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Sanktion wegen Abbruch einer "zumutbaren Tätigkeit" aufgrund psychischer Probleme

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,


Ich bin seit längerem vom Sozialamt Tuttlingen abhängig.
Da ich, aufgrund psychischer Leiden,
deren Abklärung aber längere Wartezeit und auch Untersuchung verlangt, ausgesprochen große Probleme, in meiner, in Eigeninitiative gewählten Ausbildung zum Erzieher hatte, und dort deswegen kündigte, will mir das Sozialamt eine Sanktion nach §31 SGB 2 aussprechen, welches für Erwachsene über dem 25. Lebensjahr eine Kürzung für 3 Monate um 30 % der Regelleistung vorsieht.

Ist das nicht unter der Armutsgrenze?!
Ich weiss ja jetzt schon kaum wie ich mit 300 EUR für ALLE Kosten über die Runden kommen soll und jetzt noch 200 weniger ...

Das schönste daran war ja, das mir die Anhörung zwar schon mal zukam, meine Erklärung dazu ohne Nachricht als subjektive Gründe abgestempelt wurden, und ich deswegen im Juni 10 Tage auf mein Geld warten durfte , während andere Dies schon längst ausgezahlt bekommen hatten .
(Das muss ich mir von meiner Bankberaterin sagen lassen -.-)

Kein Schreiben ... einfach keine Überweisung .. das ist doch nicht richtig?!
Beschwehrt hab ich mich darauf natürlich Prompt.
->volle Auszahlung über Sozialamt Trossingen diesen Monat
-> erneute Anhörung
hab dann alle Ärzte konsultiert
-> der Dipl. Psychologe wird vom Amt nicht anerkannt, dazu Bedarf es eines richtigen Dr.`s
->Hausarzt kann aufgrund fehlenden Berichtes somit auch keine Bescheinigung erstellen...
->Nervenarzt wird weitere Untersuchungen durchfühern
->habe Fristverlängerung beantragt... noch keine Antwort bisher
Ich bin mal gespannt ob ich nächsten Monat überhaupt Geld hab um die Ärzte zu bezahlen, die ich für die Bescheinigung das ich derzeit Arbeitsunfähig bin, konsultieren soll.
Hat hier jemand änhliche Erfahrungen?!
Und Wieso bezahlt das Amt keine Kosten der Ausbildung... ...weder Fahrtkosten noch Bücher noch die Schulgebühr .....
und wie siehts mit den Arztkosten aus?!

Lieben Gruss


 
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