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Sachbearbeiterin oft im Urlaub und keine Vertretung plus diverse andere Probleme

Gwynhyfar

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Hallo zusammen,

zuerst kurz was zu meinen Lebensumständen. Ich bin seit etwas mehr als 3 Jahren alleinerziehende Mutter von 4 Kindern. Davon geht eins in den Kindergarten und 3 zur Schule.

Ich habe ein Kleingewerbe und verdiene damit zwischen 300 und 400 Euro monatlich.

Für die Kinder bekomme ich ebenfalls einen kleinen Betrag Unterhalt.

Der Rest kommt von der ARGE und bis jetzt hatte ich auch nie Probleme.

Nun habe ich allerdings eine neue Sachbearbeiterin und es ergab sich folgende Situation:

Ich gab den Antrag auf Weiterbewilligung plus den Anlagen EK und EKS gute 3 Wochen vor Ende des Bewilligungszeitraum ab.

Der Weiterbewilligungsantrag wurde zeurst nicht bearbeitet, da die Sachbearbeiterin die Anlage EKS nicht fand. Diese befand sich in der Anlage EK. Nach 5 Tagen erreichte die Sachbearbeiterin mich und fand dann bei erneutem durchsehen der Antrage dann auch die Anlage EKS.

Weiter ging es also. Einige Tage später bekam ich einen Brief, in dem es hieß, der Antrag könne nicht bearbeitet werden, da 2 Nebenkostenabrechnungen fehlen würden.

Hier muss ich nun etwas weiter ausholen. Ich wohne in dem Haus meiner Mutter zur Miete. Die Wohnung, die ich bewohne hat 116m² und wurde damals vom Amt bewilligt.
Meine Mutter hat selber nicht viel Geld und will sich an den Mieteinnahmen nicht bereichern. Die Miete deckt genau die Abtragungsrate meiner Haushälfte. Dazu kommen eben die Nebenkosten.
Als ich hier einzog gehörte die Haushälfte die ich bewohne meinem Vater. Dieser hat sie dann ein knappes Jahr nach meinem Einzug an meine Großeltern (mütterlicherseits) verkauft, denen das restliche Grundstück und die zweite Haushälfte gehört. Meine Oma ist dann 4 Monate danach verstorben und mein Opa wiederum 6 Monate danach ebenfalls. Seit dem (Mitte 2012) gehört das Haus meiner Mutter.
Nun kann meine Mutter folglich auch erst ab Mitte 2012 eine Nebenkostenabrechnung erstellen, da sie von dem Zeitraum davon keine Unterlagen hat.
Genau aus dem Zeitraum möchte die Sachbearbeiterin aber eine Nebenkostenabrechnung haben.
Mit ihrer Vorgängerin hatten wir damals mündlich geklärt, dass dies nicht möglich sei und seit dem kam auch keine Aufforderung mehr dazu.

Da die "neue" diese aber nun wieder stellte hat meine Mutter einen Brief verfasst in dem sie die Situation nochmals erklärte.

Diesen Brief haben wir dann zusammen mit der zweiten Nebenkostenabrechnung (Mitte 2012 bis Mitte 2013) abgegeben.

Nun war wieder mehr als eine Woche vergangen und ich bekam weder einen Bescheid, noch eine Mitteilung warum der Antrag noch nicht bearbeitet wurde.

Ich habe also für diesen Monat noch kein Geld bekommen.

Heute morgen bin ich dann zur ARGE hin und erwischte auch meine Sachbearbeiterin.

Diese sagte mir dann, dass sie die Tage noch einen Brief geschrieben hätte und die Nebenkostenabrechnung so nicht akzeptiert, da sie jede einzelne Rechnung haben möchte.

Also sind wir wieder nach Hause, kopierten alle Rechnungen und brachten diese sofort zur ARGE. Beim rausgehen erwischte ich dann zufällig meine Sachbearbeiterin auf dem FLur und sagte ihr, dass ich nun alles komplett abgegeben hätte und fragte nach wie lange ich denn nun mit der Bearbeitung rechnen müsste.

Als Antwort bekam ich, dass sie das wohl heute und morgen nicht mehr schaffen würde und danach erstmal 4 Tage Urlaub hätte. Es würde auch niemand eine Vertretung machen, da es ja nur vier Tage wären. Dann müsste ich eben bis Mitte nächster Woche warten. Ob ich dann Geld bekomme kann sie mir nicht sagen, da sie nicht weiß ob die Unterlagen nun vollständig sind.

Das kann doch irgendwie alles nicht richtig sein, oder?

Ich musste noch nie alle Rechnungen der Nebenkosten mit abgeben und habe die von vorherigen Vermietern nichtmal bekommen. Da gab es auch immer nur eine Aufstellung der Kosten.

Zudem muss es doch eine Vertretung geben. Wir haben nun fast Mitte des Monats und ich stehe ohne Geld da.
 

Lilastern

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@Gwynhyfar;

Mit deinem Problem würde ich das Gespräch mit dem Geschäftsstellenleiter des Jobcenters suchen. Oder mit dem Teamleiter.

Irgendeine Vertretung sollte ja da sein.

Gehe mit Beistand hin und lasse dich nicht abwimmeln.

Auf deine Notsituation hinweisen und um einen Vorschuss in Bar bitten.

Hier das kannst du für dich anpassen, damit du etwas schriftliches beim Jobcenter abgeben kannst.



Absender




Anschrift der Behörde

Datum


Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I

Bedarfsgemeinschaftsnummer:




Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am…… meine Folgeantrag für Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch bei Ihnen eingereicht. Leider kann bis zum heutigen Tag keinen Zahlungseingang verzeichnen. Auch fehlt der dazugehörige Leistungsbescheid. (gegebenenfalls streichen).

Aus diesem Grund beantrage ich einen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen gem. § 42 SGB I. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich weder die Miete bezahlen kann, noch über irgendwelche Mittel zur Ernährung verfüge. Deshalb ist meinem Antrag sofort statt zu geben. Eine Kopie meines letzten Kontoauszuges anbei.

Mit freundlichen Grüßen


(Unterschrift
 

Seepferdchen

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Ich musste noch nie alle Rechnungen der Nebenkosten mit abgeben und habe die von vorherigen Vermietern nichtmal bekommen. Da gab es auch immer nur eine Aufstellung der Kosten.
Das ist nicht rechtens, ich denke hier ist im Vorfeld schon einiges schief gelaufen.
Das Jobcenter kann hier nicht Unterlagen/Rechnungen von deiner Mutter/Vermieter
verlangen.

Da die "neue" diese aber nun wieder stellte hat meine Mutter einen Brief verfasst in dem sie die Situation nochmals erklärte.
Und genau hier hat wohl das ganze angefangen, deine Mutter als Vermieterin ist dem
JC keine Rechenschaft schuldig, nur gegenüber dir als Mieter im Hinblick auf die
Betriebskostenabrechnung.

So und nun bitte mit Beistand § 13 SGB X und dem Antrag auf Vorschuss zum
JC und Bargeldauszahlung und keinen Lebensmittelgutschein denn davon kannst ggf. keine Zuzahlung von eventuellen benötigten Medikamente tätigen.
 
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