Sahra Wagenknecht vs. Ralph Boes!

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ExitUser

Gast
04.06.2013 | YouTube.com:

"Sahra Wagenknecht und Ralph Boes im Dialog [...]"
https://www.youtube.com/watch?v=E1v8nswS9ww

"Club Voltaire:
In welcher Gesellschaft leben wir? Und in welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ralph Boes, Gründungs- und Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen in Berlin,
Dozent für Geistesschulung, Ergotherapeut und Autor im Gespräch mit Sahra Wagenknecht, Stellvertretende Vorsitzende
der Partei DIE LINKE und Mitglied des deutschen Bundestages.

Moderation: Ralph T. Niemeyer"

LG
 

spin

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Eigentlich wollte ich ja auch hingehen, hatte dann aber leider keine Zeit.

Aber ich hoffe, wir sehen uns: hier.
 
S

Steamhammer

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2:46h schaff ich nicht am Stück. Aber aus den Ausschnitten lässt sich Sahra wesentlich überzeugender an als Boes.
 
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Gast
2:46h schaff ich nicht am Stück. Aber aus den Ausschnitten [...]

@ Steamhammer

Gibt es im Netz auch einen Zusammenschnitt der Diskussion,
oder meintest du, du bist das 2:46h-Video überflogen?

Falls es einen Zusammenschnitt geben sollte, könntest du bitte den Link davon hier in diesem Thread posten?

LG
 
E

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Gast
Ein Eso -Spinner:icon_sleep: + ein Ludwig Erhard Groupie + Polit Knallschote :icon_neutral:- darauf kann man/Frau dankend verzichten...
 
S

Steamhammer

Gast
@ Steamhammer

Gibt es im Netz auch einen Zusammenschnitt der Diskussion,
oder meintest du, du bist das 2:46h-Video überflogen?

Falls es einen Zusammenschnitt geben sollte, könntest du bitte den Link davon hier in diesem Thread posten?

LG

Habs nur überflogen. Wagenknecht ist Spitze, nur hat sie auch in ihrer Partei genug Leute, die eben doch auf dem Agenda2010 Trip Light version sind.
 
E

ExitUser

Gast
nur hat sie auch in ihrer Partei genug Leute, die eben doch auf dem Agenda2010 Trip Light version sind.

Das wäre mir neu.
Ich kenne keine Partei im Bundestag, die Hartz IV so scharf kritisiert wie die Linkspartei; und sie ist auch die einzige Partei im Bundestag,
die die Hartz IV Sanktionen grundsätzlich ablehnt (bei SPD und Grünen gibt es ja geteilte Meinungen darüber,
und Union und FDP sind grundsätzlich, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, für Sanktionen bei Hartz IV).
 
S

Steamhammer

Gast
Aber schau mal,was dort war,wo sie mitregierten mit der SpD.Da hat man kaum einen Unterschied zur FDP gesehen.Nix da mit soziale Gerechtigkeit,in Berlin,zum Beispiel.Leider.
 
E

ExitUser0090

Gast
Aber schau mal,was dort war,wo sie mitregierten mit der SpD.Da hat man kaum einen Unterschied zur FDP gesehen.Nix da mit soziale Gerechtigkeit,in Berlin,zum Beispiel.Leider.
Zumindest hat heute Brandenburg im Bundesrat gegen die Reform der Justizkosten (u. a. PKH) gestimmt. SPD und Grüne haben es an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Bald wird der Rechtsstaat endgültig eine Frage des Geldbeutels sein.
 

Ziviler Ungehorsam

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Aber schau mal,was dort war,wo sie mitregierten mit der SpD.

Willkommen in der Realität - das ist die Logik des Parlaments.

Wenn 20 Abgeordnete der Linkspartei 50 Abgeordnete der SPD gegenüberstehen sind das natürlich die besten Voraussetzungen, um den Kommunismus zu verwirklichen :icon_rolleyes:

Die Berliner haben eine im Kern sozialdemokratische Regierung gewählt und keine sozialistische und bekamen dafür eine sozialdemokratische Politik. Auch wenn ich der Meinung bin, das es ein Fehler ist, sich als Minderheit auf eine Regierung einzulassen, da linke Politik unter solchen Rahmenbedingungen (und auf Länderebene) nicht praktikabel ist und unter dem Kompromisszwang des Parlamentswesens seinem Auftrag beraubt wird, so agierte Die Linke.Berlin sehr wohl als Korrekturfaktor bezüglich der SPD.

https://die-linke.de/fileadmin/down...LinkePV_Kopiervorlage_Links_wirkt_090827b.pdf
 

ethos07

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... und weil dem so ist mit diesem verflixten Parlamentarismus: viel wichtiger für unsereins ist es aktuell die ausserparlamentarischen linken Protestströmungen, den sog. "Druck von der Straße" her zu stärken und sich dafür einzubringen - so frustierend das ebenfalls immer mal wieder sein kann.

Aber schau mal,was dort war,wo sie mitregierten mit der SpD.Da hat man kaum einen Unterschied zur FDP gesehen.Nix da mit soziale Gerechtigkeit,in Berlin,zum Beispiel.Leider.

Willkommen in der Realität - das ist die Logik des Parlaments.

Wenn 20 Abgeordnete der Linkspartei 50 Abgeordnete der SPD gegenüberstehen sind das natürlich die besten Voraussetzungen, um den Kommunismus zu verwirklichen :icon_rolleyes:

Die Berliner haben eine im Kern sozialdemokratische Regierung gewählt und keine sozialistische und bekamen dafür eine sozialdemokratische Politik. Auch wenn ich der Meinung bin, das es ein Fehler ist, sich als Minderheit auf eine Regierung einzulassen, da linke Politik unter solchen Rahmenbedingungen (und auf Länderebene) nicht praktikabel ist und unter dem Kompromisszwang des Parlamentswesens seinem Auftrag beraubt wird, so agierte Die Linke.Berlin sehr wohl als Korrekturfaktor bezüglich der SPD.

https://die-linke.de/fileadmin/down...LinkePV_Kopiervorlage_Links_wirkt_090827b.pdf
 

hemmi

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Sahra und Ralph, kommt runter wovon ihr Beide träumt wird es nie geben, aus dem einfachen Grund weil die Menschen so sind wie sie sind.:biggrin:
 
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Gast
genau so ist es....
... und weil dem so ist mit diesem verflixten Parlamentarismus: viel wichtiger für unsereins ist es aktuell die ausserparlamentarischen linken Protestströmungen, den sog. "Druck von der Straße" her zu stärken und sich dafür einzubringen - so frustierend das ebenfalls immer mal wieder sein kann.

da haperts auch.. genauso wie die einsicht das DiLi lediglich Juniorpartner ist... und lange auch bleiben wird.

LG von B.
 
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ExitUser

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So Gott will, Frettchen. Denn wer einmal unter einem linken Regime leben musste - ich schreibe ausdrücklich MUSSTE - wird sich die roten Strolche nicht wieder an der Macht wünschen. Deutschland hat die Linke so nötig, wie einen Kropf!!!!!
 

druide65

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Und was genau hat Deutschland nötig?
Und was hat ein ominöser Gott damit zu tun?:icon_kinn:

Und die DDR(ich denke mal das deine Aussage war"Denn wer einmal unter einem linken Regime leben musste") hatte mit links genau sowenig zu tun wie die CSU mit sozial.

Im übrigen war die BRD auch keine Erfolgsgeschichte....
 
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Gast
ich denke ein moderner Sozialismus hat nichts mit dem DDR Regime zu tun. ich mag es nicht wenn fisch mit fleisch verwechselt oder verglichen wird. ein deutlicher Linksruck und eine neue werteverteilung-und Stellung ist dringender nötig denn je. bisher wurde die sozialistische Idee nur misbraucht um totalitäre Regimes zu legitimieren, das sollte eben auch endgültig schluss sein.

So Gott will, Frettchen. Denn wer einmal unter einem linken Regime leben musste - ich schreibe ausdrücklich MUSSTE - wird sich die roten Strolche nicht wieder an der Macht wünschen. Deutschland hat die Linke so nötig, wie einen Kropf!!!!!

LG von B.
 

jimmy

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Aber aus den Ausschnitten lässt sich Sahra wesentlich überzeugender an als Boes.

Sahra ist Politikern und Ralph ist "Nur" eine betroffene Privatperson. Wenn Er die notwendigen Kurse besuchen würde, würde auch er so sprechen wie die Politiker. Ob er dadurch sympathischer werden würde, wage ich zu bezweifeln.
 
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ExitUser

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Aber schau mal,was dort war,wo sie mitregierten mit der SpD.Da hat man kaum einen Unterschied zur FDP gesehen.Nix da mit soziale Gerechtigkeit,in Berlin,zum Beispiel.Leider.

Habe mich ehrlich gesagt bisher nicht großartig mit der Politik in Berlin befasst (ich meine nicht den Bundestag sondern das Berliner Abgeordnetenhaus).
Aber es geht halt immer um Mehrheiten; und die Linke hatte m. W. deutlich weniger Sitze in Berlin als die SPD; also konnte in erster Linie die SPD den Kurs entscheiden und die Linke eher wenig ausrichten.
 

ethos07

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Die Linkspartei, bzw. die im Berliner Senat damals dominierende Strömung der Linkspartei mit der damaligen Sozialsenatorin für Arbeit und Integration , Carola Bluhm, hat leider auch massive inhaltich-politische Fehlentscheidungen betr. Hartz IV u. Wohnungspolitik getroffen.

Mal eine kleine Rückblende:

01.08.2011: Aktion vor dem Jobcenter Berlin-Mitte anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung der Sozialsenatorin Carola Bluhm

Peter Beyer, ver.di

Kritik an "Berliner Joboffensive"


Eine Gruppe von AktivistInnen aus dem ver.di-Erwerbslosenausschuss, dem Stadtteilbüro Friedrichshain und der Sozialberatung Friedrichshain-Kreuzberg besuchte die Berliner Sozialsenatorin Carola Bluhm (Die Linke) auf einer Wahlkampfveranstaltung vor dem Jobcenter Berlin-Mitte.
Anlass für die Aktion war die am 01.06.2011 gestartete "Berliner Joboffensive". In diesem Modellprojekt wollen das Land Berlin und die Berliner Jobcenter innerhalb von zwei Jahren insgesamt mindestens 20.000 sogenannte marktnahe Leistungsberechtigte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse vermitteln.
(...) Nach Aussage der Sozialsenatorin sollen dadurch "auch Hartz IV-Empfänger die Chance erhalten, vom Aufschwung zu profitieren". Arbeitgeber sollen überzeugt werden, ihren Fachkräftebedarf mit "arbeitsmarktnahen" Hartz IV-BezieherInnen zu decken. Auf Nachfrage erläuterte Frau Bluhm, die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales habe schnell handeln wollen, "bevor der Aufschwung vorbei" sei. (Hervorh.: ethos07)

Das Vertrauen, dass bei einer erneuten Regierungsbeteiligung der Linkspartei wesentlich mehr als solcher parlamentarisch-wahltaktischer Käse unterm Strich herauskomm, hat sich die Linkspartei - vermutlich nicht nur in Berlin - leider bis heute damit gründlichst verspielt.

Bei aller fachlichen und politischer Kompetenz, die wir einzelnen ihrer Mitglieder natürlich zurechnen. Doch diese können offenkundig noch nicht einmal in dieser linkesten der Parteien die Stimmführerschaft erobern.

Daher setze ich nach wie vor allein auf die Kraft der ausserparlamentarischen linken Strömungen. Ohne von dort Druck zu bekommen, kann man den Parlamentarismus als demokratisches Instrument schlichtweg vergessen.
 

druide65

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ich denke ein moderner Sozialismus hat nichts mit dem DDR Regime zu tun. ich mag es nicht wenn fisch mit fleisch verwechselt oder verglichen wird. ein deutlicher Linksruck und eine neue werteverteilung-und Stellung ist dringender nötig denn je. bisher wurde die sozialistische Idee nur misbraucht um totalitäre Regimes zu legitimieren, das sollte eben auch endgültig schluss sein.



LG von B.

Right.
Viele werfen Fisch und Fleisch in einen Topf, lassen ihr Sprüchlein los und beten für göttlichen Beistand das die Rote Flut nicht kommt und das wars dann.
 

Der Ratlose

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das ist ja wohl auch recht einfach, für viele zählt was unterm strich rauskommt.

Und wo der moderne Sozialismus enden wird weiß eigentlich auch jeder.

Und da hat eben niemand Bock drauf.
Es ist doch immer wie folgt:

Am Anfang stehen recht gute Gedankengänge, man appeliert an das gute im Menschen, an eine gewisse Logik.

Nach einer Zeit merkt man dann das die Leute nicht so richt mitmachen wollen, das sie das gute im Menschen anders interpretieren, das ihre Logik nicht deckungsgleich ist.
Dann muss man anfangen Gegenzusteuern, sich um diese Leute "kümmern" sie zu ihrem Glück zwingen, das müssen die doch einsehen.

Aber Druck erzeugt Gegendruck und die menschen fangen an auszuweichen oder dagegen an zu gehen.
Das sind dann die "Kapitalistenschweine", die haben dann auf einmal keine Rechte mehr, die dürfen aber auch nicht einfach gehen , weil die ja die eigentliche Leistungsschicht sind.

Aber was soll ich weiter schreiben.
Nennt mir mal ein System wo das Wort Sozialismus drinne steht, was positiv für die Menschen war.
 

hartaber4

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Und wo der moderne Sozialismus enden wird weiß eigentlich auch jeder.


Och..... Kuba.... (diese totgesagte Insel lebt schon ziemlich lange und es gibt durchaus erfolgreiche Ideen dort.... u.a. die ökologischen Reformen in der Landwirtschaft um sich besser gegen Embargos schützen zu können und auch Zusammenbruch im Ostblock = Düngemittel vom großen Bruder, etc.)

Gleichwohl ist China noch eher nicht unter "toter zahnloser Tiger" zu verbuchen.... und weltpolitisch auch keine Witznummer (im Vergleich zu Kuba).


Nennt mir mal ein System wo das Wort Sozialismus drinne steht, was positiv für die Menschen war.

Das wird schwer.... aber der Kapitalismus in seiner jetzigen Form wird sicher auch kein nachhaltiger (positiver) Dauerbrenner sein...

"Positiv" ist z.B. der Einkauf westlicher Spaßgesellschaften in China... man verlagert Umweltschutzkosten/Probleme und auch Personalkostenfragen nach Fernost..... und das wird hier eher positiv aufgefasst...


siehe Anmerkung im Zitattext
 

druide65

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Auch das Wort Sozialismus kann(und ist) missbraucht werden(wurde).
Deswegen ist die Idee per se nicht böse.

Auch ein "moderner" Sozialismus ist nie ausprobiert worden.

Und wer sagt das auf Sozialismus niemand Bock hat?
Wo steht das die "Kapitalistenschweine" die Leistungsträger sind und dann das Land verlassen(müssen)?
 
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