Sachbearbeiterin reagiert nicht, was tun?!

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radfe11

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Hallo zusammen,

ich habe eine Beraterin für meine Selbständigkeit und eine die mich auch noch betreut, bei der ich auch meinen Antrag auf Ortsabwesenheit einreichen muss. Bisher hat diese zweite Sachbearbeiterin alles dafür getan, um mir ans Bein zu pinkeln. Früher eine Falschaussage, die mich umgehauen hat und aktuell reagiert Sie nicht auf meinen Antrag auf Urlaub bzw. Ortsabwesenheit und zieht das ganze in die Länge. Mein Urlaub soll am Samstag starten. Im Anhang findet Ihr mein Schreiben an die Beschwerdestelle in Nürnberg, die auch als Kopie an die Teamleitung und die Geschäftsleitung rausgegangen ist. Für Morgen bin ich wieder eingeladen. Diesmal will Sie mit mir über meine berufliche Situation reden. Kann ich nach all dem Verhalten der Sachbearbeiterin und dem Stand der Dinge (siehe Anhang) in den Urlaub fahren ohne Sanktionen befürchten zu müssen?! Ich arbeite das ganze Jahr regelmäßig und habe einen triftigen Grund jetzt in den Urlaub zu fahren. Sie meldet sich seit Dezember 2012 nicht mehr bei mir und jetzt plötzlich soll ich mich bewerben (gerade in den zwei Wochen, in denen ich Urlaub geplant habe?) Ich kann das einfach nicht glauben. Wie kann ich dieser inkompetenten, schikanösen Tante endlich mal ein Brett vor dem Kopf donnern?! :icon_neutral:

Vielen, vielen Dank!!! Radfee11
 

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radfe11

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Habe ich ja gemacht (siehe Anhang). Aber egal wo ich hier im Forum gucke, es gibt keine klare Aussage zum Thema Ortsabwesenheit, die klärt ob ich in den Urlaub fahren darf, obwohl meine Sachbearbeiterin nicht reagiert hat (Antrag vor 5 Wochen gestellt)
 
E

ExitUser

Gast
L

LMAARGE

Gast
Hallo zusammen,
meinen Antrag auf Urlaub bzw. Ortsabwesenheit und zieht das ganze in die Länge. Mein Urlaub soll am Samstag starten. Wie kann ich dieser inkompetenten, schikanösen Tante endlich mal ein Brett vor dem Kopf donnern?! :icon_neutral:

Vielen, vielen Dank!!! Radfee11

Teile dem Amt doch folgendes mit:

Sehr geehrte Mobber und Mobberinen,(nicht ernst gemeint)

Mir steht als LE drei Wochen Urlaub im Jahr gesetzlich zu, den ich
von ... bis ... nehmen werde bzw. schon längerfristiger geplant habe.
Für diese Zeit stehe ich aus diesem Grund aktiv für jegliche
Verwaltungsaktion persönlich wegen Ortsabwesenheit nicht zur Verfügung.
Wenn Sie Pläne für mich haben, auch Einladungen zum Gespräch, o.a. bitte
ich das bis zum Ende meines Urlaubs aufzuschieben, bis ich ihnen wieder zur
Verfügung stehe...

Quasi meldest du befristet deine Verfügbarkeit für Verwaltungsmassnahmen
vorrübergehend ab.:icon_wink:

Schreiben im JC abgeben und Kopie per Eingangsstempel bestätigen lassen.

Wäre mir neu, das man da Urlaub beantragen müsste. Man plant den,
teilt den Plan dem JC mit und nimmt den Urlaub, solange man da keine
andere Verpflichtung bisher eingegangen ist. Das würde ich da auch gar
nicht anders mit diesen Kühen regeln. Darauf müssen die eben
Rücksichtnehmen wenn es ein Rechtsanspruch ist. Ist schließlich kein
Arbeitsverhältnis, wo man auf betriebliche Belange (aktuelles Beispiel:
deutsche Bahn) Rücksicht nehmen müsste. Ganz nüchtern mitteilen
und sich vorstellen wie bei den die Kinnlade runter klappt.:icon_eek:

Ich mache darauf aufmerksam, das ich das selbst noch nie gemacht habe,
aber mit ein wenig Recherche zum Anspruch, das genauso machen würde.
Also eigenes Risiko.:icon_pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
.......so ? Dann kannst du sicherlich dem TE auch die entsprechenden §§ nennen,in denen das von dir behauptete genauso drinsteht ......

es gibt keinen Rechtsanspruch, das entscheidet das JC im "Einzelfall"..

@LMAARGE..

wieviel Nicks haste hier noch?

mauli79... Pfirsich..Nuckel..Makale...langsam ist es doch gut, oder...:popcorn:
 

Martin Behrsing

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Teile dem Amt doch folgendes mit:

Sehr geehrte Mobber und Mobberinen,(nicht ernst gemeint)

Mir steht als LE drei Wochen Urlaub im Jahr gesetzlich zu, den ich
von ... bis ... nehmen werde bzw. schon längerfristiger geplant habe.

Also eigenes Risiko.:icon_pfeiff:

Also auf Dein Risiko. Es gibt keine gesetzliche Regelung, wonach 3 Wochen Urlaub zu steht. Eien Ortsabwesendheit kann normal bis zu 3 Wochen sein. Aber dem stehen Gründe gegenüber.

Urlaub gibt es nicht.

Allderings kann eine Ortsabwesenheit nicht einfach so abgelehn t werden, sondern muss begründet sein. Also: konkretes Jobangebot, was unmittelbar bevor steht oder leider auch so eine doofe Maßnahme, die zur Eingliederungs in Arbeit dient. Ich erspare mir jetztz die entsprechenden Gesetze oder juristische Kommentare dazu. Aber bitte gib nicht solceh plumpen Anworten, die dann Menschen in dei Falle laufen lassen. Hier gibt es einfach bessere Antworten, die sich dann auch umsetzen lassen.
 
L

LMAARGE

Gast
Also auf Dein Risiko. Aber bitte gib nicht solceh plumpen Anworten, die dann Menschen in dei Falle laufen lassen. Hier gibt es einfach bessere Antworten, die sich dann auch umsetzen lassen.

Ich habe meine unverbindliche Meinung geschrieben und im Abschluss noch
darauf hingewiesen, dass man das nochmal anderweitig recherchieren
sollte, mal ganz abgesehen davon das ich das selbst noch nicht gemacht
habe.
Ich habe wenigstens etwas vorgeschlagen und was habt ihr? Nichts, nur
meckern, mehr habt ihr Weicheier nicht drauf. Man muss auch mal was
riskieren oder man zerbricht am Mobcenter.:icon_neutral:

Lest mal diesen Link:Hartz IV: Ihr Anspruch auf Urlaub

Es kommt halt aufs korrekte Abmelden an, wenn sonst keine Massnahme
oder andere Aktion vom Amt läuft.:icon_pfeiff:
 

edelweiß

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Hallo radfe11,
komme aus deiner Stadt und habe ähnliche Probleme mit ner Dame aus dem 5.Stock (Luxemb.str)...nicht das DAS "ein und dieselbe" Person ist.
schreib mir mal ne PN,evtl. kann man ja gemeinsam mehr erreichen.
grüße !
 

HajoDF

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Hallo Radfe11,
in Deinem PDF lese ich, dass Du zum Zwecke des Geldverdienens in Deinem Gewerbe abwesend sein wirst.
Wenn das so ist, kannst Du abwesend sein, ohne dass die SB das genehmigen muss.
Eine kurze Mitteilung über die Abwesenheit mit Grund reicht hier völlig.
 
H

hass4

Gast
Ich habe meine unverbindliche Meinung geschrieben und im Abschluss noch
darauf hingewiesen, dass man das nochmal anderweitig recherchieren
sollte, mal ganz abgesehen davon das ich das selbst noch nicht gemacht
habe.
Ich habe wenigstens etwas vorgeschlagen und was habt ihr? Nichts, nur
meckern, mehr habt ihr Weicheier nicht drauf. Man muss auch mal was
riskieren oder man zerbricht am Mobcenter.:icon_neutral:

Lest mal diesen Link:Hartz IV: Ihr Anspruch auf Urlaub

Es kommt halt aufs korrekte Abmelden an, wenn sonst keine Massnahme
oder andere Aktion vom Amt läuft.:icon_pfeiff:

ach so, einfach lachend in die kreissäge springen, läuft ja sonst nichts beim amt! es gibt auch den fall das man sich bewerben muss, dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen.
wenn ich nur auf massnahmen warten müsste oder bis eine aktion vom amt erfolgt, (sowas blödes habe ich auch noch nicht hier gelesen!) dann könnten wir uns bis auf einige gepflegt zurück legen!

mitwirkungspflicht heisst das zauberwort und EGV.

die einzigste aktion die beim amt immer läuft, das ist das sanktions-bingo, da läds du mit deinen ratschlägen ja gerade zu ein!!

wird sie durch ihre ortsabwesenheit die berufliche eingliederung beeinträchtigen? Jaaaa sagt dir so gut wie jeder arbeitsvermittler!


13.3 Erreichbarkeit und Urlaub
Sie müssen grundsätzlich an jedem Werktag unter der von
Ihnen angegebenen Anschrift für Ihre Ansprechpartnerin/
Ihren Ansprechpartner persönlich auf dem Postweg
erreichbar sein und das Jobcenter täglich aufsuchen
können. Sollten Sie beabsichtigen, sich vorübergehend
unter einer anderen Anschrift aufzuhalten, so sind Sie
verpflichtet, Ihre Ansprechpartnerin/Ihren Ansprechpartner
zu informieren.
Einen Urlaubsanspruch im eigentlichen Sinne, wie er
Arbeitnehmern während des Beschäftigungsverhältnisses
zusteht, haben Sie als Empfängerin/Empfänger von
Arbeitslosengeld II nicht. Sie können sich aber mit
vorheriger Zustimmung Ihrer Ansprechpartnerin/Ihres
Ansprechpartners für insgesamt 3 Wochen im Kalenderjahr außerhalb Ihres Wohnortes aufhalten, also auch ins
Ausland verreisen (so genannte Ortsabwesenheit).
Allerdings darf die Zustimmung nur erteilt werden, wenn
durch die Abwesenheit Ihre berufliche Eingliederung nicht
beeinträchtigt wird. Eine Verlängerung ist grundsätzlich
nicht möglich.
 
L

LMAARGE

Gast
ach so, einfach lachend in die kreissäge springen, läuft ja sonst nichts beim amt! es gibt auch den fall das man sich bewerben muss, dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen.
Wenn du dich vorübergehend abmeldest, brauchst du auch keine Bewerbung
schreiben. Kaum eine Beschäftigung wird heute so schnell besetzt. Das
braucht heute mehr Zeit denn je. Ist also kein ausreichender Grund.
Außerdem kann man Vermittlungsvorschläge vom JC abschalten, wenn man
erklärt das man Internet hat und selbst nach Jobs sucht und man das an Hand
der nachgewiesenen Bewerbungen auch zeigt. Ich habe seid Jahren keinen
Vorschlag vom JC mehr bekommen, eben weil deswegen.:icon_wink:
Wenn ich nur auf massnahmen warten müsste oder bis eine aktion vom amt
erfolgt, (sowas blödes habe ich auch noch nicht hier gelesen!) dann könnten
wir uns bis auf einige gepflegt zurück legen!
mitwirkungspflicht heisst das zauberwort und EGV.
Nur das die Leute vom JC gar nicht zaubern oder hexen können, geschweige
denn Jobs zu vermitteln.
So wie ich das schrieb, wirkst du doch mit, aber du musst dich nicht
wie ein winselnder Köder dabei verhalten. Dein Vergleich mit einer Kreissäge
ist einfach nur dämlich, mehr nicht, vor allem, wenn die gar nicht läuft,
so wie das JC.
die einzigste aktion die beim amt immer läuft, das ist das sanktions-bingo, da
läds du mit deinen ratschlägen ja gerade zu ein!!
Was aber terminlich überschaubar ist. In der Zeit mache ich zweimal Urlaub.
wird sie durch ihre ortsabwesenheit die berufliche eingliederung
beeinträchtigen? Jaaaa sagt dir so gut wie jeder arbeitsvermittler!
Nein, wenn der SB Bescheid weiß. Der gibt das in seinen Computer ein
und man kann getrost in Urlaub fahren, weil dann von denen auch nichts
kommt in diesem ZEITRAUM.:icon_pfeiff:

13.3 Erreichbarkeit und Urlaub
Sie müssen grundsätzlich an jedem Werktag unter der von
Ihnen angegebenen Anschrift für Ihre Ansprechpartnerin/
Ihren Ansprechpartner persönlich auf dem Postweg
erreichbar sein und das Jobcenter täglich aufsuchen
können. Sollten Sie beabsichtigen, sich vorübergehend
unter einer anderen Anschrift aufzuhalten, so sind Sie
verpflichtet, Ihre Ansprechpartnerin/Ihren Ansprechpartner
zu informieren.
Einen Urlaubsanspruch im eigentlichen Sinne, wie er
Arbeitnehmern während des Beschäftigungsverhältnisses
zusteht, haben Sie als Empfängerin/Empfänger von
Arbeitslosengeld II nicht. Sie können sich aber mit
vorheriger Zustimmung Ihrer Ansprechpartnerin/Ihres
Ansprechpartners für insgesamt 3 Wochen im Kalenderjahr außerhalb Ihres Wohnortes aufhalten, also auch ins
Ausland verreisen (so genannte Ortsabwesenheit).
Allerdings darf die Zustimmung nur erteilt werden, wenn
durch die Abwesenheit Ihre berufliche Eingliederung nicht
beeinträchtigt wird. Eine Verlängerung ist grundsätzlich
nicht möglich.

Einerseits soll man nur Informieren, dann wieder abstimmen.
Dürfte nicht so ganz stimmig sein, die Vorschrift, was sie aber sein müsste.
Versuche der Abstimmung wurden doch von der TE unternommen, aber
fruchtlos, also setzt man das JC vor vollendete Tatsachen. Da sehe
ich nur wenig Gefahr, wenn das eigene Verhalten nicht zu beanstanden
ist.:icon_pfeiff: Ist doch bei anderen Aktionen mit dem JC nicht viel anders.

Du kannst dich ja gern in dein Schneckenhaus verkriechen. Ich mache
das nicht, erfülle meine Verpflichtungen und das JC lässt mich in Ruhe.
:icon_pfeiff: Ich weiß schon, wie ich mit denen umzugehen habe.
 
Status

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