Sanktion - Weigerung Personalausweis bei der ZAF zu kopieren (1 Betrachter)

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Lilastern

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Ja hatte viele VV ohne RFB. Bin hingegangen. Ich hatte noch keine ZAF, die den Perso kopieren wollte.
Vorzeigen vom Perso und vorallem eine Kopie davon sind nicht erlaubt.
Also ich hatte auch schon Vorstellungsgespräche bei der Zeitarbeit. Bisher wollte aber noch kein einiziger Disponent meinen Personalausweis sehen.
 

Rotwolf

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Klar, kann man das. Ich habe hier im Forum bereits ein Schreiben von einem Datenschutzbeauftragten aus Hessen gelesen. Da steht auch drin, dass bei einem Vorstellungsgespräch kein Perso vorgelegt werden muss.
Bei späterem AV könnte das relevant sein, muss aber nicht.
Vielleicht postet noch jemand den Link von dem Schreiben. Oder duch findest es bei suchen...
Dann lege ich bald eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten ein. Anfragen und Beschwerden.

Die Beschwerde richte ich gegen das JC und die ZAF zusammen.
 
E

ExitUser

Gast
Was denkst du beim Stichwort Bewerberpool füllen?
Achtzig Prozent des Inhalts der jobbörse ...
Aber Lilastern hat Recht: Wer schon ob seiner Qualifikation das Pech hat, von Hinz und Kunz eingeladen zu werden, muß nicht jedem auch noch die Bankverbindung geben.
 
E

ExitUser

Gast
Jetzt hatte ich vor kurzem einen VV ohne Rechtsfolgenbelehrung bekommen.

Ich hatte mich bei der ZAF vorgestellt.
Die ZAF wollte meinen Personalausweis kopieren und den Personalausweis an die Entleihbetriebe weiter geben.

Beides hatte ich der ZAF nicht erlaubt.
Flankierend mal bei der Kriminalprävention der Polizei um Unterstützung dahingehend anfragen, wozu man eine Ausweiskopie fremder Leute gebrauchen kann.
 

Lilastern

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Na gut, wenn ein Arbeitsgericht dir eine solche Auskunft gibt, ist das natürlich wertvoll.
Hilft das auch gegen eine Sanktion vom JC?

Was denkst du beim Stichwort Bewerberpool füllen?
Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Weil das ein anderes Thema ist.

Du kannst dich ja selber beim Arbeitsgericht oder bei einem Rechtsanwalt erkundigen.

Ich denke das musst du erst einmal beweisen können, dass die Zeitarbeit nur Ihren Bewerberpool füllen will, sofern diese Stellen auch in der Jobbörse veröffentlicht sind.
 

Neudenkender

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MERKE: Sobald es in einem Amtsgespräch (zu dem man ohnehin nicht solo geht) erkennbar um das Thema "Sanktion" bzw. "Anhörung" geht, ist Schluss mit lustig-mündlich. Man verlangt die Aufforderung sich zu äußern schriftlich. Mit schriftlichen Angaben, worum es geht, was vorgeworfen wird.

Und man äußert sich dann - so man es überhaupt möchte - nur noch schriftlich, nachweisbar eingereicht.

Hier wurden aus meiner Sicht in dem ganzen Geschehen Fehler über Fehler gemacht.

Der Sanktionsbescheid ist hinsichtlich des behaupteten Vergehens zu unbestimmt und sollte daher rel. leicht zu kippen sein. Dazu sollte man aber jetzt schon all die Infos, die man schon hat, strukturiert zusammenstellen.

Schriftliche Meinung von Datenschutzbeauftragten und weiteren Institutionen einholen. Ggf. zusätzlich Presse einschalten, da das Thema PA-Kopiererei samt potenziellem Identitätsdiebstahl, gerde bei absehbarem Verbreiten der Kopie, von allgemein–öffentlichem Interesse ist.

Nur meine Meinung, keine Rechtsberatung.
 
S

silka

Gast
Ich denke das musst du erst einmal beweisen können, dass die Zeitarbeit nur Ihren Bewerberpool füllen will, sofern diese Stellen auch in der Jobbörse veröffentlicht sind.
Nein, du irrst.
Ich muß überhaupt nichts beweisen und man wird ja vielleicht irgendwann mal hier lesen, was aus der Weigerung, den DPA kopieren zu lassen, wird.
Bin gespannt.
 

Albertt

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da das Thema PA-Kopiererei samt potenziellem Identitätsdiebstahl, gerde bei absehbarem Verbreiten der Kopie, von allgemein–öffentlichem Interesse ist.
Wenn dem wirklich so wäre, dann würde man sich auch um die unzähligen Übertretungen des GG kümmern. Es interessiert niemanden.
 

kelebek

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... da das Thema PA-Kopiererei samt potenziellem Identitätsdiebstahl, gerde bei absehbarem Verbreiten der Kopie, von allgemein–öffentlichem Interesse ist.

...
Wenn dem wirklich so wäre, dann würde man sich auch um die unzähligen Übertretungen des GG kümmern. Es interessiert niemanden.
Na Albertt, dann muss (u.a.) ich niemand (Niemand?) sein. Nebenher erlaube ich mir anzumerken, dass BSI, CCC und div. Datenschützer sich m.E. ebenfalls bereits zu diesem Sachverhalt einließen.
 

Neudenkender

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Wenn dem wirklich so wäre, dann würde man sich auch um die unzähligen Übertretungen des GG kümmern. Es interessiert niemanden.
Ganz im Gegenteil. Die Zeiten waren selten besser als jetzt, um solche Themen entsprechend positionieren zu können. Man müsste es nur machen ...

Daran wird es hier scheitern. Weil zum Beispiel der Hinweis auf den DSB schon lange gegeben wurde. Aber offenbar keine Handlung erfolgte.
 

0zymandias

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Flankierend mal bei der Kriminalprävention der Polizei um Unterstützung dahingehend anfragen, wozu man eine Ausweiskopie fremder Leute gebrauchen kann.
Gute Idee, auch Googeln hilft (Zitat von Missbrauch Ausweis, Website pfiffige-senioren.de):
Risiko: Kopie vom Personalausweis

Schicken Sie keine Ausweiskopie an Unbekannte
Mit der Kopie des Ausweises kann man eine Schufa-Auskunft einholen.
Betrüger können mit Ihren Ausweisdaten strafbare Geschäfte im Internet tätigen, Polizei und Betrogene werden sich dann an Sie wenden. Ihre Schufa wird wegen Zahlungsverzugs mit negativen Einträgen überschwemmt. Sie werden dann keinen Handyvertrag, ja sogar keine neue Wohnung mehr bekommen. Wenn es soweit kommt, hilft nur noch ein Rechtsanwalt. Und mit den Daten der Ausweiskopie kann ein gefälschter Personalausweis hergestellt werden, sofern es sich nicht um den elektronischen Personalausweis handelt.
Betrüger stellen unter Ihrem Namen Autos zum Verkauf ins Internet. Beim Autokauf im Internet können betrügerische Autoverkäufer Ihre Ausweiskopie als Sicherheit für den Käufer verwenden. Der wird dann in gutem Glauben die Anzahlung hinblättern. Natürlich wird der Wagen nicht geliefert und der vermeintliche Lottogewinner kann mit einer Strafanzeige des gutgläubigen Käufers rechnen.
Auch bei Wohnungsanmietungen im Internet kann so betrogen werden.
Ein 45-Jähriger Geschädigter aus Mettingen interessierte sich für ein Fahrzeug, welches im Internet angeboten wurde. Nach der Kontaktaufnahme meldete sich eine Person aus Irland. Diese wollte haben, dass der Kaufpreis in Höhe von 4.000 Euro auf ein spanisches Treuhandkonto überwiesen wird.
Dies kam dem Geschädigten jedoch mehr als "spanisch" vor, so dass er die Geschäftsbeziehungen abbrach. Allerdings hatte er zur Vorbereitung des Kaufvertrages eine Ablichtung seines Personalausweises an den angeblichen Verkäufer gemailt. Jetzt stellte er fest, dass unter seinem Namen fälschlicherweise Gebrauchtfahrzeuge zum Verkauf im Internet angeboten werden. Der Betrüger versucht so, seine eigene Identität zu verbergen.
Quelle: Polizeipresse Bayern v. 26.09.07
Dies sind nur einige Beispiele, was passieren kann, wenn ein Dieb mit dem Ausweis sozusagen die Identität stiehlt.
Zur Ausweiskopie beim elektronischen Personalausweis
 

Neudenkender

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Auf jeden Fall.
Das Urteil werde ich den Datenschutzbeauftragten zukommen lassen. Hoffentlich erscheint dann der DatenSchBeauf bei der ZAF und macht Druck.
Das wäre dumm. Käseglocke drüber. Urteil wenig bekannt machen. Und eine Sanktionsmöglichkeit weniger im Falle eines Falles ... Zumindest eine Weile lang.
 
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