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Sanktion wegen Kaffee und nachfrage bzgl. Arbeitsvertrag

Pantrox

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#1
hey :)


ich hätte eine dringende frage.
Das Jobcenter möchte eine Sanktion verhängen von 30%, da angeblich versucht wurde ein Arbeitsverhältnis von vornherein zu verhindern.

Konkret, da am Anfang des Gesprächs um einen Kaffee gebeten wurde und in Mitte des Gespräches bzgl Lohnfortzahlung gefragt wurde (Negativ Erfahrung in andrer Sache unabhängig hiervon).
Weiterhin weil Zitat" Sie verlangten einen Arbeitsvertrag und wollten diesen gleich unterschreiben".


Ist hier ein Sanktionsgrund erkennbar?
Für mich selbst scheint es absolut lächerlich und nicht rechtens.


Dankeschön für eure Mühe :icon_wink:


Edit: Ausversehen Falscher Bereich, es handelt sich um ALG2. Bitte verschieben. Entschuldigung
 

Anna B.

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#2
noch einmal:

du kommst zum Vorstellungsgespräch und "verlangst" einen Kaffee?

das geht ja wohl gar nicht....

da hat man zu warten, bis der einem angeboten wird...

und die Frage nach dem Gehalt...

einfach so? mitten im Gespräch? ohne Bezug zu dem gerade aktuellen Gesprächsinhalt?

nunja..wenn das so gewesen ist, hätte ich mich als Arbeitgeber auch nicht dazu hinreißen lassen, dir einen Arbeitsvertrag zu geben..

und...der nächste Punkt:

du verlangst einen Arbeitsvertrag?

der wird einem angeboten...der ARbeitgeber hat immer noch das Recht, sich seine Leute auszusuchen...

und wenn das wirklich so gelaufen ist, verstehe ich auch den Arbeitgeber...
 

Pantrox

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#3
1: Kaffee wurde NICHT verlangt!
2: Bezug zur Frage bzgl des Gehaltes gab es!
3: Arbeitsvertrag wurde nicht verlangt, sondern am ende des Gespräches darüber gesprochen und ausgehändigt!
 

Snickers

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#4
Ich finde das absolut in Ordnung nach dem Gehalt zu fragen! Aus diesem Grund geht man doch arbeiten.

Und das selbe zählt für den Arbeitsvertrag.
 

elo237

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#5
versuch doch mal genauer zu schreiben wie der Gesprächsverlauf war

wenn es korrekt war dann hast du ja auch eine Vorlage für den Widerspruch
bzw. Anhörung
 

Snickers

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#6
1: Kaffee wurde NICHT verlangt!
2: Bezug zur Frage bzgl des Gehaltes gab es!
3: Arbeitsvertrag wurde nicht verlangt, sondern am ende des Gespräches darüber gesprochen und ausgehändigt!
Die haben dir einen Arbeitsvertrag ausgehändigt? Unterschrieben?
???
 

Snickers

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#7
Gehe zu dem Parteibüro der Linken und lasse dir ein Schreiben aufsetzen an das JC.............

Ich kann das Wort Sanktionen nicht mehr hören.......wenn die für jeden Fehler was vom Gehalt abgezogen bekämen, wäre fast jeder von denen in der Insolvenz!

Und ich erkenne bei dir keinen Fehler.
 
E

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Gast
#8
Den Punkt mit dem Arbeitsvertrag habe ich noch nicht ganz verstanden.

Die anderen beiden Sachen: lachhaft!
Selbstverständlich frage ich nach der Bezahlung, wenn es sich im Gespräch so ergibt. Ich will doch wissen, was ich da verdiene.
Und wenn da der Kaffee und Tassen auf dem Tisch stehen. Ok, normalerweise wartet man, dass einem der Kaffee angeboten wird (und selbst da soll man dann freundlich "nein, vielen Dank." sagen, hab ich in einer der tollen Maßnahmen gelernt), aber verwerflich finde ich das nun nicht, freundlich zu fragen, ob man eine Tasse Kaffee haben könne.

Beim nächsten Mal wird dann versucht zu sanktionieren wegen der Verhinderung eines Arbeitsverhältnisses, weil man vielleicht zum Vorstellungsgespräch die falschen Schuhe getragen hat oder das Haar nicht akkurat genug gescheitelt war?? Lächerlich.
 

elo237

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#9
Den Punkt mit dem Arbeitsvertrag habe ich noch nicht ganz verstanden.
Denke mal ist bei ZAF fast normal

wenn die einen Sklaven mögen soll der gleich unterschreiben

hatte ich auch schon erlebt
 

Snickers

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#10
Denke mal ist bei ZAF fast normal

wenn die einen Sklaven mögen soll der gleich unterschreiben

hatte ich auch schon erlebt
Nö nö.........das war wohl anders gewesen:

Weiterhin weil Zitat" Sie verlangten einen Arbeitsvertrag und wollten diesen gleich unterschreiben".
Da würde ich gar nicht arbeiten wollen.......das Baby (AG) ruft bei der SB an um sich auszuheulen :icon_twisted:

Der hat den Kopp doch nur zum Haare schnippeln...
 

Pantrox

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#11
Bzgl des Arbeitsvertrages:

Am Ende des Gespräches -nachdem wir über die Verdienstmöglichkeiten gesprochen hatten- wurde mir einer ausgehändigt und ich sollte/durfte mir diesen durchlesen. Ich hab das so selbst auch noch nicht erlebt, aber gut. Da bin ich doch dankbar, wenn ich vorab einen kriege zum lesen und sage nicht nein.
Immerhin war ich wegen des Arbeitsvertrages dort!

Jedenfalls war dieser noch nicht unterschrieben, ich wollte natürlich gerne, aber es findet noch eine engere Bewerberauswahl statt.


Ich möchte noch dazu sagen, dass es in einer kleineren Zeitarbeitsfirma war. In großen Firmen wo ich bereits Erfahrungen gesammelt hatte, wäre dies natürlich undenkbar -einen Arbeitsvertrag vorab mitzugeben-.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Stell mal bitte die Anhörung hier anonym ein, damit wir uns ein Bild machen können, was dir genau vorgeworfen wird.
 

Fritz Fleißig

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#13
@Pantrox

Ich möchte dich gleichfalls bitten, das Anhörungsschreiben mit den Vorhaltungen anonym hier einzustellen.

Grundregel ist aber: man äußert sich ausschließlich zur Vorwürfen, die einem konkret und vor allem schriftlich dargelegt wurden. Alles andere ist nur nicht verwertbares Gerede, und jede eigene Äußerung kann da gegen einen verwendet werden.
 

gila

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#14
1: Kaffee wurde NICHT verlangt!
2: Bezug zur Frage bzgl des Gehaltes gab es!
3: Arbeitsvertrag wurde nicht verlangt, sondern am ende des Gespräches darüber gesprochen und ausgehändigt!
Bzgl des Arbeitsvertrages:

Am Ende des Gespräches -nachdem wir über die Verdienstmöglichkeiten gesprochen hatten- wurde mir einer ausgehändigt und ich sollte/durfte mir diesen durchlesen. Ich hab das so selbst auch noch nicht erlebt, aber gut. Da bin ich doch dankbar, wenn ich vorab einen kriege zum lesen und sage nicht nein.
Immerhin war ich wegen des Arbeitsvertrages dort!

Jedenfalls war dieser noch nicht unterschrieben, ich wollte natürlich gerne, aber es findet noch eine engere Bewerberauswahl statt.
....
Ich würde das JC innerhalb der Anhörung fragen, aufgrund von wessen "seltsamen" und auch falschen Schilderungen (bitte Namen desjenigen der ZA fordern!) hier eine Sanktion für ein völlig normal verlaufendes Bewerbergespräch verhängt werden solle, dessen ZWECK es eigentlich sein sollte, über die Arbeitsvertraglichen Bedingungen informiert zu werden sowie über weitere "ganz normale" Formalismen wie Gehalt, Arbeitsvertrag und Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses ins Bild gesetzt zu werden.

Dein persönlicher Eindruck wäre sehr gut gewesen, es wären noch weitere Bewerber in der Auswahl - du hast aber auch NIX verhindert, eine Sanktion wäre rechtswidrig und würde umgehend vorm SG landen - nach Nennung desjenigen der ZA, der hier eine falsche Info gegeben hätte, überlegst du dir rechtliche Schritte.
 

Pantrox

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#15
Ich werde dies bzgl erstmal den Widerspruch verfassen und eventuell auch abwarten.

Das Anhörungsschreiben, habe ich bereits mit Notizen vollgeschrieben -müsste ich also erst alle unerkenntlich machen-. Werd es aber noch hier reinstellen.
Sehr kurios war auch, dass ich bereits heute bei einen normalen Termin beim Jobcenter "zur Besprechung meiner Bewerbungsbemühungen" dies. bzgl befragt wurde. Ohne Belehrung oder Hinweis auf eine beabsichtigte Sanktion.

Ich habe dann mit Nachdruck gefragt, was zweck der Befragung ist und erst dann wurde mir dies geschildert und 2 bereits ausgedruckte Schreiben vom Schreibtisch gereicht.
1: Die Anhörung
2: neuer Termin

Ist nicht allein dieses verhalten zu beanstanden?


Ich möchte auch weiterhin sagen, dass ich die letzten Jahre (Weiterbildung über Jobcenter gemacht) stets pünktlich war und mein Verhalten bis Dato nie beanstandet wurde. Sogar mehrfach gelobt, wie gut ich doch abgeschlossen hätte und meine Bemühungen etc....
 

gila

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#16
.....
Ich habe dann mit Nachdruck gefragt, was zweck der Befragung ist und erst dann wurde mir dies geschildert und 2 bereits ausgedruckte Schreiben vom Schreibtisch gereicht.
1: Die Anhörung
2: neuer Termin

Ist nicht allein dieses verhalten zu beanstanden?
.
JA - ist es!
"Verhöre" und Befragungen sind nicht statthaft!
Dazu gibt es ja das "Instrument" des § 24 SGB X - der Anhörung!
 

Dagegen72

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#17
Wie sieht es aus mit "Aussage gegen Aussage" - war noch jemand anwesend beim Gespräch?

BTW: wie man es bei einer Zaf nicht macht: gleich nach den unzähligen angebotenen Werbeprodukten fragen, die da zu Haufs meistens rumliegen, ob man die mitnehmen kann und auch gleich fragen, ob KulliS mit Werbeslogan zum mitnehmen gedacht sind ... ^^
 

Pantrox

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#18
JA es war eine weitere Person anwesend, leider aber vom Jobcenter.

Als mir bewusst war um was dort eigentlich ging, nämlich der Sanktion, habe ich um Abbruch des Termins gebeten und gesagt, dass ich einen neuen Termin wünsche, weil ich nur noch mit Beistand her komme. Immerhin waren diese auch zu Zweit.

Interessant, dass der neue Termin sowie die Anhörung schon ausgedruckt war.
 

Dagegen72

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#19
du müsstest dir jetzt schon mal die Mühe machen, ganz ausführlich zu beschreiben:

a) wie kam es zum Termin in der Zaf?
b) warum war wer vom JC dabei, wusstest du das, dass eine JC-Person dabei ist?
c) was wolltest du wirklich bei der Zaf? Arbeitsvertrag ja oder nein?
d) Wie war der ganz genaue Gesprächsverlauf? Wer hat warum nach Kaffee gefragt?

Bitte möglichst genau im Detail schreiben, so wirkt alles unklar.
 

elo237

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#20
Da hat dich die ZAF vermutlich fleißig angeschwärzt
 

Fritz Fleißig

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#21
@Pantrox

Zum Verhalten des JC: eine mündliche Anhörung ist zwar möglich, aber nur dann zulässig, wenn dir zuvor unmißverständlich gesagt wird, daß es sich um eine solche handeln soll. Du solltest daher vorsichtshalber in deiner Stellungnahme darauf hinweisen, daß du beim ersten JC-Gespräch darüber nicht aufgeklärt worden bist und daher die entsprechenden Gesprächsinhalte nicht bei der Aufklärung des Sachverhaltes verwertet werden dürfen, da es sich um keine zulässige Anhörung handelte.

Die Anhörung muß also jetzt in schriftlicher Form erfolgen. Das ist anscheinend auch geschehen, man hat dir ein Anhörungsschreiben mit den Vorwürfen ausgehändigt.

Du solltest jetzt nur zu Vorwürfen Stellung nehmen, die im Anhörungsschreiben aufgeführt sind und zu nichts weiterem. Die Dinge müssen dabei objektiviert sein, also nicht nur nach dem Motto "Ihr Auftreten hat auf den Arbeitgeber einen nachteiligen Eindruck gemacht" oder "Sie wirkten desinteressiert".

Bei weiteren Terminen bitte auch keinerlei mündliche Äußerungen mehr zu diesem Sachverhalt. Begründung: "zu einem schwebenden Sanktionsverfahren werde ich mich aus rechtlichen Gründen nur schriftlich äußern".

Bleibe bei der Stellungnahme außerdem immer nüchtern, sachlich und an Tatsachen orientiert, auch wenn es schwer fallen mag. Bemühe dich, Persönliches außen vor zu lassen.
 

gila

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#22
JA es war eine weitere Person anwesend, leider aber vom Jobcenter.

Als mir bewusst war um was dort eigentlich ging, nämlich der Sanktion, habe ich um Abbruch des Termins gebeten und gesagt, dass ich einen neuen Termin wünsche, weil ich nur noch mit Beistand her komme. Immerhin waren diese auch zu Zweit.

Interessant, dass der neue Termin sowie die Anhörung schon ausgedruckt war.
:icon_daumen: hast du m.E. erst mal richtig reagiert!
Sowas muss man sich nicht geben. Und: wie du siehst, scheint man sich auf dich "eingeschossen" zu haben und vorbereitet - das widerspricht jedoch die bisherigen "Belobigungen".
Ich würde nun möglichst sachlich aber bestimmt bleiben - und wie Fritz Fleißig schon schreibt: auf die konkreten Vorwürfe eingehen.
 

ela1953

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#23
Es wurde nach Lohnfortzahlung gefragt. Das wūrde mir auch zu denken geben bei einem Vorstellungsgespråch. Wåre bei mir ein Punkt bei einer tatsåchlichen Einstellung.
 

Pantrox

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#24
Danke erstmal allen soweit. Ich denke ich werd jetzt erstmal entsprechend reagieren (selbstverständlich nur objektiv) und hier definitiv nochmals berichten. Wird aber sicherlich einige Tage dauern

Entsprechend Zornig macht mich halt auch, dass ich wirklich eigene Bewerbungsbemühugen verfolge, für welche ich mich auch entsprechend ins zeug lege.
Das man nicht immer eine Zusage erhalten kann, ist ja nun klar.

@ ela
ja nach Lohnfortzahlung wurde auch gefragt, nach dem Punkt des Brutto Verdienstes. Also nicht etwa aus der luft gegriffen. Zumal ich das auch damit begründet hatte, dass ein vorheriger Arbeitgeber mir diese verwehrt hatte -ich weiß das dies nicht rechtens war, aber seinen Geld von welchen man abhängig ist noch hinterherzulaufen und seine Zahlungen nicht mehr pünktlich leisten zu können, ist alles andere als schön und dafür geht man ja immerhin arbeiten.
 

gila

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#25
:icon_kratz: oje - diesen Punkt würde ich mal "unterm Tisch" lassen ...
 

Pantrox

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#26
@gila

warum?
aufgrund meiner negativ erfahrungen wollte ich hier eine explizite zusage bzw mich informieren. Das ist doch auch ein normaler Teil des "gehaltes". Ok mag vielleicht im ersten Moment komsich wirken, aber wie gesagt habe ich hier eine entsprechende negativ erfahrung.

ich kann mir nicht vorstellen, dass man wegen den "Gehaltsfragen" eine Sanktion erhalten darf.

Edit:

ich habe sogar gerad über google tipps für bewerbungsgespräche gefunden wo die Lohnfortzahlung ebenso erwähnt wird als Frage von dem Arbeitnehmer.
 

Texter50

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#27
OffTopic ?

Beim nächsten Vorstellungsgespräch bitte keine negativen Dinge über vorherige Chefs ablassen. Das wird meist übel angekreidet und es wäre schade, wenn Du eine Anstellung nicht bekommst, weil Du einfach zu viel erzählts hast. :icon_evil:
 

Pantrox

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#28
@texter50

danke für den tipp ;)

Ist mir aber bereits bewusst. Habe auch nicht einen vorherigen Arbeitgeber erwähnt.
Habe es versucht möglichst nebenbei zu erfragen in etwa wie "Lohnfortzahlung bei einen Unfall oder ähnlichem wird gewährt?"
Also extra versucht nicht einen extra punkt draus zu machen. Auch weil mir das bei einer ZAF wirklich nicht genau bewusst war.
Der Personaler hat mich ja auch gleich geduzt, wir waren also eigentlich -zumindest für mein anfängliches Verständnis, ziemlich locker unterwegs-

ok ich hätte meine negativ Erfahrung vielleicht nicht mit zu einen neuen nehmen dürfen. Aber so ist es manschmal nun, dass Menschen von Erfahrungen gezeichnet sind...
 

gila

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#29
Ich würde das nicht thematisieren ... letztendlich kann es ja auch "missverstanden" worden sein?
Natürlich "darf" man fragen ... eigentlich ... - aber der sozialschnorrende Bürger soll ja steuerzahlerverträglich "aus"-gegliedert werden aus der Leistung und hat "brav" zu sein ... you know?
 
E

ExitUser

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#31
Ich möchte auch weiterhin sagen, dass ich die letzten Jahre (Weiterbildung über Jobcenter gemacht) stets pünktlich war und mein Verhalten bis Dato nie beanstandet wurde. Sogar mehrfach gelobt, wie gut ich doch abgeschlossen hätte und meine Bemühungen etc....
Das interessiert die einen feuchten Kericht. Alle Arbeitslosen sind faul, unzuverlässig, ungepflegt und über einen Kamm zu scheren. :cool:
 

obi68

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#32
Weiterhin weil Zitat" Sie verlangten einen Arbeitsvertrag und wollten diesen gleich unterschreiben".
Habe ich das jetzt richtig verstanden: du wolltest dich sofort versklaven lassen und den Arbeitsvertrag unterschreiben.

Und weil dir das verwehrt wurde, sollst du sanktioniert werden.

Sorry, aber: gehts noch?

:icon_mad:
 

Pantrox

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#33
Habe ich das jetzt richtig verstanden: du wolltest dich sofort versklaven lassen und den Arbeitsvertrag unterschreiben.

Und weil dir das verwehrt wurde, sollst du sanktioniert werden.

Sorry, aber: gehts noch?

:icon_mad:

jap Wort für Wort so wird es mir vorgeworfen. ich find es ebenso lachhaft. Das war doch genau der sinn des gespräches. Mittlerweile durfte ich noch mehr absurfe äusserungen von erfahren.

Ich befind mich derzeit im Widerspruch und werd das Ergebnis ggf mit entsprchenden bescheiden hier posten
 

DonOs

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#34
Zum Verhalten des JC: eine mündliche Anhörung ist zwar möglich, aber nur dann zulässig, wenn dir zuvor unmißverständlich gesagt wird, daß es sich um eine solche handeln soll. Du solltest daher vorsichtshalber in deiner Stellungnahme darauf hinweisen, daß du beim ersten JC-Gespräch darüber nicht aufgeklärt worden bist und daher die entsprechenden Gesprächsinhalte nicht bei der Aufklärung des Sachverhaltes verwertet werden dürfen, da es sich um keine zulässige Anhörung handelte.
Gibt es dazu auch ein paar Paragraphen?


Grüße
 

#HIV#

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#35
Wenn sich das GESINDEL von Jobcenter und ZAF nur halbsoviel Mühe in Arbeitsplätze stecken würden als in Sanktionen verteilen, hätte jeder der Arbeitslos wird bereits am Tag der Antragsabgabe 4-5 Stellen zur Auswahl wo er weit über Tarif bezahlt werden würde.

Diese Sanktionen gehören abgeschafft, diese Willkür ist einfach unglaublich. :icon_kotz2:
 
E

ExitUser

Gast
#36
Wenn sich das GESINDEL von Jobcenter und ZAF nur halbsoviel Mühe in Arbeitsplätze stecken würden als in Sanktionen verteilen, hätte jeder der Arbeitslos wird bereits am Tag der Antragsabgabe 4-5 Stellen zur Auswahl wo er weit über Tarif bezahlt werden würde.

Diese Sanktionen gehören abgeschafft, diese Willkür ist einfach unglaublich. :icon_kotz2:
Nö, eben nicht.
Denn es gibt nur ca 500 000 offene Stellen, bei in Wirklichkeit mindestens 4 Millionen ohne Arbeit.
Aber das Sanktionen abgeschafft gehören, da stimme ich Dir zu.
 
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27 Dez 2011
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#37
...
Habe es versucht möglichst nebenbei zu erfragen in etwa wie "Lohnfortzahlung bei einen Unfall oder ähnlichem wird gewährt?"
Also extra versucht nicht einen extra punkt draus zu machen.
...

Ich denke mal, du hast genug Wissen diesbezüglich der vom AG zu leistende LFZG in den ersten 6 Wochen AU ( gesetzlich geregelt).
Beim ersten Gespräch dann gleich auf den AU Fall zu kommen währen die JC-SB daneben sitzt, naja, man kan sich cleverer anstellen.
DAS sie daneben saß ist allerdings krass: war das im Rahmen einer Gruppenveranstaltung? Ich kenne das nur von sowas her.
 

Pantrox

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#38
so wie versprochen noch der Ausgang der ganzen Sache.


Antrag auf einstweiligen Rechtschutz noch keine Antwort.
Widerspruch Erfolgreich!


Keine Sanktion!
 

Sprotte

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#39
Gibt es dazu auch ein paar Paragraphen?


Grüße
Zum Beispiel § 24 SGB X.

Dazu hier eine Erklärung :

Für die Rückäußerung muss dem Betroffenen eine angemessene Frist gewährt werden. Eine unangemessen kurze Anhörungsfrist steht einer unterlassenen Anhörung gleich und stellt somit einen erheblichen Verfahrensfehler dar........weiterlesen (wichtig !) : Klick
:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#40
Denn es gibt nur ca 500 000 offene Stellen, ...
Weniger. Die in der jobbörse genannten Zahl der dem Amt gemeldeten Stellen wäre zu korrigieren um

- die Scheinangebote zum Aufbau eines Datenpools
- die Redundanzen infolge der Beauftragung von einem halben Dutzend Dienstleistern für eine einzige Vakanz

Wenn da also 700.000 Stellen und 3 Mio Profile ausgewiesen werden, sind es vermutlich in Wirklichkeit 120.000 Vakanzen und 4,5 Mio Elos
 

TC Nairolf

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#42
Das Bundesverfassungsgericht hat Sanktion bezogen auf ALG-II für verfassungswidrig erklärt, es stört aber die JC und die Regierung nicht.

Hast Du das Jobangebot vom JC bekommen oder Dir selber gesucht?
 
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