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Sanktion 100% was tun

JhonnyDeep

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#1
Was muss man tun wenn man eine 100% Sanktion (also RL) bekommen hat?
was sind die wichtigsten Schritte?
(Als U25)
Danke
 

gast_

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#2
Lebensmittelgutscheine beantragen, Widerspruch fristwahrend einlegen. Und für Strom Antrag stellen, wenn über100 € Rückstand.

Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen, guten Fachanwalt für Sozialrecht suchen, der den Widerspruch begründet.

Eventuell beantragen, Mitwirkung nachzuholen um auf 6 Wochen zu begrenzen... aber: Warum wurde sanktioniert?

Kannst du das Schreiben anonymisiert hochladen?
 

kelebek

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#3
Widersprechen oder aushalten.

Sollteste Du weitere Informationen wünschen, mögest Du:

a) Dich in die Materie einlesen (siehe bspw. in diesem Forum, es gibt eine Suchfunktion),
b) Deinen Fall knapp und präzise schildern und maßgebliche Dokumente/Schriftstücke anonymisiert hier einstellen.
 

JhonnyDeep

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#5
Es geht um keine aktuelle Sanktion.
Nur um das allgemeine Vorgehen.
Aber soweit ich weiss ist das Verfahren doch so, Widerspruch einlegen, und zeitglich EA beantragen, ist dann das Geld nicht nach paar tagen wieder da?
Lebensmittelgutscheine grenzen ja echt an die Menschenwürde.
 

teddybear

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#6
Verstößt hier die besonders harte und mithin auch andere Gestzesbehandlung der U25 nicht mehr als nur offensichtlich gegen Artikel 3 Abs. 1 GG?

Artikel 3 GG

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Deutlicher kann man meines Erachtens doch schon gar nicht mehr gegen das Grundgesetz verstoßen, wenn man sich so diese Sonderbehandlungen der SGB II Bedürftigen Menschen unter 25 Jahre hier so ansieht!
 

Konstabler

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#7
Auch wenn ich mich unbeliebt mache:

Als U25 muss ich mir der besonderen Situation bewusst sein und dem Jobcenter keine Gelegenheit geben, eine Sanktion auszusprechen.

Das bedeutet, ich muss meine Rechte kennen, aber auch meine Pflichten, und ich sollte auch mal einen Blick in das SGB II werfen, und da insbesondere den § 3 SGB II sowie die Sanktionsparagraphen §§ 31 bis 32 SGB II.

Das, was ich hinsichtlich des Themas Sanktion bei U 25 sehe, ist, dass die Betroffenen sich fast freiwillig als Sanktionsopfer anbieten und um Sanktionen geradezu betteln, soviele Fehler werden da gemacht.
 

JhonnyDeep

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#8
Als u25 beschäftigst du dich weniger oder gar nicht mit der Materie.Da ist das Problem daran.
Es sagt dir auch keiner.Bevor ich das Forum hier kannte , da war ich auch U25, hatte ich auch keine Ahnung.
 

Konstabler

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#9
Als u25 beschäftigst du dich weniger oder gar nicht mit der Materie.Da ist das Problem daran.
Es sagt dir auch keiner.Bevor ich das Forum hier kannte , da war ich auch U25, hatte ich auch keine Ahnung.
na gut, aber die EGV sollte man sich schon durchlesen ... :icon_pause:
 

teddybear

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#10
Wenn ich unter 25 wäre und deshalb anders (schlechter) als die über 25 Jährigen behandelt / sanktioniert werden würde, dann würde ich alle Instanzen durchklagen und immer wieder das Gericht, um eine verfassungsmäßige Überprüfung bitten und auch selbst daraufhin arbeiten!

Manko an "unserem" Rechtssystem ist halt nur, dass sich die roten Rüben in ihren Theaterkostümen selbst aussuchen, welcher Verfassungsbeschwerde sie nachkommen und welcher nicht! Als Bedürftiger hat man ja unter dem neuen Vorsitz des 1. Senates Vizepräsident Prof. Dr. Kirchhof , welcher über die Anahme mit 2 anderen entscheidet, jedoch wenig Chance auf eine Zulassung seiner Verfassungsbeschwerde, wie man an vielen Beispielen bisher unschwer leider erkennen durfte! Das BVerfG ist halt auch schon zu sehr von Scharz-Geld unterlaufen!
 

gast_

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#11
Es geht um keine aktuelle Sanktion.
Nur um das allgemeine Vorgehen.

Hängt immer von den Umständen ab...


Aber soweit ich weiss ist das Verfahren doch so, Widerspruch einlegen, und zeitglich EA beantragen, ist dann das Geld nicht nach paar tagen wieder da?
[/QUOTE]Nein...

Sozialgericht fordert erst einmal eine Stellungnahme beim Amt an - die haben dann auch tagelang Zeit das liegen zu lassen, bevor sie Stellung nehmen... so schnell schießen die Preußen nicht...man muß mit mindestens 2-3 Wochen rechnen, können aber auch Monate sein - je nachdem, was da an Fällen im Gericht auf Bearbeitung wartet.
 

JhonnyDeep

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#12
ja aber selbst dann kannst du ohne vorherige vorbereitung und sachkenntnis nicht bewerten, welche auswirkung eine egv hat.

es müsste besser dran gearbeitet werden, die u25 und die jüngeren ihrer rechte zu belehren.
 
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