Sachkundeprüfung §34a GewO - vor unterschreiben des AV beantragen - ja/nein?

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Rose Zeller

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Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ich poste hier im richtigen Forumsbereich, denn ich bräuchte bitte ein wenig Hilfe.

Und zwar soll mein Bekannter am Montag einen Vertrag unterschreiben bei einer Sicherheitsfirma. Zu Anfang kann er dort so arbeiten, soll aber demnächst dann irgendwann trotzdem die IHK-Sachkundeprüfung nach §34a GewO ablegen. Dafür würden ihm dann 4 Monate über, monatlich jeweils 100€ abgezogen werden; sprich er zahlt die Prüfung bzw. Vorbereitung selbst.

Nachdem mein Bekannter sich telefonisch nochmal gemeldet hat, wie abgesprochen, fragte er auch gleich noch einmal ob die ihm ein Schreiben mitgeben könnten für das Jobcenter. Daraufhin erhielt er die Antwort, dass sie sowas nicht machen, die sich aber noch heute an das Jobcenter wenden würden (per Mail) zwecks Übernahme der Kosten. Was mir dabei schon komisch vorkommt, der Arbeitgeber hat überhaupt keine BG-Nr. bzw. Kundennummer der Arge von meinem Bekannten. Naja, über Namen und Geburtsdatum kommen die vielleicht auch so auf ihn.

Nun ist aber die Frage, muss ein Antrag darüber vor dem Unterschreiben des Arbeitsvertrages dem SB des JC vorliegen? Vor allem muss das dann mein Bekannter nicht selbst machen?
So hat er ja nun gar nichts in der Hand wenn er den Vertrag vor Abklärung unterschreiben würde und würde im Fall der Fälle selbst auf den Kosten sitzen bleiben.

Mein Bekannter ist nicht so redegewandt und hat daher auch kaum Nachfragen gestellt. Aber ich finde die Firma ist etwas voreilig oder sehe ich das vielleicht zu schwarz?

Danke schonmal vorab :bigsmile:
 

Zeitkind

Super-Moderation
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... soll aber demnächst dann irgendwann trotzdem
Das hört sich schon mal ziemlich schwammig an und solange die Terminierung und Kostenübernahme nicht schriftlich fixiert wurde, sollte eine Unterschrift ausbleiben.
Daraufhin erhielt er die Antwort, dass sie sowas nicht machen, die sich aber noch heute an das Jobcenter wenden würden (per Mail) zwecks Übernahme der Kosten.
Ich denke, daß der AG beim JC einfach nur die Möglichkeit einer diesbezüglichen Förderung erfragt. Dazu braucht er keine BG Nummer.
Nun ist aber die Frage, muss ein Antrag darüber vor dem Unterschreiben des Arbeitsvertrages dem SB des JC vorliegen? Vor allem muss das dann mein Bekannter nicht selbst machen?
Richtig. Eigentlich hat er das ganze vom falschen Ende aufgezogen. Ich würde mir von diesem AG eine Bestätigung einholen, daß eine Anstellung an diese Qualifizierung gebunden ist
und bei Nachweis einer solchen auch erfolgt. Das, zusammen mit dem Antrag auf Kostenübernahme eingereicht, wäre der richtige Weg.
Am besten sucht er sich die Bildungseinrichtung in seiner Nähe, die solche Zusatzqualifikationen vermittelt und bezieht seinen Antrag direkt auf dort angebotene Module.
Mein Bekannter ist nicht so redegewandt und hat daher auch kaum Nachfragen gestellt.
Vielleicht kannst Du ihm ja helfen und als Beistand die Sache zumindest beobachten. :wink:
 
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