Sanktion wegen nicht wahrgenommenem Termin, weil AU, wie jetzt verhalten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Tara

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Hallo,
ich habe heute ein schreiben wegen einer Sanktion wegen nicht erscheinen eines Termin bekommen. Der Termin wäre mitte Juni gewesen. Ich war aber ungefähr von ende Mai bis 20 Juli Krankgeschrieben von mein Onkologen. Die beiden AU habe ich da hingeschickt.
Ich werde mit Sicherheit auch nächste Woche eine neue AU bekommen.
Ich habe nach §10 sgb ii die Möglich ein Widerspruch zu schreiben.
Kann mir jemand helfen, gibt es ein § der besagt, das eine AU ein wichtiger Grund für nicht erscheinen ist. Oder sonst schreiben kann?
Ist die Sanktion so rechtens?
Mir ist grade nur noch zum heulen.
 

DoppelPleite

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AW: Sanktion trotz AU

Hallo,
kannst Du die Anhörung und die Einladung anonymisiert hochladen, Datumsangaben bitte frei lassen. Hast Du nachweisbar die AU dem JC überlassen, zB via Einwurf mit Zeugen, qualifiziertes Fax, Abgabe mit Kopie und Empfangsstempel drauf? Hast Du noch einen AU-Schein zu Hause liegen für die vorgeworfene Versäumung?
 

Tara

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AW: Sanktion trotz AU

Mein Vater war bei dem Einwurf von der zweiten AU dabei, erste hatte ich glaub ich hingeschickt, normaler Brief. Und Kopie habe ich auch noch bzw. die anderen beide durchdrücke oder wie das heißt.
Also da kann ich ohne Probleme noch nachweisen.
Leider geht mit Foto hochladen nicht(mein Handy lässt sich nicht mehr am PC anschießen). und habe sonst nichts anders um Fotos zu machen.

Leider stand in der Einladung(was für eine Bezeichnung für ein Zwangstermin), das eine AU kein wichtiger Grund für ein nicht erscheinen ist (Ausnahme Bettlägerig, Ansteckung usw.)und selbst dann man sich am ersten Tag melden soll, wo das nicht mehr vorliegt.

Bei dem Saktionsbrief steht aber, das sie Sanktion erfolgt, weil ich Mitte Juni nicht erschienen bin.

Mein Gott man ist doch nicht ohne Grund so lange Krankgeschrieben und dann vom Onkologen. Denke sie überhaupt nicht nach?
 

DoppelPleite

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AW: Sanktion trotz AU

Tara meinte:
AU kein wichtiger Grund für ein nicht erscheinen ist (Ausnahme Bettlägerig, Ansteckung
Wenn dies so drin steht, würde man eine WUB (Wegeunfähigkeitsbescheinigung) sprich dass der Onkologe Dir schriftlich nachweist bettlägerig gewesen zu sein verlangen. Diese kostet meistens 5 bis 6 EUR, sollte auch auf der Einladung vermerkt sein, genau wie die Übernahme solcher.

Das Schreiben was jetzt kam ist also schon der Bescheid über die Minderung von Leistungen, gab es davor eine Anhörung dazu? Wenn ja was hast Du dort geantwortet?

Ansonsten könntest Du jetzt in den WS gehen, eine passende Begründung bitte mal abwarten bis andere Foristen dazu etwas sagen. Parallel zum WS (Widerspruch) könntest, einen weiteren Schritt Richtung SG (Sozialgericht) machen aber dann brauchst Du eine Lupenreine Begründung, warum für Deinen Fall eine einfache AU auch gereicht hätte, um den Richter zu überzeugen.

Tara meinte:
Einladung(was für eine Bezeichnung für ein Zwangstermin)
Das sind Vorladungen, nur nennt man sie ungern beim richtigen Namen.
 

faalk

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AW: Sanktion trotz AU

eine AU kein wichtiger Grund für ein nicht erscheinen ist
Darauf hängen sich die nichtswissenden SBs auf. Auch wenn wohl die meisten SG diese Klausel vom Tisch fegen (wenn man nicht gerade bei jeden Termin AU ist).

Daran wird sich wohl auch nichts ändern, wenn du im Widerspruch angibst an dem Tag AU gewesen zu sein. Sie wird auf die Wegeunfähigkeitsbesch. rumreiten, nur um die Sanktion durchzudrücken.

Wie du nun weitermachst, musst du wissen.
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Ich persönlich würde, da ich Einladungen immer mit normalen Brief bekomme also nicht per PZU im Widerspruch schreiben "Einladung? wann? bei mir ist keine Einladung eingetroffen"
Das kann man natürlich nicht bei jeder Einladung durchziehen :wink:

So würde ich jedenfals die ganzen Widersprüche wegen AU ersparen.
 

Tara

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AW: Sanktion trotz AU

XXXXXXXXXXXXXXXXX
Hoffe die Bilder gehen so

Ich persönlich würde, da ich Einladungen immer mit normalen Brief bekomme also nicht per PZU im Widerspruch schreiben "Einladung? wann? bei mir ist keine Einladung eingetroffen"
Das kann man natürlich nicht bei jeder Einladung durchziehen
Geht leider nicht. Die " Einladung ist per Einschreiben gekommen.

Vll. stellt mein Arzt was aus, das ich anstreckend war. Ich hatte wirklich ein schweren Infekt in der Zeit und hatte bei dem darauffolgen Termin Antibiotika bekommen. Mein Arzt kennt mich fast nur mit Infekt.
Aber ich finde es echt Mist, den schon wieder mit sowas zu belästigen. Hatte erst kürzlich anderen Kampf und Ihn um Berichte gebeten wegen Schwerbehinderten Ausweiß. Was auch Schlussendlich geklappt hat.
Und sonst plagt er sich auch noch mit mir rum ;) Bin nicht die einfachste Patientin.
 

Seepferdchen 2010

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AW: Sanktion trotz AU

Hallo @Tara :welcome:

Fremdgrafiken sind aus Sicherheitsgründen in Hilfethreads unerwünscht. Bitte hier direkt ins Forum hochladen.

In diesem Link kannst du nachlesen, warum Fremdgrafiken unerwünscht sind.

https://www.elo-forum.org/technisch...ekt-ins-forum-hochladen-extern-verlinken.html

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Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.
 
Zuletzt bearbeitet:

Couchhartzer

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AW: Sanktion trotz AU

gibt es ein § der besagt, das eine AU ein wichtiger Grund für nicht erscheinen ist.
Ja, den gibt es.
Es ist der § 32 (1) letzter Satz SGB II und in Verbindung mit der dazugehörenden verbindlich aktuell vorgeschriebenen Handlungsanweisung vom 05.05.2017 (dort Seite 7, Punkt 3, Abs. 1, Unterpunkt 4 mit den zugehörigen Randnummer "32.10" & "32.11") ~> https://www3.arbeitsagentur.de/web/...dstbai377971.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377974
 

Tara

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Aber da steht eben auch das

Arbeitsunfä-
higkeit ist jedoch nicht in jedem Einzelfall gleichbedeutend mit einer krankheitsbedingten Unfähigkeit, zu einem Meldetermin zu erscheinen.
Jedenfalls nach vorheriger Aufforderung kann von der leistungsberechtigten
Person auch ein ärztliches Attest für die Unmöglichkeit
des Erscheinens zu einem Meldetermin verlangt werden
(vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 9.11.2010 - Az. B 4 AS 27/10
R - juris Rn. 32).

Und das mit den Attest stand eben auch bei den Zwangs und Mobtermin.
Aber leider habe ich hier ja auch eine Straftat begangen und unerlaubt das Hochgeladen, wofür ich 2 Stunden gebraucht habe.

Ich habe mich ja schon entschieden, wie ich es machen werde. Ich bin anscheinend nicht Krank und nur ein Dreck und Arbeitsloser schmarotztet, der zu faul war zum Termin zu kommen oder zu arbeiten. Also werde ich eben sie Sanktion so hinnehmen weil ich es so verdiene. Und weil ich mir nicht mehr Leisten kann, mit der Sanktion zum Arzt zu gehen und anscheint nichts habe und mir die 3 Wöchigen Infusion beim Onkologen sparen. Erspart mir gut 30€ im Monat.
Dann ist die Gesellschaft so ein faulen Schmarotzer auch bald los.
 

Allimente

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Aber leider habe ich hier ja auch eine Straftat begangen und unerlaubt das Hochgeladen, wofür ich 2 Stunden gebraucht habe.

Ich habe mich ja schon entschieden, wie ich es machen werde. Ich bin anscheinend nicht Krank und nur ein Dreck und Arbeitsloser schmarotztet, der zu faul war zum Termin zu kommen oder zu arbeiten.
Sorry, aber in Selbstmitleid zu zerfließen ist sicher nicht zielführend für dich. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es wirklich nicht einfach ist dem JC die Stirn zu bieten. Da muß man halt mal den Hintern zusammenkneifen und da durch. Glaub mir, beim ersten mal ist es noch sehr unangenehm. Das ändert sich aber sehr schnell, wenn man die ersten Erfolge erzielt hat.

Also lass dich nicht so hängen und wehr dich. Versuch das alles sachlich zu machen und nimm nicht gleich immer alles persönlich. Die Leute hier wollen Dir nur helfen. Das geht aber nur, wenn Du da auch mitmachst.

Ansonsten noch viel Glück für Dich!
 

Tara

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Das ändert sich aber sehr schnell, wenn man die ersten Erfolge erzielt hat.
Das stimmt nicht. Ich Kämpfe seit Jahren, gegen eine Schikane und Saktionen nach dem anderen. Und ich bin mit erfolgt immer raus gegangen.
Nein, dadurch ging es mir nicht besser. Es war ein Fehler gewesen, weil der Stress, auf kosten meiner Gesundheit gegangen ist(Körperich und Psychisch).
Und ich hatte es bereut, dagegen vor gegangen zu sein.
Ich zittere heut nur noch wenn ich an JC denke. Wirklich man fühlt sich sehr toll, wenn man "Erfolgreich" gegen die vorgeht.
Die Leute hier wollen Dir nur helfen. Das geht aber nur, wenn Du da auch mitmachst.
Das hatte ich ja wohl gemacht,aber meine Fotos von den Schreiben sind ja gelöscht worden.
 

Tara

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Ja ist ist zum Aufgeben, wenn man weiß das man aus dem "Dreck nie rauskommen wird. Wenn man weiß, das man ein leben lang diese Schikanen und Menschenunwürdiges ertragen muss. Weil ich nie soweit Gesundheitliche Besserung bekommen werde, das ich fähig sein werde, arbeiten zu gehen. Und auch nur wegen der Erkrankung überhaupt Arbeitslos geworden bin und dafür ständig schikaniert werde. Ich würde wenn es mir besser gehen würde,lieber jeden Drecksjob Annehmen als diese Schikanen.
Aber hier glaubt man mir Anscheinend auch nicht das ich Krank bin. Und anscheinend nur ein Gefälligkeit AU war.
Ich habe doch auch hier schon gesagt bekommen, das sich auf die einfache AU zu berufen, wohl kein sinn hat.
Also ist das Thema wohl durch.
 

linda45

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Grüß Dich Tara,

es hilft nichts den Kopf in den Sand zu stecken und auch nicht den Frust an der falschen Stelle abzulassen. Wenn es Deiner Gesundheit nicht zuträglich ist Dich gegen die Sanktion zu wehren besteht auch die Möglichkeit das Du Dich durch einen Anwalt für Sozialrecht vertreten lässt, wozu ich Dich natürlich nicht überreden will - nur denke ich hast Du ja in Weg in dieses Forum gesucht weil Du Dich wehren wolltest, hier wird ja niemand gezwungen gegen das Jobcenter vorzugehen. Sicher hat man nicht alle Forenregeln als Neueinsteiger auf dem Schirm, wenn du Dir den Link den Seepferdchen gepostet hast durchliest verstehst Du vllcht. den Sinn der hinter der Löschung steckt und die Bitte die Anhänge direkt übers Forum hochzuladen.

Es geht nicht darum das Dir hier jemand glaubt oder nicht, es geht darum beim Jobcenter etwas rechtssicher durchzubringen, übersteigerte Emotionalität bringt Dich da nicht weiter auch wenn sie in gewisser weise nachvollziehbar ist.

Ich wünsch Dir gesundheitlich alles Gute und hoffe das Du Deinen Mut wieder findest. Was Du machst liegt allein bei Dir, aber ich denke gerade wenn eine ungerechtfertigte Sanktion im Raum steht ist es ein Erfolg wenn man diese abwenden kann, allein aus finanzieller Sicht.

Ich hatte übrigens im April diesen Jahres eine ähnliche Situation und konnte eine 30% Sanktionsandrohung erfolgreich, durch die hilfreichen Tipps aus dem Forum abwenden. Meinen Beitrag findest Du unter ALG II, Sanktionen - "Sanktionsbescheid trotz vorliegender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" vom 07.04.2017

Ich denke das Du sicher dort auch entsprechende Textbausteine findest, solltest Du doch noch gegen die Sanktion vorgehen wollen.

LG und alles gute für Dich :)
 

Pixelschieberin

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Ists das Ja-Aber Spiel, was hier gespielt werden soll?
Bei allem Mitgefühl für schwere Krankheit - hier ist der denkbar schlechteste Abladeplatz für Stimmungsschwankungen.
Die meisten Forenten haben selbst schwergewichtige Packerl zu tragen.
Willst du Rat, trenne die Themen und bleib sachlich.
Weshalb lädst du die Bilder nicht noch mal richtig hoch?
Das macht dein Rechner ohne dein Zutun.
Zur Not, wenn du nichts anschließen kannst, schick sie dem Rechner per Email.
Wo ein Wille ist.. you know?

Ohne die Dokumente kann keiner Hilfestellung geben.
Zur Not muß halt der Inhalt 1:1 abgetippt werden.
 

linda45

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Versteh ich hier was grad falsch? Kackendreist (sorry der Wortwahl aber das triffts am besten) Gibt's Leute denen ist nicht zu helfen Punkt
 

Kerstin_K

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Das ist doch erstmal nur die Anhörung.

Also setz Dich in Bewegung undbringe Gegenargumente. für eine WUB gibt es keine Rechtsgrundlage.

Du bist kein Stück Dreck. Höre auf, Dir das einzureden.
 

Pixelschieberin

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Bei näherer Betrachtung von Bild 1...
Unter der Abdeckung lugt die Anweisung hervor, daß "zum Termin" med. Unterlagen beizubringen seien.

Ehe die Helfer mit zu wenig Informationen auf dem Holzweg enden:
Handelt es sich um eine Vorladung zu einem Sachbearbeiter des JC oder sollst du bereits beim medizinischen Dienst antanzen?
Von dem könnte durchaus eine WUB angefragt werden, sollte der anberaumte Termin mehrfach nicht wahrgenommen worden sein.
Bei dem WUB-Urteil gehts m. E. um einen Fall, wo sich der HE stets mit AU von der med. Untersuchung fern hielt.

DAS versteht dein Doc mit Sicherheit, wenn der Amtsarzt eine WUB anfordert.
Sollte dein Gesundheitszustand oder Drogeneinfluß dich nicht in die Lage versetzen, selbst Arzt-Termine wahr zu nehmen, muß das halt nachgewiesen werden.
Frag mal beim JC, wer die Kosten für die geforderte WUB trägt.
Ist schließlich ein Sonderdokument - wie ein Attest.

Viele Ärzte sind ob solcher Ansinnen angefressen und stellen sich auf den (nachvollziehbaren) Standpunkt, deren AU-Bescheinigung hätte auszureichen.
Frag deshalb auch gleich, was du tun sollst, wenn der Doc sich weigert, die WUB auszustellen.
 

Tara

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Danke Allimente, das kann mir weiterhelfen.

Nein es war kein Termin zum Medizinisches Dienst. Sondern Vorladung um meine Berufliche Zukunft zu besprechen oder wie nett sowas immer klinkt. Termin war bei der Sachbearbeiterin.

Aber es ist doch die Frage ob ich jetzt besser den Weg gehe und Argumentiere, das eine AU ausreicht usw. Kein Gesetzt gibt das eine WUB zu verlangen ist und sich um das Urteil, auf was die sich immer berufen um ein ganz andere Fall geht. Eben mit Hilfe des Links, arbeite und das damit Gründe.

Oder sollte ich den im Endeffekt recht geben, das eine AU wirklich nicht ausreicht und ich mir von mein Arzt, eine weitere Bescheinigung hohle. Wo weiter mein schlechter Gesundheitszustand bescheinigt wird und auch was ja Möglich ist, das ich zum Tag des Termin Ansteckend war. Ehr hatte mir ja 5 Tage später auch ein AB verschrieben, es ist in mehren Medizinischen Unterlagen auch drin, das ich fast Dauerhafte Infekt habe.

Und soll ich mich überhaupt weiter Krankschreiben lassen? Es scheint ja nichts zu ändern
 

linda45

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Also es handelt sich um einen ganz traditionellen Meldetermin, den Du nicht wahrnehmen konntest, aus gesundheitlichen Gründen. Das Schreiben gibt Dir Gelegenheit Dich zum Vorwurf des Jobcenters zu äußern, bevor sanktioniert werden darf. Ich denke Du hast gute Chancen die Sanktion abzuwehren ohne das es bis zum Sozialgericht gehen muß. warst Du in der Vergangenheit schon mal beim Ärztl. Dienst oder hast beim Rententräger etwas beantragt? Ich frag deshalb, weil nach diesen Unterlagen (Gutachten usw. gefragt wird)

Also nur weil Dein SB sich diese Unterlagen wünscht einzusehen, heißt es nicht das er auch berechtigt ist diese einzusehen.

Ob Du auf Konfrontation gehen willst bzw. Dir das gesundheitl. zutraust kannst nur Du entscheiden, wie schätzt Du Deinen Arzt ein, stellt er Dir die WUB aus? Ich würde folgendermaßen vorgehen, die Betonung liegt dabei auf ich....Anhörung zum besagten Fall nachweislich , schriftl. bis zum 07.08. dem Jobcenter zukommen lassen.

In dem Schreiben würde ich mitteilen das zum Schutz meiner Sozialmed. Daten ich es sehr bedauere diese nicht einem Mitarbeiter des Jobcenters aushändigen zu können, da dieser med. nicht qualifiziert ist die Unterlagen auszuwerten und auch nicht der Ärztl. Schweigepflicht unterliegt. Wenn überhaupt werden diese Unterlagen nur dem Ärztl. Dienst zur Bewertung überlassen. Dazu reichst Du die WUB ein oder Du argumentierst dagegen, fragst wer das bezahlt usw.

Es wäre anzuraten Dich weiter krankschreiben zu lassen.
 

Pixelschieberin

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[...] Nein es war kein Termin zum Medizinisches Dienst. Sondern Vorladung um meine Berufliche Zukunft zu besprechen [...]
Dann ist mir keine Rechtsgrundlage bekannt, die den SB berechtigt, eine WUB einzufordern.
[...] Aber es ist doch die Frage ob ich jetzt besser den Weg gehe und Argumentiere, das eine AU ausreicht usw. Kein Gesetzt gibt das eine WUB zu verlangen ist [...]
Die Frage ist vielmehr, was bist DU bereit, an Zeit und Kraft zu investieren.
Ich gehöre nicht zu denen, die Konflikten aus dem Weg gehen, aber ich kann mir vorstellen, daß einem - bei der Situation - die Kräfte nicht für lange Scharmützel mit SBs ausreichen.
Es wäre schneller erledigt, einzuknicken und der (unberechtigten) Forderung nachzukommen.
Du mußt dir klar machen, was du erreichen willst.
Hast du noch genug Kampfgeist übrig?
Dann schicke SB eine Antwort al la Link von Allimente.
SB möge dir die Rechtsgrundlage für die Forderung von Extra-Bescheinigungen nennen.
Du verweist höflich darauf, daß das dem Wunsch nach einer WUB zugrunde liegende Urteil zwar als Empfehlung betrachtet werden kann, jedoch kein Gesetz ist.
Ungeachtet der Tatsache, daß der Sachverhalt nicht mit deinem Vorgang zu vergleichen sei.
Deshalb sei eine Sanktion nicht in Betracht zu ziehen.
Desweiteren machst du darauf aufmerksam, daß, sollte wider besseren Wissens eine Sanktion ausgesprochen werden, du darauf vertraust, daß das Sozialgericht anhand der Korrespondenz die Mutwilligkeit des SBs erkennen wird.
[...] Oder sollte ich den im Endeffekt recht geben, das eine AU wirklich nicht ausreicht und ich mir von mein Arzt, eine weitere Bescheinigung hohle. Wo weiter mein schlechter Gesundheitszustand bescheinigt wird und [...]
Die Option hielte ich mir für weitere Krankschreibungen und Meldetermine offen.
Allein, um den Streß aus dem Weg zu gehen, der mit einer Sanktionsanhörung einher geht.
[...] Und soll ich mich überhaupt weiter Krankschreiben lassen? Es scheint ja nichts zu ändern
Na wenn du krank bist, solltest du schon nachweisen, daß du der Vermittlung nicht zu Verfügung stehst. Sonst bekommst noch ne 30%ige Sanktion reingedreht wenn du dich nicht bewirbst, weil du grad nicht in der Verfassung bist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Und fordere das JC auf dich vom Ärztlichen Dienst untersuchen zu lassen da du chronisch krank bist.
Du brauchst auf jeden Fall was schriftliches, am besten vom Ärztlichen Dienst des JC.
Wichtig ist auch das der Meldetermin auf dem ersten Gesundheitstag fortwirkt. Also besser weiter krankschreiben lassen solange der Arzt mitspielt. Und Atteste über deine Krankheiten sammeln(Hausarzt, Spezialarzt) um sie dann ggf. beim Ärztlichen Dienst persönlich vorzulegen.

Denn es geht erstmal darum das protokolliert wird das du krank bist.
Bisher warst du nur immer kurzfristig erfolgreich, deshalb muss du nun auf eine langfristige Lösung hinarbeiten. Da führt erstmal kein Weg an einer Begutachtung durch den Ärztlichen Dienst vorbei.
 

Tara

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Ich habe heute meine Begründung beim JC ein geschmissen inkl. neue AU für 3,5 Wochen vom Onkologen. hatte heute ja den Termin beim Arzt. Werde auch danach wieder eine weitere AU bekommen.
Bei der Begründung, habe ich zum Größtenteils. den Musterschreiben von Allimente genommen. Auch nochmal drauf hingewiesen das ich Ländlich wohne und daher ein langen weg gehabt hätte, mit öffentliche Verkehrmittel angewiesen bin und Bushaltestelle, weit entfernt ist. und das in dem Gesundheitszustand so hätte bewältigen können. Und das mein Gesundheitszustand weiter verschlechtert hätte(was auch nicht in deren Interesse gewesen wäre).Bin dann noch genauer zum Gesundsheitszustand eingegangen. Und auch gefragt wär überhaupt eine WUB Ausstellung bezahlen würde.
Alles ein wenig "Fachlicher" Geschrieben.
Ich hoffe ich komme damit durch. Und habe erst mal meine Ruhe.
Wenn nicht, muss ich es wohl bin mein Arzt besprechen und der stellt mir dann aus das ich ansteckend war. Bin mir sicher das der es auch macht. War ich beim Termin vom JC auch.
Mein Arzt ist da auf meiner Seite. Der würde mir schon das notwendige ausstellen. Aber groß zu kämpfen habe ich die Kraft nicht.
Man ist mit sowas nicht so Belastbar, wenn man Krank ist.und leider geht mir sowas zu nah.
Hatte den Mist mit den ja auch schon. Da waren die so "Nett" und wollten mich Sanktionieren wo ich im Krankenhaus war. Das lag den auch vor. Aber da wurde es drauf geschoben das keine AU vorlag. Klar man ist Gesund und liegt im Krankenhaus und kann zum Termin kommen(100km entfernt). Die Ärzte hätten sich wohl bedankt, wenn ich mal für mehre Stunden verschwunden wäre.
Mein andere mal war es eigentlich ähnlich wie jetzt(AU lag vor aber brauchten WUB). Hatte auf meine eigene Begründung nicht reagiert Und wurde gekürzt und bin dann zum Anwalt. Der aber wenig hilfreich war. Hatte gleich rüber gebracht das der auf Sozialfall usw. keine Lust hat. Und hat den im Endeffekt recht gegeben das zu fordern. Und es ist dann so geendet, das ich ein WUB nachgereicht habe. Das hätte ich aber auch ohne Anwalt hinbekommen. Aber die Klärung, das sie es eigentlich nicht fordern dürfen, gab es nicht. Ich fordern bei jeden und immer das mit der WUB.

Aber noch was anderes, wegen Bewerbungen. Muss ich das? Wurde von mir noch nie gefordert, habe auch keine gültigeEGV. Die letzte ist über ein Jahr Alt und da hatte ich nur Unterschrieben mich um meine Gesundheitlich belange zu kümmern und das JC über Änderungen informiere z.bSchwerbehinderungsausweiß usw. Denn hatte damals noch nicht. Aber als ich den bekommen habe, habe ich die auch darüber Informiert. Wieso auch immer, habe den Namen Gegooglte wenn ich jetzt als Sachbearbeiterin habe. Und scheint auch eine für "normale" Arbeitslose zu sein. Also ohne Ausweiß
 
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