Sackgasse ohne Wendemöglichkeit

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TumadieMoerchen

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Hi,
meine momentane situation wird immer konfuser.momentan beziehe ich krankengeld, es läuft ein antrag auf teilhabe am arbeitsleben.
ich hätte die möglichkeit einen teilzeitjob 12std. die woche anzunehmen.wäre aus gesundheitlicher Sicht sicher möglich und auch der antrag zur teilhabe bliebe da unberührt.
Konfus is nun folgendes. eigentlich wäre bei ende des krankengeldes die Agentur für arbeit im zuge der nahtlosigkeitsregelung für mich zuständig weil ich länger wie 6monate vermindert leistungsfähig war.
würde ich die stelle antreten wäre die agentur für arbeit sofort raus aus dieser regelung und ich müsste vermutlich ergänzendes hartz4 beantragen.
Ist das tatsächlich geltende Sozialpolitik oder würde es hier dann ergänzendes ALG1 geben?
 

Paolo_Pinkel

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würde ich die stelle antreten wäre die agentur für arbeit sofort raus aus dieser regelung und ich müsste vermutlich ergänzendes hartz4 beantragen.
Ist das tatsächlich geltende Sozialpolitik oder würde es hier dann ergänzendes ALG1 geben?

Hi,

wieso das denn? Nachdem der Krankengeldbezug endet bist du folglich wieder arbeits- und somit Vermittlungsfähig. Sofern du vor deiner Erkrankung dir einen Anspruch auf ALG-I erarbeitet hast (mind. 12 Monate sozialversicherungspflichte Arbeit innerhalb der letzten 24 Monate) wird auch die BA für dich zuständig sein und nicht die ARGE.

Das mit dem Teilzeitjob sollte auch funktionieren bei ALG-I. Dort darf man bis zu 14,9 Std. die Woche arbeiten. Arbeitest du mehr gilst du nicht mehr als arbeitslos bzw. Vermittlungsbedürftig.

Gruss

Paolo
 
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Hi,
meine momentane situation wird immer konfuser.momentan beziehe ich krankengeld, es läuft ein antrag auf teilhabe am arbeitsleben.
ich hätte die möglichkeit einen teilzeitjob 12std. die woche anzunehmen.wäre aus gesundheitlicher Sicht sicher möglich und auch der antrag zur teilhabe bliebe da unberührt.
Konfus is nun folgendes. eigentlich wäre bei ende des krankengeldes die Agentur für arbeit im zuge der nahtlosigkeitsregelung für mich zuständig weil ich länger wie 6monate vermindert leistungsfähig war.
würde ich die stelle antreten wäre die agentur für arbeit sofort raus aus dieser regelung und ich müsste vermutlich ergänzendes hartz4 beantragen.
Ist das tatsächlich geltende Sozialpolitik oder würde es hier dann ergänzendes ALG1 geben?

Von "ergänzendem" ALG 1 habe ich noch nie gehört. Nur zum Nebenverdienst bei ALG 1. Schau mal hier - zu ALG I:

Nebenverdienst

Während des Bezuges von Arbeitslosengeld dürfen Sie eine selbstständige oder unselbstständige Tätigkeit beziehungsweise Beschäftigung ausüben und ein Nebeneinkommen erzielen.

Die Nebenbeschäftigung darf allerdings einen zeitlichen Umfang von 15 Stunden wöchentlich nicht erreichen. Erreicht oder überschreitet die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit 15 Stunden, besteht wegen fehlender Arbeitslosigkeit kein Anspruch auf Arbeitslosengeld mehr. Gegebenenfalls ist eine erneute Arbeitslosmeldung erforderlich.

Sofern Sie eine Nebenbeschäftigung mit weniger als 15 Wochenstunden ausüben, wird Ihr Nebeneinkommen angerechnet. Dabei bleiben jedoch 165 Euro monatlich anrechnungsfrei.

Wichtig ist, dass Sie jede Nebenbeschäftigung der Agentur für Arbeit unverzüglich und ohne Aufforderung melden.
Sonderfälle beim Nebeneinkommen

Besonderheiten hinsichtlich des anrechnungsfreien Entgelts gelten dann, wenn Sie während der letzten 18 Monate vor der Anspruchsentstehung neben einem Versicherungspflichtverhältnis

  • eine geringfügige Beschäftigung oder
  • eine selbstständige Tätigkeit oder eine Tätigkeit als mithelfender Familienangehöriger im Umfang von wöchentlich weniger als 15 Stunden mindestens 12 Monate ausgeübt haben.
In diesem Fall bleibt Nebeneinkommen bis zur Höhe des während der letzten 12 Monate in dieser Tätigkeit erzielten durchschnittlichen Entgelts anrechnungsfrei, es sei denn, der monatliche Mindestfreibetrag von 165 Euro wäre höher.
Nebenverdienst - www.arbeitsagentur.de
 

TumadieMoerchen

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Hi,

wieso das denn? Nachdem der Krankengeldbezug endet bist du folglich wieder arbeits- und somit Vermittlungsfähig. Sofern du vor deiner Erkrankung dir einen Anspruch auf ALG-I erarbeitet hast (mind. 12 Monate sozialversicherungspflichte Arbeit innerhalb der letzten 24 Monate) wird auch die BA für dich zuständig sein und nicht die ARGE.

Das mit dem Teilzeitjob sollte auch funktionieren bei ALG-I. Dort darf man bis zu 14,9 Std. die Woche arbeiten. Arbeitest du mehr gilst du nicht mehr als arbeitslos bzw. Vermittlungsbedürftig.

Gruss

Paolo


Hi Paolo

der sachverhalt is bei mir bischen anders. Der VDK meinte das man durch die 6bzw. 7monatige Krankengeldbezüge neuen Anspruch auf ALG1 erhält.Es würde die Nahtlosigkeitsregelung auf mich zutreffen. Nur wie lange ich ALG1 beziehe weiss ich nicht.ich vermute aber solange bis von der RV die Entscheidung zur Teilhabe am Arbeitsleben erfolgt ist.näheres hierzu würde mich sehr intressieren.
ok bei 12 stunden in der woche könnte ich des Minijob ja machen, allerdings erst wenn ich aus dem krankengeldbezug raus und alg1 bekomme.
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

also wenn ich dich richtig vertande habe hast du dir Anspruch auf ALG-I erknechtet. Dann bist du - ohne diesen Anspruch abzurufen - in den Krankengeldbezug gegangen. Und nun wo der Krankengeldbezug endet beantragst du ALG-I. Was soll daran verkehrt sein? Dein Anspruch ist ja nicht innerhalb dieser Zeit verpufft sondern bleibt erhalten.

Gruss

Paolo
 
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