Sanktion Arbeitsaufgabe

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jackfruit

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Hallo

Mein Vater hat mich mit Arbeit vollgemüllt. Ich soll für ihn einen Widerspruch gegen seinen Sanktionsbescheid/ Sperrzeit schreiben.

Er hat eine Sperrzeit von 12 Wochen wegen Arbeitsaufgabe bekommen - die Sperrfrist ist nach deren Berechnung aber nur 8 Wochen lang.

Zumindestens hatte mein Vater in der Schweiz gearbeitet. Er war dort krank geworden und musste in ein Krankenhaus. Sein Arbeitgeber hatte für ihn eine Krankenversicherung, die das aber nicht gedeckt hat. Die Krankenhaus- und Arztkosten haben sein ganzes Gehalt aufgefressen, sodass er kein Geld mehr hatte um in die Schweiz zurück zu kehren. Der Arbeitgeber hatte die Kosten mit seinem Gehalt verrechnet. Er kann ja schlecht einen Kredit aufnehmen (hätte er sowieso nicht bekommen ^^) um dort wieder zu arbeiten. Er hatte dann gekündigt, weil er die Arbeit mit seiner Verletzung nicht fortsetzen konnte.

Dann hat er jetzt vom Jobcenter noch einen Bescheid das er was zurück zahlen soll und noch eine Sanktion von 30% weil sein Anspruch auf Arbeitslosengeld mit der Sperrfrist erloschen ist.

Muss ich jetzt gegen beide Bescheide Widerspruch einlegen?

Schon mal danke :)

Gruß
 

xj3Qr1nL7ys

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Auf jeden Fall schon mal sicherheitshalber fristgerecht Widerspruch einlegen um die Rechtsansprüche und die Fristen nicht verstreichen zu lassen. Gründe kannst du nachreichen. Es reicht Widerspruch einzulegen und damit eine vollumfängliche Überprüfung der Rechtsmäßigkeit des VA zu beantragen. Meiner Meinung nach hat dein Vater mehr als einen wichtigen Grund für sein Verhalten gehabt. Aber um seine Rechte durchzusetzen, solltet ihr in der Tat über einen Anwalt oder anderweitigen Rechtsschutz nachdenken, da es mit Sicherheit nicht einfach wird.
 

Claus.

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Er hat eine Sperrzeit von 12 Wochen wegen Arbeitsaufgabe bekommen - die Sperrfrist ist nach deren Berechnung aber nur 8 Wochen lang.
Dann hat er jetzt vom Jobcenter noch einen Bescheid das er was zurück zahlen soll und noch eine Sanktion von 30% weil sein Anspruch auf Arbeitslosengeld mit der Sperrfrist erloschen ist.
Und wieviel Geld bekommt er dann zum nächsten Monat? Das schreit doch nach einer eA.
 
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Aber um seine Rechte durchzusetzen, solltet ihr in der Tat über einen Anwalt oder anderweitigen Rechtsschutz nachdenken, da es mit Sicherheit nicht einfach wird.

Nicht Nachdenken, sondern handeln! Sofort Anwalt einschalten und falls ihr euch keinen Leisten könnt Prozesskostenhilfe (PKH) beantragen. Ganz wichtig, Widerspruch gegen den Bescheid schnellstmöglich einlegen. Das kann der Anwalt denk ich auch machen und zeigt auch gleich Wirkung bei den SB bzw. JC.
 
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