Sammelthread zu den Arbeitsmarkt-Zahlen ab 2009

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franzi

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ne so meinte ich das nicht.
 

franzi

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Deutsche Bank-Chef sagt Anstieg von Arbeitslosigkeit voraus - Yahoo! Nachrichten Deutschland

"Die weltweite Wirtschaftskrise wird den deutschen Arbeitsmarkt nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Norbert Walter, in den kommenden Monate deutlich härter treffen als bisher. "Das Schlimmste auf dem Arbeitsmarkt liegt ganz klar noch vor uns", sagte der Ökonom der "Bild"-Zeitung. Von Entwarnung könne keine Rede sein. Stattdessen sei mit deutlich mehr Jobsuchenden zu rechnen. Die Arbeitslosenzahl werde im Winter 2010 über fünf Millionen steigen, sagte Walter der Zeitung."

Rosige Zeiten ...
 

destina

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Mal was neues zur weiteren geplanten Manipulation der Arbeitslosenstatistik:

Mehr Menschen auf Arbeitssuche als offiziell gezählt
Erschienen am 17. Juni 2009
Geschönte Statistik: Mehr Arbeitssuchende als gezählt

In Deutschland suchen weit mehr Menschen Arbeit als die offizielle Statistik ausweist. "Wenn man alle Menschen zusammen zählt, die im Moment auf Arbeitssuche sind, kommt man auf eine Zahl in der Größenordnung von fünf Millionen", sagte der Sprecher der Bundesagentur für Arbeit (BA), John-Philipp Hammersen, "Bild.de". Darin seien etwa Menschen enthalten, die sich gerade weiterbilden, die von privaten Vermittlern betreut werden oder sich gar nicht mehr bei den Arbeitsagenturen gemeldet haben.

BA meldete 3,458 Millionen Arbeitslose

Laut der BA-Statistik war die Arbeitslosenzahl im Mai trotz der schlimmsten Wirtschaftsflaute seit Kriegsende um 127.000 auf 3,458 Millionen gesunken. Das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut ifo machte zugleich auf neue politische Eingriffe in die Job-Statistik im Vorfeld der Bundestagswahl aufmerksam. Der Konjunktur-Chef des Hauses, Kai Carstensen, sagte der "Bild"-Zeitung, dass in den kommenden Monaten bis zu 300.000 Arbeitslose aus der Statistik fielen.

200.000 Arbeitsuchende unsichtbar
Demnach greife bis zum Herbst ein neuer "statistischer Trick", der allein rund 200.000 Jobsuchende "unsichtbar" mache, die von privaten Vermittlern betreut werden. Neue Vermittlungsfälle dieser Art würden von Mai an der Kategorie "Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung" zugerechnet, die nicht in die offizielle Arbeitslosenzahl einfließt.

Statistik wird verzerrt
Die Statistik werde auch dadurch verzerrt, dass ab 2009 die so genannten "schwer vermittelbaren" Arbeitslosen, die älter als 58 Jahre sind und innerhalb eines Jahres kein Angebot für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bekommen haben, aus der Statistik fallen. Das Gleiche gelte für Arbeitslose in Trainingsmaßnahmen, die ebenfalls in der Statistik fehlen. BA-Sprecher Hammersen sagte der "Bild" dazu, die Bundesagentur sei an gesetzlichen Vorgaben gebunden und dürfe nicht anders zählen.

TON
 

destina

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Internet

Mittwoch, 17. Juni 2009
Schneller als die Arbeitsagentur
Arbeitsmarktprognose mit Google

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) kann Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt nach eigener Darstellung jetzt früher erkennen als die Bundesagentur für Arbeit. Die Forscher haben eine Methode entwickelt, bei der sie Daten aus dem Internet analysieren. So könne das Institut eine zuverlässige Prognose für die Arbeitslosigkeit des Folgemonats erstellen, sagte DIW-Präsident Klaus Zimmermann. "Wenn der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, jetzt verkündet, wie in diesem Monat die Arbeitslosigkeit gewesen ist, dann können wir schon sagen, was er vier Wochen später sagen wird", fügte er hinzu. Demnach werde sich die überraschende Erholung des deutschen Arbeitsmarkts im Mai auch im Juni fortsetzen.:icon_lol:


Die DIW-Methode basiert auf dem Umstand, dass fast jeder Arbeitssuchende auch das Internet für seine Jobsuche nutzt. Er hinterlässt also Spuren im Netz. Das DIW verwendet die Zugriffsstatistik der Suchmaschine Google nach Schlüsselwörtern und setzt diese Daten mit Hilfe eines statistischen Verfahrens in Bezug zur monatlichen Arbeitslosenquote. "Zu unserer Überraschung haben wir festgestellt, dass man mit wenigen Variablen-Gruppen die Entwicklung der Arbeitslosigkeit mit hoher Präzision erfassen kann", erläuterte Zimmermann. Die Internetmethode helfe bislang nur bei kurzfristigen Prognosen und sei nicht für langfristige Vorhersagen geeignet.

n-tv
 

destina

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Statistiker schönen Zahl der Arbeitslosen

Trotz scharfer Rezession dürfte die offizielle Arbeitslosenquote im Juni gesunken sein. Auf den ersten Blick verblüfft das. Auf den zweiten Blick nicht.

Volkswirte halten trotz der Wirtschaftskrise einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 20 000 bis 50 000 im Juni für möglich. Dabei dürfte allerdings auch die im vergangenen Monat eingeführte Änderung der Arbeitsmarktstatistik eine Rolle spielen. Seit Mai werden all jene nicht mehr als Arbeitslose ausgewiesen, die von sogenannten Dritten wie etwa Bildungsträgern betreut werden. Im vergangenen Monat waren das 20 000 Menschen.
FOCUS


DJ AUSBLICK/Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juni stark gestiegen

FRANKFURT (Dow Jones)--Der starke konjunkturelle Abschwung in Deutschland dürfte im Juni einen kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit zur Folge gehabt haben. Von Dow Jones Newswires befragte Bankökonomen erwarten, dass die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt und auf Monatssicht um 50.000 zugenommen hat. Im Mai war lediglich eine Zunahme um 1.000 verzeichnet worden, allerdings war die Entwicklung erheblich durch Änderungen in der statistischen Erfassung nach unten verzerrt. Insgesamt hat die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit in diesem Jahr bisher um 235.000 Personen zugenommen.

MA
 
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