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iSlave

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AW: Lüneburg: JC- Geschäftsführerin bedroht und geschlagen

Er soll dafür für ein Jahr und drei Monate hinter Gitter. Der Zittauer Amtsrichter sah keinen Spielraum mehr für eine Bewährungsstrafe
Der Hartz-IV-Empfänger hatte kein Geld mehr. Er forderte, dass ihm das Jobcenter etwas überweist. Dabei hatte der Zittauer zuvor das Haus seiner verstorbenen Großmutter geerbt und verkauft. Die 50.000 Euro soll er dann mit einem Kumpel auf den Kopf gestellt haben.
Sehr harte Strafe für ein blutiges Näschen

Am Donnerstag verschaffte sich ein 22-jähriger Mann gewaltsam Zutritt zu dem Job-Center in Volgershall. Trotz bestehenden Hausverbotes für das Job-Center, stürmte der 22-Jährige in das Büro der 54-jährigen Geschäftsführerin, beleidigte sie und drohte ihr mit dem Tode.
Die arme Geschäftsführerin. Mehr Sicherheitspersonal? Oder doch einen persönlichen Leibwächter für jedes JC Oberhaupt?
 

Albertt

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AW: Berlin: Farbanschläge auf Jobcenter in drei Bezirken

Warum haben Sie am Jobcenter nicht mit der selben Härte gewütet?
 
E

ExitUser

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JC Duisburg: "Ich schlage Dir den Kopf ab!"

Weil er seinen Hartz-IV-Scheck - ein Giro-Konto hat der gelernte Bautechniker nicht - angeblich nicht erhalten hatte und man ihm beim Jobcenter in der Innenstadt riet, bei der Postbank nachzuforschen, wo das Papier geblieben sei, soll der 52-Jährige der Sachbearbeiterin gedroht haben: „Wenn ich bei der Bank war und da ist kein Geld, dann komme ich wieder und bringe dich um. Ich schlage dir den Kopf ab.“
Quelle:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/amtsgericht-verurteilt-jobcenter-kunden-wegen-bedrohung-id12011087.html
 

Albertt

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Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Ein Breckerfelder wurde nun am Amtsgericht Schwelm wegen versuchter Nötigung verurteilt. Er war auf eine Mitarbeiterin des Ennepetaler Jobcenters losgegangen, weil seine Verlobte auf eine Zahlung vom Amt wartete.

Ganz schön dumm, sich für eine Frau Strafbar zu machen!

Bei einem Breckerfelder lagen die Nerven blank. Seine Verlobte wartete auf die dringend benötigte Zahlung vom Amt. Als die nicht eintraf, ging er auf eine Mitarbeiterin des Ennepetaler Jobcenters los – die rief die Polizei, so dass der Mann nun seinem Prozess entgegensah.
Wie ist das möglich?

37-Jähriger rastet im Jobcenter Ennepetal aus | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
37-Jähriger rastet im Jobcenter Ennepetal aus | WAZ.de
 

ZynHH

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AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Wie ist das möglich? ]
Die Erklärung steht doch im Text....er ist ein schlecht gewählter Beistand.....

und ließ durchblicken, dass er sich manchmal nicht mehr unter Kontrolle halten kann, was auch an seinen zwei Vorstrafen deutlich wurde. 00
 

Albertt

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AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Die Erklärung steht doch im Text....er ist ein schlecht gewählter Beistand.....
Steht Sie eben nicht. Und ich denke, du weist, worauf ich hinaus möchte. :wink:
 

ZynHH

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AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Steht Sie eben nicht. Und ich denke, du weist, worauf ich hinaus möchte. :wink:
Der Typ ist ein unbeherrschter Gewalttäter..Darum ist das passiert.
 

#HIV#

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AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Der Typ ist ein unbeherrschter Gewalttäter..Darum ist das passiert.
Zudem hat noch kein Jobcenter in Deutschland eine Zahlung schneller durchgeführt, weil Gewalt ausgeübt wurde. Solche Aktionen kann man sich einfach sparen, je nach dem um welche Zahlung es sich handelt kann man vors Sozialgericht gehen und dort seinem Wunsch nachdruck verleihen. Alles andere ist die Mühe nicht wert....
 
E

ExitUser

Gast
AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Leider wird die gesamte Situation NICHT geschildert, warum dieses Ausrasten erfolgte.
Selbstverständlich ist Gewalt keine Lösung!

Jedoch WER diese Gewalt hervorgerufen hat, wird nicht geschildert, lediglich in einem Nebensatz, das die ganze Zeit nur Mit Lebensmittelgutscheinen nicht gut leben ist, wurde gesagt.

Nicht gesagt wurde, warum nur mit Lebensmittelgutscheinen, d.h. im Klartext kleine verpflichtenden Zahlung durch das Jobcenter, dadurch lebensgefährliche Situation durch das Jobcenter heraufbeschworen, im weitesten Sinne sogar ein Mordversuch an der Verlobten durch das Jobcenter durchgeführt (Unterlassen lebenswichtiger Unterstützung durch das Jobcenter = Leistungspflicht des Leistungsträgers nicht durchgeführt).

Ob meine These stimmt, kann ich nicht sagen, da selbstverständlich die Hintergründe der Tat verschwiegen wurden. (Warum wohl???).

Es ist natürlich möglich, das an der Situation das Pärchen selbst Schuld ist, das ist aber EBENFALLS unbekannt.

Hier wird wieder auf einem HartzIV-Empfänger "rumgehauen", ohne die Hintergründe zu schildern.

Gruß
Wanda
 

Couchhartzer

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AW: Ennepetal: 37 Jähriger rastet im Jobcenter aus

Hier wird wieder auf einem HartzIV-Empfänger "rumgehauen", ohne die Hintergründe zu schildern.
Diese Darstellung ist schlichtweg Blödsinn.
Man muss halt nur den verlinkten Artikel auch vollständig lesen und verstehen (wollen), denn da stehen die bei Gericht genau dazu gemachten Eigenangaben des Betroffenen sehr deutlich nachlesbar geschrieben (genauso wie die Tatsache, dass er selber auch zugab, dass es einfach unüberlegt und wirklich nicht korrekt war, was er machte). :wink:
 

Dagegen72

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Mann rastet in Friedberger Jobcenter aus

Mann rastet im Friedberger Jobcenter aus - Friedberg - Wetterauer Zeitung

Friedberg (pob). Mittwochmorgen im Jobcenter in der Schulze-Delitzsch-Straße: Ein 45-jähriger Wölfersheimer rastet aus, nachdem ihm eine Sachbearbeiterin im Gespräch eine Nachricht übermittelte, die ihm nicht so recht gefielt.
Es wäre halt gut, wenn auch mitgeteilt würde, was in der Mail stand - evtl. würde es dann verständlich. So kann es wieder missverstanden a la Elo will keine Arbeit oder sowas *tob*

Der Mann soll dann rumgeschrien und eine Tasse geworfen haben.

Wenn die Mitarbeiter im JC schon Unfallanzeige erstatten können wegen möglicher psych. Folgeschäden (!) (und was ist mit den Elos?) (siehe verdi-Thread hier im Forum) - dann wird hier sicherlich ein Haftpflichtschaden bei der Tasse eingetreten sein !! :icon_rolleyes:


auch hier wird nicht mitgeteilt, WARUM hier im Jobcenter Köln-Sülz ein Amok-Aufruf kam. Und warum wird hier nur die Nationalität des Syrers genannt, nicht aber die der vier anderen Männer die hier wieder gehen konnten. Soll das eine Panikmache sein die gestartet werden soll und die an München, Würzburg, Ansbach anknüpfen soll! :icon_stop:

Köln-Sülz: Amok-Alarm im Job-Center, Mitarbeiter berichtet: Das passierte in der Arbeitsagentur | Express.de

Grund war der Hinweis eines Mitarbeiters, in dem Gebäude halte sich eine bewaffnete Frau auf.

Der Sprecher der Kölner Polizei, Christoph Gilles, erklärt dem EXPRESS: „Gegen 15 Uhr haben zivile Beamte einen Haftbefehl im Job-Center vollstreckt. Es handelt sich um einen gewalttätigen Syrer, der am Freitag dem Haftrichter zugeführt werden soll.“
später heißt es im Artikel, dass die bewaffnete Frau auch eine Polizistin gewesen sein könnte :/

Ein Mitarbeiter zum EXPRESS: „Wir haben sofort die Tür verrammelt und saßen hier ganz still mit unseren Kunden.“ So sieht es der Alarmplan vor.

Warum will mir bei diesem Satz keine Geborgenheit aufkommen !!?? Danke, benötige keine Antwort. :/ und es war ja auch nur wegen dem Alarmplan :/ :/
 
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Keine Strafe für Bombendrohung gegen Mitarbeiterin des Job-Centers-Verfahren eingestellt

"Hattingen: Amtsgericht Hattingen | „Ich werde Sie und ihren Kollegen in die Luft sprengen“, soll der damals aufgebrachte 24 Jahre alte Angeklagte im November des letzten Jahres zu der Mitarbeiterin des Job-Centers am Telefon gesagt haben. In einem weiteren Anruf kurze Zeit später soll er dann seine Absicht als „klare Ansage“ bekräftigt haben."

"Bedingt durch unklare Legitimationsfakten seiner aus Kroatien stammenden Ehefrau und seiner Kinder hatte die Job-Agentur nach den entsprechenden Vorgaben Leistungen für den Angeklagten gekürzt und später gesperrt. Dieses führte dann zur Kündigung des Mietverhältnisses, weil auch die Miete vom Job-Center nicht mehr vollständig gezahlt wurde."

Keine Strafe für Bombendrohung gegen Mitarbeiterin des Job-Centers ? Verfahren wurde eingestellt - Hattingen - lokalkompass.de



Mit Frau und 5 Kindern auf die Straße gesetzt . . . wer soll da emotional ruhig bleiben?
 

Sowhat

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AW: Keine Strafe für Bombendrohung gegen Mitarbeiterin des Job-Centers-Verfahren eingest

Das ist doch nett und überaus menschlich vom Amtsgericht, dass sie jemanden der quasi schon auf dem Boden lag, nicht auch noch getreten haben.
Schön dass man einem "Nackten" nicht auch noch die Haut abgezogen hat.

Konnte ja jeder verstehen, dass er aufgebracht war. Mit der ganzen Familie auf die Straße gesetzt. Wie soll man da ruhig bleiben?
 

JulieOcean

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AW: Keine Strafe für Bombendrohung gegen Mitarbeiterin des Job-Centers-Verfahren eingest

Nun hat der Mann vor Gericht zwar die Drohung eingestanden. Aber das ganze Verfahren ist nur auf Grund der Behauptung einer SB geführt worden. Was besagt denn ein Telefongespräch? Oder wird im JC schon heimlich aufgezeichnet?
 

Vizekanzler

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Ich frage mich wieviele JC-Kunden jährlich ihre Wohnung verlieren, weil das JC die Leistungen sperrt? Wäre doch mal eine kleine Anfrage der Links Partei im Bundestag wert, oder?

Oder wird im JC schon heimlich aufgezeichnet?
Die NSA läßt grüßen!:icon_mrgreen:
 

Dagegen72

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Duisburg: Drohung gegen Jobcenter beschäftigte Amtsgericht

vorneweg: mangels Beweisen, musste die Anklage gegen den 50jährigen aufgrund seiner Ausdrucksweise während eines Jobcenter-Aufsuchs fallengelassen werden. Hier ist der Link:

Drohung gegen Jobcenter beschäftigte Amtsgericht | WAZ.de

was geschah an jenem Tag? :

Bei einem Anruf soll er am 18. August 2015 gesagt haben „man soll sich nicht wundern, wenn die Arbeitslosen in Hundertschaften aufmarschieren, und die Leute im Jobcenter totschlagen.“ Dann werde er in der ersten Reihe dabei sein. Als die Dame am anderen Ende ihn darauf aufmerksam machte, dass sie in solchen Fällen angewiesen sei, die Polizei zu verständigen, war das dem Anrufer sogar recht. „Dann wird die Sache endlich mal öffentlich.“

Der Wunsch nach Öffentlichkeit stellt für mich der Wunsch nach Hilfe von außen dar. Leute schaut her was hier geschieht! lese ich daraus. "Seht nicht weg! Hier geschieht "Arges" !
 

cat44

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AW: Duisburg: Drohung gegen Jobcenter beschäftigte Amtsgericht

Der hat noch mal Glück gehabt das sich die Mitarbeiterin nicht erinnern konnte. Besser ist es doch zum Anwalt zu gehen oder mal die Geschäftsführung zu informieren.
 

#HIV#

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AW: Jobcenter-Mitarbeiterin mit Salzsäure überschüttet (Hamburg)

Eine Beziehungstat die sich zufällig in einem Jobcenter abspielt ist hier eigentlich kein Beitrag wert oder? Wer nur die Überschrift liest wird wahrscheinlich direkt wieder einen Puls auf Arbeitslose bekommen.

Für die Frau tut es mir natürlich unendlich leid. Das kann einem von heute auf morgen das komplette Leben versauen.
 
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AW: Jobcenter-Mitarbeiterin mit Salzsäure überschüttet (Hamburg)

Die Blöd wird morgen alles aus den Zusammenhänge reißen und uns Elo´s als gewalttätig darstellen.
 
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AW: Jobcenter-Mitarbeiterin mit Salzsäure überschüttet (Hamburg)

Oder die machen daraus, daß der Ex bestimmt auch Kunde gewesen sein muß.
 

Sowhat

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Mal so nebenbei - ich weiss es darf keine Nationalität mehr genannt werden. Aber Säureanschläge gegenüber Angehörigen oder sonstwem, sind nicht unbedingt deutsch. Hat sicherlich Migrationshintergrund der Ehemann. Aber morgen werden wir das sicherlich in den Medien lesen, weil ganz verheimlicht wird uns das ja nicht mehr.
 
E

ExitUser

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Erstaunlich, das so wenig in JC passiert. Ich hatte da auch schon 'nette' Phantasien. Im übrigen: manche Frankfurter Strassen+S-Bahn Haltestellen sind da unsicherer.
 

Dagegen72

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also vor ein paar Tagen gab es jedenfalls Buttersäure für das Jobcenter in Erfurth
Buttersäure im Jobcenter Erfurt verteilt | Thüringer Allgemeine
Erfurt. Wegen eines beißenden Geruchs war am die Feuerwehr informiert worden. Die Konzentration der Säure erwies sich aber nach Angaben des MDR als gering. Laut Feuerwehr bestand für Mitarbeiter und Besucher des Jobcenters keine Gefahr.
oh je, die armen Mitarbeiter :(
 

yukiko

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AW: Tumulte im Dortmunder Jobcenter

was sind denn das für komische Quellen? Da könnte ich mit ja meim örtlichen Käsblatt ebenso alles Mögliche verbreiten wie z.B. "Hui heute Hund morgen Regal! Kaufen Sie die neue Bio-Umwandlungspille "HuRe".... " ....:bigsmile:
 

yukiko

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subfoo

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Eigentlich nichts neues. Es drehte offenbar wieder jemand im Jobcenter durch. Dies ist jedoch wegen den ganzen Schikanen geschuldet, wie auch dem realitätsfernen Regelbedarf usw.
Kommt sicher ohnehin öfters vor, ohne dass es in den Medien veröffentlicht wird.


Neue Presse Coburg | 49-Jähriger dreht im Jobcenter durch

Was jedoch nicht geht:
Ständig werden von Behördenmitarbeitern Anzeigen gestellt, Anzeigen von "normalen Bürgern" bzw. Hilfebedürftigen werden in aller Regel gar nicht beachtet, höchstens wird das Verfahren eingestellt. Bei Verfahren durch Anzeige von Behördenmitarbeiter gegen Hilfebedürftigen höchstens wegen "Geringfügigkeit".
 
E

ExitUser

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Darf dann jeder mit geringem Einkommen demnächst auf Menschen losgehen1ß Oder nur diejenigen, die zum Amt gehen?
 
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Mich würde einmal interessieren, warum der Mann durchdrehte.
Das steht komischerweise nie, bei solchen Meldungen.
:flame:
 

Pechmario

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Erstaunlich, das so wenig in JC passiert.
Es passiert erstaunlich viel ! Es wird nur nicht öffentlich gemacht.

In meinem JC steht jetzt ein Zivilist. Polizei ??? Plus Sicherheitsdienst in Dienstkleidung.

Das fiel mir auf, als ich in kurzen Abständen mehrmals jemand zum JC begleitete und man im Wartezimmer für Kunden ohne Termin warten musste.
Bei diesen Besuchen fiel mir auf, dass dieser "Wächter" nie vor uns aufgerufen wurde und auch noch nach Verlassen des Dienstzimmers des SB im Wartebereich stand.

Das sind schon deutliche Zeichen, dass die Gewalt in Jobcentern zunimmt.
So lange aber die wirklich kriminellen mit Schlips und Kragen von der Justiz - insbesondere von Sozialgerichten - geschützt werden und der "Kunde" /ELO als Ungeziefer angesehen wird, ist auch keine Änderung in Aussicht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass die Justiz die Rechtsbrüche der Jobcenter ernst nimmt und begreift, dass die Zunahme von Gewalt etwas mit der Ignoranz zu tun haben.

Die Blöd wird morgen alles aus den Zusammenhänge reißen und uns Elos als gewalttätig darstellen.
Nicht nur die Blöd tut das.

Auch Geschäftsführer eines Jobcenters stellen ihre "Kunden" in der BZ Berlin als gewalttätig dar.

BZ Berlin vom 25.02.2016. Überschrift:
"Benehmen müssen sich in diesem Jobcenter nur die Mitarbeiter"

Verlinken funktioniert leider nicht. Vielleicht gelingt es jemand ? :idea:

Wer Angst hat, macht in der Regel viele Fehler !
 

Dagegen72

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Arbeitsagentur Leipzig - Akten verbrannt durch Brandanschlag

Silvester soll es bei der Arge Leipzig einen Brandanschlag gegeben haben, bei dem Akten verbrannt wurden,der Betrieb gehe aber normal weiter .

Unbekannte hatten in der Silvesternacht Scheiben zerstört und Brandbeschleuniger in das Gebäude geworfen. Fünf Büros, ein Lager und ein Sozialraum des Jobcenters Leipzig seien stark beschädigt worden. Dabei seien auch Kundenakten verbrannt, so Arbeitsagentur-Sprecher Hermann Leistner auf Anfrage von LVZ.de.
Büros und Lager zerstört ? Arbeitsagentur Leipzig nach Anschlag wieder geöffnet ? Akten verbrannt ? LVZ - Leipziger Volkszeitung

und in Naumburg sorgte ein Pulverbrief im Dezember für einen Großeinsatz im Jobcenter
Der anonyme Brief war mit der Mittagspost im Jobcenter des Burgenlandkreises in dessen Räumen in der Halleschen Straße eingetroffen. „Eine Bereichsleiterin hat durch Betasten in dem Kuvert eine Substanz bemerkt und deshalb die Polizei verständigt“, sagte Jobcenter-Betriebsleiter Herwig Fischer auf MZ-Nachfrage.
– Quelle: Jobcenter in Naumburg: Pulver-Brief sorgt für Großeinsatz am Mittwoch | Mitteldeutsche Zeitung ©2017

ebenfalls im Dezember: Mann versuchte sich im JC zu erhängen
Suizidversuch im Homberger Jobcenter | Homberg (Efze)

Der Mann hatte auf die Mitarbeiter des Jobcenters zunächst einen aggressiven und verwirrten Eindruck gemacht. Im Treppenhaus versuchte er dann, sich mit einer Hundeleine das Leben zu nehmen. Mitarbeiter des Jobcenters konnten das verhindern, sie verständigten einen Krankenwagen und die Polizei.
 

Hartzeola

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Gehatzter

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Naja, wenigstens war mit seiner Aussage dann für sein leibliches Wohl und Unterkunft gesorgt. Wäre er duckmäuserisch geblieben, aber evtl. verhungert/verdurstet.
Wenn man einem Raubtier das Futter entzieht oder damit droht, hat man ganz schnell Perforationen der Halsschlagader durch die Eckhauer während die scharfen Krallen tief im Fleisch verankert einen fixieren, dagegen sind die (sanktionieren) ELOs weitgehend friedlich und harmlos.
 
E

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AW: Die CSU, Hartz-IV-Schmarotzer, die Staatsantwaltschaft und andere Hetze

Und wo die Hetze und das Sanktionieren hinführen und in Widerstand im Jobcenter auch Gewalt führen kann wird dann mal wieder der Elo für schuldig befunden.
So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es dann manchmal auch hinaus.
Das was und wie gegen Erwerbslose mit staatlich organisierter Kriminalität aufgefahren wird, wundert es mich wirklich noch, dass nur so wenig passiert.

https://deutsch.rt.com/inland/45524-neues-aus-unterklassen-strukturelle-gewalt-jobcenter/
 

Roter Drache

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Wenn die Betroffenen endlich begreifen würden in welchem Staat sie leben, würden noch ganz andere Formen des Widerstandes passieren.
Die da oben haben ja noch alles im Griff. Wenn man keine Perspektive sieht, unterwirft man sich halt. So gesehn ist Trump gut für die weitere Entwicklung, die Krise wird stärker und man muss sich irgendwann verhalten oder geht unter.
Spannende Zeiten.
 

Maneki Neko

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als ELO bist Du sowieso am Rande der Gesellschaft, abgeschrieben und stigmatisiert. Stehst unter Druck, was kommt als Nächstes? Existenzängste, Zukunftsängste dann biste auch noch gesundheitlich ausgesteuert.

Jeden Tag läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken wenn ich zum Briefkasten gehe, ob da ein grauer Brief drin ist oder nicht

ich denke das geht nicht nur mir so.

wenn aber ein Mensch derartig schikaniert wird von einer SB, die es nicht lassen kann, ihre sadistische Ader auszuleben, denjenigen in Existenznot bringt, beleidigt und diskriminiert, wundert es mich gar nicht mehr wenns dann mal eine aufs Maul gibt (sorry für den krassen Ton)

und dann wird rumgejammert und wieder alle ELOs über einen Kamm geschert.
 

Dagegen72

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@ Maneki Neko:

das Schlimme ist auch die Ignoranz oder noch Gut-Gläubigkeit sowohl von Betroffenen, als auch von Nicht-Betroffenen!

xxx

Auch hier scheint jemand das Verar*twerden nicht mehr auszuhalten, diesmal in Sonthofen. Ein Mann soll ausgerastet sein, der SB konnte sich noch versteckeln - leider brachte das ganze einen Sachschaden von 600 Euro.

Ohne Vorwarnung begann der Mann das vor ihm stehende Inventar zu beschädigen, indem er einen Beistelltisch vom Schreibtisch abgerissen hatte und diesen in Richtung seines Gegenübers warf. Außerdem beleidigte der Arbeitssuchende den Sachbearbeiter.
hier der Link dazu:

https://www.all-in.de/nachrichten/p...ert-im-Jobcenter-in-Sonthofen;art2756,2411953
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Dagegen72

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es gab einen Anschlag am gestrigen Mittwoch auf das Jobcenter Markkleeberg mit weißem Pulver was Totalevakuierung zur Folge hatte.

Markkleeberg. Ein Brief mit weißem Pulver sorgte am Mittwochmorgen für Aufregung im Jobcenter Markkleeberg. Als gegen 10 Uhr in der Poststelle die Substanz aus einem Umschlag ohne Absender rieselte, lösten Mitarbeiter Alarm aus. Feuerwehr und Rettungskräfte rückten mit rund 40 Personen an.
Um 13.30 Uhr soll laut Artikel schon wieder alles rum gewesen sein.

über den Satz im Artikel stolpere ich allerdings. Es wird erwähnt, dass das Jobcenter Markkleeberg zum ersten Mal von so einem Vorfall betroffen sei.

Wie der Leiter des Jobcenters gegenüber der LVZ sagte, sei die Behörde zum ersten Mal von so einem Vorfall betroffen.
ok, gibt schon Jobcenter die permanent von Anschlägen betroffen sind, bspw. das Jobcenter in Wedding.
 

iSlave

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Albertt

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Dagegen72

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oha, das ist krass in Hattingen. Aber von einem Minimum noch was zu kürzen ist auch krass.

Im Jobcenter Ingelheim soll gestern auch was gewesen sein. Ein Mann soll angeblich eine Bom*endrohung ausgesprochen haben. Sein angeblich abgestellter Rucksack soll dann eine Räumung seitens der Polizei ausgelöst haben es soll aber nichts Bedeutsames im Rucksack gewesen sein. Hier der Link dazu:
https://merkurist.de/mainz/neue-mitte-nach-drohung-jobcenter-in-ingelheim-geraeumt_QS6
Ein Zeuge meldete am Montag um 15:37 Uhr der Polizei einen verdächtigen Mann am Bahnhof, der gedroht habe, in Ingelheim eine Bombe hochgehen zu lassen.
 

faalk

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Aber von einem Minimum noch was zu kürzen ist auch krass.
Ist wohl halt eine Ersatzbefriedigung der SB, kurz vor Weihnachten die Elos schnell noch das Minimum zu kürzen.

Das da der Ein oder Andere verzweifelt....
 

Dagegen72

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AW: -SammelThema- Angriffe/Übergriffe auf Behörden / Behördenmitarbeiter

@faalk: also mein neuer SB schien sich auch schon die Finger zu lecken, als er glaubte, mir mit einer Sanktion kommen zu können, zumindest mit einer Androhung denn vorher darf man ja noch eine Anhörung schreiben, warum die Sanktionsandrohung nicht gerechtfertigt sein soll. Schon das Wort "Anhörung" finde ich in dem Zusammenhang heftig, hört sich gerichtlich an:
wiki: Anhorung – Wikipedia
Die Anhörung gibt in gerichtlichen und behördlichen Verfahren den Beteiligten die Gelegenheit, sich zu der zur Entscheidung stehenden Angelegenheit in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht zu äußern. Sie dient anders als die Vernehmung nicht dazu, durch Frage und Antwort den Sachverhalt aufzuklären, sondern verwirklicht den rechtsstaatlichen Anspruch auf rechtliches Gehör vor Gericht (Art. 103 GG) und im Verwaltungsverfahren (§ 28 VwVfG).[1]
 

götzb

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Es wäre positiv, das die JC- Mitarbeiter - aus Angst vor tätlichen Angriffen- Angst haben, und dahingehend verzichten, Arbeitslose unter das Existenzminimum zu sanktionieren, bzw die Gründe für Sanktionen zu schaffen.:icon_pause:

Sanktionen töten, dieser Spruch gilt auf beiden Seiten des Schreitisches... (B ganz bewusst nicht gesetzt..:sorry:)
 

Dagegen72

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AW: -SammelThema- Angriffe/Ãœbergriffe auf Behörden / Behördenmitarbeiter

Leider lässt es das ALG II halt zu. Der Gesetzgeber müsste es ändern. Der SB ist verpflichtet, das Menschenverachtende durchzuführen. Inge Hannemann hat es nicht getan und wurde suspendiert. Tun die SBs es nicht, werden sie halt gekündigt. Demonstrieren dürfen sie wohl auch nicht, weil sie den Job dort ja wollten .. ach, es ist schei* Das sanktionieren dürfen muss RAUS AUS DEM GESETZ!
150.000.000 Euro konnten für Lufthansa doch auch aus dem Ärmel geschüttelt werden als wäre es nichts. Für die 8000 erwerbslos werdenden reichte es für kein Bundesland, nicht einmal für die reichen wie Bayern und Baden-Württemberg eine Transfergesellschaft einzurichten (weiß aber nicht, ob sowas was bringt, da die BA da ja auch mitmischt). Der Deutschlandfunk fand es jedenfalls ein Armutszeugnis Keine Transfergesellschaft fur Air Berlin - Ein Armutszeugnis ) hat es NICHT GEREICHT!! Berlin hat sich lediglich für das Bodenpersonal von Air Berlin bereit erklärt, eine Übergangshilfe anzubieten.
Am Geld kann es in Deutschland nicht liegen, das sanktioniert werden darf.
(Ist auch die Frage, ob Deutschland mit Lufthansa nicht ein Monopol errichtet hat, was die Kartellbehörden jetzt prüfen müssen, da Monopole verboten sind meine ich)
 

TazD

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Es wäre positiv, das die JC- Mitarbeiter - aus Angst vor tätlichen Angriffen- Angst haben, und dahingehend verzichten, Arbeitslose unter das Existenzminimum zu sanktionieren, bzw die Gründe für Sanktionen zu schaffen.:icon_pause:

Sanktionen töten, dieser Spruch gilt auf beiden Seiten des Schreitisches... (B ganz bewusst nicht gesetzt..:sorry:)
Ich kann nichts positives daran erkennen, wenn, egal auf welcher Seite des Schreibtisches, ein Klima der Angst vorherrscht.
Diese Gewaltrelativierung ist genauso fehl am Platze.
 

Dagegen72

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Da es im Grundgesetz Artikel 1 heißt, dass die Menschenwürde unantastbar ist, dürfte auf keine der beiden Seiten Angst herrschen müssen sollen, bisher ist es aber doch so, dass lediglich die sowieso schon gequälte Seite Angst hat, gequält mit Erwerbslosigkeit und gesellschaftlicher Ächtung und mit Armut und Null Existenzaufbau und Rentenaussicht und Existenzaufbau wird seitens der Jobcenter auch unnötig, bescheuert und schwarzpädagogisch erschwert wenn nicht sogar zu nichte gemacht.
Der SB hat den roten Knopf unter dem Schreibtisch, was hat der Erwerbslose?
Und auf der Seite des Elo herrscht nicht nur Angst, sondern auch gequält sein durch niedergemacht werden, gedemütigt werden usw.
Der mir vor die Nase gesetzte SB meinte letztens auch mir den schwarzpädagogischen Spruch nutz- und sinnlos schadend vorhalten zu müssen "solange Sie Geld VON UNS erhalten" ..
Aber: das Gesetz sieht nun mal eine Existenzsicherung vor, wenn man es aus eigener Kraft nicht erbringen kann. Und die PolitkerInnen (außer Die Linke) sehen Sanktionen vor. Bisher stimmten alle bis auf Die Linke für Sanktionen. *Daumen runter*
Und die Gesprächsvorgaben und EGV-Vorgaben und sonstige Vorgaben der Jobcenter-SBs sind zudem Elos-volksverdummend, genauso wie die Verdummungs-Maßnahmen.
 

TazD

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Da es im Grundgesetz Artikel 1 heißt, dass die Menschenwürde unantastbar ist, dürfte auf keine der beiden Seiten Angst herrschen müssen sollen, ...
Richtig.
Wer sich dann aber hinstellt und ein Angstklima auf Seiten der SB begrüßt und dieses auch noch für "positiv" hält, stellt sich auf die gleiche Stufe, wie diejenigen, die Sanktionen befürworten, denn auch Sanktionen sollen ja ein Angstklima erzeugen.
 

Dagegen72

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@TazD: ich kann deine Haltung verstehen, aber wenn einer (Elo) am ertrinken ist (elo ist) und ihm lediglich ein biegsames Zweigchen hingehalten wird (vom SB mit seinen Vorgaben und seiner eher negativen Art), das nichts bewirken wird wenn man es zur Rettung greifen will, sondern das Gegenteil, das Ertrinken (resignieren des Elo) - dann sind die Gefühle dessen der das Zweigchen zu seiner Rettung greifen soll (muss) wohl bestimmt nicht die von Freude und Dankbarkeit, wenn währenddessen der andere auf sicherem Grund sich platt sitzt. (die Mühe um einen festen Ast zu finden scheint er sich ja nicht machen zu brauchen, da er bestimmte Vorgaben hat, mehr nicht).
Heißt: auf der SB-Seite muss endlich gehörig was getan werden durch den Gesetzgeber! Die gesetzlich vorgesehene Volksverdummung durch den SB auf der SB-Seite müssen verändert werden. Der Erwerbslose muss als eigenständiger, selbst entscheidungsfähiger, erwachsener Mensch, der er ist wahr genommen werden. Und was ihm für angemessene geeignete Arbeitsaufnahme seitens des Jobcenters im Wege steht, soll seitens der Jobcenter endlich aus dem Weg geräumt werden.

Im Artikel 2 heißt es auch, dass der Mensch das Recht auf eigene Arbeitsplatzwahl hat. Nicht nur Berufswahl, auch Arbeitsplatzwahl. Das wird dem Elo aber genommen, wenn er einen sanktionsbedrohten VV unter die Nase gehalten bekommt und es dann nur noch heißt nu mach mal, oder die erste Staffel Geld von deinem Minimum is weg. Usw.
 

TazD

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Habe ich irgendwo etwas von "Freude und Dankbarkeit" geschrieben?

Und natürlich muss etwas durch den Gesetzgeber getan werden! Gerade deswegen ist es umso schwachsinniger den SB anzugreifen, der an den Gesetzen nichts ändern kann.
Der SB kann und sollte seinen Ermessenspielraum so weit wie möglich im Sinne des ELO nutzen und da bin ich der Meinung, dass solche Aktionen genau das Gegenteil bewirken.

Angst war schon immer ein schlechter Berater und sorgt idR nur für noch schlechtere "Ergebnisse" für die Gegenseite.

Statt Art 2 GG meinst du wahrscheinlich Art 12 GG. Dieser Artikel besagt aber nur, dass der Gesetzgeber den Zugang zu bestimmten Berufen nicht willkürlich einschränken darf.
Das hat mit der Bewerbungspflicht im SGB nichts zu tun.
 

Indeclinabilis

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[...]Das hat mit der Bewerbungspflicht im SGB nichts zu tun.
Das weißt du nur noch nicht...:biggrin:

Ansonsten: Böser SB hin oder her - man zieht doch nicht einfach so los und sticht mit einem Messer auf einen anderen Menschen ein.

:icon_pause:
 

Dagegen72

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@TazD: ja, und in Art.12 steht: niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden Art 12 GG - Einzelnorm
Das mit "Freude und Dankbarkeit" war ein Beispiel. Du kannst auch Gesetzestreue und Gesetzesunterwürfigkeit oder nie jemals in Fragestellende Gesetzeshörigkeit stattdessen einsetzen. Denn die Frage ist doch: ist es gut so wie es ist? Offenbar läuft etwas schief, wenn Leute wie der Mann in Hattingen anfangen rot zu sehen. Andere setzen sich vielleicht gleich unter die Brücke, weil sie psychisch keine Kraft mehr haben, merke: Menschen sind keine Papiere, Blätter, Computer, Kugelschreiber, sind keine Bürokratie.
Das SGB stellt sich mit der sanktionsbedrohten VV-Bewerbungspflicht über das GG - DAS wird von mir kritisiert. Aber das GG ist das Grundgesetz. Für manche - also Elos - scheint das Grundgesetz nicht zu greifen. DAS wird kritisiert von mir. Gut, du findest es ok - ist deine Sache. Aber von was sprechen wir dann hier eigentlich die ganze Zeit im Forum :/ und in #149 habe ich eigentlich alles gesagt, das beide Seiten beleuchtet und berücksichtigt und darum geht es.
 
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Onkel Tom

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AW: -SammelThema- Angriffe/Ãœbergriffe auf Behörden / Behördenmitarbeiter

...
Inge Hannemann hat es nicht getan und wurde suspendiert. Tun die SBs es nicht, werden sie halt gekündigt. Demonstrieren dürfen sie wohl auch nicht, weil sie den Job dort ja wollten ..
...
Sorry, aber die Behauptung, das Inge Hannemann nicht demonstrieren durfte ist schlichtweg falsch !

Inge hatte eine Demonstration gegen die Durchführungspraxis des Sanktionsparagraphen angemeldet und
alleinig deswegen keine Nachteile erleiden müssen.

Tatsache ist, das Inge diese Demo abblasen musste, da sich rechte Socken darüber einig und organisatorisch
darin tätig waren, diese Demonstration zu ihren Vorteil zu kapern.

Klaro, das sich Inge nicht von Extremisten verwursteln lassen wollte und betonte ihre Distanzierung vom
Extrimismus.

:wink:
 

Dagegen72

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@Onkel Tom: das hast du falsch verstanden. Ich sprach nicht von Inge bezüglich Demo-Verbot, sondern von den JC-Mitarbeiterinnen im Allgemeinen.
Wusste ich gar nicht, dass Inge mal eine Demo angemeldet hatte.
Ne, was ich meinte: Wenn SBs einen Arbeitsvertrag unterschreiben, dann stellen sie sich doch auf die Seite ihres Arbeitgebers.
Gut, in der Industrie wird auch demonstriert und gestreikt. Und SB-MitarbeiterInnen werden von verdi vertreten, wenn sie in der Gewerkschaft sind. Verdi vertritt aber dann bessere Arbeitsbedingungen für die SBs.
Außerdem gibt es das Versammlungsfreiheitgesetz, d.h. dass man demonstrieren kann, für alle - gut, warum demonstrieren viele Sbs dann nicht gegen die ungute Bedingungen, wie Sanktionen? Anderes mag ja auch wiederum ok sein.

ja, ich habe auch was Gutes zu sagen: aus Versehen Fahrtkostenantrag ohne Unterschrift abgeben und ich erhalte Mitteilung, dass ich das noch nachholen soll. Hätten sie ja auch sein lassen können. Also, das ist dann schon sehr ordentlich.
 

Shazi

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Das weißt du nur noch nicht...:biggrin:

Ansonsten: Böser SB hin oder her - man zieht doch nicht einfach so los und sticht mit einem Messer auf einen anderen Menschen ein.

:icon_pause:
Das kann man so nicht pauschalisieren, speziell ohne die exakten Hintergründe zu kennen. Jeder, der mal irgendwie im Hartz-System gelandet ist weiß doch das es unterschiedliche umgängliche SB gibt. Genau wie jeder Mensch in Verhalten oder Stresstoleranz unterschiedlich ist.

Gerade das Hartz4-System und die teilweise unfairen Regelungen sind doch exakt dafür geschaffen, die Empfänger klein zu kriegen. Man soll sich durch die Regelungen in jeden Job vermitteln lassen, man soll sich dort als Mensch ohne Rechte vorkommen und möglichst die Klappe halten.
Einige Leute ertragen das eben stoisch, weil sie irgendwann merken, dass sie langfristig keine Chance haben sich gegen die Jobcenter zu wehren und anderen platzt dabei irgendwann die Hutschnur und sie werden aggressiv gegen sich selbst oder gegen andere.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ruhig ich bleiben würde, wenn mir das Jobcenter unberechtigterweise mein Geld kürzt und ich einige Monate Angst um meine Existenz haben muss, nur weil einer von den SB entweder versagt hat und es nicht einsieht oder tatsächlich ein ********* ist, der mir das Leben schwer machen will.
Ich möchte solche Angriffe auf SB auch überhaupt nicht gut heißen, weil sie natürlich verwerflich sind und die Problematik nicht lösen, aber solche Taten sind eben im Hartz-System absolut nachvollziehbar, weil das System an sich menschenverachtend ist.

Gäbe es eine Chance, dass man als Hartz4-Empfänger rechtlich effizient und sicher auch gegen Fehlentscheidungen der Jobcenter vorgehen könnte und solche Fehler auch für die Verursacher Konsequenzen nach sich ziehen würden, müssten wir uns über solche Angriffe keine Gedanken machen.
Solange man als SB Scheisse bauen kann wie man Bock hat und erst das Sozialgericht nach x Monaten diese Ungerechtigkeit aufhebt (sofern man Glück hat), solange wird sich die Situation auch nicht ändern.
 

Onkel Tom

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Jobcenter-Mitarbeiter könnten sich auch organisieren und ihren Unmut in der Öffentlichkeit zum
Ausdruck bringen, das sie "von oben dazu angehalten seien, erwerbslose "fertigmachen" zu sollen"..

Versuche, sowas zu organisieren, sind in HH leider gescheitert, da es von Erwerbslosen unverständlich erschien,
das Schikanen von Teamleitungen "befohlen" werden und weiter spielten die Ängste der JC-Mitarbeiter mit,
darauf die Seite des JC-Schreibtisches wechseln zu müssen.

Oki, ich wusste ja nicht, das Dir es bis jetzt nicht bekannt war, das Inge eine Demo angemeldet hatte. :wink:
 

TazD

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@TazD: ja, und in Art.12 steht: niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden Art 12 GG - Einzelnorm
[...]
Das SGB stellt sich mit der sanktionsbedrohten VV-Bewerbungspflicht über das GG - DAS wird von mir kritisiert.
Du erkennst es doch selbst. Es gibt keinen Arbeitszwang. Es gibt eine Bewerbungspflicht und diese verstößt nunmal nicht gegen das GG.

Gut, du findest es ok - ist deine Sache.
Was finde ich denn ok? Jetzt bin ich mal gespannt.
 

ZynHH

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Warum sollten jc Mitarbeiter sich anders verhalten, als Trucker?
Letztere nehmen vorsätzlich Menschenleben in Kauf um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern....mörder....
 

franky0815

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Jobcenter-Mitarbeiter könnten sich auch organisieren und ihren Unmut in der Öffentlichkeit zum
Ausdruck bringen, das sie "von oben dazu angehalten seien, erwerbslose "fertigmachen" zu sollen"..
für manche mag das zutreffen, es gibt aber ebenso viele die das regelrecht geniessen wenn sie ihre macht ausspielen.
 

Indeclinabilis

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[...]Gäbe es eine Chance, dass man als Hartz4-Empfänger rechtlich effizient und sicher auch gegen Fehlentscheidungen der Jobcenter vorgehen könnte und solche Fehler auch für die Verursacher Konsequenzen nach sich ziehen würden, müssten wir uns über solche Angriffe keine Gedanken machen.[...]
Nun, es gibt den einstweiligen Rechtsschutz und das Mittel der Klage, um sich gegen Handlungen des JC zu Wehr zu setzten. Diese (Abwehr)Mittel sind auch äußerst effektiv, sofern man sie substanziiert Begründen kann.

Doch der entscheidende Punkt ist, dass wenn man diese legalen (Abwehr)Mittel ergreift, man nicht Gefahr läuft, mit dem StGB in Konflikt zu geraten. Diesen Konflikt gilt es zudem zu vermeiden, denn er trägt ein Stück weit zur gesellschaftlichen Stigmatisierung, bzw. Diffamierung, der Hartz4-Empfänger bei -
denn aus gesellschaftlicher Sicht wird definitiv der Leistungsempfänger derjenige sei, der am Ende als Verachtenswert dasteht, da er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Rahmen eines Strafprozesses verurteilt werden wird.

So - also wie im vorliegenden Fall - kann man definitiv "negative Werbung" für eine ganze Bevölkerungsschicht betreiben.


[...]Es gibt keinen Arbeitszwang. [...]
Du musst ihn nur sehen wollen. :biggrin:

für manche mag das zutreffen, es gibt aber ebenso viele die das regelrecht geniessen wenn sie ihre macht ausspielen.
Genau das ist eine der Situationen, in der es mir auch schwer fällt ruhig zu bleiben. Nur ich denke mir dann immer: "Mal sehen was der dafür zuständige Richter sagt". Und meistens bin ich dann derjenige, der am Ende lacht. :biggrin:

:icon_pause:
 

götzb

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AW: -SammelThema- Angriffe/Ãœbergriffe auf Behörden / Behördenmitarbeiter

:icon_confused:Hier wird es noch etwas detaillierter ausgeführt....
Messerattacke auf Jobcenter-Mitarbeiter - So eiskalt schlug der Angreifer zu! -
Ruhrgebiet -
Bild.de


Der Täter war schon auffällig, Langzeit"kunde", mit multiplen Vermittlungshemmnissen, und..

seine Bezüge vorläufig eingestellt werden, "da er sich über einen längeren Zeitraum der Kommunikation und jeglicher Mitarbeit entzogen hat“.
Hätten die ihn nur in Ruhe gelassen.
Wie SS Siegi in Dortmund.
Dortmund: "SS-Siggi" Siegfried Borchardt wird von der Arbeitsagentur bevorzugt - SPIEGEL ONLINE
-links funktionieren nicht....:Forensoftw.:icon_stop: Überschriften einfach googlen
 
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ZynHH

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Warum sollten jc Mitarbeiter sich anders verhalten, als Trucker?
Letztere nehmen vorsätzlich Menschenleben in Kauf um den eigenen Arbeitsplatz zu sichern....mörder....
Ich hab hier gerade mal durch zufall reingeschaut... -3.... wie dumm und indoktriniert muss man sein, um mörder ( verschaffen eines persönlichen vorteil) nicht als solche zu bezeichnen?
 

doppelhexe

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ich bin schockiert, wie hier teileweise argumentiert wird... "SB selber schuld" usw...

MIEMAND hat das recht einem anderen menschen gesundheitlichen schaden zuzufügen.

und es besteht ein himmelweiter unterschied, ob einem ELO (warum auch immer und ob gerechtfertigt oder nicht) die bezüge gekürzt werden (er kann immerhin gutscheine kriegen und obdachlose verhungern auch nicht) - oder ob man jemandem ein messer in den körper rammt ... das er es überhaupt mit hatte zeugt von vorsatz.

sowas gehört hart betraft.

das gegen die sanktionswut gekämpft werden muss steht auf einem ganz anderen blatt, zumindest aber nicht mit körperlicher gewalt.

und das hier teilweise noch geklatscht wird ist mir unbegreiflich... auf der anderen seite sitzt EIN MENSCH

übrigends, die ersten monate im SGB2-bezug haben wir eisern gespart und uns einen notgroschen geschaffen, der uns mögliche sanktionen nur ein müdes lächeln gekostet hätte, bis wir unser rechtmäßiges geld bekommen hätten) auch haben wir tunlichst alles vermeidbare vermieden, was sanktionen hervorrufen könnte... soviel ist es ja nicht
 

ZynHH

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ich bin schockiert, wie hier teileweise argumentiert wird... "SB selber schuld" usw...

MIEMAND hat das recht einem anderen menschen gesundheitlichen schaden zuzufügen.

und es besteht ein himmelweiter unterschied, ob einem ELO (warum auch immer und ob gerechtfertigt oder nicht) die bezüge gekürzt werden (er kann immerhin gutscheine kriegen und obdachlose verhungern auch nicht) - oder ob man jemandem ein messer in den körper rammt ... das er es überhaupt mit hatte zeugt von vorsatz.

sowas gehört hart betraft.

das gegen die sanktionswut gekämpft werden muss steht auf einem ganz anderen blatt, zumindest aber nicht mit körperlicher gewalt.

und das hier teilweise noch geklatscht wird ist mir unbegreiflich... auf der anderen seite sitzt EIN MENSCH

übrigends, die ersten monate im SGB2-bezug haben wir eisern gespart und uns einen notgroschen geschaffen, der uns mögliche sanktionen nur ein müdes lächeln gekostet hätte, bis wir unser rechtmäßiges geld bekommen hätten) auch haben wir tunlichst alles vermeidbare vermieden, was sanktionen hervorrufen könnte... soviel ist es ja nicht
Danke.
 

franky0815

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Genau das ist eine der Situationen, in der es mir auch schwer fällt ruhig zu bleiben. Nur ich denke mir dann immer: "Mal sehen was der dafür zuständige Richter sagt". Und meistens bin ich dann derjenige, der am Ende lacht. :biggrin:
meiner erfahrung nach werden aber grade die fertig gemacht die sich nicht wehren und lieber 3 monate lang nur nudeln mit zucker fressen bevor die auch nur einen " piep " von sich geben.

... auf der anderen seite sitzt EIN MENSCH
bist du dir da immer ganz sicher?
 

doppelhexe

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meiner erfahrung nach werden aber grade die fertig gemacht die sich nicht wehren und lieber 3 monate lang nur nudeln mit zucker fressen bevor die auch nur einen " piep " von sich geben.
ich hab da ganz andere erfahrungen aus gesprächen mit "betroffenen" ... sanktionen haben eigentlich immer nur die, die denken, das sie sich sehr gut wehren können und deshalb alles ausreizen, sich dabei gerne mal verschätzen.

kommt vielleicht auch auf das jeweilige JC an.

wer nur stänkert, motzt, alles ablehnt, auf krawall gebürstet ins JC geht oder glaubt immmer und überall im recht zu sein und deshalb alles ablehnt/verweigert... bei dem macht sich natürlich SB´chen nen kopf, wie er das rumpelstielzchen disziplinieren kann. und nutzt jede sich bietende gelegenheit.

und dann gibts noch die fälle, wo eindeutig ein versehen (egal von welcher seite) vorliegt oder eben auch mal fehler gemacht werden.
ich hab hier jedenfalls bei "normalen" LE fast alles in ordnung bringen, oder die leute weiterschicken können. bei uns gibts nämlich so ein kleines netzwerk von helfern.

bist du dir da immer ganz sicher?
ja, bin ich ... es gibt auch leute, denen ich die pest an den hals wünsche... oder ihnen höllenqualen gönne... trotzdem sind das menschen/lebewesen ... ich könnte denen nie körperl. schaden zufügen... und würde garantiert auch nicht feixend/feiernd in der ecke sitzen, wenn denen jemand ein messer in den bauch rammt... auch da bin ich gegen jede gewalt...

und nur weil jemand unmenschlich handelt muss ich mich nicht auf dessen stufe begeben...
 

Shazi

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Nun, es gibt den einstweiligen Rechtsschutz und das Mittel der Klage, um sich gegen Handlungen des JC zu Wehr zu setzten. Diese (Abwehr)Mittel sind auch äußerst effektiv, sofern man sie substanziiert Begründen kann.
Nützt dir halt alles nichts, weil es keine aufschiebende Wirkung mehr gibt. Das heißt die Kürzung kommt, egal ob die Klage läuft und da es aus Richtung der Jobcenter keinerlei ernsthafte Belehrung über die Rechte der Erwerbslosen gibt und nicht jeder die Fähigkeiten besitzt Gesetzestexte richtig zu lesen und zu verstehen, liegt hier der schwarze Peter fast immer beim Erwerbslosen.
Und Gerichte entscheiden eben auch nicht immer im Sinne des Klägers.

Und wie gesagt, für den SB spielt das überhaupt keine Rolle, er wird für falsche Bescheide nicht haften müssen, er wird auch nach dem 10. falschen Bescheid oder für Unwissen über die gesetzliche Lage nie belangt werden können. Als Erwerbslose/r steckst du dafür sofort in der Klemme.
Stattdessen erwartet man von SB, dass sie zusehen wo sie Geld einsparen können oder wie sie die Statistiken "optimieren", weil der verantwortliche Landkreis kein Geld hat oder bessere Statistiken zur Vermittlung vorweisen muss.
 

Indeclinabilis

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Nützt dir halt alles nichts, weil es keine aufschiebende Wirkung mehr gibt. Das heißt die Kürzung kommt, egal ob die Klage läuft und da es aus Richtung der Jobcenter keinerlei ernsthafte Belehrung über die Rechte der Erwerbslosen gibt und nicht jeder die Fähigkeiten besitzt Gesetzestexte richtig zu lesen und zu verstehen, liegt hier der schwarze Peter fast immer beim Erwerbslosen.
Und Gerichte entscheiden eben auch nicht immer im Sinne des Klägers.[...]
Ähm, ein Antrag auf einstweilige Rechtsschutz zielt auf die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab. Sollte der Antrag zudem zulässig und begründet sein, so hat er auch Aussicht auf Erfolg.

Wenn man natürlich keine statthafte Begründung für einen solchen Antrag oder gar ein Klage liefern kann - weil man z.B zwei oder drei Termine beim JC unentschuldigt verschlafen hat - dann brauch man sich natürlich auch nicht wundern, wenn man mit dem Antrag oder der Klage keinen Erfolg hat.

Sofern man keine Gesetzestexte lesen kann, sollte man sich zudem professionelle Hilfe holen - die für gewöhnlich auch vom Staat bezahlt wird, wenn man das nötige Geld nicht aufbringen kann.

Der Kern des Problems dürfte also vielmehr der Umstand sein, dass manche Leute ihre Allerwertesten nicht hoch bekommen.

[...]Und wie gesagt, für den SB spielt das überhaupt keine Rolle, er wird für falsche Bescheide nicht haften müssen, er wird auch nach dem 10. falschen Bescheid oder für Unwissen über die gesetzliche Lage nie belangt werden können. Als Erwerbslose/r steckst du dafür sofort in der Klemme.[...]
Selbst wenn dem so sein sollte - im JC geht es doch nicht um Glücksspiel, bzw, man spielt doch kein "Sanktions-Bingo" mit dem SB.

Man bekommt i.d.R eine Sanktion, wenn man irgendeine Pflicht verletzt hat, die das SGB vorgibt.

Und um noch mal an oben anzuknüpfen - wenn die Sanktion begründet ist und /oder man den Allerwertesten nicht hoch bekommt, dann zieht man natürlich den Kürzeren. Doch wenn nicht, dann zieht das JC den Kürzeren.

Wenn man seine Nerven schonen will, dann sollte man zudem so verfahren, dass man dem JC nicht bei der erst besten Gelegenheit, die ungedeckte Breitseite hinhält, auf die sich die SB dann einschießen können - so ähnlich auch schon:

[...]auch haben wir tunlichst alles vermeidbare vermieden, was sanktionen hervorrufen könnte... soviel ist es ja nicht
m.M

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Schikanierter

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Ähm, ein Antrag auf einstweilige Rechtsschutz zielt auf die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab. Sollte der Antrag zudem zulässig und begründet sein, so hat er auch Aussicht auf Erfolg.
Papperlapapp!

Es ist mittlerweile schon mehr als auffällig, dass Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz zunehmend abgelehnt werden, da die Gerichte vermehrt der Ansicht sind, dass beispielsweise bei EinV-VA keine Eilbedürftigkeit vorliegt, da ein EinV-VA keine Sanktionen nach §§ 31 ff. SGB II enthält. Sofern der Betroffene Pflichten aus dem EinV-VA auf Eis legen will, um künftige Sanktionen zu verhindern, begehrt er vorbeugenden Rechtsschutz.

Für vorbeugenden Rechtsschutz ist ein qualifiziertes Rechtsschutzinteresse erforderlich, das insbesondere beinhaltet, dass der Betroffene nicht auf nachträglichen Rechtsschutz verwiesen werden kann. Gegen Sanktionen ist regelmäßig nachträglicher Rechtsschutz möglich und ausreichend. Einstweiliger Rechtsschutz hat grundsätzlich nicht die Aufgabe, Rechtsfragen zu beantworten, die mit einer gegenwärtigen Notlage nichts zu tun haben.

Das ist immer öfter die Sichtweise der Gerichte, insbesondere der bayerischen Gerichtsbarkeit.

Insofern ist deine pauschale Aussage einfach unzutreffend.

Wenn man natürlich keine statthafte Begründung für einen solchen Antrag oder gar ein Klage liefern kann ...
Auch eine umfangreiche und aussagekräftige Begründung ist keine Garantie für ein Obsiegen in der Sache. Das Forum hier ist voll von Fällen, in denen Gerichte berechtigte Anträge und Klagen von Betroffenen mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt haben. Ich selbst bin einer davon.

Der für mich zuständige SG-Richter kann mich auf den Tod nicht ausstehen. Das hat er mir gegenüber schon mehrfach zum Ausdruck gebracht. Und deswegen lehnt er grundsätzlich jeden Antrag und jede Klage ab. Richten muss es dann meist die nächste Instanz. Aber gerade bei Sanktionen ist dieser Rechtsweg oft ausgeschlossen.

Man bekommt i. d. R eine Sanktion, wenn man irgendeine Pflicht verletzt hat, die das SGB vorgibt.
Guter Witz. Ob eine Sanktion gerechtfertigt ist oder nicht, interessiert weder den SB noch das JC. Und oftmals noch nicht einmal das eingeschaltete SG.

Schau dich doch mal im Forum um. Da findest du jede Menge Fälle, in denen Betroffene vom JC ungerechtfertigterweise sanktioniert wurden und anschließend trotz guter Argumente und einschlägiger Gerichtsentscheidungen kein Recht bekommen haben.

Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland immer noch zwei Paar Schuhe.

Und um noch mal an oben anzuknüpfen - wenn die Sanktion begründet ist und /oder man den Allerwertesten nicht hoch bekommt, dann zieht man natürlich den Kürzeren. Doch wenn nicht, dann zieht das JC den Kürzeren.
Sag mal, glaubst du den Mist, den du gerade von dir gibst?

Ich selber bin vor Zeiten aufgrund eines Meldeversäumnisses sanktioniert worden, obwohl ich dem JC bzw. meinem SB einerseits frühzeitig mitgeteilt habe (nachweislich), dass ich den betreffenden Meldetermin aufgrund eines Kundentermins (wichtiger Grund) nicht wahrnehmen könne, und andererseits auch um Terminverschiebung gebeten habe. Es kam wie es kommen musste, ich erhielt eine Sanktion von 10 %. Mein Widerspruch wurde ebenso abgeschmettert wie meine anschließende Klage. Der Richter war der Ansicht, dass ich ja den Kundentermin hätte verschieben können.

Weiteres Beispiel:

Ich wurde vor Jahren quasi parallel mit 30 % gemäß § 31 SGB II und 10 % gemäß § 32 SGB II sanktioniert. Obwohl sich in meinem Haushalt minderjährige Kinder befinden, hat das JC nicht gleichzeitig mit seiner Sanktionsentscheidung auch über ergänzende Sachleistungen entschieden.

Bei einer Minderung des Arbeitslosengeldes II um mehr als 30 % des nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs kann der Träger auf Antrag in angemessenem Umfang ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen erbringen. Der Träger hat Leistungen nach Satz 1 zu erbringen, wenn Leistungsberechtigte mit minderjährigen Kindern in einem Haushalt leben.

Die Ergänzungsleistungen nach § 31 a Abs. 3 S. 2 SGB II beim Zusammenleben mit minderjährigen Kindern stehen nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut nicht im Ermessen des Leistungsträgers. Erkennbar soll nach den Vorstellungen des Gesetzgebers das Existenzminimum von minderjährigen Kindern besonders gesichert werden, die ohne ihr eigenes Zutun Gefahr laufen, von der Leistungskürzung eines Mitgliedes der Bedarfsgemeinschaft mit betroffen zu werden. Um dies sicherzustellen, erscheint es zwingend erforderlich, zeitgleich mit der Sanktion über ergänzende Leistungen zu entscheiden. Eine spätere oder nachträgliche Entscheidung könnte den Zweck der Schutzvorschrift nicht mehr erreichen. (…)

Da ich mit meiner Frau und den minderjährigen Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft lebe, sind nach § 31 a Abs. 2 S. 3 SGB II - wie ich bereits beschrieben habe - auch ohne Antrag zeitgleich mit der Sanktionsentscheidung auch zwingend die Lebensmittelgutscheine zu gewähren! Dies hat das JC jedoch unterlassen, was dazu führt, dass der damalige Minderungs-/Sanktionsbescheid nach § 31 Abs. 1 i. V. m. § 31 a Abs. 1 S. 2 und § 31 b SGB II rechtswidrig gewesen ist (vgl. SG Reutlingen, Beschluss vom 29.09.2017, Az.: S 7 AS 2249/17 ER; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20.10.2011, Az.: L 19 AS 1625/11 B ER; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.09.2012, Az.: L 19 AS 1334/12 B; SG Berlin, Urteil vom 13.11.2012, Az.: S 63 AS 2351/12; SG Duisburg, Beschluss vom 12.11.2013, Az.: S 49 AS 4010/13 ER).

Obwohl ich damals unter anderem mit einschlägigen Urteilen argumentiert habe, hat das JC meinen Widerspruch abgelehnt und das SG im Klageverfahren gegen mich entschieden.

Da der Beschwerdegegenstand der Klage 750 Euro nicht überstiegen hat, hätte die Berufung nach § 144 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGG der Zulassung des SG in dem betreffenden Urteil bedurft. Und in meinem Fall lässt der für mich zuständige Richter die Berufung grundsätzlich nicht zu. Meine Nichtzulassungsbeschwerde wurde letztlich vom LSG nicht angenommen.

Und vor dem vorgenannten Hintergrund willst du mir/uns allen Ernstes erzählen, dass ein JC den Kürzeren zieht, wenn die Sanktion nicht begründet ist? Dann glaubst die wahrscheinlich auch daran, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
 

Indeclinabilis

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[...]Es ist mittlerweile schon mehr als auffällig, dass Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz zunehmend abgelehnt werden, da die Gerichte vermehrt der Ansicht sind, dass beispielsweise bei EinV-VA keine Eilbedürftigkeit vorliegt, da ein EinV-VA keine Sanktionen nach §§ 31 ff. SGB II enthält. [...]
Moment, reden wir gerade von einem Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung oder von einem Antrag auf Vornahme einer einstweiligen Anordnung? - beide Antragsarten fallen jedenfalls unter den Begriff des "einstweiligen Rechtsschutzes".

Und ja, wenn keine Eilbedürftigkeit besteht, hat der Antrag auf Vornahme einer einstweiligen Anordnung keine Aussicht auf Erfolg; was natürlich auch der Fall ist, wenn es zu einer Vorwegnahme der Hauptsache kommen würde.

[...]Sofern der Betroffene Pflichten aus dem EinV-VA auf Eis legen will, um künftige Sanktionen zu verhindern, begehrt er vorbeugenden Rechtsschutz.

Für vorbeugenden Rechtsschutz ist ein qualifiziertes Rechtsschutzinteresse erforderlich, das insbesondere beinhaltet, dass der Betroffene nicht auf nachträglichen Rechtsschutz verwiesen werden kann. Gegen Sanktionen ist regelmäßig nachträglicher Rechtsschutz möglich und ausreichend. Einstweiliger Rechtsschutz hat grundsätzlich nicht die Aufgabe, Rechtsfragen zu beantworten, die mit einer gegenwärtigen Notlage nichts zu tun haben.[...]
Genau, der Antrag auf Vornahme einer einstweiligen Anordnung, soll nicht dazu führen, dass es zur Vorwegnahme der Hauptsache kommt.

Nur wo ist jetzt das Problem?

[...]Insofern ist deine pauschale Aussage einfach unzutreffend.[...]
Nimm es mir nicht übel, doch die Darlegung der Eilbedürftigkeit ist Bestandteil der Begründung, wenn man eine einstweilige Anordnung begehrt. Und wenn man nicht plausibel und vor allem juristisch haltbar begründen kann, warum diese besteht, dann zieht man den Kürzeren, weil der Antrag unbegründet ist. Insoweit ist die Aussage also durchaus zutreffend.


[...]Auch eine umfangreiche und aussagekräftige Begründung ist keine Garantie für ein Obsiegen in der Sache.[...]
Klar, ein gewisses Restrisiko bleibt.

[...]Das Forum hier ist voll von Fällen, in denen Gerichte berechtigte Anträge und Klagen von Betroffenen mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt haben. Ich selbst bin einer davon.[...]
Die von dir benannten Fälle sind mir jetzt nicht bekannt - daher tätige ich jetzt mal eine Aussage ins Blaue hinein: Sofern der Antrag oder die Klage schon nicht wirklich juristisch begründet ist, brauch die Ablehnung natürlich auch nicht wirklich juristisch begründet werden.

[...]Schau dich doch mal im Forum um. Da findest du jede Menge Fälle, in denen Betroffene vom JC ungerechtfertigterweise sanktioniert wurden und anschließend trotz guter Argumente und einschlägiger Gerichtsentscheidungen kein Recht bekommen haben.[...]
Das Forum ist nicht gerade repräsentativ. Denn hier laufen für gewöhnlich die extremen Fälle auf und eine Rückmeldung, wie der jeweilige Fall letztendlich ausgegangen ist, unterbleibt i.d.R auch.

[...]Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland immer noch zwei Paar Schuhe.[...]
Auch hier stimme ich dir voll und ganz zu.

[...]Der Richter war der Ansicht, dass ich ja den Kundentermin hätte verschieben können. [...]
Mal eine Gegenfrage: Warum konnte man den entsprechenden Termin denn nicht verschieben?

[...]
Weiteres Beispiel: [...]

Obwohl ich damals unter anderem mit einschlägigen Urteilen argumentiert habe, hat das JC meinen Widerspruch abgelehnt und das SG im Klageverfahren gegen mich entschieden. [...]
Urteile behandeln immer Einzelfälle und wirken grundsätzlich nur zwischen den am Rechtsstreit beteiligten Parteien - also "inter partes". Es ist also grundsätzlich denkbar, dass in 1000 gleichgelagerten Fällen, 1000 verschiedene Ergebnisse herauskommen.

Und ohne deinen Fall genau zu kennen, kann man auch nur mutmaßen, warum das Gericht in deinem Fall so entschieden hat.

[...]Und vor dem vorgenannten Hintergrund willst du mir/uns allen Ernstes erzählen, dass ein JC den Kürzeren zieht, wenn die Sanktion nicht begründet ist? [...]
Sofern man "Dr. Google" nach positiven Entscheidungen / Urteilen befragt - also solchen, in denen das JC den Kürzeren gezogen hat - findet man ebenfalls zig Fälle. Was dann wiederum meine Aussage stützt. Insofern stehen wir dann wieder da, wo wir am Anfang standen.

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Pixelschieberin

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Solche Fragen stellt nur, wer nicht an der Kundenfront zu leisten hat:
[...] Mal eine Gegenfrage: Warum konnte man den entsprechenden Termin denn nicht verschieben? [...]
Antwort:
Weil der Knochen (Kunde) nun mal nicht zum Hund (Dienstleister) kommen muß.
Im Gegenteil, der Letztgenannte mit Würstchen zu wedeln hat und froh sein muß, einen verbindlichen Termin gemacht zu haben, sofern er kein Monopol auf seinen Leistungskatalog hat.

Wer den kundenorientierten Dienstleistungsgedanken inhaliert hat, käme im Traum nicht auf die Idee, bereits angelockte Kunden mit Terminverlegungen zu verprellen.

Ich stelle mir grad das Absage-Szenario vor:
Sry aber ich muß ausgerechnet an DEM Tag - zu der Stunde - wo Ihre KiTa das Kind solange behält, damit es allein zum Gitarrenunterricht kann, beim JC einen Termin ableisten.
Einen Termin, der voraussichtlich genau so zielführendend ist, wie es die vorherigen gewesen sind.
Welch gelungene Verhandlungsbasis:
Der ist ja arm!
Der hat mich nötig!
Den kann ich drücken!

Ob jedoch ein Transferleistungsempfänger vom Amt einen Tag eher in die Akte des HE guckt oder peng.
Damit droht ihm NICHT, daß der potentielle Kunde verloren geht.
 

Pixelschieberin

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Wenn dir mögliche Antworten auf DEINE Fragen nicht ins Weltbild passen, bleibt dir das unbenommen.
Das man mit der Art von Argumentation(?) noch nicht einmal einen Blumentopf gewinnt, ist hoffentlich klar...:biggrin:
Klaro.
Und - wenn einem nichts Zielführendes einfällt, dann gewinnt man die Töppe mit Null Argumentation.

Nachtrag:
Aus meinen Ausführungen ließe sich "Unzumutbarer Eingriff in unternehmerisches Handeln." ableiten.

Und genau damit hatte ich bisher meine Blumentöppe gewonnen wenn es um das leidige OA-Trealala bei EGV-Verhandlung/en geht.

Ich verbat mir, daß ich "Erlaubnisse" einzuholen habe, wenn ich auf Kundenfang zu gehen gedachte.
Eine Benachrichtigung, daß dem so sei - OA von bis - wäre ich selbstverfreilich bereit, zu übermitteln.
NIE und nimmer würde ich einen Kundentermin von der Befindlichkeit eines lediglich besser geharzten SBs abhängig machen lassen!

Man stelle sich vor:
Abends Kontaktanbahnung des potentiellen Kunden für den darauf folgenden Tag und der Dienstleister muß erst seine Gouvernante fragen?

Das sah sogar der verhandelnde SB ein und die OA-Regelung wurde nach den genannten Vorgaben angepaßt.
 
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Indeclinabilis

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Wenn dir mögliche Antworten auf DEINE Fragen nicht ins Weltbild passen, bleibt dir das unbenommen.Klaro.
Und - wenn einem nichts Zielführendes einfällt, dann gewinnt man die Töppe mit Null Argumentation.
Äh, bezogen auf das Thema, gewinnt man dann höchstens eine Sanktion.

[...]Nachtrag:Aus meinen Ausführungen ließe sich "Unzumutbarer Eingriff in unternehmerisches Handeln." ableiten.

Und genau damit hatte ich bisher meine Blumentöppe gewonnen wenn es um das leidige OA-Trealala bei EGV-Verhandlung/en geht.
[...]
Klar, warum nicht. Ich meine wenn es funktioniert, dann ist es ja gut.

Interessant dürfte es nur werden, wenn sich der SB quer stellt und du plausibel und vor allem juristisch haltbar darlegen musst, inwieweit der jeweilig ausgemachte Termin, dein Recht aus Art. 12 GG verkürzt, bzw. in dieses eingreift. :wink:

:icon_pause:
 
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Pixelschieberin

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[...] Interessant dürfte es nur werden, wenn sich der SB quer stellt und du plausibel und vor allem juristisch haltbar darlegen musst, in[...]
Nur zum Verständnis der Positionen:
Ich trete da doch nicht als Erklärbär an.
Bin ich nicht der doofe Kunde?
Wenn SB was anderes weiß, möge er mich bitte beraten und mich umfassend aufklären, daß mein Argument aus dem und dem Grund nicht verfängt.

Gib doch den Bumerang:
Bin ich nicht viel zu blöd, diesen Vorgang in der Gänze zu beurteilen?
Soll SB mir doch darlegen, daß er befugt ist, dergestalt in unternehmerische Abläufe einzugreifen.
Ich darf doch davon ausgehen, daß die Fachkraft für den Arbeitsmarkt sämtliche Konsequenzen einkalkuliert und im Blick hat? :icon_wink:

Btw, SOOOO wißbegierig hatten "meine" sich dann doch nie gezeigt.
Daß denen, die ihr Geld am Ende des Monats kriegen, unternehmerische Überlegungen fremd sein könnten, ist mir auch klar.
Vielleicht liegts auch am Verve, wenn es in den Vortrag geht.
Mittlerweile hatten mir (nach eigenem Bekunden) drei SBs mit abgeschlossenem Jura-Studium gegenüber gesessen.
Die konnten - oder wollten - meiner Argumentation hinsichtlich der Sensibilität von Terminvereinbarungen an der Kundenfront - folgen.

Schließlich sollen doch alle am selben Strang ziehen, um die Hilfebedürftigkeit zu vermindern.
Potentielle oder bereits gewonnene Kunden ohne Not zu düpieren schätze ich im Übrigen genau so kontraproduktiv ein wie unangemessenes Verhalten bei Vorstellungsgesprächen.

Letzteres kann sanktioniert werden.
Unangemessene Forderungen des SBs nicht.
Ist auch klar.
 

Indeclinabilis

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Nur zum Verständnis der Positionen:
Ich trete da doch nicht als Erklärbär an. [...]
Naja, um es einfach zu sagen: Spätestens wenn man eine Sanktion / VA an der Backe hat, kommt man in die Situation, dass man als "Erklärbär" tätig werden muss. Ansonsten erwächst die Sanktion am Ende in Bestandskraft und man wird sie nicht mehr los.

[...]Mittlerweile hatten mir (nach eigenem Bekunden) drei SBs mit abgeschlossenem Jura-Studium gegenüber gesessen. [...]
Echt jetzt? Und die waren auch ganz sicher auf einer Uni? Ein Studium / Lehrgang an einer Baumschule zählt jedenfalls nicht...:biggrin:

[...]Die konnten - oder wollten - meiner Argumentation hinsichtlich der Sensibilität von Terminvereinbarungen an der Kundenfront - folgen.[...]
Wie gesagt, solange es funktioniert, ist alles gut.

:icon_pause:
 

TazD

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Mittlerweile hatten mir (nach eigenem Bekunden) drei SBs mit abgeschlossenem Jura-Studium gegenüber gesessen.
Als Volljurist würde ich mich eher in der letzten Wald- und Wiesenkanzlei anstellen lassen, bevor ich ins JC gehe und selbst wenn ich das tun würde, würde ich zusehen, dass ich in der Widerspruchsabteilung sitze, aber nicht als SB irgendwo.
So schlecht kann das Jura-Studium gar nicht abgeschlossen sein, als dass man nur noch im JC unterkommt.

Btw: Die SGB sind nicht mal ansatzweise Bestandteil des Jura-Studiums. Außer einem besseren Rechtsverständnis im Allgemeinen, bringt das Jura-Studium in diesem Bereich also darüber hinaus nicht soviel.
 

Pixelschieberin

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Als Volljurist würde ich mich eher in der letzten Wald- und Wiesenkanzlei anstellen lassen, bevor ich ins JC gehe und selbst wenn ich das tun würde, würde ich zusehen, dass ich in der Widerspruchsabteilung sitze, aber nicht als SB irgendwo.[...]
Genau SO wollte ich meine Frage auch interpretiert wissen als ich freundlich-besorgt nachfragte, ob der Krankenstand im Hause derart hoch sei, daß er/sie HIER einspringen müsse.
Andernfalls wäre das noch unwirtschaftlicher, als wenn ein Meister zum Regale-Wienern abgestellt werde.
Ehe lauthals "Arroganz" gekräht wird:
Das wäre die teuerste Putzkraft ever.
In Betrieben, die ihr Geld selbst hereinwirtschaften müssen, gäbe es so was nicht.

Dieser Punkt wurde stets sehr schnell fallen gelassen.

Btw, ich war einmal sehr froh, "draußen" einen RA erwischt zu haben, der sich gerade aus der klebrig süßen Umarmung "meines" JC gewunden hatte.
Den mit Rosen bedeckten und mit Näglein besteckten, auf einem schimmernden Tablett servierten - unbefristeten - Vertrag hatte er dankend abgelehnt - nachdem ihm klar geworden war, daß dort nicht DIE Werte vertreten werden, für die er einst seine Studien begonnen hatte.
Vorteil:
Er wußte genau wo der Hase in dieser Abteilung...
... und konnte mir einen wertvollen Hinweis geben.
Die €uronen fand ich gut investiert.

[...] Außer einem besseren Rechtsverständnis im Allgemeinen, bringt das Jura-Studium in diesem Bereich also darüber hinaus nicht soviel.
Du bestätigst meine Mutmaßung, daß die bloße Erwähnung, Jurist zu sein, vornehmlich dazu diente, den HE auf der anderen Tischseite einzuschüchtern oder mundtot zu machen.
Das kam so routiniert, als ob es stets Wirkung zeige sobald der "Kunde" in den EGV-Texten herum seziert.
Um den von gegenseitigen Vertrauen geprägten Plauderfaden nicht abreißen zu lassen, hatte ich mir erlaubt nachzufragen, wie ich die Qualifikation einschätzen soll - wo doch jedes Kind weiß, daß der Begriff "Jurist" gar nicht geschützt sei.
Comeon - ein bißchen Spaß muß sein.


Auf mich wirkt substanzloses Säbel-Gerassel wie der Briefkopf eines RAs, der mir meinen Claim abspenstig machen will.
Sieht sowas nicht aus wie die Lateraldrohung von sich aufplusternden Kampffischen, die nicht schnallen, daß das bunte Gegenüber in einem anderen Glasbecken schwimmt?
Shrug.
 

Gehatzter

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AW: -SammelThema- Angriffe/Ãœbergriffe auf Behörden / Behördenmitarbeiter

Leider lässt es das ALGII halt zu. Der Gesetzgeber müsste es ändern. Der SB ist verpflichtet, das Menschenverachtende durchzuführen. Inge Hannemann hat es nicht getan und wurde suspendiert. Tun die SBs es nicht, werden sie halt gekündigt.
Der Gesetzgeber ist aber nicht vor Ort, man könnte eigentlich alles deichseln, wenn man wollte. Da der Deutsche aber ein komisches Naturell hat,

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Obrigkeitshörig, machtgeil, absolut staatshörig, untertänig, nur auf eigenen Vorteil bedacht und sich an Schwächeren das EGO aufpolieren.

Administration

Immer schön auf dem Teppich bleiben, mit solchen Vergleichen ...!

 
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faalk

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Mittlerweile hatten mir (nach eigenem Bekunden) drei SBs mit abgeschlossenem Jura-Studium gegenüber gesessen
Skandal. Mir gegenüber sitzen immer nur Verwaltungsfachangestellte als SB.

Kann man übrigens in jeden dritten Berufsförderungswerk in zwei Jahren umschulen. So viel zur Qualität. :wink:
 

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Skandal. Mir gegenüber sitzen immer nur Verwaltungsfachangestellte als SB. [...]
Die Reaktion auf meinen forschenden Blick, der genau das ausdrückte, was TazD dazu schrieb, läßt vermuten, daß die von der Personalabteilung auch nicht anders eingestuft werden als die weniger allgemein Gebildeten, mit denen ich dort sonst zu tun hatte.

Skandal?
Jetzt aber kein Neid. Man muß auch gönne könne... :icon_wink:

Vielleicht haben sich in bürgerlich einzusortierenden Regionen deren Kunden einen Ruf erarbeitet und die TL wissen nicht mehr, wie deren Informiertheit - gepaart mit Schlagfertigkeit - zu begegnen ist.
Dann wird halt die "Expertenkarte" gezückt.
War das Lektion III oder V im kleinen Manipulationshandbuch?
 
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