Sanktion wegen Jobablehnung

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dozentin

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Hallo, bin neu hier.

Brauche dringend einen Rat zu einem Widerspruch bezüglich einer Leistungsminderung.

Es geht um eine Absage/ Kündigung einer EQJ-Maßnahme wegen Mobbing.
Können wir uns auf §10 1.1. SGB 2 beziehen??

hat da jemand Erfahrung??

Erbitte dringend Antwort, da die Widerspruchsfrist bald abläuft.
 

avalon

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Das dürfte schon theoretisch schon sein! "Mobbing" ist ein mittlerweile von der Rechtsprechung ziemlich genau gefasste Begriff, und zentral ist dabei, dass die Mobbinghandlungen systematisch über mindestens 6 Monate durchgeführt worden sein müssen. Das ergibt Sinn, heutzutage wird jeder Konflikt als "Mobbing" bezeichnet. Geschätzte 99% der "Mobbing-Opfer" haben niemals Mobbing erlebt, sondern nur den ganz normalen Ärger.

Ein Ein-Euro-Job dauer normalerweise garnich lange genung, um mit "Mobbing" argumentieren zu können.

Von daher würde ich in jedem Fall das Wort "Mobbing" vermeiden, das fliegt Dir um die Ohren! Besser genau beschreiben, was Dir da so alles passiert ist!
 

dozentin

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Hallo

ok Mobbing ist dann wohl der falsche Ausdruck!

Es war wohl so, dass mein TN zwei Tage "Probearbeiten" gemacht hat und dann am dritten Tag den Vertrag über die EQJ-Maßnahme unterschrieben hat.
Und von Stund an waren wohl alle Mitarbeiter wie ausgewechselt und haben ihn mit Arbeitsaufträgen eingedeckt ohne das er die hierfür nötigen Kenntnisse hatte und ihm diese auch nicht vermittelt worden sind.
Im Gegenteil... als er er die Sachen nicht fertig hatte gabs auch noch schelte!!!

Was schreiben wir also jetzt in den Widerspruch???

Bitte, wir brauchen dringend eine Antwort!:confused:
 

avalon

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Puh, das ist schwer! Das klingt auf aus der Ferne nicht nach einem wichtigen Grund.
"Schelte" ist ein weit auslegbarer Begriff! Wenns beleidugend wurde, kann man das reinschreiben.

Letztlich wird es nicht anders gehen, als die Ereignisse, die zum Abbruch geführt haben, möglichst genau zu beschreiben! Dass man DInge machen soll, die man (noch) nicht kann, ist nicht unbedingt negativ zu sehen.
 

dozentin

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Ja ich fürchte, sein Fehler war nicht zuerst die ARGE zu informieren und mal doof zu fragen was er machen soll, ssondern er hat direkt den Arbeitgeber/ Ausbildenden angerufen und gesagt, das er sich umentschieden hätte und lieber ne andere EQJ stelle suchen wolle.

Mal sehen vieleicht versuch ich esdoch nochmal auf der "menschlichen Schiene" und rufe den Sachbearbeiter an.
Also du meinst das wir § 10 satz1 abs.1 SGB 2 nicht verwenden können??
 
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