Sanktion, wenn Schüler einen Minijob kündigt?

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Duddel

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Hallo zusammen,
ich bin ja nun schon länger hier und lese viel mit. Jedoch habe ich grade ein Anliegen, wo ich mir unsicher bzgl. der Rechtsgrundlage bin.
Es geht um mein volljähriges (nicht mehr schulpflichtiges) Kind, welches die Oberstufe besucht. Nun möchte es zusätzlich einen Minijob annehmen.
Meine Frage wäre nun, was wenn sich herausstellt, dass Schule und Minijob doch zuviel auf einmal ist? Darf mein Kind dann den Minijob wieder kündigen? Nach meiner Logik, dürfte keine Sanktion eintreten, da Schule immer vorgeht, somit nach meiner Einschätzung ein "wichtiger Grund" für die Kündigung vorliegen würde.
Aber ich kenne mein JC, die versuchen immer was. Daher habe ich Sorge, dass es dann heißen würde, mein Kind würde -im Falle einer Eigenkündigung- die Hilfebedürftigkeit absichtlich erhöhen. Schließlich wird das Einkommen über dem Freibetrag liegen und damit leistungsmindernd sein.
Ich konnte auch in den entsprechenden Sanktions-Paragraphen keine Ausnahmen für z.B. Schüler finden. Wisst ihr da was oder kennt Urteile auf die man sich berufen kann?
Wie gesagt es sind noch ungelegte Eier. Aber ich würde meinem Kind abraten einen Minijob anzunehmen, wenn es schwer werden würde, da ggf. wieder raus zu kommen.
Vielen Dank für Eure Antworten :)
 
E

ExitUser

Gast
Wenn dieser vermutlich schlecht bezahlte Minijob nicht zu 100% in seiner Tasche bleibt
Dann rechnet sich das schon gar nicht, so Zeug wie Werbeblättle und Co kannst du machen wenn du eh die Strecke laufen wolltest
Finanziell ist das egal wie eine Null Nummer
Das was da verdient ist braucht er für mehr Essen und Schuhwerk
 

Duddel

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OK, danke für deine Meinung. Aber um die Frage ob es sich lohnt oder nicht, gings mir garnicht.

Sondern eher darum, ob es Probleme geben kann, wenn der Minijob wieder gekündigt werden würde.
 

OldieButGoldie

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Ich sehe da keinen Sanktionsgrund, da es wohl schwerlich erklärbar und forderbar ist, einem jungen Menschen zu verbieten einen höheren Abschluss zu erreichen.
Ausbildung ist vorrangig. Schulische Ausbildung gehört für mich dazu.
Quellen konnte ich auf die Schnelle keine finden, außer diese hier, aber das waren andere Fälle.
 

Duddel

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Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast.
Eigentlich ist es ja gut, wenn es keine Urteile oder ähnliche Fälle gibt, denn das zeigt ja, dass das JC vermutlich keine Sanktion versuchen würde. Ich konnte nämlich auch nichts dergleichen finden.
Der Schulbesuch findet auch in Vollzeit statt an 5 Tagen die Woche. (aber jemand, der Vollzeit arbeitet und einen Minijob zusätzlich macht, würde ja auch Ärger bekommen, wenn er den Minijob wieder kündigen würde, oder?)

Na ich hoffe mal dass ich mir umsonst Gedanken mache, denn Sprössling ist fest entschlossen sich das Taschengeld aufzubessern.
 

Kerstin_K

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Ke nachdem, wa man da macht, kann man das neben der schule schaffen. Zum Beispiel samstags Zeitungen austragen.

Ichhabe wärend meiner Schulzeit Nachhilfestunden gegeben und trotzdem genug Zeit zum Lernen gehabt.
 

grün_fink

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Das JC freut sich wahrscheinlich, dass es wegen der Anrechenbarkeit weniger Aufstockung zahlen muss.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Jobaufgabe bei Schülern nicht sanktionierbar ist, weil der Schulbesuch und ein ordentlicher Abschluss immer Vorrang haben. Schüler haben da keine "Arbeitspflicht", werden in diesem Punkt anders wie Erwachsene behandelt.
Wo das steht, erinnere ich mich auch nicht mehr.
Informiert euch mal über die Anrechnungsmodalitäten bei Ferienjobs, könnte sein das wird günstiger.
 
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