Sanktion weil ich nicht "offen" genug wäre.

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netti1

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Tag, Post.

Ich habe mich bei einer ZAF auf einem VV beworben und auch dort zum "telefonischen Vorstellungsgespräch" angerufen.
Die Stelle gab es aber gar nicht mehr!

Nun wurde ich zu 30% sanktioniert. :eek:
Begründung: Ich wäre gegenüber der ZAF nicht "offen genug" oder "hätte mich unfreundlich verhalten".

Keinesfalls handelte es sich beim Bewerbungsgespräch um ein kurzes Telefonat.
Die Arbeitsvermittlerin aus der Zeitarbeitsfirma befragte mich sehr intensiv zu meinem beruflichen Hintergrund und meinen Lebenslauf.
Als es mir zu bunt wurde, verwies ich auf die Zeugnisse wo alle meine bisherigen Tätigkeiten bei der Firma **** GmbH vermerkt waren.

Erst viel später wurde mir dann mittgeteilt, das die ausgeschriebene Stelle bereits besetzt sei, sie mich aber "vielleicht" anderweitig vermitteln könnten.
Ich erklärte mich daraufhin nicht einverstanden, in ihrem Bewerberpool aufgenommen zu werden.
Dies stoss der Vermittlerin wohl sauer auf.

Den Vorwurf, ich wäre "nicht offen genug" oder "ich hätte mich unfreundlich verhalten" weise ich entschieden zurück.
Zwischen "unfreundlich" und "nicht offen genug" herrscht zudem ein himmelweiter Unterschied.

Die Äußerung der Unfreundlichkeit ist nicht mehr als eine subjektive Wahrnehmung, die nicht befriedigend begründet werden kann.

Ist diese Sanktion wirklich zu rechtfertigen?

Ich habe jedenfalls einen Beratungshilfeschein meines Rechtspflegers vom Amtsgericht erhalten, und auch schon einen Termin bei einem Anwalt für Sozialrecht dazu vereinbart.
 

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obi68

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Natürlich - irgendeinem Verbrecher von einer Sklavenklitsche wird mehr geglaubt als dem zu Sanktionierenden! Manchmal könnte ich nur noch kotzen.

Hier steht Aussage gegen Aussage und in dem Fall wäre das Verfahren natürlich einzustellen.

Des weiteren wüßte ich gerne mal, ob es irgendwelche objektiven, klar definierten Kriterien gibt, wann ein erwachsener Mensch "nicht offen genug" oder "unfreundlich" ist.

Meiner Meinung nach solltest du erst mal Widerspruch einlegen und gegebenenfalls bei Ablehnung die Klage anstreben.
 
S

silka

Gast
Natürlich - irgendeinem Verbrecher von einer Sklavenklitsche wird mehr geglaubt als dem zu Sanktionierenden! Manchmal könnte ich nur noch kotzen.
wenn man sachlich bleiben könnte, würde vieles geklärt werden können.
Hier steht Aussage gegen Aussage und in dem Fall wäre das Verfahren natürlich einzustellen.
Das wär natürlich schön, dann können sich natürlich alle draufeinstellen.:biggrin:
Meiner Meinung nach solltest du erst mal Widerspruch einlegen und gegebenenfalls bei Ablehnung die Klage anstreben.
der TE hat schon einen BHSchein und sogar schon einen RA-Termin.
Der RA wird hoffentlich nicht abwinken.

Leider lesen wir auch hier nur, was das JC bzw. dieser ZAF-Typ geschrieben hat.
Was in der Anhörung zur eigenen Verteidigung ans JC geschrieben wurde, können wir nicht lesen.
Den RA wird das aber sicher interessieren.
Vielleicht auch interessant und wichtig, daß die vakante Stelle gar nicht vakant war, das spezielle Bewerbergespräch also auch keines war, sondern ein *Pool-Fishing*-Gespräch.
 

Hajoap

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Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder Hinz & Kunz einfach Behauptungen in den Raum werfen kann und die Erwerblosen daraufhin sanktioniert würden ?

Ich würde Strafanzeige gg. Mitarbeiter der ZAF stellen wegen über Nachrede ...

Wieso glaubt man eigentlich diesen Firmen mehr, die offensichtlich "Kopfgelder" so nötig haben, dass sie dafür Lügen, wie den Erwerblosen? - Ein Grund mehr, gegen Zeitarbeitsklitschen zu sein...
 

Roter Bock

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Das ganze wäre vermeidbar gewesen, wenn man bei einer schriftlichen Bewerbung keine Rufnummer und Mail angibt und diese Daten beim JobCenter löschen lässt. (ja das geht...).

Ich wäre so frei Strafantrag wegen Verleumdung gegen diesen Mitarbeiter des ZAF zu stellen. Die Verleumdung fand gegenüber dem JobCenter statt.

Des weiteren sollte es einen Thread für "Petzbuden" geben, mit voller Namensnennung der Zeitarbeitsbuden die dies tun.

Roter Bock
 

Purzelina

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Die Stelle gab es aber gar nicht mehr!
Auf diesen Punkt solltest Du dich konzentrieren, alles andere interessiert doch nicht. Die Sanktion kann nur wegen einer Nichtbewerbung oder der Verhinderung einer Einstellung für diese konkrete Stelle ausgesprochen werden. Die Stelle war nicht mehr frei, also sollte eine Sanktion unmöglich sein.

Nun wurde ich zu 30% sanktioniert.

Mit vorheriger Anhörung?
 

Sinuhe

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Schön,wie manche Foristen immer sofort mit Strafanzeigen um sich werfen.
Aber nur so zur Erinnerung,man sollte dann schon Stichhaltige Beweise in der Hand haben.Ein "unter vier Augen Gespräch" und damit Aussage gegen Aussage,bietet dazu nicht wirklich aussichtsreiche Voraussetzungen.
 

Hajoap

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Schön,wie manche Foristen immer sofort mit Strafanzeigen um sich werfen.
Aber nur so zur Erinnerung,man sollte dann schon Stichhaltige Beweise in der Hand haben.Ein "unter vier Augen Gespräch" und damit Aussage gegen Aussage,bietet dazu nicht wirklich aussichtsreiche Voraussetzungen.

Es ist kein 4 Augen Gespräch !!!! ... es ist schriftlich fixiert und damit muss ZAF es beweisen ... !!! - Da sie das aber nicht kann, ist der Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllt .... oder ? ^^
 

Sinuhe

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Es ist kein 4 Augen Gespräch !!!! ... es ist schriftlich fixiert und damit muss ZAF es beweisen ... !!! - Da sie das aber nicht kann, ist der Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllt .... oder ? ^^

Dann wurde das eben auf Grund eines 4 Augen Gespräches schriftlich niedergelegt.
Damit steht trotzdem immer noch Aussage gegen Aussage,oder hast du einen Zeugen dafür,dass das Gespräch anders gelaufen ist,als von der ZAF behauptet?
 

Hajoap

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Der Staatsanwalt packt leider die Behörden mit Samthandschuhen an, weil er selbst eine Behörde ist.

Welche Behörde ?

Ich rede von der Zeitarbeitsfirma bzw. dessen Mitarbeiter, die diese Behauptungen in die Welt gesetzt haben ...

Und selbst, wenn dann die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen sollte, warum auch immer, ist der Jobagentur die Sanktionsgrundlage doch entzogen ...
 

Neudenkender

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Schön,wie manche Foristen immer sofort mit Strafanzeigen um sich werfen.
Aber nur so zur Erinnerung,man sollte dann schon Stichhaltige Beweise in der Hand haben.Ein "unter vier Augen Gespräch" und damit Aussage gegen Aussage,bietet dazu nicht wirklich aussichtsreiche Voraussetzungen.

Der betroffene Elo hat selbstverständlich stichhaltige Beweise in der Hand: Das Schreiben des Amtes mit den Behauptungen der DIS.

Die Anzeige wegen Verleumdung würde *ich* damit sofort stellen. Eine Aufzeichnung des Gesprächs düfte nicht vorliegen, da das Anfertigen einer solchen ohne Einwilligung des TEs selbst auch schon eine Straftat (§ 201 StGB) darstellen dürfte. Aussage gegen Aussage. Und Ende dieser Luftnummer.

Außerdem würde eine Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerde folgen. Wie kann sich eine Amtsmitarbeiterin anmaßen, einer Mitarbeiterin einer "anschwärzenden" Leihbude mehr "Glaubhaftigkeit" zuzubilligen als einem anderen Menschen? Auf welcher RECHTSGRUNDLAGE??? Diskrimierung? Anti-Diskrimierungsbeauftragte vom Amt, Land und Bund informieren. Presse/Medien einschalten.

Feststellungsklage beim SG würde *ich* auch probieren.

Hier muss das volle Programm gefahren werden. Solch widerlcihes Denunziantentum von solch widerlichen (meine persönliche Meinung, geäußert auf Basis der vermutet noch irgendwo gültigen freiheitlich-demokratischen Grundordnung der BRD) Leihfirmen MUSS mit allen Mitteln bekämpft werden. Das ist Elo-Pflicht.

Alles nur meine Meinung, keine Rechtsberatung oder so.
 
S

silka

Gast
Es ist kein 4 Augen Gespräch !!!! ... es ist schriftlich fixiert und damit muss ZAF es beweisen ... !!! - Da sie das aber nicht kann, ist der Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllt .... oder ? ^^
wie kommst du darauf? was muß die ZAF beweisen? Was denn?
Und woher weißt du, daß die blöde Köder-ZAF was nicht beweisen kann?
du denkst die letzten Schritte zuerst. Warum eigentlich? es geht doch so entlang:
1. Bewerbung bei ZAF xy
2. telefonischer Rückruf der ZAF beim TE.
3. Telefonat mit was?---streitiger Gesprächsinhalt
4. ZAF schreibt an JC, der will nicht---nachlesbar in Post an TE
5. Anhörung des TE vor Sanktion ergibt für das JC keinen wichtigen Grund---streitiger bzw. unbekannter Text der Anhörung
6. JC sieht keinen wichtigen Grund und verhängt Sanktion.
nun ist Reaktion angesagt.
1. BH-Schein---schon geholt
2. RA suchen---schon gefunden
3. Wissen über Vakanz der Stelle dem RA mitteilen
4. Widerspruch gegen die Sanktion einlegen---kann auch der RA machen
5. EA und aufschiebende Wirkung beim SG beantragen.---kann auch der RA machen
und dann sehen, was passiert.
Du bist jetzt schon bei Punkt 27.
Woher hast du dein Wissen? Warste dabei?
 

Hajoap

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@ Silka, was ich vergessen habe zu erwähnen, schrieb Neudenker ...

Sorry, ich sehe das wie er ...

Ich gehe aber davon aus, das du dabei warst und andere Fakten kennst, sonst wäre deine Frage ja absurd ... in dem Fall stimme ich dir dann zu ...

Ansonsten bleib ich klar bei meiner Aussage und ich persönlich würde den Weg gehen ...
 
S

silka

Gast
@ Silka, was ich vergessen habe zu erwähnen, schrieb Neudenker ... Sorry, ich sehe das wie er ...
Das bleibt dir unbenommen.
Ich gehe aber davon aus, das du dabei warst und andere Fakten kennst, sonst wäre deine Frage ja absurd ... in dem Fall stimme ich dir dann zu ...
Ich war natürlich nicht dabei. Deswegen habe ich ja auch nicht solchen Unfug wie du geschrieben:
Es ist kein 4 Augen Gespräch !!!! ... es ist schriftlich fixiert und damit muss ZAF es beweisen ... !!! - Da sie das aber nicht kann, ist der Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllt .... oder ? ^^
Sondern: Ich kann nur lesen, was der TE hergibt.
Ansonsten bleib ich klar bei meiner Aussage und ich persönlich würde den Weg gehen ...
Joo, auch das bleibt dir unbenommen.
 

Hajoap

Elo-User*in
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@ silka

ich lese auch was was der TE hergibt ...

Und genau das, liese mir meiner Meinung nach, nach gar keine andere Möglichkeit zu aggieren ...

Mag sein, du hast einen anderen Standpunkt der Dingen, möchte ich dir auch keinesfalls absprechen, nur hier ist für mich persönlich ganz klar üble Nachrede im Spiel und genau dagegen würde ich vorgehen ...

Wenn einer den Schmusekurs vorzieht, bitte ... Ich gebe meine Meinung nur wieder und dafür entschuldige ich mich nicht ...

Wenn das Unfug ist, gut ...
 

Neudenkender

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Und wo ist der Beweis dass die in dem Brief aufgestelllten Behauptungen falsch sind?

Herr im Himmel,wie wäre es mit denken,egal ob alt oder neu?

Ist in deinem Fall wohl weniger eine Frage von alt oder neu, sondern von Können/Nichtkönnen bzw. Wollen/Nichtwollen. Zumal "Herr im Himmel" genderdiskriminierend und unreflektiertes, nicht nachgedachtes Geplapper ist. Letzes Mal, als ich mit ihr telefonierte, bestand sie jedenfalls auf einer weiblichen Ansprache, "Herrin".

Hier im konkreten Fall geht es jedoch vornehmlich um andere, "höhere" Prinzipien. Die du aber nicht verstehen wirst. Um Anstand, Ehre, Rückgrat, Wehrhaftigkeit ...

In deiner Logik könnte ich also als Leihbude Ämtern gegenüber behaupten, du hättest mir gestern am Telefon erzählt, du wärst - zum Beispiel - eine N**** und wolltest gar nicht "richtig" arbeiten. Und du müsstest dann beweisen, dass du keine bist? Häh?

Die Leihbuden könnten in deiner Logik ALLES über geführte Telefonate und Gespräche behaupten und ihnen würde offenbar uneingeschränkt vom sanktionsgeilen Amt geglaubt. Obwohl der TE das Gegenteil behauptet!

Dagegen, also gegen diese Elo-Diskriminerung als A-priori-Prinzip, MUSS vorgegangen werden. Strafanzeigen, Privatklagen (jeweils nach Rechtsberatung, natürlich!), Beschwerden, Eingaben, Informationen usw. - damit diese widerlichen Firmen und Denunzianten (alles nur meine Meinung) langsam die Lust an ihrem widerlichen Treiben und Denunzieren verlieren.

Was hat ein Elo schon groß zu verlieren? Mich wundert nur der wahnwitzige Mut der Denunzianten.
 

Speedport

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Wo ist denn dann Beweis, das die Brief aufgestellten Behauptungen der Wahrheit entsprechen ?
Weder das eine noch das andere ist beweisbar.

Dieser Unsinn mit Strafanzeigen ist wirklich lästig. Da werden Hoffnungen geschürt, die völlig unberechtigt sind.

Konzentriert Euch lieber auf den Punkt, auf den es ankommt und der schon mehrfach angesprochen wurde: Es gab keine Stelle, also konnte der TE durch sein Verhalten auch keine Einstellung verhindern.

Wenn Ihr weiter mit tagträumerischen Allmachtsphantasien (Strafanzeigen) sinnlos Zeit und Nerven verschwenden wollt, dann tut es.

Die Konsequenz wird ziemlich sicher eine Gegenklage wegen falscher Beschuldigung sein, im besten Fall verläuft das dann im Sand. Im ungünstigen Fall hat der TE ein Problem mit einem Strafprozeß, der evtl. ungünstig für ihn ausgeht.

Ich frage mich wirklich, wie oft die "Helden", welche zur Strafanzeige raten, das schon selber durchgezogen haben.

Ich vermute: Nie!

Aber auf fremdes Risiko läßt sich ja gut rumtönen!
 
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