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Sanktion 30% Arbeitsstelle nicht angetreten. Mir wurde kein Arbeitsvertrag angeboten.

Andy1971

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#1
Hallo liebe Forengemeinde.

Ich bräuchte mal wieder eure Hilfe beim verfassen von einem Widerspruch zu der Sanktion und einen Antrag auf Aufschiebende Wirkung beim Sozialgericht.

Al erstes ich habe seit 28.08.2018 einen Minijob auf 450 Euro. Dort muss ich Dienstags Mittags Arbeiten und noch an zwei anderen Tage für ein Paar Stunden. Dienstags arbeite ich von 12:30 bis 17:00 Uhr Habe dort eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

War auch krankgeschrieben vom 17.09.2018 bis 10.11.2018 wegen Depressionen.

Habe am Termin am 14.09.2018 einen Vermittlungsvorschlag für ein Firma erhalten.
Habe mich am 18.09.2018 Schriftlich darauf Beworben.

Für den 01.10.2018 war ich dort ein Probearbeiten machen da ich mich an dem Tag gut gefühlt habe. Was im nach hinein ein Fehler war.

Am 30.09.2018 Erhielt ich eine Anhörung zum möglichen Eintritt einer Sanktion vom 22.09.2018 für die Firma.

Da in der Anhörung nur Steht:
Nach bisherigen Stand ist davon auszugehen, dass Sie trotz schriftlicher Belehrung über Rechtsfolgen oder deren Kenntnis diese Tätigkeit nicht aufgenommen haben.

Habe ich nur geschrieben:
Ich habe mich am 18.09.2018 auf den Vermittlungsvorschlag mit der Referenznummer 10000-1234567899-S beworben.

Mir wurde noch kein Arbeitsvertrag angeboten

Nun ist eine Minderung Ihres Arbeitslosengeldes 2 (Sanktion) Eingegengen vom 22.11.2018.

Habe alle Schreiben anhängt.


Noch ein Paar Infos.
Ich habe dem Arbeitgeber einen Monatsarbeitslohn von 2200,00 Euro angeboten. Da meinte er nur das könnte er nicht Zahlen und ein Angebot von der Firma kam bisher noch nicht.
Der Arbeitgeber hat sich bisher nicht mehr gemeldet.

Ich hoffe ich habe alles so gut es geht aufgezählt.

Nun bräuchte ich Hilfe für den Widerspruch beim Jobcenter und den Antrag auf Aufschiebende Wirkung beim Sozialgericht.
 

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Kerstin_K

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#2
Weisst Du etwas von Kontaktversuchen oder dass Du am nächsten Tag widerkommen solltest?
 

Andy1971

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#3
@ Kerstin_K

Von Kontaktversuche auch das ich am nächsten Tag noch mal kommen soll davon weiß ich nichts.

Es wurde nur gefragt was ich mir als Lohn vorstelle und da habe ich gesagt 2200,00 Brutto im Monat. Da sagte der Arbeitgeber nur das könne er nicht zahlen nannte aber keinen anderen Betrag. Wollte sich melden und darauf warte ich noch.
 

Kerstin_K

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#4
Dann würde ich das uch mit in den Widerspruch schreiben.

Und aufschiebende Wirkung beim SG beantragen.
 

Andy1971

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#5
Da habe ich vor. Bin schon daran einen Widerspruch zu schreiben.

Nut bei der aufschiebende Wirkung beim SG bräuchte ich Hilfe beim formulieren, da ich das zum ersten mal machen muss.
 
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#6
Nur in den Widerspruch schreiben, dass Du Dich am .... schriftlich beworben, am .... ein Probearbeiten ausgeführt hast und der AG sich wieder melden wollte. Es wurde kein AV angeboten und abgeschlossen.

Schreibe nichts von Deiner Lohnverhandlung!

Bisher wurde kein weiterer Kontaktversuch des AG unternommen, demzufolge Du auch keine Arbeitsaufnahme verweigert hast.
 

Andy1971

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#8
Ich habe mal einen Widerspruch für das Jobcenter verfasst.
Widerspruch
Minderung Arbeitslosengelds II (Sanktion) vom 22.11.2018 erhalten 28.11.2018


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen den Musterungsbescheides vom 22.11.2018 erhalten am 28.11.2018 ein.

Begründung:

Ich habe mich am 18.09.2018 Schriftlich bei der Firma (Name der Firma und Sitz) auf den Vermittlungsvorschlag mit der Referenznummer 10000-123456789-S vom 14.09.2018 beworben.
Habe am 01.10.2018 ein Probearbeitstag geleistet. Nach dem Probearbeitstag wurde mir kein Arbeitsvertrag angeboten noch zur Unterschrift vorgelegt. Herr XXX der Firma meinte sie würde sich wieder melden. Bisher habe ich noch nichts von Herrn XXX oder von der Firma gehört noch bekommen.


Mit freundlichen Grüßen
Kann ich das so lassen? Oder doch noch was änder?

Sorry aber ich brüte gerade eine Erkältung aus seit zwei Tagen bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Die aufschiebende Wirkung fürs Gericht sollte ja genauer formuliert sein, oder?
Soll ich fürs Gericht die Lohnverhandlungen schreiben?
 

Frank71

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#9
@Andy1971...

Liest sich gut der Widerspruch,meiner Meinung nach kann der so raus,aber warte noch einmal ab was andere User dazu Schreiben.
 

Andy1971

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#10
@ Frank71

Ich warte noch ein Paar Tage Zeit. Wenn ich richtig gelesen habe einen Monat. Darum nichts übereilen bei so was.

Gerade ist Wochenende und 1. Advent da haben viele was anderes vor als im Forum zu lesen.
Familie und so geht halt vor.

Ich mache mich mal an das Schreiben für das Gericht. Das wird etwas länger dauern da ich das zum ersten mal machen muss.
 

Frank71

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#11
@Andy1971...

Alles in Ruhe fertig machen und weiterhin gute Besserung bezüglich deiner Grippe,mir geht im Moment nicht anders.
 

Andy1971

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#12
Danke @ Frank71

Bei mir sind die ersten drei Tage bei einer Erkältung am schlimmsten. Da bin ich für fast nichts zu gebrauchen. Da kann ich kaum denken oder sonst was.
Zur zeit geht es wieder etwas aber noch nicht so ganz gut.
Trinke normal keinen Tee aber zurzeit nur noch Tee und meist nur Kräuter Tee.

Dir @Frank71 auch gute besserung.
 

schwarzrot

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#13
Finde den widerspruchstext ok, kannst du so machen.

Ich würde persönlich das etwas härter formulieren.
So in etwa:
'
Sie beschuldigen mich im schreiben von...
dass ...

Diese anschuldigungen sind falsch!
Wahr ist ...

MfG
...
'
-----------

Ansonsten sehe ich das genau wie DarfIchFragen:

In keinem fall von dir aus nähere details über deine gehaltsvorderung schreiben, dass geht das JC (eigentlich) überhaupt nix an und man läuft u.u. nur gefahr eine gerichtsfeste 'sanktion' wegen 'unrealistischer' gehaltsvorstellung und damit 'versuch die anstellung scheitern zu lassen', zu kassieren.
 

Andy1971

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#14
Nun habe ich mal was fürs Gericht geschrieben
Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung gem. § 86b Abs. 1 Nr. 2 SGG i.V.m. § 39 Abs. 1 SGB II


Vorname Name, Straße Nr., PLZ Ort,
- Antragsteller (Ast) -

gegen das,

Jobcenter XXX, Straße Nr., PLZ Ort, GZ.: (BG Nummer)
- Antragsgegner (Ag) -


Anträge

1.) Die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs vom XX.XX.XXXX gegen den Minderungsbescheids (VA) des Ag vom 22.11.2018 anzuordnen.

2.) Die Kosten des Verfahrens sowie sämtliche außergerichtlichen Kosten dem Ag gem. § 193 SGG aufzuerlegen.



Begründung

Am 14.09.2018 wurde mir dem Antragsteller ein Vermittlungsvorschlag mit der Referenznummer 1000-123456789-S für die Firma XXX vom Antragsgegner beim Termin ausgehändigt. Auf dem sich der Antragsteller am 18.09.2018 beworben hat.

Am 01.10.2018 habe ich, der Antragssteller bei der Firma XXX ein von 8:30 Uhr bis 19:15 Uhr davon 1:00 Stunde Pause, Probearbeit geleistet.
An diesem Tag kam Herr XXX von der Firma XXX öfter zu dem Antragsteller und Fragte ob der Antragsteller Erfahrung im Kommissionieren hätte, ob wohl dem Arbeitgeber die Bewerbung des Antragsteller mit Zeugnisse vom Letzten Arbeitgeber und auch des Prüfungszeugnis von der IHK für den Fachlagerist vorlag.Um 19:30 Uhr kam es dann zu einem Gespräch zwischen Herr XXX und Herr XXX von der Firma XXX, dort fragte Herr XXX von der Firma XXX noch dem Verdienstwunsch vom Herr XXX. Herr XXX sagte darauf dass er einen zur zeit einen Minijob habe und dort Dienstags Mittags von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr arbeiten muss, und einen Bruttomonatsverdienst von 2200,00 Euro. Drauf sagte Herr XXX von der Firma das ihm das zu hoch sei. Ein Gegenvorschlag macht Herr XXX von der Firma XXX nicht. Nur die aussage, sie würden sich noch mal melden. Bisher hat die Herr XXX noch die Firma XXX keinen Kontakt mit mir aufgenommen.
Soll ich da besser auch das mit den Lohnverhandlungen weg lassen?
Oder noch was anderes dazu schreiben?
 

Frank71

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#15
@Andy1971...

Ohne dich jetzt bevormunden zu wollen,die Arbeitszeit für die probearbeit von 8.30 Uhr bis 19.15 Uhr Abends ist ja wohl schon einmal der Oberhammer,warum hast Du Sa mit dir machen lassen?

Ich würde die Sache mit der Gehaltsforderung draußen lassen.
 

Andy1971

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#16
@ Frank71

Das frage ich mich hinterher auch immer. Nun ist es Passiert und ändern kann ich es nicht mehr. Aber beim nächsten mal gibt es kein Probearbeiten mehr, egal wie gerne ich die Stelle hätte.

Das mit den Lohnverhandlungen nehme ich raus.

Soll ich die Arbeitszeit drin lassen?
 

Makale

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#17
Goldene Regel:

Niemals ungefragt Details nennen. Egal ob bei Behörden, Gerichten oder sonst einer staatlichen Instutition.

Der Widerspruch ist inhaltlich völlig ausreichend. Das Jobcenter muss das widerlegen. Können sie das nicht, dann ist die Sanktion vom Tisch.
 

Andy1971

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#18
Danke @ Makale

Dann schreibe ich dem Gericht genau das gleiche wie im Widerspruch für das JC.

Werde es dann nächste Woche fertig machen und los schicken.

Oder es kommen noch vorschlage.

Danke schon mal
 

Couchhartzer

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#19
Dann schreibe ich dem Gericht genau das gleiche wie im Widerspruch für das JC.

Werde es dann nächste Woche fertig machen und los schicken.

Oder es kommen noch vorschlage.
Nur ein Vorschlag (und zwar einen, der nicht zu unterschätzen sein sollte!):
Nicht erst nächste Woche machen und einreichen, sondern sofort, oder glaubst du ernsthaft das Gericht nimmt dir beim Antrag auf aufschiebenden Wirkung die Eilbedürftigkeit noch wirklich voll und ganz ab, wenn der Bescheid bereits schon vom 28.11.2018 war und du dir dann noch 2 volle Wochen Zeit lässt einen solchen Antrag (der ja nunmal ein Eilantrag ist) dann überhaupt endlich mal einzureichen?!
 

Andy1971

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#20
Danke @ Couchhartzer

Das ist wirklich nicht zu unterschätzen.

Werde es dann heute noch fertig machen und einreichen.
 

Andy1971

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#21
Habe von der Firma die mich angeblich nicht erreichen konnte einen Brief bekommen (Absage).
Brief im Anhang.

Weiß nicht ob das nun gut oder schlecht ist.
 

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Couchhartzer

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#22
Weiß nicht ob das nun gut oder schlecht ist.
Ich find es eher gut, denn damit hast du nun einen Beweis, dass die Behauptung, man hätte dich nicht erreichen können schlichtweg als Sanktionsgrund eine wissentliche Lüge war.
Reiche also diesen Schriftsatz unverzüglich zum Verfahren beim SG mit ein und weise auf die Tatsache hin, dass der vom Jobcenter Sanktionsgrund darum offensichtlich mutwillig falsch ist, denn du wurdest ja mit den Schriftsatz erreicht und der Arbeitgeber hatte sich nachweislich für eine anderen Bewerber enzschieden.
 

Andy1971

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#23
Danke @ Couchhartzer

Habe nur vom Gericht noch nichts erhalten wegen der aufschiebenden Wirkung.

Schreibe ich einen Brief so das sie es zu ordnen können:
In der Sache

Antrag auf aufschiebende Wirkung vom 07.12.2018

Antragsteller: Name, Adresse

Gegen das,

Jobcenter Name, Adresse

Bittet der Antragsteller folgende Schriftsatz dazu zu nehmen.
Kopie der Absage vom Arbeitgeber

Damit ist bewiesen das ich erreichbar bin. So konnte mir auch ein Arbeitsvertrag per Post zugesandt werden können.

Der vom Jobcenter angegebene Sanktionsgrund ist offensichtlich mutwillig falsch.
Denn ich wurdest ja mit den Schriftsatz erreicht und der Arbeitgeber hat sich nachweislich für eine anderen Bewerber entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
Kann ich das so schreiben?

Kopie der Absage 2x
Muss ich das anschreiben auch zwei mal mitschicken?
 
Zuletzt bearbeitet:

Andy1971

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#25
Danke @ Kerstin_K

Habe meinen Beitrag noch ändern können.
Habe es nur mal schnell geschrieben.
Habe dann was gegessen.
 

Frank71

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#26
@Andy1971...

Habe noch ein wenig Korrektur vorgenommen.


der Sache

Antrag auf aufschiebende Wirkung vom 07.12.2018

Antragsteller: Name, Adresse

Gegen das,

Jobcenter Name, Adresse

Bittet der Antragsteller folgende Schriftsatz dazu zu nehmen.
Kopie der Absage vom Arbeitgeber

Damit ist Bewiesen das ich erreichbar bin. So konnte mir auch ein Arbeitsvertrag per Post zugesandt werden können.

Der vom Jobcenter angegebene Sanktionsgrund ist offensichtlich mutwillig falsch.
Denn ich wurde ja mit den Schriftsatz erreicht und der Arbeitgeber hat sich nachweislich für eine anderen Bewerber entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
 

Andy1971

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#27
Habe auch noch mal etwas rum experimentiert
Was haltet ihr hier von?
In der Sache

Antrag auf aufschiebende Wirkung vom 07.12.2018

Antragsteller: Name, Adresse

Gegen das,

Jobcenter Name, Adresse

bittet der Antragsteller folgende Schriftsatz Kopie der Absage vom Arbeitgeber dazu zu nehmen.

Damit ist bewiesen, dass ich erreichbar bin. So hätte vom Arbeitgeber auch eine Einstellungszusage oder ein Arbeitsvertrag per Post zugesandt werden können.

Der vom Jobcenter angegebene Sanktionsgrund ist offensichtlich mutwillig falsch.
Denn ich wurde ja mit dem Schriftsatz (Absage vom 13.12.2018 erhalten 15.12.2018) erreicht und der Arbeitgeber hat sich nachweislich für einen anderen Bewerber entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Frank71

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#28
Bittet der Antragsteller folgenden Schriftsatz dazu zunehmen.

Denn ich wurde ja mit Führerschein Schriftsatz...
 

Kerstin_K

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#29
Wenn du ein Aktenzeichen vom Gericht hast, das noch angeben. Und bewiesen schreibt man klein.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Andy1971

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#30
Aktenzeichen habe ich noch keines.

Habe meinen Beitrag noch mal geändert hoffe richtig.
 

Couchhartzer

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#31
Aktenzeichen habe ich noch keines.
Du kannst bei Gericht anrufen / nachfragen, ob zu deiner Sache mit deinem Namen und Anschrift schon ein AZ zugeordnet wurde und es dir dann geben lassen.

Ansonsten: Dein Schreiben ist so völlig ok.
 

Andy1971

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#32
Hallo!

Habe heute ein schreiben von Sozialgericht bekommen mit der Bitte um Stellungnahme binnen 1 Woche.
Schreiben habe ich angehängt.

Soll ich mich auf die zwei Schreiben berufen oder es noch mal schreiben.

Denn das Jobcenter eröffnet einen Nebenkriegsplatz. Darauf muss ich nicht eingehen oder?

Würde sonnst alles vom ersten Brief noch mal schreiben und das vom zweiten dazu mit der Bewerbungsabsage.

Was meint ihr?
 

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Andy1971

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#33
Ich habe da mal was verfasst. Kann man das so schreiben?

Rechtsstreit Andy1971 ./. Jobcenter, Aktenzeichen xxxx

In dem einstweiligen Restschutzverfahren wird beantragt,

1. den Antrag vorzuführen
2. zu entscheiden, dass die Kosten des Verfahrens sowie sämtliche außergerichtliche kosten dem Antragsgegner gem. § 193 SGG aufzuerlegen.

Die Sanktion erfolgte zu unrecht.
Die Begründung der Sanktion ist der Potenzielle Arbeitgeber, Firma Name, Sitz hat den Antragsteller nicht erreicht.
Dazu verweise ich auf das schreiben vom 07.12.2018.

Begründung:
Ich habe mich am 18.09.2018 Schriftlich bei der Firma Name, Sitz auf den Vermittlungsvorschlag mit der Referenznummer 10000-123456789-S vom 14.09.2018 beworben.
Habe am 01.10.2018 ein Probearbeitstag geleistet. Nach dem Probearbeitstag wurde mir kein Arbeitsvertrag angeboten noch zur Unterschrift vorgelegt. Herr der Firma Name, Sitz meinte sie würde sich wieder melden. Bisher habe ich noch nichts von Herrn oder von der Firma Name, Sitz gehört noch bekommen.

Des weiteren verwiese ich auf das Schreiben vom 20.12.2018 an das Sozialgericht

Am 15.12.2018 erreichte mich von der Firma Name und Sitz folgenden Schriftsatz: Absage vom 13.12.2018.
Damit ist bewiesen das ich erreichbar bin, und das sich der Arbeitgeber nachweislich für einen anderen Bewerber entschieden hat.

Somit ist der vom Jobcenter angegebene Sanktionsgrund (nicht erreichbar) offensichtlich mutwillig falsch.

Denn ich wurde ja mit dem Schriftsatz: Absage vom 13.12.2018 erreicht.
Und der Arbeitgeber hat sich nachweislich für einen anderen Bewerber entschieden.

Mit freundlichen Grüßen
 

Pauer

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#34
Anscheinend hast du die Stellungnahme formal an dem Schreiben des JC ausgerichtet und aufgebaut. Es sieht aus, als ob du zu jedem Satz des JC eine Erwiderung geschrieben hättest.
Das ist m.E. unnötig. Im Endeffekt schadet es aber auch nicht - das ist wohl eine Geschmackssache. Allerdings solltest du wenn möglich die Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren.

In dem einstweiligen Restschutzverfahren wird beantragt,

1. den Antrag vorzuführen
2. zu entscheiden, dass die Kosten des Verfahrens sowie sämtliche außergerichtliche kosten dem Antragsgegner gem. § 193 SGG aufzuerlegen.
Den Absatz würde ich streichen. Das hast du ja alles schon beantragt und dein Schreiben ist ja kein neuer Antrag, sondern nur eine Stellungnahme.

Es reicht zu schreiben, dass du an deinem Antrag festhältst und ggf. die Begründung nochmals hinzuzufügen.

Im Grunde genommen musst du dich auch nicht zwingend erneut äußern, wenn du keine neuen Tatsachen vorzubringen hast. Dann kannst du auch lediglich auf die in der Akte bereits enthaltenen Schriftsätze verweisen.
 

Andy1971

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#35
Danke @Pauer

Ich mache das zum ersten mal. Möchte noch etwas dazu lernen.
Habe es mal geschrieben. Da hier im Forum einige Spezialisten sind stelle ich es ein und frage nach.

Ist vielleicht gut das schreiben kurz zu halten.
Wenn ich es richtig verstanden habe lang wenn ich schreibe:
Rechtsstreit Andy3671 ./. Jobcenter, Aktenzeichen xxxx

Stellungsnahme:
Dazu verweise ich auf das schreiben vom 07.12.2018.
und
Auf das Schreiben vom 20.12.2018 an das Sozialgericht.
Mit Freundlichen Grüßen.
 

Pauer

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#36
Genau, also ich würde es so formulieren:

Rechtsstreit Andy3671 ./. Jobcenter
Aktenzeichen:...

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Bezug auf Ihr Schreiben vom 27.12.2018 teile ich mit, dass ich an meinem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz festhalten möchte.
Dazu verweise ich auf die Begründungen in meinen Schreiben vom 07.12.2018 und vom 20.12.2018 an das Sozialgericht.

Weitere Tatsachen habe ich derzeit nicht vorzutragen.
Die Begründungen des Jobcenters vom 19.12.2018 halte ich für abwegig.

Mit freundlichen Grüßen
Andy1971
 

Couchhartzer

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#37
Ich habe da mal was verfasst. Kann man das so schreiben?
Hab es mal mit ein paar Formulierungsänderungen (mit durchaus etwas mehr würzender Schärfe) und Korrekturen (Rechtschreibung) "zurechtgeschraubt":

Rechtsstreit Andy1971 ./. Jobcenter, Aktenzeichen xxxx

In dem einstweiligen Restschutzverfahren wird beantragt,

1. entsprechend den Ausführungen des Antragsteller zu entscheiden
2. die Kosten des Verfahrens sowie sämtliche außergerichtliche Kosten dem Antragsgegner gem. § 193 SGG aufzuerlegen.

Die Sanktion erfolgte nachweislich zu unrecht.
Die Begründung der Sanktion ist, der potenzielle Arbeitgeber, Firma Name, Sitz hat den Antragsteller nicht erreicht.
Dazu verweise ich auf das schreiben vom 07.12.2018.

Die Begründungsbehauptung des Antragsgegners ist nachweislich wahrheitswidrig.

Begründung:
Ich habe mich am 18.09.2018 schriftlich bei der Firma Name, Sitz auf den Vermittlungsvorschlag mit der Referenznummer 10000-123456789-S vom 14.09.2018 beworben, was der Antragsgegnerin mittlerweile auch ganz genau bekannt ist.
Es wurde zudem am 01.10.2018 auch ein Probearbeitstag geleistet. Nach diesem Probearbeitstag wurde vom Arbeitgeber jedoch weder ein Arbeitsvertrag angeboten, noch zur Unterschrift vorgelegt. Herr der Firma Name, Sitz meinte sie würden sich wieder melden. Danach habe ich jedoch erst einmal nichts mehr von Herrn oder von der Firma Name, Sitz gehört oder zugesendet bekommen.

Des weiteren verweise ich auf das Schreiben vom 20.12.2018 an das Sozialgericht

Sodann am 15.12.2018 erreichte mich von der Firma Name und Sitz der folgenden Schriftsatz: Absage vom 13.12.2018.
Folglich ist eindeutig mittels diesem Absageschriftsatz des Arbeitgebers nachgewiesen, dass die ordnungsgemäße Erreichbarkeit offensichtlich gewährleistet war und, dass sich der Arbeitgeber nachweislich für einen anderen Bewerber entschieden hat.

Somit ist der vom Jobcenter wahrheitswidrig angegebene Sanktionsgrund (nicht erreichbar) offenkundig ausschliesslich gewillkürt und falsch, denn wäre die Erreichbarkeit nicht tatsächlich gegeben gewesen, hätte mich auch dieser Absageschriftsatz des Arbeitgebers vom 13.12.2018 ja niemals erreichen können.
Das ist dem Antragsgegner auch ganz genau bewusst.


Mit freundlichen Grüßen
 

Andy1971

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#38
Danke @Pauer
Danke @Couchhartzer

Nun habe ich gleich zwei vorlagen.
Danke

Muss doch noch mal fragen, soll ich da eine Kopie der Absage noch mal dazu packen?
 
Zuletzt bearbeitet:

RA16

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#39
Du kannst auch beim Sozialgericht anrufen und dich nach deinem Aktenzeichen erkundigen. Alle weitere Post sollte dann zu dem Az übersandt werden. Hoffentlich kannst du ferner den Zugang deines Widerspruchs beim JC beweisen (für alle Fälle). Sonst ok.
Das "...Der vom Jobcenter angegebene Sanktionsgrund ist offensichtlich mutwillig falsch.
Denn ich wurdest ja mit den Schriftsatz erreicht und der Arbeitgeber hat sich nachweislich für eine anderen Bewerber entschieden...." ist perfekt. Viel Erfolg, das Gericht müßte eigentlich die aufschiebende Wirkung anordnen.
 

Pauer

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#40
Muss doch noch mal fragen, soll ich da eine Kopie der Absage noch mal dazu packen?
Ja, wenn sie dem SG noch nicht vorliegt, ist das mit Sicherheit nicht verkehrt.

Du kannst auch beim Sozialgericht anrufen und dich nach deinem Aktenzeichen erkundigen. Alle weitere Post sollte dann zu dem Az übersandt werden.
Verstehe ich nicht genau. Das Aktenzeichen liegt doch bereits vor...
 

Georg1975

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#41
Für den 01.10.2018 war ich dort ein Probearbeiten machen da ich mich an dem Tag gut gefühlt habe. Was im nach hinein ein Fehler war.
Da meint man es noch gut, und so danken sie es einem.
 
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Andy1971

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#42
Hallo Forengemeinde

Habe zwei Briefe vom Sozialgericht bekommen.
Ein Brief gestern mit der Bitte um Kenntnisname.

Der Zweit kam heute mit Postzustellungsurkunde.
Wegen Erörterungstermin.

Nun weiß ich nicht was zu beachten ist.
Hat jemand Tipps und Ratschläge?
Darf ich zu dem Termin jemand mitnehmen als Beistand?

Briefe habe ich angehängt.
 

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Andy1971

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#43
Schade keiner irgendwelche hinweise und Tipps für den Erörterungstermin?

Weiß auch nicht ob ich jemand mit nehmen kann der mir zur Seite steht?
Darf das nur ein Anwalt sein?

Der Termin ist am 18.01.2018.
 
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#44
Du kannst auch bei gericht beantragen dass du einen Beistand mitnehmen möchtest; der (die) Richter entscheidet dann über die Zulässigkeit. Ein Anwalt ist nicht zwingend vorgeschrieben jedoch muss der Beistand konkret etwas zu dem Verfahren beitragen können (händchen halten genügt nicht....)
 

Frank71

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#45
@Andy1971 ... die wollen es aber wissen das für dich zuständige Jobcenter.
Eine Optionskommune. Jetzt noch kurzfristig einen Anwalt/in zu beauftragen dürfte wohl zu kurzfristig sein. Wenn du einen Beistand hast wäre es möglich das bei Gericht mit einzubringen das Du in Begleitung zum Termin erscheinst.
 

Andy1971

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#46
Danke @martinpluto ,
Danke @ Frank71

für die auskunft.

werde ich wohl doch selber machen müssen. habe von denen die Beistand machen könnten nur absagen bekommen.
Wird wohl auch alleine gehen.
Habe schon alle unterlagen zusamen gesucht umd fange schon mal an notizen zu machen.
 

Andy1971

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#48
@Frank71, Danke.
Ich bin halt immer so aufgeregt. Hatte schon in der Schule nie gerne Vorträge gehlten.
Es spielen sich schon in meinem Gedanken verschieden zenarien ab.
Darum muss ich mir mal aufschreiben was ich fragen könnte.
 
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#49
Nach bisherigen Stand ist davon auszugehen, dass Sie trotz schriftlicher Belehrung über Rechtsfolgen oder deren Kenntnis diese Tätigkeit nicht aufgenommen haben.
Die Logik vom JC ist auch so geil.. Das kann also nach Sichtweise des JC der Bewerber selber entscheiden, ob er eine Arbeitsstelle antreten darf oder nicht? Quasi wie Wildbeeren im Wald pflücken, oder wie? Ich dachte immer, ich muss den Arbeitgeber erst mit dem Buschmesser bedrohen, um eine beworbene Stelle zu bekommen..

- Also am besten schon mal lernen deine ganz besondere und staatlich lobenswerte Mitwirkung verbal zu untersteichen, da du ja trotz Krankheit dich für 11 Stunden am Stück zum Probearbeiten angeboten hast.
- Was sagst du, wenn der Richter dich fragt, ob du auch beim Minijob warst, während deiner Krankheit? Hast du zum Bleistift Angst den Minijob zu verlieren et cetera?
- Auch mal im Kopf durchgehen, warum deine Krankschreibung deiner Meinung nach keine Rolle für die Klärung der hier besprochenen Sache spielt?
- Ist die Lohnhöhe, welche du vorgeschlagen hast überhaupt konform mit dem, was in deiner Region für diesen Beruf gezahlt wird bzw. mit der Arbeitszeit?

Ich hab' im Übrigen selber keine Ahnung(!), nur nach dem Lesen deiner Beiträge, würde ich diese Punkte mir besonders durch den Kopf gehen lassen, um Selbstbewusst in das Gespräch gehen zu können, auch wenn diese Punkte sehr wahrscheinlich gar nicht erwähnt werden werden..

Ich war auch noch nie in so einer Situation, aber schlimmer als eine JC-Einladung, kann das ja wohl auch nicht sein.. Da ist schließlich zur Abwechslung sogar mal ein "Neutraler" (Richter), welcher jede Willkürlichkeit des JC mitbekommen würde..
 
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#50
Ich seh das wie Frank71.
Du hast doch eigentlich keine so schlechte lage.
Besonders das schreiben_vom_gericht_31-12-2018-1 ist der totale knaller, daran solltest du versuchen dich zu halten.
Ausserdem gründet die 'sanktion' ja wohl darauf, dass du angeblich 'nicht erreichbar' gewesen wärest, was du beweisbar widerlegen kannst, oder sehe ich das falsch?
Versuch das JC festzunageln, worauf die 'sanktion' denn nun gründet.
Die begründung deines SB ist mal so, mal so, da wird mal was behauptet, dann wieder was nachgeschoben, das geht so nicht und er versucht zudem der gerichtsentscheidung vorzugreifen 'kann keinen erfolg haben', 'erfolgte zu recht'.
Frag das JC wie sie dazu kommen, in diesen formulierungen der gerichtsentscheidung vorzugreifen, was sie damit bezwecken.
Frag das JC, wie sie dazu kommen, dass das du wie verlangt probegearbeitet hast, dir negativ ausgelegt werden soll.

Dein angeblich 'widersprüchliches verhalten' sollen sie ebenfalls genauer ausführen, besonders inwiefern dies im sanktionsbescheid begründet wurde und vom gesetz her nachträglich vermeintlich sanktionswürdig wäre.
Eine AU ist kein 'sanktion'sgrund!

Schade dass du dir keinen anwalt für deinen fall genommen hast, besonders weil du schreibst, dass du bei vorträgen nervös wirst (damit muss deine taktik sein, möglichst viel auf schriftstücke verweisen, möglichst wenig sagen, viel fragen, wie was gemeint ist, lass das JC möglichst viel antworten).
Bei der nachschieberei von sanktionsgründen, würde ein anwalt vermutlich mit schmackes die sanktion wegbekommen.

Was auch noch wichtig wäre, die stellungnahme des AG möchtest du bitte vor dem termin schriftlich haben (falls du nicht eh bei dem 'anhörung'sbogen schon akteneinsicht verlangt hattest).
Weil das JC in dem schreiben behauptet, dein verhalten wäre 'widersprüchlich', also welches verhalten denn genau?
Und warum war das nicht teil der anhörung damals und auch nicht in der 'sanktions'begründung, sondern wird nun nachgeschoben?
Compris? ;)

Und die begründung, dass dein minijob die 'sanktion' 'deckt' und daher angeblich kein anordnungsgrund existiert, solltest du auch angehen.
Wenn es nach dem JC ginge würdest du also noch extra bestraft, dafür dass du dir einen minijob gesucht hast?
Können sie, sehr geehrtes JC das bitte geauer erklären, wie sie das meinen?
;):LOL::geek:
 
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Andy1971

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#51
Danke @schwarzrot
Daran habe ich noch nicht gedacht. Aber werde mir so gut es geht notizen machen.
Auch habe ich die Frage an JC und den Richter wie es im Sanktionsgrund steht: Kein Arbeitsvertrag angeboten bekommen sei kein wichtiger grund.
Wäre das nicht schwarzarbeit ohne Arbeitsvertrag?
Weiß ich ob der Arbeitgeber mich ohne Arbeitsvertrag anmeldet?
 

Kerstin_K

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#52
Schau mal ins Nachweisgesetz. einen schriftlichen Arbeitsvertrag muss es nicht geben. Aer der Arbeitgeber muss dir, ich meine innerhalb von 4 Wochen, die wesentlichen Dinge beträtigen wie gehalt, Urlaub usw.

Für die Anmeldeung hat der Arbeitgeber 6 Wochen Zeit. Und dann bekommst Du eine Mitteilung.
 
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