Sachverständige kritisieren Kindergelderhöhung als zu gering

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Ahasveru

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Sachverständige kritisieren Kindergelderhöhung als zu gering


Finanzausschuss (Anhörung)/
Berlin: (hib/HLE) Vertreter der Kirchen und Familienverbände haben in einer Anhörung des Finanzausschusses am Montag die im Familienleistungsgesetz (16/10809) geplante Erhöhung des Kindergeldes als zu gering kritisiert. Evangelische und katholische Kirche betonten in einer gemeinsamen Stellungnahme, die in dem Gesetzentwurf vorgeschlagene Erhöhung des Kindergeldes um etwa 5 Prozent bleibe weit hinter der von Fachverbänden für notwendig erachteten Anhebung zurück. Die Kirchen wiesen darauf hin, dass das Kindergeld und der Kinderfreibetrag für das sächliche Existenzminimum für Kinder seit dem Jahr 2002 nicht erhöht worden seien, obwohl die Preise seitdem besonders für Lebensmittel und Energie stark angestiegen seien.



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Ahasveru

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Verbände kritisieren geplante Kindergelderhöhung als zu gering

Die im Familienleistungsgesetz (BT-Drs. 16/10809) vorgesehene Erhöhung des Kindergelds wird von Vertretern der Kirchen und Familienverbänden für zu niedrig gehalten. In der Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages am 24.11.2008 kritisierten die evangelische und die katholische Kirche in einer Stellungnahme die in dem Gesetzentwurf vorgeschlagene Erhöhung des Kindergeldes um etwa fünf Prozent als zu gering. Der Bund der Steuerzahler kam zu dem Schluss, dass die Anhebung des Kinderfreibetrages auf 6.024 Euro unzureichend sei. Bereits der Juristinnenbund hatte in einer Stellungnahme vom 24.11.2008 die geplante Absetzbarkeit erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten als unzureichend bemängelt.

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