Sahra Wagenknecht – Merkel zerstört die deutsch-französische Freundschaft

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wolliohne

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“Angela Merkel hat den Motor der europäischen Integration abgewürgt. Die von ihr diktierten Lohn- und Sozialkürzungen zerstören die deutsch-französische Freundschaft und verschärfen die Krise. Statt die französische Regierung zu unsozialen ‘Reformen’ zu nötigen, müsste Deutschland die Agenda 2010 zurücknehmen und die Binnennachfrage ankurbeln”, kommentiert Sahra Wagenknecht den deutsch-französischen Wirtschaftsrat, der heute in Berlin tagt. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
“Sowohl der deutsche Aktienindex DAX als auch die Massenarbeitslosigkeit in der Eurozone haben ein Allzeithoch erreicht. Wenn die Bundesregierung keinen anderen wirtschaftspolitischen Kurs einschlägt, werden die wachsenden Ungleichgewichte Europa zerreißen. Nötig wären die Rücknahme der Hartz IV-Reformen, ein flächendeckender Mindestlohn von zehn Euro in der Stunde, sowie ein großes Zukunftsinvestitionsprogramm, finanziert durch eine Millionärssteuer auf Vermögen. Außerdem müssten die europäischen Kürzungsdiktate beendet, der Finanzsektor streng reguliert und verbindliche Regeln gegen Lohn- und Steuerdumping erlassen werden. Zu einem neoliberalen Europa unter deutscher Vorherrschaft, in dem die Bevölkerung ausgepresst wird, damit Banken gerettet werden können, kann DIE LINKE hingegen nur Nein sagen.”
Quelle: Sahra Wagenknecht
 

hartaber4

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Heute auch in der Ausgabe DER ZEIT Nr. 20 ein Interview:




Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende der Linken, sieht in der euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) trotz des Zulaufs auch aus dem Linken-Milieu keine ernsthafte Bedrohung für ihre Partei. "Es mag Einzelne geben, die sich davon blenden lassen, dass die AfD in ihrer Euro-Politik einiges bei uns abgeschrieben hat", sagte Wagenknecht der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Aber wegen ihrer antisozialen und antidemokratischen Positionen ist sie für Menschen aus unserem Potenzial eigentlich unwählbar."
Viele AfD-Parteigründer lobbyierten, laut Wagenknecht, seit Jahren für Lohnsenkungen. "Diese Leute haben zur Entstehung der Ungleichgewichte, die heute den Euro bedrohen, selbst beigetragen", so Wagenknecht weiter. Zur AfD gebe es aber "keine Nähe. Die AfD vertritt in den meisten Fragen das Gegenteil von uns."
Europa werde von immer mehr Menschen "nur noch als brutales Abrissprojekt wahrgenommen, das ihre Löhne senkt und ihre Renten zerstört", so Wagenknecht weiter. "Merkel ist heute die meistgehasste Politikerin Europas, die sich nur noch unter dem Schutz tausender Polizisten nach Südeuropa trauen kann," so Wagenknecht. Selbst das deutsch-französische Verhältnis sei vergiftet. "Das ist nicht das Europa, das seinen Begründern vorschwebte."




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hemmi

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Die Ossis müssen es ja wissen.
Einer der seit 40 Jahren mit einer Französin zusammen ist.:icon_party:
 

zalino

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Dieses Merkel-Ding zerstört nicht nur die Deutsch-Französische Freundschaft.

Sie zerstört den sozialen Frieden in diesem Land, sie zerstört zwischenmenschliche Beziehungen und so weiter...
Jedem fällt hier etwas ein, was Merkel-Ding zerstört.

Sie macht auch keine Politik, sie verteidigt mit aggressivsten Mitteln den Status Quo der Konservativen. Das ist keine Politik, das sind Methoden einer Schwerkriminellen zum Vorteil Weniger, und zum Nachteil unserer Bevölkerung.

Zalino

Edit:
Einer der seit 40 Jahren mit einer Französin zusammen ist.

Nun reit da mal nicht so heftig drauf herum.
Die Mentalität der Franzosen in der Normandie ist eine andere, als die, die in Paris vorzufinden ist. Die Franzosen im Süden(Mittelmeer) sind zwar etwas geistig schlichter, dafür aber haben sie das Herz auf dem rechten Fleck, Solidarität und Gemeinschaftsgefühl sind dort sehr ausgeprägt.
 
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