Sanktion wegen 'Aufenthalt außer des definierten zeit- und...'

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dreizehn

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Guten Tag, erstmal, an alle hier.

Wie ihr euch sicherlich dachtet, habe ich grad ein kleines Problem mit meinem 'JobCenter', und hoffe auf eure Hilfe -

Ich bin seit dem 01.07.2014 geringfügig beschäftigt [450 T€urich -Job], arbeite aber weniger als 15 Stunden die Woche.

Ich ließ meine Kundenbetreuerin am 13.07.2014 per E-Mail wissen, dass ich vom 19.07.2014 bis zum 26.07.2014 im Urlaub bin, im Glauben, dass man auch als 450€ Jobber, keiner Genehmigungspflicht unterliegt.

Daraufhin rief sie mich mehrfach an. [wie ich hinterher feststellen durfte/sie behauptete, was jedoch irrelevant ist, so glaube ich]
Ich jedoch ging nicht ans Telefon.

So fuhr ich in Urlaub.
Am 31.07. wie auch bis heute, erhielt ich aber keine Leitungen vom JC.
Ich dachte, dass dies mit der 'Aufforderung zur Mitwirkung' zu tun hätte, bei der ich den Arbeitsvertrag, eine Gehaltsabrechnung und meine Kot.- Auszüge, wegen meines neu angetretenen 450€-Jobs zu tun hätte.

Termingerecht reichte ich die geforderten Unterlagen persönlich beim JC ein, und fragte ob ich denn nun meine Leistungen bekäme.
Die Antwort war, dass ich doch bei meiner Kundenbetreuerin vorzusprechen hätte, was ich auch sofort tat.

Sie 'eröffnete' mir, dass meine Leistungen wegen 'Aufenthalt außerhalb des definierten zeit- und ortsnahen Bereiches und ohne Zustimmung des pers. Ansprechspartners' eingestellt worden wären.
Ich stutzte, da ich davon ausging, dass ich dies nicht mehr beabntragwen müsste.

Die werte Dame gab sich aber kulant, und es schien, dass 'alles in Butter' wäre, was es jedoch nicht war, denn gestern erreichte mich ein 'Aufhebungsbescheid' [siehe unten]...

Nun zu meinen Fragen -

- ich unterschrieb keine EGV, die zu diesem Zeitpunkt gültig gewesen wäre, noch wurde eine veranlasst: In wieweit darf das JC mir da Leistungen kürzen?

- bin ich, als 450€uro Jobber, tatsächlich gezwungen mir den Urlaub genehmigen zu lassen? Ich erlas [evtl. zu schlampig, dass ich das nicht müsste]

- da ich von meine Kundenbeteuerin weder eine Zu- noch Absage erhielt - in wieweit ist sie berechtigt mich sanktionieren?

- im Schriftstück [siehe unten] wird ein anderer Sanktionszeitraum angegeben [ 15.07.14 - 26.07.14] als von meiner Sachbearbeiterin, die sagt/in den Raum stellt, dass ich mich erst 'Am 05.08.14' 'zurückmeldete', obwohl ich ja nicht mal wusste, dass ich mich zu melden hatte.

Konstativ - wie gut stehen meine Chancen bei a.) einem Widerspruch [wenn ich z.B. sage, das ich als 'Arbeitssuchend' udn nicht als 'Arbeitslos' gelte] oder dem Verweis auf die nicht vorhandene EGV?
Mir kommt das Ganze sehr schikan-esk ;) :D vor...

Vielen lieben Dank im voraus, falls irgendwer sich die Mühe machte, den ganzen Text zu lesen, und bis später im Leben,

die dreizehn
 

DonOs

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Mach doch bitte noch deinen Namen unkenntlich.

Du hast keine gültige EGV? Dann kannst du auch keine Pflichtverletzung begehen. Du konntest somit ja nicht über deine Rechte und Pflichten aufgeklärt werden. Den Arbeitsvertrag brauchst du ebenso nicht vorlegen, damit erntet nur der SB die Lorbeeren. Denke aber es melden sich hier bald die Profis dazu.
 
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Wie will sie Dir letztendlich nachweisen, daß Du wirklich weg warst?


Oder hast Du irgendwelche Stempel im Pass, irgendwelche Geldabhebungen vom Urlaubsort oder irgendetwas sonst, womit Deine Abwesenheiut nachweisbar wäre?

Gut, dann ist wohl nicht mehr viel zu machen!?

Ich weiss jetzt nicht, was Du schon alles zugegeben hast vor Zeugen.

Wenn keine Beweismittel vorhanden sind, behaupte doch einfach stur, Du seiest doch nicht weg gewesen. Du musst Dich schliesslich nicht selbet belasten.
 

Strolchenmann

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Hast du dich am 28.07.2014 persönlich bei JC aus dem Urlaub zurück gemeldet?

Wenn nein, dann wäre der Aufhebungsbescheid rechtmäßig und neue Leistungen gibt es erst ab dem Tag wo du persönlich am JC aufschlägst

Der Beweis für die OA ist die Mail der/des TE an das JC
 
T

teddybear

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§ 7 Abs. 4a SGB II

"Erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten keine Leistungen, wenn sie sich ohne Zustimmung des zuständigen Trägers nach diesem Buch außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs aufhalten und deshalb nicht für die Eingliederung in Arbeit zur Verfügung stehen. Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn für den Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereichs ein wichtiger Grund vorliegt und die Eingliederung in Arbeit nicht beeinträchtigt wird. ....."

Ich wurde den Wortlaut des Gesetzes ( §§ 7 Abs. 4a i.V.m. 53a SGB II )so interpretieren, dass diese Erreichbarkeitsanordnung nicht für Lohnaufstocker gilt, da diese ja Arbeit haben und mithin nicht in Arbeit vermittelt werden müssen.
 
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Der Beweis für die OA ist die Mail der/des TE an das JC

Die ist aber kein Beweis dafür, dass er wirklich weg war.Er hätte ja auch krank geworden sein können... und zuhause geblieben sein.

Er soll jetzt nicht definitiv sagen "Nein, ich war nicht weg", sondern alles in der Schwebe, unbeweisbar halten. Vielleicht mit Hilfe eines Anwalts.
So lügt er nicht, kann aber trotzdem recht bekommen.

Wie gesagt, nur dann, wenn es überhaupt keine beweise gibt für die OAW.
Und die Nachbarin hat ihn in dieser Zeit, glaubt sie, auch gesehen....Ja, kann sein...
 

HansHubert

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Ist die JC-Mitarbeiterin ihrer Pflicht nachgekommen, in dem sie den Klienten versucht anzurufen? Hätte Sie nicht eine Absage schriftlich erteilen müssen oder gilt hier, dass keine Reaktion auch eine Absage ist?
 

Hexe45

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Liest sich wahrlich nicht gut. Allerdings, wenn man schon so tief in die Krypten hinabtaucht, um die OA Pflicht auf Aufstocker anzuwenden, sollte man auch begründen, warum man das Grundrecht auf Freizügigkeit eines Aufstockers derart rigide beschneidet.

Und wenn ich ehrlich bin, wenn ich arbeiten gehe, würde ich mir meine Freizeitgestaltung nicht vorschreiben lassen.

Das Prob. das ich sehe ist daß es sich um einen 450€ Job handelt.
 

HansHubert

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Meines Erachtens hätte die JC-Frau schriftlich begründen müssen, weshalb dieser Urlaub der Eingliederung in Arbeit im Wege steht. Nur dann kann Ortsabwesenheit verwehrt werden.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich sehe es wie Ted (Post5).

Auch wurde der TE nicht belehrt über mögliche Folgen.

Eine komplette Leistungseinstellung ist auch nicht korrekt, wenn, wären nur die entsprechenden Tage zu sanktionieren.
 

Der Ratlose

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Mal wieder der Jurist.

ich habe hier bisher nur gelesen das der TE an das JC geschrieben hat das er für einen Zeitraum Urlaub macht.

Was genau hat das jetzt mit den Regelungen der EAO zu tun ?
Impliziert ein Urlaub gleich eine OA ?

Bisher habe ich nicht gelesen das die SB /FM den Urlaub genehmigt hatte.
Keine Genehmigung, kein Urlaub , ergo kein Rückmelden.

Hat es für den Zeitraum des "Urlaubs" Einladungen oder andere Termine gegeben die nicht wahrgenommen wurden?

Nein? Na also.


Bitte betrachtet doch solche Sachen immer objektiv.
Was habe ich, bzw. was liegt auf dem Tisch, was ist also belegbar, was sind die variablen.
 

gila

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Ist die JC-Mitarbeiterin ihrer Pflicht nachgekommen, in dem sie den Klienten versucht anzurufen? Hätte Sie nicht eine Absage schriftlich erteilen müssen oder gilt hier, dass keine Reaktion auch eine Absage ist?

Diese Überlegung würde auch ich zugrunde legen.

Widerspruch: Ich habe mit Email vom .... meine OA schriftlich angekündigt.

Das JC hätte daher ausreichend Gelegenheit gehabt, meine OA SCHRIFTLICH abzulehnen - unter Nachweis der Begründung, dass in der Zeit eine erfolgreiche Vermittlung in weitere Tätigkeiten wahrscheinlich gewesen wäre ...

Da eine schriftliche Reaktion des JC nicht erfolgte und somit mir gegenüber auch keine Rechtsfolgen mitgeteilt wurden, durfte ich davon ausgehen, dass es mir als zumindest bereits "teilweise" in Arbeit eingegliedeter Bürger möglich sein müsse, einige Tage der Erholung zu nutzen.

Zumal in der letzten Zeit (... hier mal den Zeitraum errechnen) keinerlei Vermittlungsaktivitäten des JCs stattfanden.

Im übrigen ist der Sanktionszeitraum willkürlich und auch falsch angesetzt worden. Schon daher ist der Bescheid unwirksam und zurück zu nehmen.

Eine schriftliche Anhörung ist ebenso nicht erfolgt!


(Frage hierzu: ist die unterlassen worden? Lese ich hier gerade nicht...)
--------------------------------------


siehe auch hier in den Ausführungen der Anwältin:

Ungenehmigte Ortsabwesenheit - Fehlende Eingliederungsvereinbarung

weiter unten:

"Möglichweise besteht die Möglichkeit erfolgreich Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid und die Kürzung einzulegen. Sie könnten dann vortragen, dass Ihnen die Zustimmung zu dem Urlaub hätte erteilt werden müssen, da Sie noch keinen hatten und eine erfolgreiche Vermittlung ohnehin unwahrscheinlich gewesen ist. "

Das wäre eine Vorlage, die die Rechtsabteilung zunächst prüfen müsste und gegen deren Antwort man dann auch ggf. klagen könnte!

Es ist nämlich nicht so, dass man sich hier Willkür gefallen lassen müsste - eine schwierige Angelegenheit jedoch - nicht alle Gerichte entscheiden hier gleich!
Ich würde mir im Zweifel anwaltlichen Rat holen und ansonsten KEINE eigenen Aussagen machen - außer eben den Widerspruch einreichen.

Weitere Infos: https://www.**********************.de/hartz-4-ratgeber/ortsabwesenheit-im-sgb-ii.html
 

Texter50

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Seit wann muss ein LE mit nem 450 Euro-Job nicht mehr in Arbeit vermittelt werden? Das wäre mir jetzt neu, denn damit würde man das System 450 Euro Jobals Dauerlösung ansehen, was ich mir nicht wünschen würde. :biggrin:
Wer nen Job ausübt und aufstockt, der kann sicher bei der Terminvergabe oder anderen Dingen nen gerechtfertigten Vorteil ziehen, da er ja dem AG zur Verfügung stehen muss. :icon_mrgreen:
Der TE hätte das mit der OAW schriftliche beantragen sollen - nachweisbar - und da ne Frist für die Antwort setzen sollen. Ohne Antwort geht er dann, was im Schreiben steht, von einer Zusage aus.
Was ein SB beim Termin sagt, darauf alleine verlässt man sich besser nicht. Da sollte man auch sparsam mit Auskünften sein, wer weiß was der SB innen Kasten hackt. Auch das mit dem Telefonieren wird in wichtigen Angelegenheiten nicht weiter helfen. :icon_motz:

Der Abzug der Leistungen darf aber nur für den Zeitraum der Abwesenheit vorgenommen werden. Mit der persönlichen Rückmeldung sollte der Zeitraum beendet sein. :wink:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo @dreizehn,

hab Dir mal einen Vorschlag für einen Widerspruch ans JC und eine Einstweilige Anordnung(EA) fürs Sozialgericht(SG) angehängt,nur noch rergänzen, Anschrift, etc.

Vielleicht schauen andere User nochmal rüber betreffs Ergänzungen.

Erst den den Widerspruch nachweislich beim JC einreichen, danach sofort die EA bei Deinem zuständigen SG.

Beim SG jeweils 2fach einreichen - Bescheid, Widerspruch, EA


Hallo @HajoDF,

stimmt, ist aber nicht korrekt.

Es dürfen, wenn, nur die Tage der unerlaubten Ortsabwesenheit sanktioniert werden.
 

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dreizehn

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Ich bedanke mich zuerst herzlich! :danke:

Zu den Fragen, der Situation -

1. Nein, ich unterschrieb keine EGV.
Ich sagte meiner SBin, während desTermins, dass sie genau weiß, ich müsse das nicht.
Ich ließ das Datum der Abgabe verstreichen, doch nichts geschah, ich war aber schon auf einen Widerspruch vorbereitet.
Den EGV-'Dragonslayer' würde ich argumentativ, aber gerne als allerletztes 'As aus dem Ärmel' ziehen... :icon_wink:

2. Lediglich meine E-Mail, die besagt, dass ich vom 19.07 - 26.07 im Urlaub bin, ist ein Beweis. Mehr steht dort nicht.
Ein weiterer wäre evtl. meine mündliche Bestätigung, bei meiner SBin, am 05.08.14. Weitere Zeugen gibt es nicht.
Weder Geldabhebungen an meinem Urlaubsort noch Sonstiges [Stempel im Pass], das belegen würde, dass ich 'außerhalb' war, exitstieren.

3. Da ich keine Erlaubnis zum Urlaub, konnte ich mich auch nicht 'zurückmelden'.
Ferner - Da ich keine Kenntnis darüber hatte, dass mir der Urlaub verwehrt/gestattet wurde, konnte ich mich auch nicht 'zurückmelden'.

4. Ich bin nicht verpflichtert Anrufe anzunehmen.
Lediglich Briefpost sollte wahrgenommen weerden. Auch bekam ich keine E-Mail von meiner SBin, auf die ich hätte reagieren können/müssen.

5. In der Zeit ergaben sich keine weiteren Termine usw. etc. pp., somit auch keine Versäumnisse ABER - ich unterschrieb ja die EGV nicht.

Hier, nochmals, der Aufhebungsbescheid, mit wegretuschiertem Nanmen [Danke! Ich übersah ihn...]

Was meint ihr?

Soll ich Widerspruch einlegen?
Wenn ja - in welcher Form?
Soll ich mich auf den Nebenjob beziehen, die Tatsache, dass ich nicht informiert wurde, darauf bauen, dass man mir einen Aufenthalt 'Außerhalb...' nicht nachweisen kann, oder den EGV-dragonslayer zücken?

Oder lohnt der Aufwand nicht, wenn ich das JC dazu kriege, lediglich die Tage zu sanktionieren, an denen ich im Uralub war [7 Tage]?

Besten Gruß an alle die halfen, und noch helfen werden...
 

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gila

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.....
Was meint ihr?

Soll ich Widerspruch einlegen?
Wenn ja - in welcher Form?
Soll ich mich auf den Nebenjob beziehen, die Tatsache, dass ich nicht informiert wurde, darauf bauen, dass man mir einen Aufenthalt 'Außerhalb...' nicht nachweisen kann, oder den EGV-dragonslayer zücken?

Oder lohnt der Aufwand nicht, wenn ich das JC dazu kriege, lediglich die Tage zu sanktionieren, an denen ich im Uralub war [7 Tage]?

Besten Gruß an alle die halfen, und noch helfen werden...

Bei den Fragen frage ich mich, ob du die Infos bis hierher gelesen hast? :icon_frown:

Wenn du deinen Urlaubsort NICHT genannt hast, könntest du ebenso "im ortsnahen Bereich" geurlaubt haben und täglich die Post nachgesehen - du wolltest nur deine Ruhe haben und daher bist du nie ans Telefon ... wäre noch zu überdenken. Vielleicht hast du Verwandte besucht in der näheren Umgebung?
 

dreizehn

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Merci...
Sehr geil!

Werd' einfach, pro forma, Widerspruch einlegen.

Heute ist btw mein Geld auf dem Konto 'gelandet'. Es sind ca. 100T€urich weniger, als normalerweise.

@gila - Doch, ich habe alle sehr genau gelesen.

Jedoch stellt sich mir die Frage nach der 'Kosten/Nutzen' Rechnung...
Wie viel Aufwand, bei einer einmaligen Sanktion, bin ich bereit einzugehen? Lohnt er sich?
Daher meine 'Fragerei'...

@ Ghansafan - Vielen lieben Dank.
Wie bereits oben ausgeführt, werde ich deinen vorbereiteten Widerspruch usw. einreichen!
 

Texter50

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Wie auch immer Du vorgehst, Du solltest mit dem Nichtwissen etwas vorsichtiger sein, das muss irgends besser verargumentiert werden.

Daher stellt sich für mich die Frage, war es eine reine Mitteilung nach dem Motto "eh Leute, ich bin dann da mal kurz wech" oder stand da was von "ich beantrage". Im ersten Fall warste einfach höflich, im zweiten Fall würde ich mich fragen, warum Du einen Antrach stellst, wenn Du doch keine Ahnung hast. :biggrin:

Nochmals: es wird im Normalfall nur das Geld für die Fehltage entzogen, das ist keine Sanktion im eigentlichen Sinne. :icon_mrgreen:
 

dreizehn

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Wie auch immer Du vorgehst, Du solltest mit dem Nichtwissen etwas vorsichtiger sein, das muss irgends besser verargumentiert werden.

Daher stellt sich für mich die Frage, war es eine reine Mitteilung nach dem Motto "eh Leute, ich bin dann da mal kurz wech" oder stand da was von "ich beantrage". Im ersten Fall warste einfach höflich, im zweiten Fall würde ich mich fragen, warum Du einen Antrach stellst, wenn Du doch keine Ahnung hast. :biggrin:

Nochmals: es wird im Normalfall nur das Geld für die Fehltage entzogen, das ist keine Sanktion im eigentlichen Sinne. :icon_mrgreen:

Es ist die, 'Ich bin vom bis nicht da' Variante kein Antrag.

Dass ich nicht wusste, dass ich es mehr als anzukündigen brauche, weiß die SBin, weil es ja tatsächlich der Fall ist.

Ich bin dem Irrglauben aufgesessen [las es], dass ich es mir nicht genehmigen lassen muss, als 450 €uro Jobber, da dies zwischen mir und meinem Chef ausgemacht wird.
Ferner, dass ich, wenn ich 'nett bin' mich beim JC abmelden könnte <--- Konjunktiv, was ich auch tat.
Und jetzt hab' ich 'den Salat'...
 
E

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Hallo @dreizehn,

Deine Telefonnr., Mailaddy kannst Du löschen lassen, das sind Daten, die nicht leistungsrelevant sind.

Dann bleiben Dir Telefonanrufe vom JC erspart.

Antrag habe ich angehängt.

@dreizehn,

sehe ich auch so.

Vertraglich vereinbarter Urlaub ist alleinige Angelegenheit der Vertragspartner. § 242 BGB gilt auch im Leistungsrecht
 

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Texter50

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Es ist die, 'Ich bin vom bis nicht da' Variante kein Antrag.

Dass ich nicht wusste, dass ich es mehr als anzukündigen brauche, weiß die SBin, weil es ja tatsächlich der Fall ist.

Ich bin dem Irrglauben aufgesessen [las es], dass ich es mir nicht genehmigen lassen muss, als 450 €uro Jobber, da dies zwischen mir und meinem Chef ausgemacht wird.
Ferner, dass ich, wenn ich 'nett bin' mich beim JC abmelden könnte <--- Konjunktiv, was ich auch tat.
Und jetzt hab' ich 'den Salat'...

Das ist doch schon mal gut, besser lässt sich das "nicht informiert sein", da ja auch keine EGV vorhanden, wohl kaum dokumentieren.
Haste diese Mail auch gesichert, vielleicht nen Scrennshot davon?
Bitte immer sammeln und sichern, nur für den Fall der Fälle.
Dann geh vor wie Dir hier geraten - und viel Erfolg! :biggrin:
 

Regensburg

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Hu Hu 13 :)
Ich ließ meine Kundenbetreuerin am 13.07.2014 per E-Mail wissen, dass ich vom 19.07.2014 bis zum 26.07.2014 im Urlaub bin
Und wo ist das Problem? Du hast doch keine OA beantragt!
Du hast doch Urlaub von der Arbeit genommen um dich zu entspannen! Und das hast Du auch Ordnungsgemäß (musstest Du aber nicht) dem JC mitgeteilt. Urlaub heißt doch nicht automatisch das du weit weg bist. Viele H4 können sich zwar Urlaub leisten, aber z.B. kein Flug. Was bleibt dann einem übrig? Balkonien? Zelten im Garten oder am Weiher? Du warst aber jeder Tag zu Hause um zu Duschen und Postschauen.
Wenn keine Beweismittel vorhanden sind, behaupte doch einfach stur, Du seiest doch nicht weg gewesen. Du musst Dich schliesslich nicht selbet belasten.
Sehe ich genauso.... Sollte es wirklich so stimmen, lasst dir nicht von der JC-Tante was anderes aufschwatzen...

LG aus der Ostfront
 
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