Sanktion, weil kein Telefon, möglich?

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menschlicherMuell

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Hallo !


Ich habe meinen Telefonanschluss vor einem halben Jahr komplett gekündigt und aktuell gar keinen, da
- ich nur telefoniere wenn ich zB einen Arzttermin brauche (da reicht pda)
- ich nur einen ausgeliehenen Telefonapparat hatte, da meiner defekt ist (steht noch defekt im Schrank)
- mir die Gebühren zu teuer sind (AlgII)
- ich das Klingeln als Hörgeschädigte sehr oft nicht bemerkt habe

Ein richtiges Handy hab ich auch nicht, nur einen alten pda in den man eine SIM Karte einlegen kann. Der Netzempfang ist aber sehr schlecht und oft hab ich kein Netz und er sucht und sucht. Für Arzttermine reicht es, man muss halt dort hingehen und telefonieren wo man Empfang hat.
Wlan habe ich, da ich den PC bei einem Nachbarn am Router dranhängen darf.

Nun soll ich in einer Maßnahme für eine Zeitarbeit eine Telefonnummer angeben, damit ich ständig erreichbar bin, ich soll mir halt wieder einen Telefonanschlussvertrag besorgen, obwohl ich das nicht will, u. a. zu teuer.
Man hat mir gedroht, dass ich eine Saktion bekomme, wenn man mich nicht erreicht )-:
Habe Adresse und email angegeben, das reicht angeblich nicht.

1 Muss ich ein Telefon/Handy haben oder anschaffen und die Nummer offenlegen?
Kann man mich andernfalls sanktionieren?

2 Kann man mich sanktionieren, wenn ich als Hörgeschädigte einen Anruf nicht mitbekomme?
3 Wer muss Anschluss und Apparat bezahlen, wenn die ihn verlangen?

4 Muss ich die Nummer von Verwandten angeben, damit die dann Anrufe für mich entgegennehmen, obwohl diese dies ablehnen?
5 Darf man das Telefon (wenn man eins hat) nachts zum schlafen auf leise stellen oder ist das auch verboten?



Könnt ihr mir konkretes sagen?? Wäre wirklich super!!
 

pinguin

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Nimm es mir nicht übel, aber es wäre schön, Du könntest einen akzeptableren Namen wählen.
----------------
Zu Deinem Problem; Du bist nur verpflichtet, postalisch erreichbar zu sein.

ciao
pinguin
 

menschlicherMuell

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Nur postalisch, das war auch das was ich dachte, war mir aber nicht sicher!
Gibt es dazu vielleicht irgendeinen Gesetztestext oder Paragraphen?

Wie reagiere ich denn jetzt wenn man mir wieder doll Druck macht und Sanktion androht, wenn ich keine Nummer aus dem Hut zauber?

Pinguin:
Warum ist mein 'Name' nicht akzeptabel für dich?
Ich fühle mich persönlich inzwischen so wie ich meinen Namen gewählt hab (lästig, ungewollt, keine Rechte etc), jedoch ist es mein Name und niemand soll sich davon angesprochen fühlen!
Was stört dich denn daran wenn ich mir so einen Namen auswähle?
Wenn du dir noch mehr Selbstbewusstsein bewahrt hast, sei froh!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo !
Ich habe meinen Telefonanschluss vor einem halben Jahr komplett gekündigt und aktuell gar keinen, da
- ich nur telefoniere wenn ich zB einen Arzttermin brauche (da reicht pda)
- ich nur einen ausgeliehenen Telefonapparat hatte, da meiner defekt ist (steht noch defekt im Schrank)
- mir die Gebühren zu teuer sind (AlgII)
- ich das Klingeln als Hörgeschädigte sehr oft nicht bemerkt habe
Du bist niemandem verpflichtet, zu erklären, weshalb du kein Telefon möchtest.

Ein richtiges Handy hab ich auch nicht, nur einen alten pda in den man eine SIM Karte einlegen kann. Der Netzempfang ist aber sehr schlecht und oft hab ich kein Netz und er sucht und sucht. Für Arzttermine reicht es, man muss halt dort hingehen und telefonieren wo man Empfang hat.
Wlan habe ich, da ich den PC bei einem Nachbarn am Router dranhängen darf.
Und deine Email-Adresse bleibt dein kleines Geheimnis, und wird weder an die Arge, noch an die ZAF ausgeplaudert. :icon_wink:

Nun soll ich in einer Maßnahme für eine Zeitarbeit eine Telefonnummer angeben, damit ich ständig erreichbar bin, ich soll mir halt wieder einen Telefonanschlussvertrag besorgen, obwohl ich das nicht will, u. a. zu teuer.
Man hat mir gedroht, dass ich eine Saktion bekomme, wenn man mich nicht erreicht )-:
Habe Adresse und email angegeben, das reicht angeblich nicht.
Wohnsitz im Sinne des § 30 Abs. 3 Satz 1 SGB I, ist für die Erreichbarkeit die Wohnung des gewöhnlichen Aufenthalts nach § 30 Abs. 3 Satz 2 SGB I maßgeblich. Obdachlose, die keinen Wohnsitz und keine Wohnung haben, dürfen eine Betreuungsstelle oder eine Betreuungsperson als »Anschrift« nennen.8

Der Arbeitslose muss täglich die eingegangene Post persönlich in der Wohnung einsehen können; d. h., er muss nach dem Eingang der Post vor Mitternacht in seiner Wohnung sein. Kommt die Post z. B. morgens um 10.00 Uhr, muss er sich zwischen 10.00 Uhr und Mitternacht wenigstens für kurze Zeit in seiner Wohnung aufhalten, damit er für den Fall, dass die Arbeitsagentur ihm Post gesandt hat, diese einsehen kann. Auf den tatsächlichen Posteingang kommt es nicht an. An Samstagen und an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen genügt es, wenn er zwischen Posteingang und sonntags oder feiertags bis Mitternacht einmal in der Wohnung ist und die Post lesen kann.

Der Arbeitslose muss unter der angegebenen Wohnanschrift tatsächlich wohnen; die Postsendungen müssen ihn unter der angegebenen Anschrift unmittelbar erreichen.9 Ein Postfach genügt nur, wenn es täglich geleert wird.10 Erreichbar ist der Arbeitslose nicht, wenn ihn die Arbeitsagentur »irgendwie« – etwa über Dritte – erreichen kann, die Arbeitsagentur muss ihn nicht aufspüren.11 Deshalb kann die Angabe einer Telefonnummer die Erreichbarkeit nicht herstellen.12 Handys, E-Mails und andere Formen moderner Kommunikation sind dem Gesetzgeber und der Bundesagentur für Arbeit unbekannt.
Das du ein Telefon besitzen musst, steht nicht in diesem Gesetz.

1 Muss ich ein Telefon/Handy haben oder anschaffen und die Nummer offenlegen?
Kann man mich andernfalls sanktionieren?
Nein! Hättest du eine Nummer angegeben, könntest du sie jeder Zeit wieder löschen lassen, und eine Löschungsbestätigung verlangen.

2 Kann man mich sanktionieren, wenn ich als Hörgeschädigte einen Anruf nicht mitbekomme?
Nein. Du bist nicht gezwungen den Hörer abzunehmen. Schließlich ist das dein Apparat - wenn du denn einen hättest - und da entscheidest immer noch du selbst, ob du ein Gespräch annehmen möchtest, oder nicht.

3 Wer muss Anschluss und Apparat bezahlen, wenn die ihn verlangen?
Du. Ist schließlich dein Apparat. Und wenn dir das zu teuer ist, dann legst du dir einfach keinen zu. Fertig.


4 Muss ich die Nummer von Verwandten angeben, damit die dann Anrufe für mich entgegennehmen, obwohl diese dies ablehnen?
Kluge Leute. Nee, natürlich nicht. Wer will schon von der Arge angebimmelt werden. Du bist überhaupt nicht verpflichtet ein Telefon zu besitzen, ebensowenig einen Anschluss oder ein Handy. Und wenn du das besitzt, kannst du ganz allein entscheiden ob und wem du die Nummer herausgibst.
Nur so am Rande: Ein SB hat noch nie zu meinen Favoriten gezählt.

5 Darf man das Telefon (wenn man eins hat) nachts zum schlafen auf leise stellen oder ist das auch verboten?
Tschuldigung, ich musste lachen bei dieser Frage. Du kannst sogar die Leitung durchschneiden, wenn dir danach ist. Es ist schließlich dein Apparat.
Und einen SB, der mich des Nachts aus dem Schlaf bimmelt, dem würde ich gewaltiig den Marsch blasen, seinen Vorgesetzten in Kenntnis setzen, Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung machen, und mir noch irgendwas ätzendes für ihn einfallen lassen.

Könnt ihr mir konkretes sagen?? Wäre wirklich super!!
War das konkret genug?

LG
 

Coole-Sache

Elo-User*in
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Nein es besteht keine Pflicht Telefonisch erreichbar zu sein.

Es sein denn die lieben Leute spenden Dir ein Anschluss.

Sonst einfach auf Rauchsignale reagieren :icon_smile:
 
A

Akos

Gast
:icon_twisted:Hallo alle zusammen, ich habe einen Brief vom Arbeitsamt bekommen wegen der Anfrage meiner Telefonnummer. Ich habe geschrieben ::icon_kotz:
Arbeitsangebote und alles andere schicken Sie mir bitte mit der Post.!
Ich bin durch die Post erreichbar und mehr muß ich nicht.
Wohnsitz im Sinne des §30 Abs.3 Satz 1SGB1, ist für die Erreichbarkeit die Wohnung des gewöhnlichen Aufenthalts nach §30 Abs.3 Satz 2 SGB1 maßgeblich.
Meine Postanschrift ist ausreichend und ich möchte auch weiterhin alles schriftlich haben was vom Amt kommt.!
mit freundl. Gruß
----------------
Worte sind nicht mein Ding, aber ist das okay???:icon_neutral::confused:kann eigentlich kein Ärger geben.?.wenn ich schon den § erwähne.?.
 
G

Gelöschtes Mitglied 14840

Gast
In obigem Zitat steht
12 Handys, E-Mails und andere Formen moderner Kommunikation sind dem Gesetzgeber und der Bundesagentur für Arbeit unbekannt.
Was soll das denn? Beugt die ARGE Recht, in dem sie Urteile des BGH ignoriert?

In 2003 ist unter dem AZ I ZB 1/03 ein Urteil des BGH ergangen, wonach Faxe anerkannt werden: Klick. Und aus persönlicher Erfahrung weiß ich ebenfalls das Gerichte Faxe anerkennen.
 
L

lupe

Gast
AW: Warum gibt es hier keinen "Musikkanal"?

Hi Akos,

schreib mal bitte etwas genauer.
Hallo Lupe, ich platz einfach mal rein. Habe AW:Sanktionen, weil kein Telefon, möglich ---etwas geschrieben auf Beitrag 10. Naja, bin ein bischen in Panik. Könntest Du dir das vielleicht kurz angucken und mir sagen ob das okay ist??:icon_redface:
Mache ich gerne. Nur kann ich Dir im Moment nicht so recht folgen...
 
A

Akos

Gast
AW: Warum gibt es hier keinen "Musikkanal"?

Hi Akos,

schreib mal bitte etwas genauer.

Mache ich gerne. Nur kann ich Dir im Moment nicht so recht folgen...
Hallo Lupe, ich habe einen Brief bekommen...bei der prüfung ihrer daten ist mir aufgefallen, daß keine telefonnummer angegeben wurde. und letzter satz ist ...sollten sie unter keiner telefonnummer erreichbar sein, teilen sie uns dies bitte innerhalb von 14 tage bis 19.10 mit...
----------------:icon_kotz:
meine Antwort...Arbeitsangebote und alles andere schicken Sie mir bitte mit der Post.
Ich bin durch die Post erreichbar und mehr muß ich nicht.
Wohnsitz im Sinne des §30 Abs.3 Satz1 SGB1, ist für die Erreichbarkeit die Wohnung des gewöhnlichen Aufenthalts nach §30 Abs.3 Satz 2 SGB1 maßgeblich.
Meine Postanschrift ist ausreichend und ich möchte auch weiterhin alles schriftlich haben was vom Amt kommt.!mit freundl. Gruß
------------------------
in dem Brief stehen keine Androhungen, aber bei denen weiß man ja nie:icon_neutral: ich möchte keinen Fehler machen und denen die Gelegenheit bieten mir eins reinzuwürgen...naja, wer will das schon:icon_kotz: die Antwort wollte ich am 14.10 wenn ich termin habe beim ARGE in den Briefkasten werfen. 55 cent ist auch geld und bei hartz 4 muß man eh jeden cent unmdrehen.ach so, mir geht es darum, daß ich halt meine telefonnummer nicht rausrücken möchte, wegen generve vom ARGE. Es passieren manchmal schon schräge Sachen und es ist eh besser wenn man von denen alles schriftlich hat.oder?
 

redfly

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Das sind aber tolle Urteile. In den meisten Fällen sind die Betroffenen selbst schuld. Man sollte einen Telefonanschluss erst gar nicht erwähnen. Wer seine Rufnummer angiebt, dann aber plötzlich nicht mehr erreichbar ist, sollte sich hinterher nicht wundern.
 
A

Akos

Gast
Niemand MUSS telefonisch erreichbar sein, wenn der Gesetzgeber das möchte, dann muss er auch die Kosten übernehmen
Hallo Arania, soweit ich mich erinnern kann steht auf den Antragsformularen, daß die angabe der Telefonnummer freiwillig ist. Bei denen weiß man nur nie wann die was ändern, denn die versuchen halt alles um uns zu schickanieren. Ich befürchte, daß wenn die ne Nummer kriegen, die einen nur noch mehr Probleme machen.:icon_neutral:
Ich bin froh, daß doch ein paar Leute noch bei diesem Thema sind, denn Gestern hab ich geglaubt, daß keiner mehr hier rein guckt. Wer weß, vielleicht schleichen sogar hier ein paar Leute vom ARGE rum um uns zu verwirren.
 
A

Akos

Gast
Für den (zukünftigen) Arbeitgeber muß man telefonisch erreichbar sein. Wenn die Dir eine Sanktion aufdrücken, dann wird es schwierig für Dich das abzuwehren.

Handies gibt es bei ibääh ganz billig und eine Prepaidkarte werfen die Dir da auch hinterher. Der Minutenpreis spielt da ja keine Rolle.

Wie das bei Hörbehinderten aussieht ist sicher auch eine Frage wie stark die Hörbeeinträchtigung ist.
Diesbzgl. soll Dich Dein Sachbearbeiter ausführlich beraten.
Hallöchen, also mein Sachbearbeiter ist für mich der letzte von dem ich mich beraten lasse. :icon_kotz: Der geht es doch nur um Kontrolle und so jemandem vertrau ich nie... Ich hör mir immer nur ihr Gerede an aber geb ihr nur das an Daten was ich muß. Vertrauen? Nein! Helfen können oder wollen die nicht.... Trau keinem Offiziellem...:icon_twisted:
Dieser Brief den ich Gestern bekommen habe war warscheinlich ein Schreiben das momentan viele andere auch bekommen haben. Es steht auf jeden Fall nichts von Sanktionen drin. Vielleicht nur ein Versuch der Spinne ein paar Opfer ins Netz zu locken.?:icon_neutral:
 

Arania

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Hallo Arania, soweit ich mich erinnern kann steht auf den Antragsformularen, daß die angabe der Telefonnummer freiwillig ist. Bei denen weiß man nur nie wann die was ändern, denn die versuchen halt alles um uns zu schickanieren. Ich befürchte, daß wenn die ne Nummer kriegen, die einen nur noch mehr Probleme machen.:icon_neutral:
Ich bin froh, daß doch ein paar Leute noch bei diesem Thema sind, denn Gestern hab ich geglaubt, daß keiner mehr hier rein guckt. Wer weß, vielleicht schleichen sogar hier ein paar Leute vom ARGE rum um uns zu verwirren.


Ja leider wurde statt nur des Unsinns auch das richtige gelöscht, aber Du hast es ja noch lesen können
 

Rechtsverdreher

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Nur weil hier etwas gelöscht wird heißt das noch lange nicht das es nicht zutreffend war.

Der Behrsing versucht hier nur sein Wunschdenken anzubringen.

Wenn es um Sanktionen geht, dann würde ich mich sowieso nicht ausschließlich auf dieses Forum verlassen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo !


Ich habe meinen Telefonanschluss vor einem halben Jahr komplett gekündigt und aktuell gar keinen, da
- ich nur telefoniere wenn ich zB einen Arzttermin brauche (da reicht pda)
- ich nur einen ausgeliehenen Telefonapparat hatte, da meiner defekt ist (steht noch defekt im Schrank)
- mir die Gebühren zu teuer sind (AlgII)
- ich das Klingeln als Hörgeschädigte sehr oft nicht bemerkt habe

Ein richtiges Handy hab ich auch nicht, nur einen alten pda in den man eine SIM Karte einlegen kann. Der Netzempfang ist aber sehr schlecht und oft hab ich kein Netz und er sucht und sucht. Für Arzttermine reicht es, man muss halt dort hingehen und telefonieren wo man Empfang hat.
Wlan habe ich, da ich den PC bei einem Nachbarn am Router dranhängen darf.

Nun soll ich in einer Maßnahme für eine Zeitarbeit eine Telefonnummer angeben, damit ich ständig erreichbar bin, ich soll mir halt wieder einen Telefonanschlussvertrag besorgen, obwohl ich das nicht will, u. a. zu teuer.
Man hat mir gedroht, dass ich eine Saktion bekomme, wenn man mich nicht erreicht )-:
Habe Adresse und email angegeben, das reicht angeblich nicht.

1 Muss ich ein Telefon/Handy haben oder anschaffen und die Nummer offenlegen?
Kann man mich andernfalls sanktionieren?

2 Kann man mich sanktionieren, wenn ich als Hörgeschädigte einen Anruf nicht mitbekomme?
3 Wer muss Anschluss und Apparat bezahlen, wenn die ihn verlangen?

4 Muss ich die Nummer von Verwandten angeben, damit die dann Anrufe für mich entgegennehmen, obwohl diese dies ablehnen?
5 Darf man das Telefon (wenn man eins hat) nachts zum schlafen auf leise stellen oder ist das auch verboten?

Könnt ihr mir konkretes sagen?? Wäre wirklich super!!

Die Angabe der Telefonnummer ist freiwillig, also kann auch aus dem Nichtbesitz eines Telefons keine Sanktion abgeleitet werden. Das ist meine Meinung. Sehr schnell hat man manchmal diese Diskussion vom Tisch, wenn man als Gegenargument die Forderung aufstellt "wer fordert, der bezahlt". Also ruhig dem Gegenüber der Sachbearbeitung z. B. sagen "das freut mich jetzt aber, dass Sie die Kosten für einen Telefonanschluss übernehmen wollen. Ich selber kann mir den aus dem Bezug ja nicht leisten, aber wenn Sie dies als Förderung zur Erlangung und dem Erhalt eines Arbeitsplatzes ansehen oder als nötiges Instrument einer Maßnahme, dann sichern Sie mir doch die Kostenübernahme per Bescheid zu und ich werde sofort die Einrichtung eines Telefons in Auftrag geben".

Und als Zusatz würde ich dann noch die Hörschädigung ansprechen und darauf hinweisen, dass auch die möglichen Zusatzeinrichtungen, wie z. B. Lichtimpulse usw., bei der Kostenübernahme berücksichtigt werden müssen.

BEI SANKTIONIERUNG DESWEGEN - WIDERSPRUCH - UND NÖTIGENFALLS KLAGE.
 
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