anerkannt, und in einem Begleitschreiben die RAin darauf hinweisen, dass du mit ihr lediglich ein VORgespräch hattes.

Die wenigen "Tipps" hätte dir genau so gut die Bäckerin von nebenan geben können, bzw. das Gleiche wäre auch bei einem ersten Telefongespräch herausgekommen. Und ein VORgespräch ist bzw. sollte branchenüblich kostenlos und unverbindlich sein, es sei denn, im Gespräch entwickelt es sich zu einem Beratungsgespräch.

Und danach muss mensch hartnäckig bleiben, und immer wieder auf das Gleiche hinweisen: Es hat ausschließlich ein Vorgespräch stattgefunden, und kein Beratungsgespräch.

Das ist jetzt nur meine Meinung, aber ich würde mich gerne über Kommentare anderer freuen.

Hallo Emily und danke für deine Antwort.
Du schreibst/beschreibst das, was ich die ganze Zeit denke. Oder dachte, nach dem Gespräch mit der RAin. Allein wegen der tatsache, das sie sich durch die talisa empfehlen läßt, hätte sie doch die Sache mit dem Beratungsschein erwähnen müssen. Ich war wirklich keine 30minuten bei ihr im Gespräch. Irgendwie komme ich mir mehr als für dumm verkauft vor. Wenn man ein Problem mit der Arge hat, ist es doch klar das man Hartz4 bekommt, also vermutlich ein Beratungschein beantragen muss. Und wenn man zu einem Anwalt geht, kann man da nicht schon sowas wie Hilfe erwarten?! Ok, jetzt kommt wahrscheinlich der Satz; Niemand sorgt dafür das es einem gut geht oder so ähnlich. Es geht doch nicht darum, das es mir gut gehen soll. Nur um konkrette Hilfe. Aber sind dann solche Leute nicht genauso wie die auf der Arge?

Werde das so machen, wie du geschrieben hast, die Rechnung zurück schicken und ein Schreiben dazu. Schliesslich habe ich bei ihr auch nichts unterschrieben.
Danke nochmal :icon_smile:
 

jana28

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Hallo an Alle :icon_smile:

gestern kam der widerspruchsbescheid. Abgelehnt. Abgesehen von den schon peinlichen Rechtschreibfehlern, steht da nur Müll drin. Angeblich wäre keine Bewerbung angekommen usw. Selbst wenn eine angekommen wäre, ist eine Sanktion berechtigt da ich mich geweigert habe usw und so fort. Gestern habe ich bei der Firma angerufen, zwecks Nachfrage, was aus der Bewerbung geworden ist, da wurde gesagt, das es leider eine Ablehnung wird und mir die Unterlagen zugeschickt werden. Also ist doch das was die Arge schreibt, glatt gelogen! Wenn die wirklich auch dort angerufen haben, hätten die genau die gleiche Info bekommen. Oder sehe ich da jetzt irgendwas falsch?!
Wie können die einfach mal so etwas Behaupten was absolut nicht der Wahrheit entspricht.
Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt machen?
 
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