đŸ˜· SaisonarbeitskrĂ€fte sollen auch wĂ€hrend Corona die Grenzen passieren können dĂŒrfen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

Curt The Cat

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Kriegen offenbar nur einen Teil ihres Lohns und fangen an k**kdreist an zu streiken ...




:icon_wink:
 

Curt The Cat

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Sarkasmus trifft’s ... ich hab auf die Schnelle kein passendes Emoticon gefunden ...


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grĂŒn_fink

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Es lohnt sich auch die Augen offen zu halten, unter welchen Bedingungen die FlĂŒchtlinge arbeiten, die jetzt teils bei der Ernte eingesetzt sind.
 

Curt The Cat

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grĂŒn_fink

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Das Video guck ich mal in Ruhe an.
Dieses meinte ich nicht. Ich meine, vor wenigen Tagen mal irgendwo einen Artikel gelesen zu haben, dass auch hierzulande die FlĂŒchtlinge jetzt bei der Ernte arbeiten und da zu beengt leben, um dass ein wirksamer Corona-Schutz möglich sein soll.
Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wo genau das war, und die Suche ergab auch nix.

Edit: Hier hat eine Taste geklemmt.
Es sollte heißen, dass kein wirksamer Corona-Schutz möglich sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

Atze Knorke

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... @grĂŒn_fink, die schöne Agrarministerin, Julia Klöckner und ihre GeschmĂ€ckle hat da mal
wieder was in den Äther geworfen:

u. a. auch:


Ein fĂŒr die Zukunft alarmierender Agrar-Atlas (Daten & Fakten), wenn es so weitergeht wie bisher.


1. Durch die EU-AGRARPOLITIK fließen jĂ€hrlich fast 60 Milliarden Euro in die europĂ€ische Landwirtschaft. Das sind 114 EURO pro EU-BĂŒrger und EU-BĂŒrgerin im Jahr.

2. Die Landwirtschaft ist eng verwoben mit dem SCHUTZ von Insekten und Vögeln, sauberem Wasser und gesunden Lebensmitteln. Das GELD der EU fließt KAUM in diese Bereiche.

3. Die nĂ€chste siebenjĂ€hrige Förderperiode der EU beginnt IM JAHR 2021. Die Verhandlungen ĂŒber Reformen sind in vollem Gange.

4. Die EU-Agrarpolitik besteht aus ZWEI SÄULEN. Mit der ersten werden vor allem pauschale FlĂ€chenprĂ€mien gezahlt, mit der zweiten die lĂ€ndliche Entwicklung, Ökolandbau und Umweltmaßnahmen unterstĂŒtzt.

5. 70 Prozent der EU-Gelder werden pro Hektar ohne weitreichende Auflagen ausgegeben. Wer VIEL LAND bewirtschaftet, bekommt VIEL GELD.

6. ÄNDLICHE RÄUME sind mehr als Landwirtschaft. Auch sie werden aus dem Agrarbudget gefördert. Diese Förderung ist MIT DEUTLICH WENIGER GELD ausgestattet als die erste SĂ€ule.

usw.
 

grĂŒn_fink

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Ich denke mal, dass auch wenn die GeflĂŒchteten bei der Ernte arbeiten sollten, werden sie nicht zu besseren Konditionen wie die SaisonkrĂ€fte untergebracht werden-
Die Deutschen wollen sehr preiswertes Essen. Der Handel möchte verdienen. Dem wird alles andere untergeordnet: Löhne, Naturschutz, Tierschutz, und auch die Bezahlung der Produzenten.
Wenn ich etwas mehr Kohle hĂ€tte, wĂŒrde ich gut und gerne alles beim lokalen Anbieter kaufen. Ob das mit Sozialhilfe so durchzuziehen ist, wage ich mal zu bezweifeln.
 

Curt The Cat

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Und weiter gehts ...



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grĂŒn_fink

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Was lehrt uns das?

Deutsche Esser essen Spargel oft auswÀrts. Die Gastronomie ist geschlossen und fehlt als Abnehmer.
Die verzehrte und damit verkaufte Menge Spargel ist weniger geworden, dadurch auch die Einnahmen der Spargelbauern (der Anzahl der Helfer nach zu urteilen eher Großgrundbesitzer?)
Die Erntehelfer von auswĂ€rts mit anderer Muttersprache (in diesem Fall rumĂ€nisch) haben große Schwierigkeiten, den Lohn zu bekommen. Mit dem Infektionsschutz scheint es ebenso Probleme zu geben.
Eine anarchische Gewerkschaft schaltet sich ein. Bewegung scheint erst in das Geschehen zu kommen, als sich die rumÀnische Arbeitsministerin einschaltet.
Am Ende haben die Erntehelfer von heute die Wahl, bei anderen Bauern zu arbeiten oder nach Hause zu fahren.

FĂŒr mich ist hier der allgemeine Geiz beschrieben und noch der dazukommende Geiz im Zeitalter der Globalisierung.
Mich erinnert das Geschehen etwas an die Zeiten, die Herr Wallraff in "Ganz unten" schon beschrieben hat.
 

pinguin

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@Buchfan
Sarkasmus und Ironie sind auch ohne vorherige Warnhinweise möglich ;)
Nein, bitte immer separat kennzeichnen; ist leider neuerdings nötig, weil ja fast alles auf die berĂŒhmte Goldwaage gelegt wird und viele immer noch ein Haar suchen, und wenn es noch das kleinste ist, an dem sie einen anderen in den moralischen Schlamm ziehen können, der gerade nicht ihrer Meinung entspricht.
 

Gehatzter

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Wenn die deutschen nicht so stinkfaul wÀren, brÀuchte es keine auslÀndischen Arbeiter.
Du bist ja auch ein Kalthirnler. Ohne die Kaufkraftunterschiede wĂŒrde hier kein Pole, RumĂ€ne oder Bulgare hier unter Mindestlohn in der verrottenden BRD sich zum Ausnutzen lassen kommen. Die BRD hat ihr LohngefĂŒge und ihre Arbeitsbedingungen komplett ruiniert sowie ihre infrastrukturelle Zukunft. Die Kohle ist jetzt ĂŒberall, nur nicht mehr bei der deutschen Allgemeinheit. Das deutsche Allgemeinwesen steht bald vor einem grĂ¶ĂŸeren Scherbenhaufen als Mitte 1945.
 

grĂŒn_fink

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Oh solch Fall kenne ich flĂŒchtig. Ein junger Mann kam ĂŒber eine Zeitarbeitsfirma aus Polen nach Mitteldeutschland in die Provinz, wohnt dort auf dem Dorf mit seinen Kollegen im Einfamilienhaus.
Er lernte die Freundin dort kennen und zog mit ihr in eine Wohnung. Dann bei Betrachtung der Kosten kam er zu dem Schluss, er hĂ€tte auch daheim bleiben können. Wollte wohl ihr finanziell etwas bieten und ging in eines der sĂŒdlichen NachbarlĂ€nder, weil er da mehr bekommt.
Er konnte am deutschen Wohnsitz nicht mehr gemeldet bleiben (weil nur 2 Wohnorte in Europa möglich und er wĂ€hlte den der osteuropĂ€ischen Herkunft und den aktuellen). Die gemeinsame Wohnung musste aufgegeben werden, weil sich auch ihre (der Freundin) finanziellen VerhĂ€ltnisse verschlechterten. Diese wohnt jetzt in der dritten Wohnung binnen weniger Jahre (das Elternhaus außen vor gelassen).

Und das ist kein Fall von Saisonarbeit, die Jungs waren in einer normalen Fabrik angestellt.
 
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