Sanktion wgn. Nichterscheinen aber keine Einladung erhalten (1 Betrachter)

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Luckyman

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Hallo liebe Gemeinschaft,

ich hab heute vom Jobcenter mein Weihnachtsgeschenk bekommen, welches ich nicht haben wollte.

Folgendes ist passiert.
Ich habe am 13.12.17 vom JC einen gelben Brief per "förmlicher Zustellung" erhalten, mit einer Folgeeinladung inkl. Stellungnahme für einen "versäumten" Termin vom 06.12.17, von dem ich gar nichts wußte.
Am 18.12. bekam ich morgens einen Anruf vom JC, ob ich den Termin am 19.12. wahrnehmen würde, worauf ich bejate. Dieser Anruf gab mir tierisch zu denken.

Bin zu dem Termin am 19.12.17 erschienen. Der JB meinte, ich hätte eine Einladung für den 06.12. erhalten und wieso ich diesen nicht wahr genommen hätte, worauf ich sagte, daß ich für den genannten Termin keine Einladung erhalten hätte.
Der JB erklärte mir sodann, daß er eine Postzustellungsurkunde vorliegen habe, wo der 05.12.17 als Zustellungsdatum vermerkt wäre. Seltsamerweise befand sich aber weder an diesem, noch an den nächsten Tagen kein Brief vom JC in meinem Briefkasten bzw. wurde mir auch kein Einschreibebrief etc. übergeben.

Nun hatte ich heute, den 22.12.17 ein Schreiben vom JC im Kasten, in dem ich für 3 Monate santioniert werden soll (10%). Meine Stellungnahme vom 19.12. wurde mehr oder weniger als Unwichtig eingestuft, weil das JC sich auf die Einladung stützt, welche ich NIE erhalten habe.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand evtl. Tips geben könnte bzw. die Rechtslage ausschauen würde, wenn ich es per Anwalt regeln lasse.


Sodenn wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.

Euer Luckyman
 

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Makale

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Den Zugang eines Schriftstückes mittels PZA anzufechten ist schwierig, aber nicht aussichtslos. Hierfür sind einige Schritte erforderlich, wozu u.a. gehört

- Widerspruch gegen die Sanktion und Antrag auf Akteneinsicht und Übersendung einer Kopie der PZU sowie nach Akteneinsicht eine schlüssige Begründung, dass die PZU nicht stimmen kann mit eidesstaatlicher Erklärung ("du bist dir absolut sicher nichts erhalten zu haben"),

- in der Akteneinsicht müssen entlastende Indizien gesucht werden, zB fehlender Absendevermerk,

- ER-Antrag zur Aussetzung dürfte schwierig werden, da dies eine intensive Sachverhaltsermittlung und - nachprüfung bedürfte


Hierfür solltest du einen Anwalt beauftragen. Ich rate davon ab dies alleine ohne juristische Kenntnisse anzugehen.
 
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Widerspruch machen und dem JC auf den Zahn fühlen ob sie überhaupt eine korrekte PZU haben.
 

0zymandias

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Man könnte auch noch in der Nachbarschaft herumfragen, ob irgendwelche Anomalien aufgefallen sind, wie z.B. verschwundene Briefe oder Fremde im Hausflur.
Vielleicht ergibt sich daraus etwas.

Vor allem nicht aufgeben. :wink:

In scheinbar aussichtsloser Situation ist es bei einem User im April noch gut gegangen: Link.
 
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