Sachbearbeiterin setzt mich wegen ärztlichen Dienst unter Druck.

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kk0581

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Hallo,

heute war ich bei der Agentur für Arbeit. Da ich seit Ende 2017 immer mal wieder krank geschrieben bin oder im Krankenhaus war, hat meine Sachbearbeiterin mir schon ein paar mal gesagt, dass sie schon mit der Teamleitung überlegt hat, mich zum ärztlichen Dienst zu schicken, der dann begutachten soll, wie weit ich noch "leistungsfähig" bin, d.h. welche Tätigkeiten und ob Teilzeit oder Vollzeit möglich ist.

Bis jetzt habe ich immer gedacht, dass das sowieso nichts bringt, denn 1. habe ich 2 Berufe im Büro gelernt und 2. weiss der Arzt/die Krankenhäuser noch nicht mal, was ich wirklich habe.

Dann hat sie gesagt, dass es auffallen würde, dass ich immer krank geschrieben bin, wenn Bewerbertage wären. Meist war ich aber lange krank geschrieben, z.b. gleich mal einen Monat, und da sind dann nun mal gleich die Sachen mit reingefallen. Oder es war, weil es um eine Stelle ging, die ich so hätte eh nicht ausüben können.

Mir ist ständig schwindelig, ich kann nicht lange stehen und gehen. Kriege sofort super schwere Beine und mir wird wieder schwindelig. Wenn es dann insgesamt über den Tag verteilt zu viel oder zu hektisch wird, dann habe ich teilweise Ohnmachtsgefühle wie das "Bild wird immer heller und geht weiter weg", dann geht das hören auch schon etwas weg und dann muss ich mich gleich hinlegen. Das dumme ist, so richtig weiß keiner was das ist, so habe ich aber auch nichts in der Hand.....es ist immer von Fatique die Rede, dann soll es von der Schilddrüse kommen, dann von der HWS etc....ich habe einfach Angst und möchte nicht zu diesem ärztlichen Dienst, der denkt doch sowieso, dass ich ein Spinner bin. Das habe ich mir teilweise auch schon anhören müssen, als niemand weiter weiß..

Wie kann ich jetzt vorgehen. Was ist jetzt, wenn ich wieder so eine Phase habe, wo ich nicht richtig mich fort bewegen kann, wegen Schwindel? Wenn ich jetzt nochmal krank geschrieben bin, dann schickt sie mich bestimmt hin zu ihrem Dienst.

Ob nicht irgend ein Arzt was gesagt hätte, ob ich was bestimmtes nicht arbeiten könnte oder nur Teilzeit, hat mich die Sachbearbeiterin gefragt. Habe ihr gesagt, dass mein einer Facharzt gesagt hat nur "mäßig" körperliche Anstrengung. Aber da habe ich weder was schriftliches, noch, weiß ich nicht, was es bei der Agentur für Arbeit zählen würde, wenn mein Arzt mir irgendwas schreibt. Und mäßig ist für jeden ja ein dehnbarer Begriff.

Sie hatte nun gefragt, wann ich noch Arzttermine habe, habe ihr gesagt, dass jetzt etliche anstehen und eventuell noch mal eine Untersuchung im Krankenhaus für ein paar Tage. Sie meinte, dass ich mich danach melden soll, ob da jemand was wegen arbeitsfähigkeit gesagt hat.

Ich frage mich nur, ob das was bringen würde, so dass ich dann nicht zu diesen ärztlichen Dienst von der agentur für arbeit müsste.

Hat da jemand Erfahrungen drin?
 

gila

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Guten Morgen!
Nun - zunächst mal stellt sich doch auch die Frage, wie lange bekommst du denn schon ALG I (denn du schreibst ja von der Arbeitsagentur) - und wie lange hast du noch Anspruch? Wurde schon bei längerer AU als 6 Wochen der Weg über das Krankengeld ausgeschöpft?
Gleichzeitig schreibst du im Forum "Schwerbehinderte etc." - hast du da eine Vorgeschichte?
Einen Behinderungsgrad?

So ganz ohne weitere Infos kann man sich kein abschließendes Bild machen.

Grundsätzlich ist es so, dass die AfA sowie auch das JC mal "irgendwann" wissen müssen, ob du erwerbsfähig bist, in welchem Umfang - denn nur wer auch in der Vermittlung steht, ist dort auch richtig.

Insofern handelt die SB natürlich richtig und war wahrscheinlich schon lange da "nachsichtig".

Sie hatte nun gefragt, wann ich noch Arzttermine habe, habe ihr gesagt, dass jetzt etliche anstehen und eventuell noch mal eine Untersuchung im Krankenhaus für ein paar Tage. Sie meinte, dass ich mich danach melden soll, ob da jemand was wegen arbeitsfähigkeit gesagt hat.

Wenn du AKUT noch keine Befunde vorlegen kannst beim ÄD, die eine abschließende Bewertung zulassen, und noch Untersuchungen ausstehen, macht natürlich der ÄD noch keinen Sinn - daher gab sie dir ja noch Zeit, diese Untersuchungen noch abzuwarten. Evtl. kommt ja eine richtige Diagnose heraus - dann stehen Behandlungen und ggf. eine Reha an. Erst DANACH würde dann ein Gutachten Sinn machen.

Ich würde nun mal empfehlen, dass du dich dringend um eine gute Diagnostik und auch Reha kümmerst und mit der SB da "im Gespräch" bleibst - dann gibt es auch keinen Druck. Denn der ÄD ist sinnvollerweise und auch aus wirtschaftlicher Betrachtung erst dann einzuschalten, wenn auch ein Gutachten erstellt werden KANN.

Damit du nicht irgendwann ohne Ansprüche und Geld dastehst, solltest du mal äußern, wie es bei dir mit ALG etc. aussieht!
 
E

ExUser 2606

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Du brauchst keine Angst vor dem ärztlichen Dienst zu haben. Was soll da schlimmes passieren?

Allrrdings ist es momentan sinnfrei, wenn noch keiner weiss, was mit dir los ist.
 

kk0581

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Hallo Kerstin,

ich bin schon seit einigen Jahren arbeitslos. Ich bin als arbeitslos gemeldet, bekomme aber keine Leistungen, da meine Bedarfsgemeinschaft (also mein Freund und ich), über dem liegen, was man haben darf.

Das einzigste was ich bekomme, sind Bewerbungskosten und über Schwerbehinderung Förderung.

Ich habe seit meinem 17. Lebensjahr einen unbefristeten Schwerbehindertenausweis durche eine Nierenerkrankung (autoimmun). Momentan verliere ich wieder etwas Eiweiß über den Urin- müsste Niereninsuffizienz I sein, weil Kreatinin noch normal ist. Der Nierenarzt sagte, mäßig körperliche Anstrengung. Ich bin immer für einen Kurierdienst Briefe austeilen gefahren bei Wind und Wetter, ich habe es einfach nicht mehr geschafft, durch diese Symptome,die ich oben beschrieben haben. Diese sollen aber nicht von der Niere kommen.

Dann wurde schon mehrmals der Verdacht auf eine Autoimmunthyreoiditis geäußert (seronegatives Hashimoto). Wäre ja dann die 2. autoimmune Sache. Der eine Facharzt sagt, Hormone nehmen, der andere nicht.

Dann haben manchen gesagt, dass es was Rheumatisches sein könnte. Ich habe zwar dafür einen erhöhten Titer im Blut, aber mehr konnte man noch nicht feststellen. Manchmal würde man im verlauf sowas richtig diagnostizieren können, sagte ein arzt.

Meine o.g. Zustände wurden aber auch schon als Fatique Syndrom gedeutet oder V.a. auf metabolische oder immune Myopathie, Sonderform von Migräne etc.....

Ich habe schon mehrere verschiedene Fachärzte aufgesucht. Selbst mehrere Unikliniken und ein Zentrum für seltene Erkrankungen involviert. Keiner kann nun zu 100 % sagen woher die Symptome kommen.

Bloß so finden wir keinen Abschluss und der ärztliche Dienst, braucht sowieso nicht befragt werden...wie du schreibst.

Bekommt man überaupt eine Reha, wenn man arbeitslos ist? Und wie ist das, wenn man ja noch nicht mal wirklich weiß, auf was man die Reha bekommt?
 

kk0581

Elo-User*in
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Das Zentrum für seltene Erkrankungen hat gar nichts sagen können, von der Niere käme es nicht. Das mit der Schilddrüse hatten sie ausgeschlossen, bis eine Fachärztin der Ambulanz dieser Uniklinik, die auch das Zentrum für Seltene Erkrankungen betreibt, dann doch gesagt hat, dass es ein seronegatives Hashimoto sein könnte...bloß, das bringe mich ja auch nicht weiter...

und selbst wenn ich jetzt Hormone nehmen würde, so eine Schilddrüseneinstellung geht ja auch nicht von heute auf morgen, habe ein paar Hashimoto-Kranke in der Familie.....
 
E

ExitUser

Gast
Lass erst mal ablären was es überhaupt ist, spekulieren in alle Richtungen bringt nicht viel.

so eine Schilddrüseneinstellung geht ja auch nicht von heute auf morgen
Ach doch, dass kann schon relativ schnell eine Veränderung zum positiven bringen. Aber wie gesagt, alles ohne Diagnose eigentlich nicht gut.
 

gila

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dann doch gesagt hat, dass es ein seronegatives Hashimoto sein könnte.

und dann ist bisher keine endokrinologische Untersuchung erfolgt mit sämtlichen Schilddrüsenwerten?
Nicht die "standards" - die bringen keine Erkenntnisse.
Hab auch eine Hashi-Tochter - allerdings noch die etwas "freundlichere" Variante - aber damit ist nicht zu
spaßen und viele "komische" Symptome können darauf zurückgeführt werden!

Vielleicht helfen auch mal Fragen in diesem Forum weiter?
Gute Info: Etwa 20 % der Hashis sind seronegativ.. - Hashimoto-Forum

Auch gibt es viele Seiten und Blogs von Betroffenen!
 

kk0581

Elo-User*in
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Hallo,

doch ich war schon bei einigen Nuklearmedizinern und Endokrinologen. Alle haben die Schilddrüse als leicht "inhomogen und gering echoarm", als "chronische Entzündung" , als "fleckiges Parenchym" gesehen. Aber als die TPO und TG -Antikörper fehlten, dann hat man wieder alles auf die Psyche geschoben.

Bis jetzt 2 Endokrinologinnen den V.a. seronegative Autoimmunthyreoiditis stellten. Die SD werte waren im Normbereich (der bis 4,0 geht). Ich sollte schon mal L-Thyroxin trotzdem ausprobieren, aber bin gar nicht zu recht gekommen. Andauernd Puls bis teilweise 160 in Ruhe und dann Schwindel, als ob jemand dauerhaft mein Gehirn schüttelt.

Ende 2017 hatte ich mal einen Tsh von 5,85 bei Blutdruckkrise und Eiweiß im Urin über 1,5 g/L. Aber da wurde der Tsh auf die Stress-Situation Krankenhaus geschoben. Dann hatte ich ständig Sinustachykardien - also Puls zwischen 110- und besagten 160. Ich habe gedacht ich sterbe. Ich musste vor Angst ständig auf Toilette und mir lief der Schweiß und es war als ob ich nicht richtig Luft bekomme. Dann hat man mir teilweise Panikattacken unterstellt.

Ende des Monats fahre ich nochmal zu einem anderen Nukelarmediziner. Die Niere ist morgen dran mit untersuchen.

Ich habe einfach Angst. Ich bin kein Psycho und deshalb habe ich Angst vor diesem ärztlichen Dienst.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Das hört sich aber schon so an, als hätte die Schilddrüse definitiv was und nicht nur vielleicht.
Die Einstellung kann tricky sein, wenn man da empfindlich ist. Viele Ärzte legen einfach so schnell mit hohen LT-Dosen los, was einige Menschen dann so gar nicht vertragen. Manche steigern sogar nur im acht-Wochen-Rhythmus mit 6,25 Mikrogramm, weil alles andre nicht geht.
Vielleicht hast du einfach viel zu viel genommen?

Schau vielleicht mal ins Forum unter www.ht-mb.de, da gibts auch viele Infos zu andren Störungen, die gern mit Hashi zusammen kommen, vielleicht findest du da noch Ideen.

Bzgl. ÄD: Der kann dir total egal sein, solange du von der AfA ja eh nicht viel willst. Selbst wenn du da jetzt vor ner klaren Diagnose hingeschickt wirst, was soll denn passieren? Gegen deine AUs kann der nix machen, da du eh keine Leistungen bekommst, sind die auch relativ egal. Selbst wenn der dich als Psycho abstempelt, da kräht doch kein Hahn nach.
 
E

ExitUser

Gast
Ich habe einfach Angst. Ich bin kein Psycho und deshalb habe ich Angst vor diesem ärztlichen Dienst.

Medizinisch kann dir hier keiner helfen, auch wenn du noch soviel Werte und Diagnosen postest. Du solltest dich dringend in ärztliche Hände begeben um das alles abklären zu lassen.
Und je mehr Befunde, Diagnosen und aussagekräftige Berichte du hast und vorweisen kannst, umso weniger Angst musst du vor einem äD der AfA haben.

Es ist nun mal so das die SB bei andauernden gesundheitlichen Problemen dazu verpflichtet sind, dass ggf. durch den äD abklären zu lassen. Das dient ja nicht nur dem Schutz der AfA dich mit unsinnigen Dingen zu belasten, sondern auch deinem Schutz. Wenn du aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht voll für die Vermittlung zur Verfügung stehen kannst, dann muss das abgeklärt werden.
 

gila

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Warst du mal beim Kardiologen? Ich hab alle paar Monate mal Vorhofflimmern - 1 x auch mit anschl. Flattern ... bin aber total "herzgesund" - ist halt mal so, ich kenne das mit den Tachykardien zwischendrin auch - weiß aber, wie ich das in den Griff kriege ohne Medikamente etc. - ist ein vegetatives Problem bei Stress und Aufregung - Parasympathikus und Sympathikus sind wohl nicht immer ganz "einig" und einer von den beiden ist einfach ein Ar.......loch ... :icon_hihi: und mag dann nicht.

Aber einfach mal zur Kontrolle ein Herzecho machen und auch die "Karotis" - die große Halsschlagader - mit Ultraschall anschauen lassen, ob die durchlässig ist!
 

kk0581

Elo-User*in
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Hallo,

danke für die Antworten. ich hatte ein paar medizinische Dinge gepostet, weil ich damit klarstellen wollte, dass eben nichts zu 100% belegt ist. Mehr hatte ich nicht erwartet.

Kardiologe habe ich durch. Inkl. Herzecho. Da waren eben nur die Tachykardien im Langzeit-EkG mehr nicht.

Wie muss ich mir das mit dem ärztlichen Dienst vorstellen? Muss ich dann meine Befunde mit den "Unklarheiten" mitnehmen, oder wie geht das? Also geht es auch nicht so, dass der Hausarzt ein Formular ausfüllt und dann die Sachen benennt?
 
E

ExitUser

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Wie muss ich mir das mit dem ärztlichen Dienst vorstellen?
Wenn du umfangreiche Befunde und Berichte von Ärzten hast und diese dem äD zusendest (niemals dem SB geben), ggf. inkl. des Fragebogens, dann entscheidet der äD der AfA in den meisten Fällen nach Aktenlage und verzichtet auf eine persönliche Begutachtung.

Sind die Sachen nicht klar, oder gibt es noch Unklarheiten, oder eben gar keine Unterlagen, dann wird man meist zur Begutachtung eingeladen.

Eine pauschal richtige Antwort was der beste Weg ist, gibt es nicht. Das hängt auch ein Stück weit davon ab welchen Weg man in der Zukunft gehen will.
 

kk0581

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Hallo,

ich weiß momentan nicht wie ich mich verhalten soll. Nächste Woche soll ich schon wieder 2x zum Bewerbertag. Ich weiß einfach nicht, wie ich da hin komme und das durchstehen soll. Mit dem Auto fahren ist schwierig, wenn mir wieder so schwindelig ist (das kommt attackenweise oder wenn was zu viel wird) und wenn ich dort lange stehen oder gehen muss, dann wird es meist noch schwindeliger....durch das Schwindelige wiederum kommt schon durch die Angst, dass es wieder passieren kann, noch mehr Schwindel . Das ist ein Teufelskreis. Es hat auch niemand frei, der mich bringen könnte. Mit den Öffentlichen ist es auch schwierig. Es fährt nichts so richtig und so wie es ist, traue ich es mir nicht zu.

Das schlimme, hole ich wieder einen Krankenschein, dann hat sie die Faxen dick mit mir und schickt mich gleich zu ihren ärztlichen Dienst. Außerdem hat sie schon gesagt, dass ich immer Krankenscheine habe, wenn solche Bewerbertage wären....ja aber aufgrund o.g. Situation habe ich sie geholt, weil ich einfach nicht weiß, wie ich das hinbekomme.

Ich habe jetzt einfach Angst, dass ich zu diesem ärztlichen Dienst muss, der vielleicht irgendwas sagt, dass ich eingeschränkt arbeiten kann, die SB dann sagt, ich wäre nicht vermittelbar...und wirft mich raus. Dann habe ich keine Meldung mehr an die Rentenversicherung und wenn ich dann doch mal noch viel schlimmer krank werde (z.B. Krebs - was man ja nicht hoffen will), dann auch keinerlei Anrecht mehr auf eine Erwerbsminderungsrente habe? Ich hatte mich mal beraten lassen. Dafür würde mir noch 1 Monat fehlen, aber die Frau von der Rentenversicherung meinte, dass ich dann wohl den fehlenden Monat mit einem einmaligen Beiträg den ich zahlen muss bekommen würde. Bloß was ist, wenn man weder eine Erwerbsminderungsrente bekäme, aber auch bei der Agentur für Arbeit rausfliegt....dann stehe ich ja irgendwie zwischen Baum und Borke und gar nichts läuft mehr?

Das macht mich fertig.
 
E

ExitUser

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Das macht mich fertig.
Das ist verständlich, aber das wird sich hier nicht lösen lassen.

Wenn du krank bist, dann solltest du ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und dann ist es erst mal egal was da irgendwer von AfA, oder äD sagt und denkt. Dann sollten auch solche Dinge wie Rente, ALG oder sonst was keine große Rolle spielen, dann geht es primär um deine Gesundheit.

Um alles andere kann man sich dann kümmern wenn geklärt ist was gesundheitlich mit dir los ist.
 

kk0581

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Hallo ExitUser,

ja, du hast ja Recht, es ist eben nicht einfach, denn ich bin ja daran interessiert, dass es wieder besser wird, schließlich ist es ja nicht nur ein Problem im Arbeitsleben, sondern auch in der Freizeit.

Wenn nicht muss ich wirklich nochmal zur Ärztin gehen. Ich hatte jetzt zwischendurch immer mal keine Krankschreibung, weil ich die Hoffnung hatte, dass vielleicht eine Teilzeitstelle im Büro in der Nähe sich ergibt, wo ich erstmal was machen kann. Aber Büro ist hier generell schwierig, und meist ist sowas unter der Hand weg....habe immer nur eine Absage bekommen, trotz 1er Weiterbildung, 2 kaufmännische Ausbildung mit sehr guten oder guten Durchschnitt.

Dann hat die SB gesagt, ich soll bei jedem Vorstellungsgespräch meinen Schwerbehindertenausweis erwähnen, aber bisher habe ich damit nur Schiffbruch erlitten. Ich habe es mal bei einem Vorstellungsgespräch gesagt, da hat der Arbeitgeber bei der SB behauptet, dass ich gesagt hätte, ich wäre nur krank. Das stimmt aber nicht. Es ging um eine Teilzeitstelle. Da hat er gesagt, dass ich dann mehr Arzttermine hätte, da hatte ich dann gesagt, dass man die ja dann so legen kann, dass sie nicht die Arbeitszeit fallen. Dann hat er gesagt, dass ich ja dann bestimmt lange im Krankenhaus sein werde. Da hatte ich gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit nicht höher wäre, wenn ein Kerngesunder von der Leiter fällt und sich das Bein bricht und das meine Sache nichts mit einer Büroarbeit zu tun hätte. Das ist für mich eine Sauerei, wenn ihr mich fragt, da muss man sich fragen, ob man nicht zum gespräch ein Diktiergerät mitnehmen muss.

Schon hier sehe ich Gründe, dass sie vermutlich denkt, dass ich das mit Absicht mache mit der Krankschreibung, aber dem ist nicht so.
 
E

ExUser 2606

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Dann hat die SB gesagt, ich soll bei jedem Vorstellungsgespräch meinen Schwerbehindertenausweis erwähnen, aber bisher habe ich damit nur Schiffbruch erlitten. Ich habe es mal bei einem Vorstellungsgespräch gesagt, da hat der Arbeitgeber bei der SB behauptet, dass ich gesagt hätte, ich wäre nur krank. Das stimmt aber nicht. Es ging um eine Teilzeitstelle. Da hat er gesagt, dass ich dann mehr Arzttermine hätte, da hatte ich dann gesagt, dass man die ja dann so legen kann, dass sie nicht die Arbeitszeit fallen. Dann hat er gesagt, dass ich ja dann bestimmt lange im Krankenhaus sein werde. Da hatte ich gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit nicht höher wäre, wenn ein Kerngesunder von der Leiter fällt und sich das Bein bricht und das meine Sache nichts mit einer Büroarbeit zu tun hätte. Das ist für mich eine Sauerei, wenn ihr mich fragt, da muss man sich fragen, ob man nicht zum gespräch ein Diktiergerät mitnehmen muss.
Wenn ein Arbeitgeber so anfängt, dann hat er es schlicht nicht verdient, dass Du für ihn arbeitest. Davon, dass Du den Ausweis nicht erwähnst, verschwindet Deine Behinderung ja nicht.

Ich sage immer: Meien Rollstuhl und mich, uns gibt es nur zusammen. Und wenn das dem Arbeitgeber nicht passt, dann muss er ich halt jemand anderen suchen.
 
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kk0581

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Hallo,

nun habe ich mit einer befreundeten Sozialarbeiterin gesprochen. Rein theoretisch passiert mir nichts beim ärztlichen Dienst.denn ich bekomme ja keine Leistungen. Was das angeht soll ich mich nicht verrückt machen.

Was aber passieren kann ist, da ich ja bei der Agentur für Arbeit in der Reha-abteilung bin, dass sie beim Amt für Soziales die schwerbehinderung nochmal überprüfen lassen.

Das wäre jetzt ein Nachteil, denn dort gehen Sie ja in der Vergabe von den Prozenten härter vor, als vor 20 Jahren. Wenn ich dann doch wieder eine Arbeit finde, hätte ich keine 5 Tage Urlaub mehr, keinen besonderen Kündigungsschutz sowie keine freibeträge zwecks steuer.

Habe jetzt mal nachgesehen, für die Niere würde ich vermutlich weniger als meine jetzigen 50% bekommen.

Nun bin ich aufgeschmissen. Also würden mir vielleicht doch eher Nachteile entstehen?

Muss ich irgendwie sehen, wie ich zum bewerbertag komme und es durchstehen....habe richtig Angst, dass ich abklappe,....vor aller Augen....Aber was soll ich machen?
 

kk0581

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Sie hat gesagt, da ich in der Reha-abteilung der Agentur für Arbeit bin wegen schwerbehinderung, können ärztliche dienst das Amt für Soziales und Versorgung auch kontaktieren und prüfen....

IST in dem gesundheitsfragebogen denn auch eine Angabe dabei, die das Amt f. Soziales und Versorgung von Schweigepflicht entbindet?
 

Wolllaus

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Hi, die Schilddrüse macht zwar heftige Beschwerden, aber das wird deine nicht erklären. Du kannst mir ja mal eine PN schreiben. ich hab SLE, Hashimoto, eine Sarkoidose und noch bisschen was dazu. Schwindel mit Sehstörungen, Hörverlust, kognitive Beeinträchtigungen habe ich auch schubweise.
Was ich bisher erfahren habe, Endokrinologen sind meistens sehr eingefahren in ihrer Sichtweise. Ich war privat bei einem Professor und das hat mir sehr geholfen, leider ist er vor ein paar Jahren viel zu jung gestorben.
Hat dich mal jemand auf Lupus getestet? Da ist die Niere leider auch oft mit betroffen. Ana Titer, ENA, das ganze Gedöns und mal mit Kortison geschaut, ob es sich verbessert? Ich hab die Erfahrungen gemacht, dass sich selbst Kliniken sehr unterscheiden was die Diagnostik angeht, da selbst noch in den verschiedenen Bereichen. Die Sarkoidose und die Probleme dadurch zb die hab ich schon Jahre, aber eine ab und zu gute Lungenfunktion, eine sehr angesehene Rheumatologin einer großen Uniklinik fand, alles in Ordnung. Ich hatte da irgendwann die Nase voll und habe gewechselt und dort wo ich jetzt bin, wurde besser zugehört und daraus dann auch andere Schlüsse gezogen und nun weiß ich, warum ich so schlecht Luft bekomme.
Bei meinem Schwindel liegt es am Gleichgewichtsnerv auf der einen Seite, ist nicht messbar, der erste Arzt sagt Entzündung, ein anderer ein Jahr später, alles normal. obwohl sie sieben! mal versucht haben, was zu messen :rolleyes: Behandelt wird das nicht. Aber ich weiß wenigstens was los ist.
Der ärztliche Dienst wird ja sehen in was für einem Zustand du bist, da würde ich mir keine Gedanken machen, wenn sie dich doch hinschicken. Bei dem was du aufgezählt hast, wirst du nicht wirklich gesund aussehen.
Aber versuche weiter Ärzte zu finden die dir helfen können. Es ist nervig und anstrengend, ich bin viele Jahre mit dem Lupus rumgerannt, jeder fand meine Symptome eigenartig, bis ich auf meinen jetzigen Hausarzt traf. Der hatte den richtigen Riecher. Bei der Sarkoidose wars genauso, hab ich bestimmt schon 6 Jahre und niemand glaubte mir die Symptome und es hieß ich wäre depressiv, das wäre die ursache für alles. Was ich aber nicht bin.

Und was die Prozente angeht, das geht ja nach Einschränkungen. Ich seh nur mit einem Auge, früher hätte ich da viele Prozente bekommen, heute sicher nur sehr mickrig, weil ich gut damit leben kann. Würde es mich einschränken, wäre es was anderes. Kommt also immer darauf an, wie sehr es dich behindert. Und das was du beschreibst ist ja nun wirklich so, dass es dich stark einschränkt. Mach dir keinen Kopf, ich weiß, ist schwer, aber es macht noch kranker. Versuch weiter jemanden zu finden, der dir sagen kann, was mit dir los ist. Das ist für die Psyche dann auch besser, denn du bist ja im Dauerstress, irgendwann denkt man ja auch, man spinnt. Ich kenn das.
 

kk0581

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Hallo Wolllaus,

an Lupus wurde schon gedacht und mehrfach habe ich Rheumatologen deshalb aufgesucht. Ana Titer ist durchweg erhöht mit 1:320, 1: 640, 1:1000 und 1:1280. Ein einziges Mal hatte ich erhöhte ds DNA 1:58 (normal waren glaub ich 1:20). Aber einen gleichzeitig durchgeführter anderer Test war dann negativ.

Dann musste ich mir anhören, dass erhöhte Ana Titer auch gesunde hätten. Einmal hatte mir ein Arzt wegen der tachykardien gesagt, das ich panikattacken hätte und das ich ein hypochonder wäre.

Nie im Leben bin ich Das....Ich würde nie was sagen, wenn es so nicht wäre.

Das dumme ist...Schwindel ist ja von aussen nicht sichtbar......
 
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